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Wie kann man nur so sein?

S,hojjxo


Siehe USA - wenn dort beim dämlichen Stimmvieh das Wissen über pathologischen Narzissmus etwas ausgeprägter gewesen wäre, hätten wir jetzt evtl nicht diesen Salat.

Yo, stimmt, funktioniert bei dir ja auch ganz super mit der Erweiterung deiner Differenzierungsfähigkeiten und Menschenkenntnis, total nachahmenswert. ;-D ;-D ;-D

S3hojxo


Jetzt mal im Ernst: Ich sehe da halt in diesem Fall keinen Mehrwert in einer aus der Ferne gestellten Laiendiagnose. Der Typ hat Saukatz hingehalten und komplett das Tempo vorgegeben, sie hat sich ein Stück weit vielleicht gar ein bisschen abhängig gemacht und ihr eigenes komisches Bauchgefühl zum Schweigen angehalten. Sich das bewusst zu machen und zu schauen, wo man gern woanders abgebogen, sich anders verhalten hätte: total sinnvoll. Irgendein Etikett an den Typen dranzupappen: Kann man machen, ist aber eben nur so ein Etikett, mehr nicht, bringt ihr halt nix. Sie weiß ja auch schon, dass sie sich von ihm fernhalten will und er ein Arsch ist.

r<r2F0x17


Die Frage, ob eine "Diagose" in DIESEM Fall irgendeinen Mehrwert hat, ist aber eine andere Frage als die, ob das generelle Wissen über derlei pathologische Strukturen sinnvoll ist oder nicht.

Ich finds allerdings auch in diesem Fall sinnvoll, weil es neben dem Aspekt "wie verhalte ich mich", also, im Grunde, Kontaktabbruch und Abgrenzung, ja offenbar auch noch die (mir auch wohlbekante) Frage nach dem "warum" gibt (siehe auch Titel - durchaus plakativ geäussert), und die kann man dann eher beantworten. Die Frage der TE ist hier ja eh nicht "wie soll ich mich verhalten" sondenr "warum kann ein Mensch so sein".

Für manche mag es unbefriedigend zu sein, zu sagen, "ist halt ein Arschloch, genauer Untertypus ist mir egal, hauptsache weg damit", sondern es ist das Bedüfnis nach Wissen und Verstehen vorhanden. Mir selber gehts zumindest so.

BMlauckMZondxay


Ich finds schon recht nützlich Narzissmus erkennen zu können, besonders wenn man zum Typ Mensch gehört der anfällig für Narzissten ist. Das macht es einfacher Machtspielchen und ähnliches zu erkennen und sich nicht drauf einzulassen. Aber habt schon Recht, so ne Ferndiagnose übers Internet schießt schon stark übers Ziel hinaus.

S<hojxo


Ich finds allerdings auch in diesem Fall sinnvoll

Es ist ja aber nicht möglich. Verstehste? Man kann mutmaßen und sich da was zusammenstricken (und ich kann mit der fast fünffachen Menge der nötigen Seminarscheine in Psychologie eine ganze Menge stricken, wenn ich will, da schlackern dir ordentlich die Ohren), aber es ist halt ums Verrecken ganz schlicht keine belastbare Diagnose, sondern nur so Strickwerk. Kein Wissen, sondern eine Geschichte, die man sich selbst erzählt. Ich finde es sehr viel sinnvoller, sich anzuschauen: "Wie habe ich selbst eigentlich reagiert, wo hätte ich im Nachhinein gern anders reagiert, wo hab ich mein eigenes schlechtes Gefühl "überfahren" und bin doch weiter drangeblieben, und weshalb eigentlich?", denn man selbst bleibt sich ja bis zum Lebensende erhalten. Sich selbst zu kennen und zu spüren ist viel wertvoller, als mit einer Schachtel küchenpsychologischer Diagnosen durchs Leben zu rennen und sie Leuten anzupappen, damit man sich in seiner Illusion einer guten Panzerung gegen möglichst viele Eventualitäten trügerisch gewappnet vor Irrtümern fühlt. Ich finde s wichtig, da ganz trennscharf zwischen einer echten fachkundigen Diagnose (die im Übrigen auch enge Grenzen hat und keinesfalls über jeden Zweifel erhaben ist) und der eigenen Alltagsschubladisiererei zu unterscheiden. Sonst ist das nämlich kein Wissen, sondern ein bisschen egostreichelnde Selbstverarsche. Kann man machen, darf man machen, aber da wären wir wieder bei der Frage des Mehrwerts.

S~. w]all1isixi


Das macht es einfacher Machtspielchen und ähnliches zu erkennen und sich nicht drauf einzulassen.

Ne, damit tut man sich meiner Ansicht nach keinen Gefallen, das dient nämlich nur dazu auch weiterhin ein Mensch zu bleiben der für Machtspielchen anfällig ist, man vermeidet nur und sieht stattdessen immer mehr und mehr Narzissten überall. Und die Nummer macht derzeit mächtig Karriere deshalb widerspreche ich euch heute hier (und weil's mich ankotzt^^ genauso wie die ach so armen Opfer von Borderlinern die dann im Netz Stimmung gegen Betroffene machen. Meine Güte, ich mach auch keine Stimmung gegen Schizophrene obwohl mich eine Betroffene heftig mitgenommen hat, es wäre abschaumig von mir meine auf eine Person gerichtete Emotionalität zu verweigern und stattdessen kompensativ alle Schizophrene abzuwatschen. Kommt mal klar Leute und erkennt (bittebitte) dass diese Nummer langfristig NICHT eurem Wohl dient, es dient kompensativem Sicherheitsbedürfnis das zwangsläufig in die Leere geht, deshalb sehen die Anweder dieser Methode ja immer mehr und mehr Narzissten, alles was einem net passt wird dann so erklärt)

E4hemalig.er Nut_zer (#49483x27)


@ rr

Also "mehr" zu wissen (z.B. über Krankheitsbilder dieser Art) ist ganz generell mit Sicherheit immer besser als "weniger" zu wissen, darüber braucht man ja eigentlich keine Diskussion.

Dass du irgendwas "weißt", bezweifle ich sehr stark. Bisher habe ich hier nicht viel von dir gelesen, was Hand und Fuß hätte. Im Gegenteil ist der Großteil deines vermeintlichen "Wissens" von Vorurteilen geprägt, wie man sie vielleicht in der BILD erwarten würde.

Was man sich tunlichst aneignen sollte ist Selbst- und Menschenkenntnis. Wenn man bei sich bleibt, auf sein eigenes Befinden achtet und Menschen, die einem nicht gut tun, zeitnah aus seinem Alltag entfernt, verhindert man die meisten größeren Katastrophen schonmal. 100% sicher ist man nur, wenn man sich daheim einsperrt.

Ich rätsel noch, ob Mami den Typ einfach einmal zu oft vom Wickeltisch hat kullern lassen oder der Arzt nach der Geburt einfach auf das Falsche Ende geschlagen hat. Jedenfalls ist der nicht ganz knusper.

B~resmensxie


Hallo Saukatz,

so einem Mann kann man nur die Krätze am Ar... wünschen und die Arme zu kurz um zu kratzen :(v So und nun lass dich einfach mal knuddeln. :°_

r9r201x7


Klar ihr habt beide Recht. Man sollte wirklich jeden Versuch, das verhalten seiner Mitmenschen zu verstehen und zu analysieren, unterlassen, und immer nur bei sich bleiben. Es ist immer nur Strickwerk, man bekommt nie eine "belastbare Diagnose", von daher ist jeder Versuch nur selbstgefällig und führt in die Irre.

-> Es ist daher völlig obsolet, über seine Mitmenschen und deren Handlungsmotive nachzudenken. Man sollte IMMER nur über sich nachdenken, was das mit einem selber macht, immer schön bei sich bleiben, NIE versuchen, andere zu verstehen.

Auch der TE, die das offenbar wissen will (siehe Titel), sollte man keineswegs Anhaltspunkte zum Verständnis liefern, sondern ihr einhämmern dass ihr Ansinnen kontraproduktiv ist und sie nur über ihre eigene Reaktion nachdenken sollte.

Also, mir fehlen fast die Worte, in anbetracht eines solchen Unfugs.

r7r201x7


@ S. wallisii

Es gibt aber nunmal tatsächlich realativ viele "stereotype Borderliner" und auch ihre Opfer, obs Dich nun ankotzt oder nicht. Und diesen versuchen, aufzuzeigen, was da eigentlich hinter steht, kann doch eigentlich kein Fehler sein.

Eine Freundin von mir wurde einmal fast von einem "typischen" psychopathischen, narzissischen Stalker in den Selbstmord getrieben. Soll ich der nun ABRATEN, sich mit den Hintergründen für sein Verhalten sowie ihre Anfälligkeit dafür zu beschäftigen ???

Ejhemali(ge0r Nuut.zer T(#4(98327)


Ja, gerade von jemandem mit deinen social Skills sollte man dringend Ratschläge annehmen. ;-D Zu deinem Diskussionsstil würde mir auch die eine oder andere Diagnose einfallen, aber das würde dich zu diesem Zeitpunkt nur überfordern. :-X

B7enitxaB.


Ich bin immer wieder verwundert, wie man sich derart lang und breit eigentlich mit einem wildfremden Mensch austauscht. Schreibt, ihm zu vertrauen, bevor man sich überhaupt das 1. Mal trifft. Und einmal längs durch Deutschland fährt....

Das sind in meinen Augen alles selbst gezüchtete Abhängigkeiten gepaart mit viel Naivität.

Man kann jemanden kennenlernen. OK. Aber dann sollte man sich schnell treffen. Nicht gleich in die Kiste und Urlaub dafür nehmen wenn man selbst kaum Geld hat, das auch noch in Kauf nehmen.

Beim 2. Mal gleich inne Kiste, der Typ geht dann bildlich Zigaretten holen und verp.ßt sich. Und man ist dann immer noch selig, wenn er sich meldet und ist daran interessiert, warum der Typ so gehandelt hat.

Man selbst bestimmt, wen man im Leben haben will. Und dem erzählt man nicht gleich sein Leben, mit dem er nun jeden amüsieren kann, weil ja schlecht geblasen und sowieso. Toller Typ..

Der hat einen doch im Vorab auch nur hingehalten, man selbst ist aber so wahnsinnig bedürftig , dass man jeden Mist glaubt, solchen Aufwand betreibt, sich auch noch in Gefühle des Verstandenseins reinkatapultiert.

Nein, man sollte erst mal schauen, was mit einem selbst ist, auf solchen Schmu reinzufallen. Ein selbstbewußter Mensch hätte sich auf ein Treffen nach Berits kürzester Zeit auf halbem Wege eingelassen. Und dann mal abgewartet, wie er sich weiter bemüht.

Männer, die es wirklich ernst mit einem meinen, haben ein ganz anderes Verhalten. Kommen einem auch entgegen, da muß man nicht seine Spargroschen opfern.

Für mich liest sich da eine extreme Bedürftigkeit heraus, wo jeder Schnipp mit dem Finger aufs dankbarste eingesogen wird, wo man sich krumm legt, um zu gefallen. In der Hoffnung, das wird schon was. Und seit Monaten vertraut man solchem Mann die dollsten privaten Dinge an.

Und es gibt eben genau die Männer, die so was "riechen". Und wenn sie dann das bekommen haben, was sie wollten, hat der Mohr seine Schuldigkeit getan. Und darf sich noch über komisch und schlechten blow job "freuen".

Klar, der Mann war fies, aber eingeleitet man man diese Katastrophe selbst.

Klingt hart, aber genau diese Härte hat nun das Leben gezeigt. Das ist Fakt.

Es nützt gar nichts auf den Mann zu schimpfen. Man muß erst mal bei sich selbst gucken.

Und ich würde nicht weiter analysieren, warum und wieso der so ist, das bringt n u l l weiter.

Am Selbstbewusstsein arbeiten, Tränen trocknen, Krone richten und nach vorne gucken und den Fehler nicht wiederholen.

EYhemaMligger NQutzer (#6 00460)


Ja, liebe Benita, das weiß ich jetzt auch.

Ich war einfach froh, auch mal jemanden zu haben.

Aber nein, der nächste wird es jetzt nicht mehr so "leicht" haben.

Cdi)nnam]on4


Für manche mag es unbefriedigend zu sein, zu sagen, "ist halt ein Arschloch, genauer Untertypus ist mir egal, hauptsache weg damit", sondern es ist das Bedüfnis nach Wissen und Verstehen vorhanden. Mir selber gehts zumindest so.

Kann ich gut verstehen, ging mit lange ähnlich. Aber bei mir blinkt bei solchen Sätzen irgendwie immer so ein "Warnlicht" auf, eben weil ich lange auch so drauf war. Ich habe mich dann mehr um den anderen gekümmert als um mich selbst. Ich wollte verstehen, um verzeihen zu können, um die Schuld des anderen abzuwiegeln, vielleicht sogar, um für eine 2. Chance offen zu sein. Ich habe mich damit klein gemacht und mir selbst geschadet. Deswegen bin ich irgendwann an den Punkt angelangt, wo ich gesagt habe: "Es IST scheißegal, warum der andere ein Arsch ist. Das ändert nichts daran, wie der andere sich mir gegenüber verhalten hat. Es war asozial. Es tat mir nicht gut. Ich will das nicht mehr. Punkt." Man muss die Probleme des anderen ab einem gewissen Punkt auch bei dem anderen lassen können, sonst ist man nicht mehr bei sich.

Obendrein sind solche Diagnosen natürlich auch obsolet; kein vernünftiger Psychologe stellt eine Ferndiagnose und selbst fundierte Diagnosen sind nicht immer korrekt, da hat Shojo recht. Selbst in Psychotherapien und auch bei der Vergabe von Psychopharmaka arbeitet man ja symptombasiert, nicht diagnosenbasiert. Der eine Depressive ist vielleicht antriebsschwach und braucht daher ein antriebssteigerndes Mittel; der Nächste ist selbstmordgefährdet und würde sich bei so einem Mittel umbringen. Es sind aber beide depressiv.

Es bringt an dieser Stelle wirklich etwas, bei sich zu sein, weil das eben den Effekt hat, den man erreichen will: Nach Möglichkeit nicht mehr verarscht zu werden. Ganz davor gefeit ist man nie, gerade als Mensch, der gerne und viel mitfühlt. Aber wenn man sich bleibt und schaut, wie man sich fühlt, ob einem gutut, was der andere mit einem macht, in einem auslöst - dann ist man zumindest vor Vielem gefeit.

r"r42017


kommt doch auch auf die konkrete Situation an - wenn man z.b. jemanden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit ein schlimmer Narzisst ist, sehr nahe an sich hat (sei es als Familienangehörigen oder im beruflichen Umfeld), und die Person permanent versucht, einen emotional zu erpressen und unter Druck zu setzen, immer wieder zu ködern, offen oder auch mit fiesen unterschwelligen Sachen (vor allem damit, ein schlechtes Gewissen zu machen - wohl die mächtigste Waffe solcher Leute), und man kein "fachwissen" hat, was das für Verhaltensmuster sind, ist es für manchen sehr sehr schwierig, da eine Abgrenzung aufrechtzuerhalten.

Die Person bemüht sich ständig, ein schlehtes Gewissen zu machen, und wenn man dafür anfällig ist aufgrund entsprechender Vorprägung (evtl auch durch die Person selber, wenn es sich z.B. um ein Elternteil handelt) ist die Stimme des Zweifels, die einen immer wieder einfängt und sagt "ist er/sie wirklich SO böse? Tue ich ihm/ihr nicht doch arg unrecht, wenn ich so hart bleibe?" sehr laut und mächtig.

Naja, und in solchen Fällen davon ABZURATEN, sich mal fachkundig zu machen, ist echt der blanke Hohn. Umfassendes Verständnis, was da eigentlich vor sich geht, erscheint mir eher unerlässlich, um damit klarzukommen.

Die Aussage, ein Versuch, zu verstehen, würde häufig auch Tendenzen in Richtung "Verzeihen und Vergeben, rechtfertigen" enthalten, kenne ich auch, auch von Psychologen, und das mag teilweise auch so sein, aber es geht auch einfach nur darum, das alles zu verstehen, um sich selber besser positionieren zu können.

Eigentlich ganz simpel, um bestimmten Manipulationsversuchen widerstehen zu können, muss man sie erstmal erkennen und verstehen.

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