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Polygame Beziehung vs Freundschaft+

C innamxon4


Da ich jetzt keinen Nerv habe, das Alles auseinander zu dröseln, gehe ich nur kurz auf den TE ein. Ich möchte nur kurz anmerken, dass ich es absurd finde, wie hier die Begrifflichkeiten durcheinander geworden werden. Und auch die Vorurteile finde ich erschreckend. Aber sei's drum.

Aber, wenn bei einer Freundschaft+ Gefühle und Zuneigung doch eine Rolle Spileen, das ist es doch eine totale Diskrepanz im Bezug auf das absolute Tabu des Sexleben des anderen? Das Passt doch gar nicht, wenn mir jemand was bedeutet und ich will noicht, das er meine Gefühle verletzen und ich nicht seine, dann kann ich doch nicht wie eine Räudiges Kaninchen durch die Weltgeschichte Bumsen?

Da vermischst du zwei Dinge. Btw. empfinde ich es als ziemlich krasse Wertung, was ich da markiert habe. Die armen Kaninchen ;-D ! Nee, ohne Spaß: Bist du eigentlich ernsthaft daran interessiert, diese Beziehungsformen zu verstehen, oder soll am Ende nur für dich rauskommen: Monogamie rules! ???

Natürlich passt es nicht zusammen, wenn ich sage, dass ich mit jemandem befreundet bin, das Sexleben des anderen aber Tabu ist. Auf jeden Fall passt es für mich nicht zusammen. Das schrieb ich ja schon.

Und trotzdem heißt das im Umkehrschluss nicht, dass es da jetzt monogam zugehen muss. Wenn beide Sexualpartner in der Freundschaft + Polygamie oder sogar Polyamorie wollen und das eben ihre Lebenskonzepte sind, gibt es da überhaupt keinen Widerspruch.

ich finde Freundschaft+ und Offene Beziehung gehen ineinander Über und sind gar nicht klar abzugrenzen!

Wie ich es schon definierte, geht das nicht ineinander über. Eine Beziehung ist eine Beziehung und eine Freundschaft ist eine Freundschaft. Auf der emotionalen und der Beziehungsebene gehen damit einfach völlig unterschiedliche Erwartungen und Verpflichtungen einher. Sex ist ja nun wirklich nicht das Merkmal, das eine Freundschaft von einer romantischen Beziehung unterscheidet. Oder ist ein Paar automatisch kein Paar mehr, wenn sie keinen Sex mehr miteinander haben? Eben.

L$olaxX5


Sex ist ja nun wirklich nicht das Merkmal, das eine Freundschaft von einer romantischen Beziehung unterscheidet.

Naja, das entscheidet ja wohl immer noch jeder selbst, wo er/sie den Unterschied sieht. ;-) Für mich ist sehr wohl der Sex der alles entscheidende Unterschied. :)z

Beziehung ist für mich gleichbedeutend mit Sex. An ONS, Affairen und dergleichen bin ich nicht interessiert. Und wenn ich eine Beziehung habe, dann will ich auch Sex. Vielleicht mag sich das irgendwann ändern, aber aus jetziger Sicht finde ich Sex schon sehr zentral für eine Beziehung und hätte keine Lust auf eine sexlose Beziehung.

Wenn ich mit jemandem, mit dem ich bislang nur befreundet bin, plötzlich intim werden würde, wäre mich das schlicht der Beginn einer Beziehung.

C!inna%monx4


Sex ist ja nun wirklich nicht das Merkmal, das eine Freundschaft von einer romantischen Beziehung unterscheidet.

Naja, das entscheidet ja wohl immer noch jeder selbst...

Natürlich, Lola, kein Ding!

Nur ging es hier ja darum, etwas (halbwegs) Allgemeingültiges sagen zu können - und da geht es dann eben nicht um den Sex.

Wobei das mit der Allgemeingültigkeit ja eh schwer ist, da Beziehungen höchst individuell sind.

Ich habe mich auch nur dagegen wehren wollen, dass da stand:

Ich finde Freundschaft+ und Offene Beziehung gehen ineinander Über und sind gar nicht klar abzugrenzen!

Natürlich kann der TE das so empfinden, klar voneinander abzugrenzen ist es aber trotzdem.

gcerZundOext


Ich finde Freundschaft+ und Offene Beziehung gehen ineinander Über und sind gar nicht klar abzugrenzen!

Natürlich kann der TE das so empfinden, klar voneinander abzugrenzen ist es aber trotzdem.

Sehe ich auch so. Und dass sich Leute x nennen, aber y sind, ändert auch nichts daran.

C6invnamOonx4


Um nochmal kurz darauf zurückzukommen, war vorhin etwas in Eile:

Sex ist eben nicht das Merkmal, das eine Beziehung von einer Freundschaft unterscheidet. Natürlich kann man es individuell so halten, dass man sagt: "Mit meinen Freunden schlafe ich nicht. Sex gehört für mich nur in eine romantische Liebesbeziehung." Trotzdem ist Sex nicht der Parameter, an dem man das prinzipiell unterscheiden kann - man macht das dann nur individuell zum eigenen Parameter. Allgemein gesehen gibt es eben auch Freunde, die hin und wieder miteinander vögeln, und trotzdem kein Paar sind. Und es gibt Paare, die nicht mehr miteinander schlafen, und trotzdem ein Paar sind. Es gibt ja sogar asexuelle Paare. Sex ist eben einfach nur eine Handlung, die man theoretisch mit jedem praktizieren kann - oder auch nicht.

Jetzt überlege ich, ob man irgendwie den Unterschied zwischen einer Freundschaft und einem Paar definieren kann - eben ohne den Parameter "Sex". Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das nicht geht - auch mit dem Parameter "Sex" nicht. Am Ende ist das eben keine Rechnung:

Toller Mensch - (Sex, gemeinsame Ziele, gemeinsame Urlaube, gemeinsames Brotbacken) = Freund

Toller Mensch + (Sex, gemeinsame Ziele, gemeinsame Urlaube, gemeinsames Hula-Hoop-Hüpfen) = Beziehung

Zwischenmenschliche Beziehungen kann man nicht mathematisch berechnen. Entweder, ich will auf der emotionalen Ebene eine romantische Beziehung zu jemandem, oder ich will auf der emotionalen Ebene eine Freundschaft (oder beides). Das folgt keinen greifbaren Regeln meine ich, und passiert eben einfach - oder auch nicht.

Das ist wie... Ich mag Erdbeereis! Das kann man ja auch nicht logisch erklären. Man mag es eben einfach - oder auch nicht.

EQhemaGliger N4utzerp (#5q68697)


Jetzt überlege ich, ob man irgendwie den Unterschied zwischen einer Freundschaft und einem Paar definieren kann

Ich seh das so:

Der Unterschied liegt in der gemeinsamen zukunftsgerichteten persönlichen Alltagsgestaltung: Paare oder auch poligame/amouröse Beziehung verfolgen per gegenseitiger Absichtserklärung zwangsläufig mittelfristige oder langfristige gemeinsame persönliche Ziele. Darin meistens involviert sind feste Wohngestaltungsfragen ( egal ob getrennt oder zusammen - Inland- Ausland, das Paar oder die Beteiligten einigen sich auf eine geltende Form), Familienplanung, aufeinander abgestimmte Karriereplanung und so weiter.

Befreundet sein kann ich auch ohne das ich irgendetwas von dieser Liste abkläre oder anspreche. Wenn ein Freund morgen beschliesst für 2 Jahre in Japan zu arbeiten, muss er das nicht mit ihr absprechen, sondern teilt mir eine Entschiedung mit. Er kann es natürlich mit mir besprechen, wenn er möchte. Aber er ist mir keine Rechenschaft über seine Entscheidung schuldig. Ein Beziehungspartner muss hier schon den anderen mit in seine Entscheidungen einbeziehen.

Paar sein verlangt grundsätzlich mehr Alltagscommitment - mehr Verbindlichkeit - ganz egal wie man die dann individuell wieder ausgestaltet..

DIie Skehxerin


... solltest du die Begriffe als einen Einstieg in die vielfältige Gefühlswelt des Menschen verstehen und nicht als mathematisch klare Definitionen.

ich finde es total interessant, dass diese diskussion eben gerade das ziemlich deutlich macht ;-D

wahrscheinlich sollte wirklich jede/r erst einmal für sich selber rausfinden, wie er/sie mental und sexuell tickt, welche beziehungsform dem entgegenkommt und dann kommt das wichtigste: mit dem beziehungspartner ausmachen, wie diese beziehungsform für beide aussehen soll!

was ich z.b. alleine für diskussionen mitbekommen habe, wenn es darum ging, wie denn nun eine offene beziehung wirklich aussehen könnte!!!

L6ol-aX5


Paare oder auch poligame/amouröse Beziehung verfolgen per gegenseitiger Absichtserklärung zwangsläufig mittelfristige oder langfristige gemeinsame persönliche Ziele.

Hmm, ich glaube nicht, dass das wirklich so "zwangsläufig" der Fall ist. Ich denke es gibt sehr sehr viele Paare, die (erstmal oder generell) keine gemeinsamen Ziele verfolgen.

Man ist zusammen, weil man zusammen sein will, versteht sich ganz klar als Paar aber das heißt doch nicht, dass man auf jeden Fall gemeinsame Ziele hat. Kann auch sein, dass für beide auch eine Trennung jederzeit möglich bleiben soll und daher auf allzu konsequenzenreiche gemeinsame Planung verzichtet wird.

Ich denke da vor allem an die Anfangszeit eines Paares (also die ersten Monate bis Jahre). Gibt viele, die da nicht gleich einen 5-Jahresplan wollen...

Befreundet sein kann ich auch ohne das ich irgendetwas von dieser Liste abkläre oder anspreche. Wenn ein Freund morgen beschliesst für 2 Jahre in Japan zu arbeiten, muss er das nicht mit ihr absprechen, sondern teilt mir eine Entschiedung mit. Er kann es natürlich mit mir besprechen, wenn er möchte. Aber er ist mir keine Rechenschaft über seine Entscheidung schuldig. Ein Beziehungspartner muss hier schon den anderen mit in seine Entscheidungen einbeziehen.

Hmm, würde ich nicht unbedingt unterschreiben. Ich finde, dass man grundsätzlich auch in einer Beziehung berufliche Entscheidungen alleine treffen darf. Natürlich wird man den Partner einbeziehen, wenn man sich den Fortbestand der Beziehung wünscht. Aber ich sehe da kein "Muss".

Paar sein verlangt grundsätzlich mehr Alltagscommitment - mehr Verbindlichkeit - ganz egal wie man die dann individuell wieder ausgestaltet..

Ich weiß nicht. Das einzige Commitment, das ich zunächst will ist eines zur sexuellen Exklusivität. Alles andere kommt dann irgendwann später oder auch nicht.

Was bringt überhaupt ein sogenanntes Commitment, wenn doch ohnehin jeder weiß, dass das alles bald Makulatur sein kann?

Ich finde daher, dass es zum Paar-Sein vorallem den gelebten Alltag braucht, nicht das Committment.

So gesehen kann aus meiner Sicht die eine oder andere Freundschaft+ mehr Beziehungsqualität aufweisen als die eine oder andere Ehe mit proklamiertem - aber dann nicht wirklich gelebtem - Comittment.

C~iGnnamDoxn4


Hmm, ich glaube nicht, dass das wirklich so "zwangsläufig" der Fall ist. Ich denke es gibt sehr sehr viele Paare, die (erstmal oder generell) keine gemeinsamen Ziele verfolgen.

Sehe ich auch so.

Man ist zusammen, weil man zusammen sein will, versteht sich ganz klar als Paar aber das heißt doch nicht, dass man auf jeden Fall gemeinsame Ziele hat.

Das auch. Deswegen schrieb ich ja auch: Wenn man etwas Allgemeingültiges sagen will, was tendenziell eher nicht individuell ist, dann ist es wohl einfach der Wunsch, die innere Regung, das Gefühl, die Neigung, die sagt: "Beziehung ja/nein." Ich glaube, konkreter kann man da einfach nicht werden, damit es noch für jeden Menschen passt. Und dieses innere "Ja./Nein." folgt halt auch keinen Regeln. Das passiert einfach. Verliebtheit und sowas kann man eben nicht beeinflussen.

Hmm, würde ich nicht unbedingt unterschreiben. Ich finde, dass man grundsätzlich auch in einer Beziehung berufliche Entscheidungen alleine treffen darf. Natürlich wird man den Partner einbeziehen, wenn man sich den Fortbestand der Beziehung wünscht. Aber ich sehe da kein "Muss".

Sehe ich genau andersrum, hihi. Ich würde auch in einer guten Freundschaft, gerade auch wenn Sex mit im Spiel ist, erwarten, mit einbezogen zu werden. Vielleicht nicht ganz so stark wie der jeweilige Beziehungspartner, aber wenigstens ein bisschen. Dass meine Meinung Gehört findest und wenn die Meinung meines Freundes dann 50 % Gewicht hat und die seiner Partnerin 40 % wäre es schön, wenn meine Meinung dann vielleicht noch 5 % abbekommt.

So gesehen kann aus meiner Sicht die eine oder andere Freundschaft+ mehr Beziehungsqualität aufweisen als die eine oder andere Ehe mit proklamiertem - aber dann nicht wirklich gelebtem - Comittment.

Ja, das ist wahr.

C innFamo-nX4


Verliebtheit und sowas kann man eben nicht beeinflussen.

Das war blöd ausgedrückt. Natürlich kann man sich in sowas bis zu einem gewissen Grad auch rein- oder raussteigern. Also ist es schon beeinflussbar. "Nicht steuerbar" wäre vielleicht treffender gewesen.

ELhemaligerF Nutzer i(#568*6x97)


Ich denke es gibt sehr sehr viele Paare, die (erstmal oder generell) keine gemeinsamen Ziele verfolgen.

Die meisten - nicht alle - Paare verfolgen ab einem bestimmten Punkt das Alltagsziel gemeinsame Wohnung. Das hierzu schriftlich rechtsbindende Commitment ist entweder ein Mietvertrag oder ein Kaufvertrag der beide als gleichberechtigte Parteien einbezieht mit dem Ziel eine gemeinsame Bleibe auszustatten. Aus diesem Commitment heraus entstehen gemeinsame Synergieeffekte.

Ich denke da vor allem an die Anfangszeit eines Paares (also die ersten Monate bis Jahre). Gibt viele, die da nicht gleich einen 5-Jahresplan wollen...

Ja - als Paar kann man ja mehrere Phasen durchlaufen bis man eins wird. Manche kommen eben über ein Freundschaftsphase (entweder mit oder ohne Sex) nicht raus und andere bauen das mit mit gemeisamem Unternehmen, Kindern, Haus, gemeinsamer Freizeitgestaltung und so weiter aus - natürlich auch nicht in den ersten Wochen, sondern nach unterschiedlich langer Zeit. Das ist Geschmacksache.

Was bringt überhaupt ein sogenanntes Commitment, wenn doch ohnehin jeder weiß, dass das alles bald Makulatur sein kann?

Wenn Commitment während es da ist, nicht praktisch umgesetzt wird bringt natürlich nix. Wenns praktisch umgesetzt wird kann man sich aufeinander verlassen und hat große Synergieeffekte im Alltag. Wenn einer es aufkündigt scheitert die Beziehung normalerweise irgendwann, eben weil man das auch in den Alltagsabläufen merkt.

E0heJmaligoer Nutzer" (#5&6p869x7)


Achso und:

Hmm, würde ich nicht unbedingt unterschreiben. Ich finde, dass man grundsätzlich auch in einer Beziehung berufliche Entscheidungen alleine treffen darf. Natürlich wird man den Partner einbeziehen, wenn man sich den Fortbestand der Beziehung wünscht. Aber ich sehe da kein "Muss".

Wenn Du Deine Entscheidung die Einfluss auf die Beziehung haben in einer Beziehung alleine triffst löst Du eben aktiv Dein Commitment zur Beziehung und ggf hast Du dann ab einem bestimmten Punkt keine mehr, je nachdem wie der Partner das sieht. Wenn Du ihn einbeziehst kannst Du sie weiter führen, klar. Von daher ist das eben schon etwas was massiv die Beziehung/Beziehungsqualität beeinflusst.

Von einem Freund kannst Du nicht verlangen dass er Karriereplanung mit Dir abspricht - es sei denn ihr hattet vorher entsprechende Vereinbarungen. Für mich wäre eine so vereinbarte Freundschaft, wo ich den anderen bei meinen zentralen Lebensentscheidungen vorher konsultieren muss und ich dem ein Vetorecht einräume eben wieder eine Paarbeziehung und nicht mehr "nur" eine Freundschaft.

Schon spannend ,)

CRinnapmonx4


Die meisten - nicht alle - Paare verfolgen ab einem bestimmten Punkt das Alltagsziel gemeinsame Wohnung. Das hierzu schriftlich rechtsbindende Commitment ist entweder ein Mietvertrag oder ein Kaufvertrag der beide als gleichberechtigte Parteien einbezieht mit dem Ziel eine gemeinsame Bleibe auszustatten. Aus diesem Commitment heraus entstehen gemeinsame Synergieeffekte.

Ja, aber es gibt ja auch Wohngemeinschaften mit gemeinsamen Mietverträgen, in denen teils sogar Unbekannte, die keinen Sex miteinander haben, ein Commitment eingehen.

Und du schreibst ja auch selbst, dass nicht alle Paare das so halten.

Als allgemeingültige Definition taugt das daher meiner Ansicht nach nicht.

E<hemaDliger !Nutzer (9#5686T97x)


Ja, aber es gibt ja auch Wohngemeinschaften mit gemeinsamen Mietverträgen, in denen teils sogar Unbekannte, die keinen Sex miteinander haben, ein Commitment eingehen.

Der Vertrag ist dabei ja nur ein Teil des Ausdrucks des Commitments - das gemeinsame Einrichten ein anderer. Unbekannte werden nicht gemeinsam einrichten und sich ggf. nicht mal an Hausregeln halten. WG Mietverträge unterscheiden sich rechtlich normalerweise auch zentral von Partnermietverträgen. Die sicherste Form des WG Mietvertrages ist ja der Einzelmietvertrag über das WG Zimmer direkt mit dem Vermieter, nicht mit einem Mitmieter oder gemeinschaftlich mit Mitmietern. Der ist dann auch einzeln kündbar. Wenn Du als WG Mieter einen Paarmietvertrag mit dem Vermieter und fremden Dritten unterschreibst bist Du ge.. weil selbst wenn Du ausziehst der Vermieter Dich immer noch finanziell für Deinen Mitmieter verantwortlich machen kann. Wo kein Commitment ist gilt die Rechtslage. Das merkt ja dann der eine oder andere wenn die Beziehung scheitert und er aus seinen Verträgen nicht mehr rauskommen, weil der Partner Kündigungen nicht unterschreibt.

Es ist ja nicht umsonst so, dass Partner sich ausgeschlossen fühlen, wenn z.B. der Partner das Haus "allein" kauft und sie im Vertrag nicht vorkommen, selbst wenn beide arbeiten und "abbezahlen". Da wird deutlich das materielles Commitment einseitig eben nicht vorhanden ist und sowas kann dann ein Beziehungsauflösungsgrund werden. Der Umgang mit Rechtsfragen sind dabei Indikatoren für die Ausgestaltung bestehende Commitments (bzw deren fehlen) und nicht umgekehrt.

CEinnam(onx4


Von einem Freund kannst Du nicht verlangen dass er Karriereplanung mit Dir abspricht - es sei denn ihr hattet vorher entsprechende Vereinbarungen. Für mich wäre eine so vereinbarte Freundschaft, wo ich den anderen bei meinen zentralen Lebensentscheidungen vorher konsultieren muss und ich dem ein Vetorecht einräume eben wieder eine Paarbeziehung und nicht mehr "nur" eine Freundschaft.

Naja... ein Vetorecht hat in dem Sinne kein anderer Mensch bei mir. Gut... wenn es da überhaupt jemanden gibt, dann ist es wohl der Partner, klar. Aber ich denke auch nicht, dass das so sein muss. Ein normaler Freund hätte bei mir kein Vetorecht, aber ein Mitspracherecht. Das Mitspracherecht des Partners hat aber mehr Gewicht, sodass da auch mal ein Veto bei rauskommen könnte.

Und wegen der WG-Sache: Vielleicht kann ich das nicht nachvollziehen, weil ich diese Art von Commitment eher nicht eingehe. Wenn ich mir jetzt vorstelle, mein Partner und ich kaufen zusammen ein Haus, würde ich gleich notariell klären lassen, wie das bei einer Trennung laufen wird. Auch würde ich nie ohne Ehevertrag heiraten. So gesehen gibt es da schon ein Commitment, ich bleibe da aber so gut es geht unabhängig. Der Unterschied zu einer Freundschaft ist da eher marginal.

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