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Freundschaften aufbauen

Eyhemali.ger Nu_tzerV (#15x)


Matze

Um die 30 kriegen viele Kinder oder sind mit Beziehungen beschäftigt oder Jobs. Dann erst mit 50 führen die Kinder ein eigenständiges Leben und die Leute widmen sich wieder eigen Sachen zu.

So ein Quatsch. Sorry ;-).

Fang mal lieber an, die Menschen in ihrer Individualität kennen zu lernen. Du Wirst überrascht sein ;-D

f]alliDng stxar


Ich kann jetzt hier nur mal meine Meinung eintragen...

Geht es darum - das ist gerade mein Eindruck - dass dieser Mensch unter denselben Bedingungen lebt wie Ihr? In ähnlichen Situationen?

Das hat für mich nichts mit Freundschaft zu tun, sondern mit Bedürfniserfüllung. ... :-/

Ich finde besonders bei Freundschaften kommt es auch drauf an, dass man mal was zusammen unternehmen kann, dass man ähnliche Interessen hat, zumindest eine Grundlage auch Gemeinsamkeiten zu haben. Sie müssen natürlich nicht den gleichen Lebenesstil (Familiensituation oder ähnliches) haben - das ist quatsch. Aber mir fällt es viel leichter mit jemandem eine innigere Beziehung (Freundschaft) aufzubauen, wo auch Gemeinsamkeiten da sind. Sei es Hobbies, Musikalischer Geschmack, alltägliches...

Beispiele hier bei mitte 30 und mitte 50. Jünger geht noch gernzum KOnzert, älter muss das nicht mehr haben, der eine hat kleinere Kinder, beim anderen sind die schon ausgezogen und evtl. sogar schon Großeltern, die jüngeren gehen doch noch gern mehr unternehmen (Disco, Party, was erleben), die älteren machen gern was zurückgezogeneres.

Ich finde das in keiner Weise schlimm oder so. Ich unternehme auch sehr gern und viel mit meiner Tante oder meiner guten Bekannten, die genau dieses Alter bedienen (quasi meine Mutter sein könnten), aber ich merke auf eine (tiefe) Freundschaft bezogen sind doch viele, viele Unterschiede, die man nicht so leicht übersehen kann.

Jetzt ist natürlich halt die Frage wie man Freundschaft und Bekanntschaft definiert....natürlich soll/kann und darf man sowas nicht vom Alter abhängig machen - ich möchte halt nur damit darstellen, dass ICH es oft auch hinterlich finde, wenn so ein großer Altersunterschied dazwischen ist. Das macht es nicht leichter

E#hemxaliger N3utzer< (#56x8697)


Macht auch irgendwie Sinn. Um die 30 kriegen viele Kinder oder sind mit Beziehungen beschäftigt oder Jobs. Dann erst mit 50 führen die Kinder ein eigenständiges Leben und die Leute widmen sich wieder eigen Sachen zu.

Ich denke Isabella hat da schon recht: Welche Ansprüche hast Du denn an Freunde und daran wie Freundschaften entstehen? Jemand kommt vorbei und erfüllt Dein Bedürfnis nach - ja nach was denn eigentlich? Gesellschaft wann Du sie brauchst? Oder wie?

Wir leben doch in einer Gesellschaft die einen relativ hohen Singleanteil hat. Für all diese Singles gilt ja eben nicht, dass sie mit Familie beschäftigt sind?! Und wie man hier im Forum sieht bist Du ja nicht der einzige mit diesem Problem oder?

Warum finden Singles die Freunde suchen im Zeitalter wo man übers Internet quasi alles suchen kann nicht zusammen? Quantität ist offensichtlich nicht das Problem?!

Vielleicht ist [[https://www.youtube.com/watch?v=wc3VhvgUtB8 das]] hier hilfreich.

Eihemal2iger Nutze)r (#15)


falling star

Ich stimme Dir in großen Teilen zu. Natürlich muß bei einer Freundschaft sehr viel Gemeinsamkeit (= gemeinsame Ebene/Wellenlänge) gegeben sein. Das ist klar.

Worin ich Dir aber nicht zustimme ist diese doch recht klischeehafte Deklarieren was altersbezogene Vorlieben angeht. ;-) - aber das ist dann doch zu ot @:)

(Nur mal als Beispiel: Ich bin seit jeher ungern auf Konzerte gegangen weil ich die Menschenmassen nicht mag - meine Tante ist Mitte 60 und geht noch immer auf Open Air Konzerte über drei Tage.... :=o ;-D )

ai.&fisxh


Warum finden Singles die Freunde suchen im Zeitalter wo man übers Internet quasi alles suchen kann nicht zusammen? Quantität ist offensichtlich nicht das Problem?!

Ich wünschte, es gäbe so eine Art Kontaktbörse nur für Freundschaften. Das wäre echt cool.

Ich hab nämlich dasselbe Problem und denke so langsam, wenn man keine Freundschaften aus Sandkasten/Schule/Studium ins Erwachsenenleben retten konnte, hat man irgendwie einfach Pech gehabt. :-/

E;hemali,geZr NutzerX (#5x68697)


Ich finde besonders bei Freundschaften kommt es auch drauf an, dass man mal was zusammen unternehmen kann, dass man ähnliche Interessen hat, zumindest eine Grundlage auch Gemeinsamkeiten zu haben.

Klar - deshalb ist das normalerweise der Schlüssel zum kennenlernen einer breiteren Menge an Menschen - in irgendeiner Form - wo dann möglicherweise Freundschaften entstehen oder auch nicht.

Was in den meisten "ich weiss nicht wie ich Freunde finde" Fäden auftaucht ist doch, dass hierzu keiner konkret wird: Welche Interessen die gemeinschaftliche Unternehmungen ermöglichen habe ich denn eigentlich und wie kann ich die so zeitlich umsetzen, dass ich Möglichkeiten habe Leute zu treffen die vielleicht passen?

E,hemaliger fNutz|er (#5[68697x)


Ich wünschte, es gäbe so eine Art Kontaktbörse nur für Freundschaften. Das wäre echt cool.

[[http://www.neue-freunde-finden.com/]] - ich kenn die page nicht - nur kurz gegooglet

fRallJinPg qstar


Worin ich Dir aber nicht zustimme ist diese doch recht klischeehafte Deklarieren was altersbezogene Vorlieben angeht. ;-) - aber das ist dann doch zu ot @:)

Gut, das ist dann doch wohl auch eh zu Charakterbezogen als aufs Alter geschoben ;-)

Respekt vor deiner Tante! :)^ :)^ :)^ :)^ Aber es ist auch wirklich so - meine Tante und Mutter sind fast ein Alter. Mit meiner Tante geh ich zur Fisch-sucht-Fahrrad-Party oder Standup-Paddeln, mit meiner Mama Kaffee trinken und Möbel shoppen...

dass ICH es oft auch hinterlich finde

manchmal ist es echt gemein, was man so schreibt wenn man nicht richtig aufpasst ;-D ;-D ;-D ;-D

Ich wünschte, es gäbe so eine Art Kontaktbörse nur für Freundschaften. Das wäre echt cool.

für sowas bin ich auch, aber es ist letztendlich auch schwer den Hintern hoch zu bekommen und DAS ist wiederum dann ein größeres Problem.

Ich überlege schon laaaaaaaaaaaaaange, gegen meine "Einsamkeit" nicht mal was schönes zu machen, was mir Spaß macht, wo man Leute kennenlerenen kann, aber da muss man sich dann irgendwie auch aufraffen und ich geb auch ehrlich zu: die Oberflächlichkeit und die Schnelligkeit des heutigen Lebens macht es auch nicht leichter. Ich wollt gern regelmäßig bowling spielen gehen, das macht mir Spaß, da sind viele Menschen, ABER wenn ich die Gruppe der Menschen sehe, bin ich dann doch wieder vorsichtig (geht halt wieder in die Richtung 50+) und da steh ich mir dann selbst im Weg.

CElala?lala


Ich kann das Problem verstehen, aber denke es liegt hauptsächlich an einem selbst, als an der Rahmenbedingungen. Es gibt nun mal viele Möglichkeiten, sowohl online als auch offline, um neue Kontakte zu knüpfen. Aber dafür muss man sich aus seiner Komfortzone bewegen, Neues ausprobieren, Zeit opfern, unvoreingenommen sein, Angst vor Zurückweisung ablegen.

Das Problem ist doch, dass dafür häufig die Bereitschaft fehlt. Natürlich ist es anstrengend noch nach der Arbeit etwas zu unternehmen und es lässt sich auch nicht alles aufs Wochenende schieben. Dadurch ergibt sich eine sehr naheliegende Ausrede.

Ich sehe das bei meiner Ü60 -jährigen Mutter. Viele Freunde hat sie wirklich auch nicht, weil sie lange Zeit nur mit Arbeiten und Kindern beschäftigt war. Und es ist schwer bestehende Freundschaften zu pflegen. Aber sie ist natürlich viel zufriedener, wenn sie sich die Zeit genommen hat. Sie ist auch eher zurückhaltend, möchte sich nicht aufdrängen, hat Angst vor Zurückweisung. Nun macht sie wirklich viel Sport und dadurch hat sich doch ganz ohne Druck über die Zeit sehr gute Kontakte ergeben und sie durfte tatsächlich auch nun erfahren, dass diese Leute ihr in schwierigen Situationen auch beistehen.

So und zum Abschluss oute mich auch noch, dass ich mir auch mehr Kontakte wünsche, weil meine Freunde aus der Schulzeit und ich uns doch auch sehr auseinander entwickeln. Und ich tue mich genauso aus den oben genannten Gründen schwer, komplett neue Freundschaften aufzubauen. Es gehört auch ein wenig Mut dazu ;-)

E|hem>aligejr Nutzher (#15x)


falling star

dass ICH es oft auch hinterlich finde

manchmal ist es echt gemein, was man so schreibt wenn man nicht richtig aufpasst ;-D

;-D

Naja, da warst Du dann schon gedanklich bei:

...(...)....aber es ist letztendlich auch schwer den Hintern hoch zu bekommen...(...)...

:-p ]:D

DTerKylausix89


Wow, da kommt man ja weder mit dem Lesen noch mit dem Antworten hinterher ;-)

Ihr habt natürlich recht, dass sich Freundschaften erst im sozialen Kontakt aufbauen - daher auch eingangs meinen Hinweis auf Freundschaften, die sich eben in der Schul- / Studienzeit oder im Arbeitsleben entwickeln.

Man hat viel persönlichen Kontakt und ein gleiches Thema.

Ich konnte eben nur für mich feststellen, dass in der wenig verbleibenden Zeit, die man hat (Wochenende) extrem schwer Freundschaften aufbauen kann, denn dann hat der eine mal keine Zeit..dann der andere und es verläuft sich.

Dies ist natürlich in zunehmendem Alter schwerer.

Und wie gesagt, man muss über seinen Schatten springen und versuchen, was zu ändern. Auch, wenn dies schwer fällt, wenn man längere Zeit wenig Kontakte hatte.

Mein persönliches Problem ist auch, dass wenn ich mal jemanden kennenlerne (egal, ob Frau oder Mann) feststellen musste, dass die andere Person sich beispielweise nicht meldet - denke da sofort an Desinteresse und will natürlich nicht

nachlaufen und so verläuft es sich dann. Keine Ahnung, ob das auch an mir liegt oder einfach, weil diese Person eben auch andere Freunde / Interessen / Verpflichtungen hat.

Und auf das Alter der Kollegen bezogen - Hier ist einfach kein Interesse vorhanden (seitens der Kollegen).

Man hat wenig gemeinsame Themen (sei es Sport, Kinofilme, Diskussionen über Beziehungen...), unterschiedliche gewichtete Interessen und somit bildet sich natürlich auch keine Basis. Eben nur auf arbeitstechnischer Ebene.

@ Isabell:

Grundlegend gebe ich Dir damit recht, dass man Menschen schnell in Schubladen steckt, wobei ich mich da definitiv rausnehme. Mir ist es egal, wie ein Mensch ist, wenn man sich versteht und gut auskommt.

Auch habe ich kein Problem, mit anderen in so alltäglichen Situationen zu sprechen. So ergeben sich öfter mal Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen, wenn ich eine Rauchpause in der Arbeit einlege.

Kurzer oberflächlicher Smalltalk eben. Tut zwar gut, da Abwechslung, allerdings nicht zwingend das, wonach man sucht :)

Somit würde ich dies eher als Bekanntschaft, denn als Freundschaft bezeichnen. Vielleicht haben wir beide nur eine unterschiedliche Definition von "Freundschaft".

D`ie SeWherin


Ich konnte eben nur für mich feststellen, dass in der wenig verbleibenden Zeit, die man hat (Wochenende) extrem schwer Freundschaften aufbauen kann, denn dann hat der eine mal keine Zeit..dann der andere und es verläuft sich.

dass es etwas schwieriger ist, neue freunde zu finden, wenn man nicht mehr im schulalltag rumhängt, oder an der uni gemeisamkeiten automatisch gegeben sind, mag ja sein...

... aber das, was du oben beschreibst, ist für mein gefühl zu einem großen teil selbstgemacht! ja, es ist manchmal echt anstrengend, wenn man nach einem vollen arbeitstag noch in sport/chor/band/sprachkurs/sonstwas gehen soll... ja, es erfordert einen seelischen arschtritt, wenn man samstag den haushalt auch noch machen soll und ja, auch ich finde verschlumpfte extreme-couching-sonntage ganz wundervoll...

... du wirst aber nicht erleben, dass deine potenziellen freundschafts-kameraden an deiner tür läuten - außer, du hast eine affinität zu den zeugen jehovas, oder stehst auf dhl-boten ;-)

überleg dir, was du immer schon mal lernen wolltest, welcher sport dir liegen könnte, welche kneipe bei euch live-bands hat, die deinem geschmack entsprechen, sing karaoke, oder sonstwas... aber geh raus!

Mtinnaxly


Also ich bin in der als "kritisch" beschriebenen 30-er-Altersgruppe. Ich kann Dir nur Mut machen, das klappt nach einem Umzug trotzdem mit neuen Freundschaften.

Sogar ich gratziger Mensch habe eine ganze Handvoll abbekommen :-D

Ich konnte nicht feststellen, dass es nach einem Umzug schwer ist neue Freunde kennen zu erlenen. Allerdings habe ich nie aktiv gesucht, bin aber am Ball geblieben, wenn ich jemand besonders netten kennen gelernt habe.

Auf die Dauer musste ich mich eher einschränken, weil ich Gefahr lief zu viele Freunde "aufzulesen". Man muss halt nicht nur Freunde finden, sondern die Freundschaften auch pflegen. Wenn ich jemand Freund/Freundin nenne, will ich der Person auch gerecht werden können. Der "Rest" sind halt Bekanntschaften.

Bei der Arbeit, in einem VHS-Kurs (nein, ich wollte eigentlich nicht meinen Freundeskreis erweitern, sondern eine Fremdsprache lernen ]:D ) etc. etc. überall begegnen einem nette Leute. Allerdings ist "Alter" für mich kein Ausschlusskriterium. Eine meiner Freundinnen und mich trennen 20 Jahre. So what?

Ich drück Dir die Daumen!

EJhemalvigper NuStzerx (#15)


Klaus

Somit würde ich dies eher als Bekanntschaft, denn als Freundschaft bezeichnen. Vielleicht haben wir beide nur eine unterschiedliche Definition von "Freundschaft".

Mir ging es ja in meinen Beiträgen in erster Linie nur darum überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen. Offen auf Menschen zuzugehen (die Einem natürlich schon ein wenig symphatisch sein sollten ;-)) - Eben auch über "Bekannte" (z.B. Arbeitskollegen, Nachbarn) wiederum weitere Menschen kennenzulernen woraus sich dann weiterhin eine Freundschaft entwickelt....

Ich habe gerade mal überlegt wie ich Freundschaft definiere:

Wenn ich es ganz eng sehe, dann bezeichne ich im Grunde nur die Menschen als wirkliche Freunde, die ich als Familie betrachte. Für die ich ähnlich einem Bruder/einer Schwester empfinde. Dann gibt es die Abstufung " (sehr) gute Bekannte", bei denen der Grat zu einer wirklichen Freundschaft hin sehr schmal ist, aber dennoch etwas fehlt und zum Schluß kommen die "Bekannten", mit denen man mal Small-Talk hält, auch mal lustige/schöne Grillabende, Partys und Co. verbringt.

Was mir aber noch bei dem Thema einfällt:

Es kommt bei mir so rüber, als wärest Du auf der Suche nach einer Freundschaft, die eng an ein zeitliches Zusammensein geknüpft ist? An mehr oder weniger viele gemeinsame Unternehmungen? Man telefoniert nahezu täglich (oder textet heutzutage), trifft sich ein- zwei usw. Mal die Woche um was zu unternehmen? Gehört das für Dich auch zu einer Freundschaft dazu?

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