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Warum umgibt man sich nicht gerne mit Menschen, die verliebt...

Clinn/amonS4


@ gerundet

Ich verstehe es auch nicht. Solange das Verliebtsein nicht zu Verhaltensweisen führt, die dem anderen, nicht-Verliebten, unangenehm sind, sehe ich keinen Grund auf Distanz zu gehen (wenn eine Aussprache es nicht wieder rechtrückt), schließlich besteht ja Sympathie und der Verliebte kann durchaus für sich selbst entscheiden. Ein Ent-lieben ist ja durchaus im Bereich des Möglichen, sodass die Beziehung wieder rein-freundschaftlich, auf beiden Seiten, werden kann.

Ja. Das sage ich mir eigentlich auch immer.

@ Luis08

Vielleicht geht es um einen Erwartungsdruck? (Auch wenn du sagst, dass es für den anderen ok wäre, wenn es nicht auf Gegenseitigkeit beruht). Der erträumt sich ja doch andere Dinge als man geben möchte. Das fühlt sich irgendwie unangenehm an finde ich ":/

Vielleicht ja nicht? Wenn man Verliebtheit einfach als Gefühl wahrnimmt, das mit keinen Erwartungen einhergeht? Mir geht es zumindest oft so, weil ich eben auch oft verknallt bin. Wenn ich da jedes Mal Hochzeit und Kinder planen würde, würde ich ja gar nicht mehr fertig werden ;-D !

Hm ":/ Dann ist mir das trotzdem unangenehm, wenn die Person sich vorstellt, wie wir zusammen wären glaube ich.

Also auch wenn ich die Person nett fände (wie ja eben auch meinen Kollegen), dann ist das trotzdem ein unangenehmes Gefühl, wenn der was von mir will was ich ihm nicht geben möchte. Das ist dann irgendwie schon damit vergleichbar, wenn jemand sich jeden Tag mit mir auf einen Kaffe treffen wollen würde und ich fände, dass wir einfach nicht die gleichen Gesprächsthemen haben oder jemand mit mir Engtanz machen möchte, dessen Geruch ich nicht mag.

Ja, das kann ich verstehen. Nur sind das ja alles Handlungen, die du kritisierst. Verliebtheit ist ja nur ein Gefühl, ein Gedanke. Das soll jetzt keine Kritik sein. Ich frage mich halt einfach nur, ob das schon der Kern ist.

@ blade19

Hmm...naja, ich mache gerade die gegenteilige Erfahrung. Ich habe ziemlich aggressiv gesagt, dass ich verliebt in sie sei (obwohl ich es nicht bin); eben aus dem Grund um Distanz aufzubauen. Tja, hat nicht funktioniert... ":/

Hm... vielleicht wäre die ehrliche Variante besser gewesen ;-D @:) ?

CjinnSasmon4


@ gerundet

Der erträumt sich ja doch andere Dinge als man geben möchte. Das fühlt sich irgendwie unangenehm an finde ich

Sex kann man sich auch losgelöst von Verliebt-sein erträumen. Tatsächlich denke ich, wenn ich verliebt bin, weniger an Sex mit derjenigen Person, sondern an gemeinsam-verbrachte Zeit.

Geht mich auch so.

@ Luis08

Der würde sich dann ja im Verhalten zeigen, oder? Das könnte man dann ja ansprechen.

(Ich finde ja prinzipell, dass man es oft merkt, wenn jemand verliebt ist und da kann auch ein extrem zurückgezogenes Verhalten unangenehm sein, weil man eben doch merkt, dass der andere verliebt ist. )

Und ja, in einer Welt, wo jeder immer offen das sagt, was er denkt und fühlt könnte man das. Aber so in der Arbeitswelt...wenn man da einfach merkt, dass einer verknallt ist...das dann einfach ansprechen...das ist manchmal nicht so leicht, zumal der andere auch noch beleidigt sein kann und das das sich doof aufs Betriebsklima auswirken kann etc. Das ist nicht immer so leicht :-X :=o ;-D

Ja, das ist vielleicht der Punkt. Wenn man das Gefühl hat, nicht ehrlich miteinander sprechen zu können, dann kann man sowas natürlich auch nicht ehrlich verhandeln. Dann wird es schwierig.

@ Isabell

Bin ich die Einzige, die die Frage nicht so wirklich versteht?

Anscheinend ;-D ! Soll ich sie dir erklären?

Vor allem aufgebaut auf derartige Beschreibungen:

Ööööh... nicht derartige, sondern nur eine.

Mir hat schon mal ein Kerl detailliert seinen Penis beschrieben und gefragt, ob ich nicht bei ihm übernachten will, und ich habe es nicht kapiert ;-D ! Irgendwann hat er aufgegeben und mir entnervt gestanden, dass er mich rumkriegen wollte und ich wohl zu dem Zeitpunkt die Einzige war, bei der er es nicht geschafft hat.

Was hat DAS bitte mit "verliebt sein" zu tun? ":/

Schrieb ich nirgendwo. Ich schrieb, der Junge wollte was von mir. Ich wollte damit nur deutlich machen, dass ich selbst solche derben Anmachen oft nicht verstehe.

Jetzt klarer?

@ gerundet

Bin ich die Einzige, die die Frage nicht so wirklich versteht?

Naja, die Frage ist ja trotzdem klar. Diese Penis-Geschichte verstehe ich auch nicht ":/ Finde ich auch min. strange und eher Richtung übergriffig.

Würde nie auf die Idee kommen ds zu machen. Wüsste auch nicht, was es bringen soll.

Es war halt ne derbe Anmache. Das sollte nur deutlich machen (wie ich ja auch schrieb), dass ich selbst derbe Anmachen manchmal nicht verstehe.

@ Liverpool

Kumpel unglücklich verliebt in mich ist und damit selbst gar kein Problem hat

Finde den Fehler...

In dem Moment, wo jemand unglücklich verliebt ist, hat er ein Problem. Sonst wäre er nicht unglücklich verliebt.

Ich wusste, dass sich jemand an der Formulierung aufhängen würde ;-D !

Sagen wir "unerwidert verliebt"?

@ minimia

Woher kommt dann das Bedürfnis, sich zu distanzieren?

Erfahrungsgemäß, bei mir und Freunden so erlebt, tragen die meisten Verliebten noch die Hoffnung in sich, den anderen doch für sich zu gewinnen, auch wenn Gegenteiliges behauptet wird. Dadurch entstand die (durchaus begründete) Sorge, dass mein Gegenüber im normalen Kontakt miteinander mein Verhalten oder Gesagtes fehlinterpretiert. Im besten Falle wurde das vom Verliebten kommuniziert, so dass ich das erneut richtig stellen und spätestens dann auf Distanz gehen konnte, im schlechtesten Fall baute sich beim Verliebten eine Blase auf, die dann wieder schmerzhaft platzte und in verbalen Angriffen endete.

Weder möchte ich unwissentlich schwelende Hoffnungen füttern noch das Gefühl haben, auf einem Minenfeld zu wandern, und am wenigsten möchte ich Vorwürfe und Analysen meines vermeintlichen Entgegenkommens.

Deshalb, lieber eine Weile auf Distanz bleiben, den anderen sich entlieben lassen, und danach wieder auf gefühlter Augenhöhe zusammenkommen.

Ja, das kann ich nachvollziehen. Nur bei mir ist es z.B. so, dass ständige Wechsel zwischen Nähe und Distanz es eher schlimmer machen, weil eine Sehnsucht geweckt wird. Wenn ich ständig mit der Person zusammen bin, und sie mir eben deutlich macht, dass sie nichts von mir will, entliebe ich mich viel schneller.

C&in7naQmonx4


Letzter Satz fehlt:

Ich entliebe mich dann auch schneller, weil ich mich eben nicht komplett abgelehnt fühle.

CTinnPamoxn4


@ Deadly Viper

Ich bin auch jemand, der sich distanziert, weil ich genau weiß, wie es sich anfühlt unerwidert verliebt zu sein.

Ich strenge mich im Umgang mit dieser Person dann so doll an bloß nichts zu machen, was demjenigen Hoffnung machen könnte. es ist sehr anstrengend und deswegen gehe ich auf Distanz

Ich verstehe. Aber am Ende weißt du ja nur, wie sich unerwiderte Verliebtheit für dich anfühlt. Der andere kann das ja viel lockere sehen als du.

E3hema(lig2eJr TNutze^rb (#56V8697)


Wenn ich ständig mit der Person zusammen bin, und sie mir eben deutlich macht, dass sie nichts von mir will, entliebe ich mich viel schneller.

Kannst Du nachvollziehen, dass das für Dein Gegenüber sehr anstrengend sein kann und es ihm die rednerische Unbefangenheit nehmen kann?

Ich will nicht ständig erklären, dass ich nicht verliebt bin. Einmal sollte aus meiner Sicht eigentlich reichen?! Und wenn dann jemand um mich rumrennt der ständig deutlich gemacht bekommen muss, dass ich das so meine wie ich das sage (ganz abgesehen davon das ich nicht wüsste wie ich das anstellen soll) finde ich das anstrengend - so verbring ich meine Freizeit nicht gern. Du? Da nehm ich dann lieber Abstand bis der Sturm vorbei ist, auch weil meine Erfahrung bisher ist dass der Sturm mit Abstand schneller abebbt. Du scheinst mir da eher eine Ausnahme zu sein als die Regel ;-).

bWladie1x9


Hm... vielleicht wäre die ehrliche Variante besser gewesen ;-D @:) ?

Tatsächlich nein. Es ging/geht um eine Wette, die ich verloren haben, aber nicht einlösen möchte, weil es einfach total verrückt ist. Die Idee war Distanz durch Nähe zu schaffen um dafür zu sorgen, dass sie freiwillig auf ihren Wetteinsatz verzichtet. Hat aber nicht funktioniert, dafür habe ich jetzt mehr oder weniger einen Korb kassiert ohne dass das Verhältnis auch nur ansatzweise darunter gelitten hat... %:|

g}erund\et


Ich will nicht ständig erklären, dass ich nicht verliebt bin. Einmal sollte aus meiner Sicht eigentlich reichen?!

Das würde ich auch nicht wollen. Ja, einmal reicht. Dann sollte man sich zurücknehmen und wieder nur rein-freundschaftlich agieren. Wenn sie/er doch ihre/seine Meinung ändern sollte, worauf man allerdings nicht spekulieren sollte, auch weil das zu (unabsichtlichen) ungewünschten Verhaltensänderungen führt, dann muss er/sie den Schritt auf mich machen. So handhabe ich das.

Ich glaube ein wichtiger Faktor ist auch die präferierte Beziehungsform. Ich würde behaupten, dass es einfacher ist, wenn man an offene Beziehung/freie Liebe und son Kram glaubt, als wenn man sich der seriellen monogamen Beziehungen verschreibt, denn Letzteres erhöht eben das Riskio, dass man den Schwarm mit Erwartungen "nervt", während der offene Typ sich nicht so "versteift".

mRinim`ixa


Wenn man Verliebtheit einfach als Gefühl wahrnimmt, das mit keinen Erwartungen einhergeht?

Geht das wirklich? Bei all den Hormonen, die da freigesetzt werden? ]:D

Mir geht es zumindest oft so, weil ich eben auch oft verknallt bin.

Sagen wir mal so: Wenn dieses Verliebtheitsgefühl in der Häufigkeit ähnlich oft vorkommt wie z. B. Freude und Zufriedenheit, dann wäre das ja ein "normales", gängiges Gefühl für dich, mit dem du entspannt umgehen kannst. Für andere, die sich deutlich seltener verlieben, liegt vielleicht deshalb eine größere Wucht hinter diesem Gefühl, weil gekoppelt mit Hoffnungen, Erwartungen und gewünschter Erfüllung. Gut möglich, dass es sich dann mit der Verliebtheit nicht so unbeschwert umgehen lässt.

Nur bei mir ist es z.B. so, dass ständige Wechsel zwischen Nähe und Distanz es eher schlimmer machen, weil eine Sehnsucht geweckt wird.

Inwiefern ständiger Wechsel?

Ich entliebe mich dann auch schneller, weil ich mich eben nicht komplett abgelehnt fühle.

Ist es nicht eher so, dass der andere für sich, nicht gegen dich, eine Grenze zieht, weil er mit 1 Gefühl von dir nicht zurechtkommt?

m4in|imixa


Nachtrag:

Wenn ich ständig mit der Person zusammen bin

Das zur Entliebung zu brauchen, klingt für mich recht anstrengend. Sowohl in der Position der Verliebten als auch in der der Angeschmachteten.

Ciinnamoxn4


Schriftliche Kommunikation - mir graut vor dir ;-D ! Aber gut... ich präzisiere mal:

@ NotMichaelCaine

Wenn ich ständig mit der Person zusammen bin, und sie mir eben deutlich macht, dass sie nichts von mir will, entliebe ich mich viel schneller.

Kannst Du nachvollziehen, dass das für Dein Gegenüber sehr anstrengend sein kann und es ihm die rednerische Unbefangenheit nehmen kann?

Ich will nicht ständig erklären, dass ich nicht verliebt bin. Einmal sollte aus meiner Sicht eigentlich reichen?!

Tut es doch auch :)z !

Und wenn dann jemand um mich rumrennt der ständig deutlich gemacht bekommen muss, dass ich das so meine wie ich das sage (ganz abgesehen davon das ich nicht wüsste wie ich das anstellen soll)

Du musst da gar nichts für tun. Wenn du dich wie ein normaler Freund verhältst, ist das ja auch nicht missverständlich.

finde ich das anstrengend - so verbring ich meine Freizeit nicht gern. Du? Da nehm ich dann lieber Abstand bis der Sturm vorbei ist, auch weil meine Erfahrung bisher ist dass der Sturm mit Abstand schneller abebbt. Du scheinst mir da eher eine Ausnahme zu sein als die Regel ;-).

Ich weiß nicht, ob ich da die Ausnahme bin. Könnte aber sein, das auf Abstand zu gehen in solchen Situationen ja recht verbreitet zu sein scheint.

Und natürlich verbringe ich meine Freizeit so nicht gern. Aber für mich ist das auch gar nicht so kompliziert.

@ blade19

Hm... vielleicht wäre die ehrliche Variante besser gewesen ;-D @:) ?

Tatsächlich nein. Es ging/geht um eine Wette, die ich verloren haben, aber nicht einlösen möchte, weil es einfach total verrückt ist. Die Idee war Distanz durch Nähe zu schaffen um dafür zu sorgen, dass sie freiwillig auf ihren Wetteinsatz verzichtet. Hat aber nicht funktioniert, dafür habe ich jetzt mehr oder weniger einen Korb kassiert ohne dass das Verhältnis auch nur ansatzweise darunter gelitten hat... %:|

Okay... willst du das präzisieren und sprengt das dann meinen Faden ;-D ?

@ gerundet

Ich will nicht ständig erklären, dass ich nicht verliebt bin. Einmal sollte aus meiner Sicht eigentlich reichen?!

Das würde ich auch nicht wollen. Ja, einmal reicht. Dann sollte man sich zurücknehmen und wieder nur rein-freundschaftlich agieren. Wenn sie/er doch ihre/seine Meinung ändern sollte, worauf man allerdings nicht spekulieren sollte, auch weil das zu (unabsichtlichen) ungewünschten Verhaltensänderungen führt, dann muss er/sie den Schritt auf mich machen. So handhabe ich das.

Ganz genau SO handhabe ich das auch gern! Ich bin eh ein Freund der klaren Worte, wenn es um sowas geht, da ich da selber als Emotions-Analphabet mit Scheuklappen durch die Gegend renne. Wenn jemand in mich verliebt ist, muss er es mir sagen. Umgekehrt halt ich das genauso.

Ich glaube ein wichtiger Faktor ist auch die präferierte Beziehungsform. Ich würde behaupten, dass es einfacher ist, wenn man an offene Beziehung/freie Liebe und son Kram glaubt, als wenn man sich der seriellen monogamen Beziehungen verschreibt, denn Letzteres erhöht eben das Riskio, dass man den Schwarm mit Erwartungen "nervt", während der offene Typ sich nicht so "versteift".

Geil ;-D ! Ja, ich bin tatsächlich auch polyamor veranlagt. Vielleicht bin ich da deshalb so entspannt.

@ minimia

Wenn man Verliebtheit einfach als Gefühl wahrnimmt, das mit keinen Erwartungen einhergeht?

Geht das wirklich? Bei all den Hormonen, die da freigesetzt werden? ]:D

Ist das nicht bei jeder Emotion so? Gut, ich gebe zu: Verliebtheit ist schon eine sehr heftige, tiefgreifende, komplexe Emotion. Aber am Ende ist es einfach eine Emotion. Und Emotionen kann man gut aushalten, wenn man sie einfach akzeptiert.

Und wenn ich das mal direkt auf Menschen beziehe, empfinde ich für die wenigsten Menschen ausschließlich Verliebtheit. Oft ist da auch Verbundenheit mit im Spiel und Freundschaft. Wenn eine Säule davon wegbricht, ist das nicht so schlimm für mich. Wenn alle wegbrechen (Distanz), habe ich da aber schon arg dran zu knabbern.

Mir geht es zumindest oft so, weil ich eben auch oft verknallt bin.

Sagen wir mal so: Wenn dieses Verliebtheitsgefühl in der Häufigkeit ähnlich oft vorkommt wie z. B. Freude und Zufriedenheit, dann wäre das ja ein "normales", gängiges Gefühl für dich, mit dem du entspannt umgehen kannst. Für andere, die sich deutlich seltener verlieben, liegt vielleicht deshalb eine größere Wucht hinter diesem Gefühl, weil gekoppelt mit Hoffnungen, Erwartungen und gewünschter Erfüllung. Gut möglich, dass es sich dann mit der Verliebtheit nicht so unbeschwert umgehen lässt.

Ja, das verstehe ich. Verliebtheit kommt bei mir tatsächlich ähnlich oft vor wie andere Emotionen. Ich wäre auch super-irritiert, wenn sich Menschen von mir distanzieren, weil ich manchmal weine oder so ;-D !

Nur bei mir ist es z.B. so, dass ständige Wechsel zwischen Nähe und Distanz es eher schlimmer machen, weil eine Sehnsucht geweckt wird.

Inwiefern ständiger Wechsel?

Naja... so nach dem Motto: "Kann ich mich wieder annähern? Ist sie nicht mehr verliebt?" - "Oh, scheiße! Sie ist doch noch verliebt. Ich verpiesle mich mal wieder..."

Ich entliebe mich dann auch schneller, weil ich mich eben nicht komplett abgelehnt fühle.

Ist es nicht eher so, dass der andere für sich, nicht gegen dich, eine Grenze zieht, weil er mit 1 Gefühl von dir nicht zurechtkommt?

Ja, so kann man es auch sehen. Aber ich frage mich eben, warum so viele Menschen damit nicht klar zu kommen scheinen? Ich kann die Gründe ja teilweise nachvollziehen, aber dass das so viele zu betreffen scheint, erstaunt mich.

Wenn ich ständig mit der Person zusammen bin

Das zur Entliebung zu brauchen, klingt für mich recht anstrengend. Sowohl in der Position der Verliebten als auch in der der Angeschmachteten.

"Ständig" war auch hier missverständlich. Ich meine damit eher, sich nicht seltener zu sehen als vorher.

C4inn"amxon4


Bzw. ist es natürlich schön, in so einer schwierigen Phase besonders viel Zuwendung zu bekommen, sodass man merkt, man bedeutet dem anderen noch was, auch wenn es keine Verliebtheit ist. Aber "ständig" war das falsche Wort.

b"ladex19


Okay... willst du das präzisieren und sprengt das dann meinen Faden ;-D ?

Ich glaube im Detail wäre es wohl wirklich zu viel. Es hat nur gerade zum Thema gepasst. Was mich halt wundert ist, dass es nicht funktioniert hat, weil ich das Phänomen auch so kenne, dass man sich distanziert, weil man die Motive des Gegenüber immer irgendwie hinterfragen wird. Hier ist es aber komplett anders, dem Thema wird mehr oder weniger ausgewichen ohne das es jetzt totgeschwiegen wird. Bei der Wette selber handelt es um einen gemeinsamen großen Urlaub zu zweit und ich persönlich würde das nie mit einer Person unternehmen, von der ich "weiß", dass sie in mich verliebt ist; weil es einfach zu viel Nähe ist.

Letztendlich ist es ja nicht nur, dass man die Motive des Gegenüber hinterfragt, sondern man muss sich selber auch fragen, wie bestimmte Verhaltensweisen wirken und Worte haben plötzlich mehr Gewicht, weil man damit schnell sein Gegenüber verletzen kann.

mlinimxia


empfinde ich für die wenigsten Menschen ausschließlich Verliebtheit. Oft ist da auch Verbundenheit mit im Spiel und Freundschaft.

Hier muss ich dann doch unterscheiden: Nehme ich einen Freund her, den ich seit Jahrzehnten kenne und sage ihm, dass ich gerade ein Bisschen verliebt in ihn bin, dann weiß er genau, wie er das zu verstehen hat und wird es als Kompliment auffassen. Und umgekehrt genauso. Denn, dahinter liegt keine tiefergreifende Absicht/Vorhaben. Wir wissen genau, wie wir zueinander stehen und genießen diesen "Flirty-Touch" dann und wann.

Ganz anders ist die Situation aber bei jemandem, der einen potentiellen Partner abgeben könnte oder diesen in mir sieht, jeweils einseitig wohlbemerkt, da ist dann nix mehr mit flirty, da heißt es, die Grenzen zu erkennen und einzuhalten.

C\inn"amonx4


Hier muss ich dann doch unterscheiden: Nehme ich einen Freund her, den ich seit Jahrzehnten kenne und sage ihm, dass ich gerade ein Bisschen verliebt in ihn bin, dann weiß er genau, wie er das zu verstehen hat und wird es als Kompliment auffassen. Und umgekehrt genauso. Denn, dahinter liegt keine tiefergreifende Absicht/Vorhaben. Wir wissen genau, wie wir zueinander stehen und genießen diesen "Flirty-Touch" dann und wann.

Hm... ja, das ergibt Sinn. Nur bin ich noch so jung, dass ich eben niemanden seit Jahrzehnten kenne, außer meine Familie halt ;-D !

Aber so einen "Flirty-Touch" genieße ich auch sehr, mit vielen Menschen. Einige verstehen das auch genau wichtig, aber einige andere dann halt auch nicht... Leider :-( . Habe damit leider manchmal schon potenzielle Freunde verloren.

Ganz anders ist die Situation aber bei jemandem, der einen potentiellen Partner abgeben könnte oder diesen in mir sieht, jeweils einseitig wohlbemerkt, da ist dann nix mehr mit flirty, da heißt es, die Grenzen zu erkennen und einzuhalten.

Ja, aber kann nicht jeder ein potentieller Partner sein? Ich sehe das jetzt nicht so eng.

C)innRamoxn4


Btw. würde ich, "Ich bin ein bisschen verliebt in dich gerade.", immer als Liebesgeständnis deuten. Wie gesagt kommuniziere ich in dem Punkt nicht sehr subtil und wenn mir das dann jemand so direkt sagt, wäre das kein Spaß für mich. "Flirty" sind für mich dann eher Blicke und sowas, was man zwar macht, aber nicht weiter thematisiert.

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