» »

40 Jahre Altersunterschied

M[oppexn


Man geht doch nicht hin, um sich umprogrammieren zu lassen. Man geht hin, um belastende Angelegenheiten, Probleme, Traumata etc zu verarbeiten.

Da hast du zweifelsfrei recht, dennoch verstehe ich, was aug233 meint. So eine Therapie hat immer auch eine gewisse Eigendynamik. Das belastende Problem (allein zurück bleiben) soll bearbeitet werden. Da könnte es zugrundeliegende Erlebnisse in der Kindheit geben, denn der Mensch scheint so gestrickt zu sein, dass er sich immer wieder in vertraute Situationen begibt, auch wenn sie belastend sind. Hätte die TE also - hypothetisch, und nur um die Therapie-Argumentation zu verdeutlichen, ich unterstelle nicht, dass es auf die TE wirklich zutrifft - in der Kindheit das Erlebnis gemacht, von einer wichtigen Bezugsperson allein gelassen worden zu sein, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie sich im Erwachsenenalter wieder in ein ähnliches Beziehungsmuster begibt. Dabei muss sie gar nicht zwingend wirklich allein gelassen worden sein, es reicht schon wenn sie sich allein oder zurückgelassen fühlte, um später wie durch Zauberhand jmd zu finden, der genau diese Wunde der Kindheit wieder bedient.

Es kann also durchaus sein, dass durch eine Therapie, die aktuelle Probleme erleichtern soll, tiefere Konflikte aufgedeckt werden, und man dann viel erstmal mehr "Ärger" hat als davor, und auf einmal seine gesamte bisherige Lebensführung im Aspekt Beziehungen zu hinterfragen beginnt.

Wenn ich es mir recht überlege, würde ich bei einem Therapiewunsch in diesem Fall eher zu einer Verhaltenstherapie raten als zu einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie.

adu<g23x3


BebeUltime:

Papperlapapp!

Rückschluss von der Erfahrung mit einem Therapeuten in der Republik auf mehr als 10.000. Unabhängig von der TE und ihrer berechtigten Frage, ob ein Therapeut für sie ein Gesprächspartner sein könnte: was haben diverse User im Forum Psychologie von ihren Erfahrungen mit Psychotherapeuten berichtet? Wie viele haben zunächst gesucht und gesucht und dann endlich einen gefunden? Oder auch nicht gefunden und mussten auf die Kostenerstattung ausweichen?

Unabhängig von der TE: wenn jemand einen Therapeuten braucht dann ist es entweder Zufall und Glück, dass er gerade an den passenden gerät oder er hat das Glück eines aufmerksamen Hausarztes, der vergleichbare Fälle und deren Erfahrung mit bestimmten Therapeuten kennt. Wenn ein solcher Hausarzt sagt: "probieren Sie es bei...; das könnte für Sie von Vorteil sein...", dann ist mehr gewonnen als jeder noch so gut gemeinte Rat hier.

OWneFlo8wer


Ist sowas schon ein Fall für eine Therapie, was meint ihr?

Ich denke, es ist ein Fall für ein "Mantra". Ich nenne es jetzt mal so. Ein Satz, ein Trost, irgendwas, das Dein Denken dazu bringt, mit der Situation wieder Frieden zu schließen.

Im Prinzip eine Synthese aus den Fakten, dass Du ihn deswegen nie verlassen würdest, dass es ein riesiges Glück ist, dass Du mit der Liebe Deines Lebens (überhaupt) zusammen sein kannst, usw.

Allerdings kann ich mir den Schmerz vorstellen, der in Dir aufsteigt, wenn Du Dir vorstellst, wie es ist, ihn viel zu früh gehen lassen zu müssen.

Du musst im Prinzip, da es so absehbar ist, bereits mit einer Art Trauerarbeit beginnen, obwohl er noch an Deiner Seite ist. Und wenn er geht, ist es unwiderruflich und der Schmerz, der mit dem Gedanken verbunden ist, ist sicher nicht so einfach zu verdrängen.

Es ist ja auch eher ein Gefühl, als ein Gedanke, der sich Dir aufdrängt. Und das wegzuschieben wäre blöd, weil es für Gefühle ja immer Gründe gibt, die eben einen Weg zeigen...

Wenn ein Therapeut bei so einer Sache helfen kann, warum nicht. Du bist sicher nicht die erste mit diesem Problem. Vielleicht schreibt hier auch noch jemand mit einer ähnlichen Geschichte und wie er es verarbeitet. Das wäre gut.

B\oheNmxia


Ok, ich sehe, da gehen die Meinungen weit auseinander, was eine Therapie betrifft. Vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe gar keine schlechte Alternative, da es mir vor allem darum geht, meine Ängste in einem geschützten Rahmen mal ohne Scheu ganz offen aussprechen zu dürfen (ohne Gefahr zu laufen, meinen Partner dadurch zu verletzen) - quasi so wie hier. Das hilft mir schon.

Wenn man bemerkt, dass man wieder in im wahrsten Sinne tödliche Gedanken abschweift, sollte man sie korrigieren. Jetzt und hier lebt XY. Ich genieße das jetzt. Punkt.

So handhabe ich das bislang auch. Ich "verbiete" mir die Gedanken quasi. Bringt nichts, weitermachen, glücklich sein, so lange es eben geht, Punkt. Und irgendwie geht es immer weiter im Leben. Aber manchmal holen sie mich ein... da liege ich dann wach und na ja.

Wie verhältst du dich dann momentan ihm gegenüber? So wie immer, oder färbt sich dein Kummer schon auf dein Verhalten ab? ???

Ich denke nicht, denn in den einzelnen Momenten mit ihm bin ich schon sehr glücklich. Da gibt es keine trüben Gedanken. Noch nicht. Zum Glück. Da genieße ich einfach und freue mich über unser Leben. Nur manchmal wenn er schon schläft und ich wach liege, da kommen die Gedanken... manchmal gerade nach besonders schönen Erlebnissen. Da werde ich dann wehmütig und denke, wie oft werden wir das noch erleben können (Urlaub z.B. oder Weihnachten usw.)

Wenn ihr euch im Arm haltet und du ihm sagst, dass du angst vor der Zukunft hast, dann kann er sich gegebenenfalls auch öffnen? Vielleicht fühlt er momentan ja genauso?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm immer öfter ähnliche Gedanken aufkommen, weil er sie wie gesagt von Anfang an hatte. Aber es fällt schwer, darüber zu reden. Weiß auch nicht, ob ich ihm damit einen Gefallen tun würde, wenn ich sie jetzt thematisiere. Das macht es sicher nicht leichter für ihn.

Er sagt aber immer öfter Dinge wie "Versprich mir, dass du dies und das irgendwann nochmal machst, auch ohne mich, dein Leben geht weiter, auch wenn ich mal nicht mehr an deiner Seite bin" :°(

y&ukumxu


Das alles erinnert mich ein wenig an eine frühere Beziehung, die ich mit einer Frau bis vor kurzem hatte, die 22 Jahre jünger war.

22, das ist zwar fast nur halb so viel wie 40, aber dennoch..

Dabei ging es nicht darum, dass ich früher sterben könnte, ich war erst 43, auch wenn man natürlich in jedem Alter sterben kann.

Die Gedanken waren andersherum.

Wir genossen die Zeit miteinander sehr, auf allen Ebenen. Für beide war es ein Traum.

Ich genoss den Traum.

Mir war aber gleichzeitig bewusst, dass dieser Traum nicht "ewig" dauern darf.

Warum nicht? Gab es etwa unausgesprochene, unter den Teppich gekehrte Probleme? Nein.

Es war mein eigener Wunsch, dass dieser noch so junge Mensch diese jungen Jahre nicht nur mit jemandem verbringen darf, der ungefähr doppelt so alt ist wie sie. Sowohl in körperlicher Hinsicht als auch geistig.

Mich plagten keine Gedanken, was passieren könnte.

Nein. Es war eher ein Gefühl von Verantwortung.

Verantwortung für sie.

Man kann jetzt einwenden: Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und sie mit 21 war zwar noch sehr jung, aber eben auch ein erwachsener Mensch.

Ja. Stimmt. Aber eben auch ein Mensch mit viel weniger Erfahrung im Leben.

Jahre der Jugend kommen nie wieder und sie sollen voll ausgelebt werden. Ich finde idealerweise mit jemandem, der nicht viel älter ist, auch wenn ich bei fast allem mitgehen konnte und trotzdem.

Irgendwann konnte ich es dann eben nicht mehr verantworten und musste den sehr schmerzlichen Weg gehen, nach Möglichkeiten zu suchen, die für beide das Beste sind.

Aber, nein. Nicht wie jetzt vielleicht einige denken könnten: Ich habe mich nicht einfach getrennt, sondern alles nur Erdenkliche getan, damit sie sehr viele Gelegenheiten bekommt, sehr viele nette, junge Männer kennenzulernen.

Man wird jetzt unausweichlich an Verkuppeln denken. Aber das war es definitiv nicht.

Ich sorgte nur dafür, dass sie viel Austausch mit vielen netten Menschen hat, neue kennenlernt etc.

Bis es dann kam, wie es kommen musste.

Ich war dann traurig, aber auch erleichtert. Die Trennung war schmerzlich, aber sie hatte auch einen freudigen Aspekt. Und auch ihr tat es gut, zu sehen, dass ich mit der Trennung gut umgehen konnte.

In all der Zeit aber, da ich dieses Gefühl der Verantwortung hatte und den Wunsch in mir spürte, dass diese Beziehung nicht ewig dauern darf, in all dieser Zeit konnte ich mich trotzdem immer ganz und voll hingeben und das Schöne genießen.

Trotz des mich nie verlassenden Gefühls, dass "es" nicht zu lange dauern darf.

Denn: Wozu etwas kaputt machen, für etwas (die Trennung), das noch nicht ist?

Warum in Traurigkeit versinken, während ich doch so glücklich war.

Alles hat seine Zeit. Die Zeit des Zusammenseins war die Zeit des Glücklichseins.

Die Zeit der Trauer würde auch kommen und dann würde ich mich auch ihr hingeben.

Aber jetzt, während wir zusammen waren, war es eben eine andere Zeit und die und nur die galt es zu leben.

Man kann nicht in zwei verschiedenen Zeiten gleichzeitig leben.

ptarazbelxlnuss


Es kann jeden Tag etwas passieren. Es kann aber auch nix schlimmes passieren. So ist das Leben eben. Man kann etwas verlieren und man kann vieles gewinnen. Da kommt es auch auf die Sichtweise an. Genieß dein Leben. Darüber manchmal nachzudenken ist ja auch in Ordnung. Und dass nichts so bleibt wie es ist, das ist eben auch Fakt. Jedes Ding hat seine Zeit. Und diese Zeit sollte man am besten unbeschwert genießen.

OKneFlxower


@ yukumu:

ich bin gerade tief beeindruckt von Deiner Geschichte und Deinem doch recht selbstlosen (?) Wesen (nicht sicher, ob es die richtigen Worte sind).

Meopbpexn


yukumu

Zunächst einmal Hochachtung. Eure Geschichte hat mich berührt. Ich bin da persönlich etwas hin- und hergerissen... einerseits wünschte ich mir rückblickend, mein Partner hätte so etwas für mich getan, andererseits ist ja letztlich jeder für sein eigenes Leben verantwortlich und eine solche - überspitzt gesagt - Manipulation auch irgendwo grenzwertig.

Ich habe mich nicht einfach getrennt, sondern alles nur Erdenkliche getan, damit sie sehr viele Gelegenheiten bekommt, sehr viele nette, junge Männer kennenzulernen

Und das funktioniert? Wenn aber deine Partnerin uneingeschränkt glücklich gewesen wäre, wäre sie doch gar nicht offen für etwas anderes gewesen. Oder meinst du, bei ausreichend Kontakt passiert unweigerlich irgendwann etwas? Vermag ich eigentlich nicht zu glauben.

yrukuUmu


@ OneFlower

(nicht sicher, ob es die richtigen Worte sind).

Ich finde, es sind nicht die richtigen Worte, denn es ist nicht selbstlos, wenn man an das Wohl eines anderen Menschen denkt.

Ich konnte es eben auf die Dauer nicht verantworten können. Insofern war es auch für mich selbst besser.

Für alles, was man im Leben tut oder unterlässt, trägt man Verantwortung.

Deswegen kann man es nicht als selbstlos bezeichnen.

Die Frage ist: Wie will ich leben? Und Verantwortung ist ein sehr wichtiger Teil davon, m. E. einer der allerwichtigsten überhaupt.

@ Moppen

Das du es als Manipulation bezeichnest ist gerechtfertigt. Ich würde eher von Lenkung sprechen.

Ich habe nichts anderes getan, als nur den Zugang zu Gruppen zu ermöglichen, wo eben sich sehr viele, nette Menschen tummeln.

Darüber hinaus, was die einzelnen Personen betrifft, da habe ich absolut nicht das Geringste getan. Nur der Zugang. Das war alles. Dann sollte es seinen "natürlichen " Gang nehmen.

Ich habe nicht in geringster Weise mich für eine Person eingesetzt oder auch nur versucht, dahingehend zu beeinflussen. Nein. Gar nicht.

Letztlich hätte es auch anders laufen können und dann .. ja dann..

Ich hätte damit leben lernen müssen und wäre einerseits mehr als froh, aber andererseits..

Und das funktioniert? Wenn aber deine Partnerin uneingeschränkt glücklich gewesen wäre, wäre sie doch gar nicht offen für etwas anderes gewesen. Oder meinst du, bei ausreichend Kontakt passiert unweigerlich irgendwann etwas? Vermag ich eigentlich nicht zu glauben.

Wie ich schon sagte, es hätte auch nicht "funktionieren" können. Es war für mich klar, dass ich nur den Zugang ermöglichen wollte und darüber hinaus gar nichts tun wollte.

Es war mir wichtig, es dann seinem natürlichen Lauf zu überlassen.

Ich glaube, es gibt dabei keine Regel. Je nach Konstellation wird es mal so laufen und mal anders.

Unsere Versuche, überall nur Regeln aufzustellen, sind nur Versuche eben, ein wenig Ordnung in das Leben zu bringen, das an sich von seiner "Natur" aus unbeherrschbar und chaotisch ist. Das gilt auch für unsere Erklärungen.

Sie sind nur Modelle mit eingeschränkter Gültigkeit. Mal sind sie zutreffend und mal nicht.

Will man verallgemeinern und sie als für alle Menschen gültig erklären, trennt man sich von der Wirklichkeit dessen, was wir Leben nennen.

Ich würde nicht sagen, dass man von dem Umstand, dass sie für etwas anderes offen war, nur den einen Rückschluss ziehen muss, dass sie nicht glücklich war.

Unsere Vorstellungen von Zweisamkeit sind auch nur Modelle und keine für alle Menscfhen zwingend gültige Regeln, ohne die man außerhalb des Lebens wäre.

Auch würde ich nicht sagen, dass bei ausreichend Kontakt unweigerlich etwas "passiert". Es kann passieren, muss aber nicht.

Wie ich sagte, es gibt das Leben und es gibt unsere Versuche, das Leben zu kontrollieren. Man soll nicht beide gleichsetzen. Das Leben ist viel reichhaltiger, viel "phantasiereicher", hält unendlich viel mehr Möglichkeiten bereit, als wir es oft wahrhaben wollen.

Das kann verunsichern. Das kann Angst machen.

Dann gibt sich die Gesellschaft Regeln und versucht eine gewisse Ordnung zu schaffen.

Aber die Regeln gehen auf Krücken. Mal sind sie Stützen und mal fällt man, wenn man sich auf sie stützt, denn das Leben ist sehr viel komplexer, reicher.

Aber, das ist jetzt alles offtopic.

Ich wollte nur ein Beispiel geben, dass es wichtig ist, die jeweilige Zeit zu leben und nicht schon die - ohnehin ungewisse - Zukunft auch noch parallel in das Heute hieneinzuholen.

Heute ist heute und das Morgen muss erst noch kommen. Und wer weiß schon, was es bringen wird.

DTieoKr8uemxi


Wichtig ist reden, reden, reden !

Sorry, aber was soll man da bitte mit dem Partner bereden? Die TE hat berichtet, dass sie den Tod ihrer Großeltern und Eltern erlebt hat, also können wir ggf davon ausgehen, dass sie selbst keine 30 mehr ist.--was dann aber auch bedeuten kann, dass ihr Mann ggf schon um die 80 oder älter sein kann. Will man diesen alten Herrn wirklich noch vollquatschen, dass man Angst vor seinem (baldigen?) Tod hat? Die hat er vermutlich auch, nur mit dem Unterschied, dass die Frau nach seinem Tod noch lebendig, also irgendwie in der besseren Lage ist. Soll er sie etwa trösten? also was genau würdest du den reden, reden, reden?

MTurkxas


Ist das in einer gut laufenden Beziehung nicht grundsätzlich so, dass man Angst hat, was, wenn mein Partner nicht mehr da ist?

Natürlich ist das hier, mit einem so großen Altersunterschied noch mal ne andere Hausnummer, aber vielleicht sollte man sich auch einfach mal wieder vor Augen führen, dass das Leben nun mal nicht unendlich ist.

Ich persönlich finde, dass Deine Ängste durchaus nachzuvollziehen sind, aber so platt wie das jetzt kilngen mag, so würde ich mir wahrscheinlich erst dann darüber Gedanken machen, wenn es auf Grund von Krankheit, oder was auch immer, Grund zur Sorge gibt und nicht schon vorher.

Das hilft ja niemanden und schränkt die Zeit, die man noch hat, wo man sich wohl fühlt, Leben und erleben kann, lachen und weinen und vieles mehr, nur ungemein ein.

Und mit Deinem Partner würde ich an Deiner Stelle nun auch nicht darüber reden wollen, sondern dies solange hinauszögern, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Sofern man von einem richtigen Zeitpunkt überhaupt sprechen kann.

Wenn es Dich dennoch so stark belastet, so finde ich schon, dass es für Dich sicher nicht verkehrt wäre, jemanden zum Sprechen und Austauschen von Deinen Gedanken zu haben, seien es Freunde, Bekannte, Verwandte oder eben auch einTherapeut.

Tu das, was Dir selber gut tut und wobei Du spürst, dass es Dir hilft, ohne jedoch zu viel Zeit dafür zu investieren, denn diese Zeit würde Dir und Deinem Partner widerum fehlen, was dann später wieder nur wilde Gedanken in Dein Hirn schickt,

wo Du dann bereust, die Zeit nicht snnvoller genutzt zu haben.

BPebeUYltixme


@ aug233

Rückschluss von der Erfahrung mit einem Therapeuten in der Republik auf mehr als 10.000.

Woher beziehst du diesen Rückschluss? Das überstimmt mich mal überhaupt nicht. Klingt für mich eher nach einem Versuch, deine These mit aller Macht zu stützen ...

Ich mag nicht leugnen, dass es eventuell ein paar schwarze Schafe in dieser Branche geben mag. Aber die TE gänzlich davon abzuraten finde ich eindeutig zu theatralisch, hilfe. %-|

wenn jemand einen Therapeuten braucht dann ist es entweder Zufall und Glück, dass er gerade an den passenden gerät oder er hat das Glück eines aufmerksamen Hausarztes, der vergleichbare Fälle und deren Erfahrung mit bestimmten Therapeuten kennt. Wenn ein solcher Hausarzt sagt: "probieren Sie es bei...; das könnte für Sie von Vorteil sein...", dann ist mehr gewonnen als jeder noch so gut gemeinte Rat hier.

Also soll sie deiner Meinung nach alle Probleme mit sich alleine ausmachen und keine Hilfe suchen, weil ein paar Menschen (oder viel mehr du) schlechte Erfahrungen mit Therapien gemacht haben? :|N

Ich habe meine Therapieplätze ohne Hausarzt und völlig selbstständig gefunden.

Ich habe im Internet nach Praxen gesucht und mir die jeweiligen Rezessionen durchgelesen. Waren diese vorwiegend positiv, habe ich angerufen und einen unverbindlichen Gesprächstermin ausgemacht. Wenn es von der Wellenlänge her gepasst hat, super. Wenn nicht, dann habe ich weitergesucht. Ganz einfach.

Ich habe bisher nichts bereut, ganz im Gegenteil! :)z

Warum darf die TE nicht ihre eigenen Erfahrungen sammeln, wenn sie das möchte? %-|

@ DieKruemi

Wichtig ist reden, reden, reden !

Sorry, aber was soll man da bitte mit dem Partner bereden?

Äh, habe ich geschrieben, das sie unbedingt mit ihrem Partner reden soll? %-|

Es war lediglich ein Vorschlag von mir. Offenheit hilft oftmals mehr, als verdrängende Verschlossenheit!

Zumal die TE ja selbst geschrieben hat, dass ihr das Verdrängen immer mehr zu schaffen macht.

Dieses "reden, reden, reden" war demnach nicht auf ihren Partner bezogen, sondern im allgemeinen. Und wenn es die gute Freundin oder ein Therapeut ist.

Bitte vorher genau lesen! %-|

a+ug{23x3


BebeUltime, ich kenne mehr als ein Dutzen Psychotherapeuten von der Ausbildungszeit her und die gleiche Zahl von der Arbeit und über einen Rest von ihren Klienten.

Wenn die TE in der Großstadt wohnt, dann ist es ein Zufall an wen sie gerät und schöne Internetseiten und entsprechende Bewertungen sagen nichts über die Arbeit der einzelnen Person aus. Wohnt sie auf dem platten Land, dann sucht sie lange und muss nehmen, was gerade Zeit hat.

Psychotherapeuten sind auch nur Menschen die bemüht sind ihren Beruf nach bestem Wissen und Gewissen auszuüben.

Ein Testgespräch und schauen, wie es sich für die TE anfühlt. Mehr kann man nicht raten.

Das gilt für jeden Menschen, der psychotherapeutische Hilfe sucht.

BEebeeUltixme


@ yukumu

Denn: Wozu etwas kaputt machen, für etwas (die Trennung), das noch nicht ist?

Warum in Traurigkeit versinken, während ich doch so glücklich war.

Alles hat seine Zeit. Die Zeit des Zusammenseins war die Zeit des Glücklichseins.

Die Zeit der Trauer würde auch kommen und dann würde ich mich auch ihr hingeben.

Aber jetzt, während wir zusammen waren, war es eben eine andere Zeit und die und nur die galt es zu leben.

Man kann nicht in zwei verschiedenen Zeiten gleichzeitig leben.

Wow, wahre Zeilen! :)z

@ Bohemia

Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei ihm immer öfter ähnliche Gedanken aufkommen, weil er sie wie gesagt von Anfang an hatte. Aber es fällt schwer, darüber zu reden. Weiß auch nicht, ob ich ihm damit einen Gefallen tun würde, wenn ich sie jetzt thematisiere. Das macht es sicher nicht leichter für ihn.

Ich weiß es auch nicht. :-(

Es ist immer leicht, als außenstehender Tipps zu geben, wenn man selber nicht in so einer Situation steckt. ":/

Hast du vielleicht jemand anderes mit dem du darüber sprechen kannst?

Er sagt aber immer öfter Dinge wie "Versprich mir, dass du dies und das irgendwann nochmal machst, auch ohne mich, dein Leben geht weiter, auch wenn ich mal nicht mehr an deiner Seite bin"

Wenn solche Sätze immer öfter kommen, dann scheint er ja über dieses Thema sprechen zu wollen, oder? ":/

Ich meine, man schneidet doch kein Thema an, über welches man nicht reden will. Aber ich verstehe, dass das unglaublich schwierig und belastend ist. ":/

Fakt ist, dass man die Zeit leider auch nicht mit reden stoppen kann. Aber das reden könnte ja vielleicht ängste nehmen. Im Sinne von "Wir halten zusammen, stehen das gemeinsam bis zum Schluss durch." :°(

Wenn ich mich in so einer Situation befinden würde, würde mir Offenheit unglaublich gut tun.

Aber was für mich richtig ist, muss ja nicht zwangsläufig für andere richtig sein. ":/

Ich wünsche dir bzw euch das Beste! :°_

BCebe.Ultiime


@ aug233

ich kenne mehr als ein Dutzen Psychotherapeuten von der Ausbildungszeit her und die gleiche Zahl von der Arbeit und über einen Rest von ihren Klienten.

Also doch keine "seriöse" Quellenangabe einer Statistik, sondern eine persönliche Meinung.

"Mehr als ein Dutzen" - Mehr als ein Dutzend Therapeuten decken aber bei weitem nicht alle Therapeuten in der gesamten Republik ab. Oder behauptest du jetzt tatsächlich alle Therapeuten in Deutschland zu kennen und diese auch noch beurteilen zu können?

Zumal ich dir das nicht einmal abkaufe. Zudem lässt sich auch darüber streiten, wie viele für dich mehr als ein Dutzend sind. Hast du Alle während ihrer Arbeit dokumentiert und analysiert? Woher nimmst du dir das Recht aus, diese mehr als ein Dutzend Therapeuten nach gut und schlecht zu beurteilen? Nach Aussagen der Dutzend Menschen, die deiner Meinung sind? %-|

Ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten, aber für mich liest sich das alles nicht nach einer seriösen Statistik, sondern nach einer persönlichen Effekthascherei. %-|

Ein Testgespräch und schauen, wie es sich für die TE anfühlt. Mehr kann man nicht raten.

Ach? %-|

Dazu hast du anfangs aber nicht geraten!

Ganz im Gegenteil. Du hast ja gänzlich davon abgeraten! (Seite 2) %-|

Beenden wir nun die Diskussion. Das hilft der TE eh nicht weiter.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH