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Besuche machen immer Freude:

E2lla7x1


Naja, was "man" in dieser Situation richtig findet, hilft Dir da aber nicht viel weiter in Eurer speziellen Konstellation. Theoretisch könnten die beiden tatsächlich die Kinderbetreuung als eine Art Gegenleistung für die Gastfreundschaft empfunden haben.

Was sagt Dein Mann denn zu der ganzen Geschichte?

Du hast das Problem unter "Beziehungen" eröffnet. Um die Beziehung zwischen welchen Personen geht es? Du und Dein Mann? Dein Mann und seine Mutter? Du und die Schwiegermutter? Du und ihr Partner? Alles ein bisschen?

Was ist Dein "Ziel"?

Alleine, wenn man Dir hier "Recht" gibt, bringt Dich ja noch nicht weiter.

Efhema'liger lNutzer% (#1x5)


gato

Danke. Wertschätzung ist tatsächlich um was es mir geht. Und in diesem Fall fühle ich mich nicht wertgeschätzt, sondern ausgenutzt.

Ich kann Dich sehr gut verstehen.

Es erinnert mich an ein Erlebnis vor 14 Jahren. Gute Bekannte aus dem hohen Norden wollten uns besuchen, wir wohnten nahe München. Der Besuch war auch für zwei Wochen. Ich freute mich sehr. Ich machte Essenspläne, machte das Gästezimmer schön...es wurde für Alles gesorgt von meiner Seite aus, aber auch nicht übertrieben, eben normal.

Sicher war klar, dass sie auch Ausflüge machen wollten, sie planten das WE in der Mitte auch für einen Wien-Aufenthalt ein. Alles prima und kein Thema.

Es waren auch Sommerferien (ich hatte damals Kinder im Alter von 12 und 5), mein Partner und ich hatten Urlaub.

Letztendlich sah es dann aber so aus: Keine Absprachen mit uns, sie kamen und gingen wie sie wollten, es gab ehrlich keinen einzigen Tag der nur mal so für "uns" als befreundetes Gastgeberpaar war. Im Höchstfall dann mal ein Grillabend wenn sie nicht zu kaputt waren. Oder mal so Gespräche am Frühstückstisch, beim Abendessen wenn sie eben "zufällig" da waren.....doch gemeinsam (geplante) Unternehmungen? Auch nur ein Interesse daran? Pustekuchen. "Wir sind frisch verliebt und wollen unsere Zweisamkeit", so ungefähr war das.

Sie machten sich Morgens Frühstück ohne für uns mitzudecken wenn wir nicht zufällig auch auf waren und waren weg ohne Verabschiedung oder Ansage was sie vorhaben, bzw. wann sie wiederkommen. Oder ob wir mitwollen. Ein Mal kamen sie sogar mit Pizza an, auch ohne vorher mal anzurufen, dann mit den Worten "Ihr habt ja sicher schon gegessen" (war zwar so, aber trotzdem....).

Kann sein, dass zum Schluß dann noch ein kleines "Dankeschön" ihrem Munde entwich' - erinnern kann ich mich nicht daran.

Wir waren schlicht die billigste Unterkunft die man sich denken kann.

Ich hatte bis dato und auch nie wieder danach eine solche Unverfrorenheit und so ein Gefühl von "Ausnutzen" erlebt. Und ich bin sicher kein nachtragender oder "pingeliger" Mensch, aber für mich war die Freundschaft (wenn es diese jemals gab) für immer beendet.

Sicher sind die Situationen nicht vergleichbar, aber ich habe sowas sonst nie erlebt, egal wer zu Besuch war, da war immer eine Ausgeglichenheit ODER es wurde mir zumindest vorher gesagt: "Ich will einfach mal München sehen und erleben, habe aber nicht das Geld für ein Hotel", doch selbst dann war da immer noch das Gefühl, dass derjenige auch gerne bei mir ist, in meiner Gesellschaft....

Doch ich würde mich an Deiner Stelle hier eher an das Verhalten Deiner Schwiegermutter halten welches für Dich ja ok war und diesen "Pascha" (weiterhin) außen vor lassen. Er ist es nicht wert, das wußtest Du schon vorher und weißt es jetzt erst recht @:).

Mwincnaly


Wenn ein Paar zu Besuch kommt, ist es doch auch so, dass diese ein gemeinsames Gastgeschenk mitbringen. Einer sich für beide bedankt. Wenn einer eine Gegenleistung erbringt (was nicht besonders dem Gast-Gedanken entspricht) diese für beide gilt.

Deine Schwiegermutter hat damit doch die Pflicht für ihn mit erfüllt.

Bei meiner Freundin trabe ich übrigens auch ungefragt in den Keller und hole Getränke raus oder schmeiß den Kaffeeautomaten an :)_

EShemalig6er Nut7zer (x#15)


Minnaly

Ich finde nicht, dass es hier feste Regeln gibt. So nach dem Motto: "Ich bringe was mit/lade zum Essen ein, das muß reichen, dafür habe ich einen Freifahrtschein mich so zu benehmen wie es mir passt". Für mich ist es immer wichtig mich den Gastgebern irgendwie anzupassen. Ich bin nun mal nicht zu Hause, sondern zu Gast.

Auf mein Erlebnis bezogen: Hätten sie uns vorher gesagt, dass sie hauptsächlich München und Umgebung erkunden wollen und das alleine - dann wäre das auch kein Thema gewesen. So gesehen haben sie sich im Haushalt auch vorbildlich verhalten. Alles weggeräumt etc.....Aber sie sagten explizit: "Wir wollen Euch besuchen, wir können dann ja mal schauen was wir so unternehmen können". Und darauf waren wir eingestellt.

Auf gatos Situation bezogen: Es ist ein Unding sich wie die Axt im Walde zu benehmen, Alles stehen und liegen zu lassen etc., kein Bißchen mal wenigstens drauf zu achten, was in dem Gasthaushalt vielleicht anders laufen könnte als zu Hause. Da haut es das auch nicht raus, dass sich um die Kinder gekümmert wurde....

ggatxo


hikleines

weil DU was anderes erwartet hättest.

Wie gesagt, habe ich ein Danke erwartet. Wenn ich die Meinungen hier lese, ist zumindest das aber keine überzogene Erwartung und meine Enttäuschung ist damit kein völlig falsches Gefühl. Würdest du das anders sehen?

Warum habt ihr ihm denn nicht mal gesagt, dass es so nicht passt im Zusammen leben?

Gute Frage. Ich weiß, warum ich nichts gesagt habe. Aber ich überlege, ob ich jetzt im Nachhinein mit meiner Schwiegermutter offen sprechen soll.

Spätestens, wenn ihr ihm klar kommuniziert habt, dass das so nicht geht und er sich dennoch nicht dran hält, hast du aber sowas von einen Grund, ihn nicht mehr Tage lang willkommen zu heißen!

Danke für den Ansatz. Ein weiteres Argument, warum ich es ansprechen muss.

Ella71

Naja, was "man" in dieser Situation richtig findet, hilft Dir da aber nicht viel weiter in Eurer speziellen Konstellation.

Doch eure Meinungen helfen mir, Aspekte zu sehen, die ich vielleicht übersehe.

Theoretisch könnten die beiden tatsächlich die Kinderbetreuung als eine Art Gegenleistung für die Gastfreundschaft empfunden haben.

Das ist z.B. etwas, was ich nicht bedacht habe. Ich würde das zwar ausschliessen, aber das könnte trotzdem eine Erklärung sein.

Was sagt Dein Mann denn zu der ganzen Geschichte?

Ich habe gestern mit meinem Mann gesprochen. Er sagt, bei ihm hat er sich wohl einige Male bedankt. Ich war ehrlich geschockt. Ansonsten hat ihn auch einiges genervt, bei anderen Sachen konnt er mich verstehen, bei anderen Sachen hat er sich enthalten und auf seine Mutter verwiesen, dass ich es mit ihr klären soll.

Um die Beziehung zwischen welchen Personen geht es? Du und Dein Mann? Dein Mann und seine Mutter? Du und die Schwiegermutter? Du und ihr Partner? Alles ein bisschen?

Es geht irgendwie um die Beziehung zu meiner Schwiegermutter. Ich mag sie sehr und würde sie gerne mehr bei uns einbinden. Das würde sie auch begrüssen, weil sie sehr gerne Oma ist. Ich kann diesen Mann aber nicht ausstehen. Meine Abneigung gegen diesen Mann hat sich aufgrund seines Verhaltens über die Jahre immer weiter aufgebaut. Ich weiß einfach nicht mehr, wo ich meine Gefühle ernst nehmen muss und wo sie übertrieben sind. Mein Mann steht zwischen den Stühlen, meine Schwiegermutter spürt, dass da etwas ist, hat aber bisher nur meinen Mann gefragt, was da los ist (er hat aber nicht gewusst, was er sagen soll). Ich traue mich nichts zu sagen, weil ich nicht weiß, wie ehrlich man sein darf und wann man es einfach ertragen muss. An guten Tagen kann ich es leicht ertragen. 2 Wochen Besuch waren jetzt zu viel ihn zu tolerieren.

Was ist Dein "Ziel"?

Ich möchte einschätzen können, ob ich von einem Gast zu viel erwarte und verstehen, warum sich jemand so verhält. Ob meine negativen Gefühle legitim sind oder ich nur alles negativ sehe, weil ich ihn nicht leiden kann (das sagt mein Mann). Mir geht es nicht um Recht haben.

C2otQeSauvKagxe


Wie gesagt, habe ich ein Danke erwartet.

Wenn ich das so lese was du über diesen Mann geschrieben hast, kann ich mir kaum vorstellen, dass mit einem "Danke" am Ende der 2 Wochen alles ok für dich gewesen wäre. Das eigentliche Problem ist doch, dass ein Mensch, den du nicht ausstehen kannst, 2 Wochen lang mit dir zusammen gelebt hat und du das ertragen musstest, weil du dich nicht getraut hast, zu deinem Mann zu sagen, dass du das nicht möchtest. Es ist auch schwierig, sowas rüberzubringen. Aber wenn dein Mann diesbezüglich auf deiner Seite ist (wenn nicht hast du noch ein ganz anderes Problem), kann man auch so Dinge sagen wie "bei uns ist es so eng" oder was weiß ich. Dann sollen sie sich halt ein Hotelzimmer am Ort nehmen.

Und irgendwie ist mir auch noch nicht ganz klar geworden, warum genau du ihn seit Jahren nicht ausstehen kannst.

Ich kenne das auch, dass man den Partner von jemandem, mit dem man gut befreundet ist, nicht ausstehen kann. So einen Mann hatten wir mal als Partner einer Freundin in unserem Freundeskreis. Das ging so weit, dass der Mann einer anderen Freundin, bei denen wir oft zum gemeinsamen Grillen waren, uns gesagt hat: Wenn wir den nochmal mitbringen, vergisst er sich. Wir haben uns aber alle nicht getraut, der Freundin reinen Wein einzuschenken. Also haben wir das halt als "Kumpelabende" getarnt, und der Partner der Freundin "durfte" deswegen nicht mit. Als diese beiden sich dann getrennt haben, weil sich der Typ nun auch gegenüber der Freundin als A**** entpuppt hatte, machte ich mal eine Andeutung ihr gegenüber, dass wir alle ihn noch nie leiden konnten. Da war sie sehr überrascht ;-)

g ato


Isabell

Wow, deine Geschichte ist nicht sehr schön. So clever war ich wenigstens, ein paar Sachen abzusprechen. Mir war wichtig, bestimmte Dinge vorher anzusprechen, gerade was die Erwartungen an den Aufenthalt hier betrifft. Auf beiden Seiten. Ich habe allerdings nicht gesagt, dass ich ein "Danke" hören möchte.

Doch ich würde mich an Deiner Stelle hier eher an das Verhalten Deiner Schwiegermutter halten welches für Dich ja ok war und diesen "Pascha" (weiterhin) außen vor lassen. Er ist es nicht wert, das wußtest Du schon vorher und weißt es jetzt erst recht

Das versuche ich, aber ich verstehe selber nicht, warum ich es nicht einfach ignorieren kann.

Minnaly

Deine Schwiegermutter hat damit doch die Pflicht für ihn mit erfüllt.

Findest du? Deswegen muss er nicht danke sagen, weil sie es schon gemacht hat? Er darf sich unmöglich benehmen, weil sie sich gut benimmt? ":/

Nochmal Isabell

Es ist ein Unding sich wie die Axt im Walde zu benehmen, Alles stehen und liegen zu lassen etc., kein Bißchen mal wenigstens drauf zu achten, was in dem Gasthaushalt vielleicht anders laufen könnte als zu Hause. Da haut es das auch nicht raus, dass sich um die Kinder gekümmert wurde....

So empfinde ich es. Ignorant und undankbar. Von meiner Schwiegermutter bin ich übrigens durchaus auch ein wenig enttäuscht. Ich habe mir gewünscht, dass sie sich ein bisschen dankbarer zeigt (das habe ich meinem Mann übrigens gesagt, dass ich traurig bin, dass ich kaum Wertschätzung wahrnehme). Aber sie ist sehr unkompliziert, eine tolle Oma und hat mitgeholfen, daher bin ich ihr nicht böse.

E{llJa71


Vielleicht solltest Du doch in Erwägung ziehen, Deiner Schwiegermutter offen zu sagen, dass Du sie sehr gern hast und Dich über intensiven Kontakt mit ihr freust, Dir aber ihr Partner leider nicht so liegt. Du könntest sie fragen, ob es Kompromisse geben kann und Ihr Euch zumindest gelegentlich ohne ihn treffen könnt.

L+olTaX5


Ich würde bei niemandem (außer vielleicht bei meinen Eltern) 2 Wochen zu Gast sein. 1. weil mir das wohl zu nah wäre und 2. würden mich die (erwartbaten) Dankbarkeitserwartungen stören.

Umgekehrt würde ich Leuten nur etwas anbieten, wofür ich keine Dankbarkeit erwarte.

L}olaXx5


erwartbaren, nicht erwartbaten.

C-ote<Sau)vag\e


Umgekehrt würde ich Leuten nur etwas anbieten, wofür ich keine Dankbarkeit erwarte.

Das finde ich einen guten Ansatz. Ich hab das Gefühl, die TE verlagert das eigentliche Problem auf eine - hier unterbliebene - Formalität ("Dank").

hXikle5ineYs


Ich muss ehrlich gestehen, gato, dass es für mich schon so klingt, als hättest du ein recht hohes Bedürfnis nach Dankbarkeit in diesem Zusammenhang. Zumindest ist das jetzt hier in deinem Thread ziemlich hervorstechendes Thema. Ist das so, ist dir das sehr wichtig? Oder kommt das nur so rüber, weil wir hier eben nur selektiv über bestimmte Aspekte sprechen können?

Mich wundert das nämlich. Aus meiner Sicht ist das Thema "Grenzüberschreitung" und "Respektlosigkeit". Grenzüberschreitung im Hinblick darauf, dass du dich in deinem eigenen Zuhause scheinbar nicht so weit wehren konntest/wolltest, jemanden NICHT aufzunehmen, den du gar nicht leiden kannst. Und dann auch nicht sagen konntest oder wolltest, dass es dir so auf die Art und Weise nicht passt (und das alles aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, nämlich dem Respekt bzw. der Angst vor der Schwiegermutter und den Konsequenzen deiner Ehrlichkeit). Du lässt da deine eigenen Grenzen niedertrampeln. Und das muss echt nicht sein, auch nicht aus Rücksicht vor der Familie. Und dass dein Mann sagt: klär du das mal mit ihr/ihm, finde ich krass. Hat er nicht hinterher räumen müssen, so dass ihn das nicht gestört hat? hätte es ihn gestört, wenn keiner "danke" für das Hin- und Herfahren gesagt hätte? Oder der Freund deiner Schwiegermutter mal eben so das Auto genommen und damit losgefahren wäre?

Meine Vermutung ist nämlich, dass dem Freund vielleicht die Hausarbeit um ihn herum als selbstverständlich vorkommen könnte. Manche Männer gewisser Generationen sind so aufgewachsen, dass sie keinen blick für diese Handgriffe haben, die vor/während und nach Mahlzeiten geschehen müssen. Ich hatte da auch so jemanden in der Familie, der setzte sich an den gedeckten Tisch und er wäre niemals auf die Idee gekommen, dass man vorher noch mal den Blick über den Tisch schweifen lässt, um rauszufinden, was fehlt. Aber eben nicht aus Bosheit, sondern aus absoluter Ahnungslosigkeit und letztlich auch Desinteresse. Diese Dinge liefen seit seiner Kindheit um ihn herum und ohne ihn. Das gehörte nicht zu seinem Leben. Für eine extra organisierte Fahrt im Auto zu Punkt A oder B hätte er sich aber durchaus bedankt, weil es ihm bewusst als außergewöhnliche Leistung für ihn aufgefallen wäre.

Könnte das hier zutreffen?

Was machst du nun? Rufst du deine Schwiegermutter mal an?

M#onikNa65


Was er aber gemacht hat, er hat sich mit meiner Schwiegermutter viel um unsere zwei kleinen Kinder gekümmert. Da muss ich aber sagen, dass ich das nicht als Danke sehe, weil die Kinder der Hauptgrund für den Besuch waren.

Auch wenn sie der Grund für den Besuch waren, würde ich das als angemessene Gegenleistung empfinden..das du das so "wegwischt" mag ein wenig Elternsicht sein, aber von außen und nüchtern betrachtet sieht das anders aus. Liebevolle Großeltern (wobei er ja nicht der Opa ist, oder habe ich das falsch verstanden?) sind absolut keine Selbstverständlichkeit und dass sie sich um sie gekümmert haben auch nicht. Meine Mutter kam, hat meinem Sohn manchmal etwas vorgelesen und hat erwartet, dass man sich um SIE kümmert.

Ich hoffe, du hast dich für ihren Einsatz bedankt. Und selbstverständlich kannst du erwarten, dass auch er sich für Unterbringung und Verpflegung bedankt.

hciklJewines


Ich hoffe, du hast dich für ihren Einsatz bedankt. Und selbstverständlich kannst du erwarten, dass auch er sich für Unterbringung und Verpflegung bedankt.

Das klingt irgendwie schon so ein bisschen nach Höflichkeits-Zwang. Mir ist ein "Danke" von Herzen wichtiger, als dass sich jemand einfach nach erwartbaren gesellschaftlichen Normen verhalten hat. Hätten sie am Schluss gesagt: Das war wirklich so wunderbar bei euch, die Zeit bei euch ist für uns immer die schönste Zeit im Jahr, wäre das ja auch ne Art Danke...und viel mehr, als man "erwarten darf".

gkato


CoteSauvage

Danke, dass du dir Zeit genommen hast. Ich schätze deine Meinung sehr, da du oft schonungslos den wunden Punkt ansprichst. ;-D

dass mit einem "Danke" am Ende der 2 Wochen alles ok für dich gewesen wäre.

Ich behaupte etwas anderes, aber das werden wir wohl nie erfahren. 8-) Ich glaube, dass ich dann zumindest leichter mit der Geschichte hätte abschliessen können. Ich habe die letzten Tage regelrecht auf das Danke gewartet.

weil du dich nicht getraut hast, zu deinem Mann zu sagen, dass du das nicht möchtest.

Glaube mir, mein Mann weiß das. Er erträgt seit Jahren meine Schimpftiraden auf ihn. Wie gesagt wollte ich nicht, dass er mitkommt, weil ich ihn nicht mag. Aber wie soll man das sagen: "Liebe Mama, du darfst gerne die weite Flugreise auf dich nehmen, aber dein Partner darf nicht mitkommen, weil gato ihn nicht leiden kann."

Wir haben lange darüber gesprochen, ob er mitkommen darf oder nicht, aber mehr als "Ich mag ihn nicht" hatte ich nicht als Argument.

Dann sollen sie sich halt ein Hotelzimmer am Ort nehmen.

Zu teuer und unglaubwürdig, da wir ein großes Gästezimmer haben.

Und irgendwie ist mir auch noch nicht ganz klar geworden, warum genau du ihn seit Jahren nicht ausstehen kannst.

Das habe ich auch nicht geschrieben. Es ist eine lange Geschichte.

Kurzgefasst: Er ist ein elender Besserwisser (der nicht mal alles besser weiss; das gehörte übrigens zu den Absprachen: Das er sich zurückhält), ein Möchtegern, ein Lebemann der mal ein tolles Leben gehabt hat und nun arbeitslos jeden Tag stundenlang zuhause sitzt und liest, weil er sich für einen einfachen Job zu schade ist (O-Ton). Er geniesst es, dass er von der guten beruflichen Situation seiner Kinder, seiner Partnerin und deren Kindern profitiert. Es gab in den letzten Jahren so viele unschöne Situationen mit ihm, dass meine Abneigung immer weiter wuchs.

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