» »

Noch ein Kind? Wessen Wunsch "wiegt" schwerer?

s/enstibelnman,n99


sondern die statistisch nachgewiesene Gefahr ein behindertes Kind zu bekommen... frage da mal einen Arzt, da wirst du ehrliche Aussagen dazu bekommen.

mehr dazu z.B. hier.

smensibeKlmannx99


Link vergessen:

[[http://www.dr-schmid-berlin.de/pranatale-diagnostik/wahrscheinlichkeit-von-genetischen-erkrankungen-oder-fehlbildungen/ mehr dazu z.B. hier.]]

Myööp 2Mööp


Vielleicht ist das jetzt eine ganz blöde Idee und natürlich ist es nicht vergleichbar, aber vielleicht wäre ein Haustier als Erweiterung der Familie ja denkbar? Jetzt kein Hamster oder Goldfisch, aber wenn es ihr darum geht, nochmal Dynamik in die Familie zu bringen, noch eine neue Komponente dazuzunehmen, dann wäre z.B. ein Hund (wenn machbar) vielleicht eine Option. Und wenn man keinen Welpen nimmt, beläuft sich da die "Verantwortungszeit" eher auf 10 als auf über 20 Jahre.

Und nein, natürlich nicht Hund als Kindersatz. Ist halt wirklich die Frage, welches Gefühl da genau hinter dem Kinderwunsch steht. Wenn es um "nochmal Schwangerschaft erleben, nochmal Stillen, das war so schön" geht, ist das natürlich nix. Eher wenn es ein "da fehlt noch eine dynamische Komponente im Familienleben ist". Aber da euer kleinstes ja echt noch recht klein ist, ist es vermutlich eher der erste Grund...

Alias 736023


Hallo Zusammen,

ich mal wieder. :-)

@ Isabell

Naja, aber wie soll es hier einen Kompromiss geben (können) der Beide zufriedenstellt? Irgendwer schrieb es schon mal so im Spaß "1/2 Kind" - geht aber nun mal nicht.

Ja, da hast Du natürlich recht. Ich weiß aktuell selbst nicht, wie so ein Kompromiss aussehen könnte...

Ich will halt irgendwie eine Einigung und dass unsere Beziehung nicht darunter leiden muss.

Du kommst für mich nämlich so rüber, dass Du Dir absolut sicher bist kein 4. Kind zu wollen.

Das ist auch so ein Dilemma. Eine absolut endgültige Entscheidung "kontra 4. Kind" tut auch mir irgendwie weh.

Ich weiß aber leider nicht, ob das davon kommt, dass ich damit meiner Frau weh tun würde, oder ob vielleicht dennoch tief drin in mir die Bereitschaft "pro 4. Kind" schlummert. ":/

Warum versteht Deine Frau das nicht? Oder hast Du ihr das noch gar nicht so deutlich gesagt wie oben stehend? Sondern nur die auch hier anfänglichen Argumente angebracht? Wenn das so ist, dann gebe ich Sheilag recht: Sage es ihr wie es wirklich ist. Das ist nicht radikal, sondern auf eine sehr nötige Art schlicht ehrlich.

Dazu später mehr - wir hatten mittlerweile ein Gespräch. Bisher war ich aber nicht so endgültig. Ich habe meine Argumente vorgebracht, aber der abschließende Satz: "...und deshalb wird es mit mir definitiv kein 4. Kind geben." fiel noch nicht.

@ Mööp Mööp

ich verstehe, was Du meinst! Allerdings wird ein Haustier hier nichts kompensieren. Da bin ich mir sicher.

==

Update von mir:

wir hatten gestern Abend ein gutes Gespräch. Anfangs wieder das alte Schema mit Vorwurf und Gegenvorwurf, aber dann schafften wir beide es, uns auf eine einigermaßen sachliche Ebene zu schwingen.

Fazit: sie fühlt sich einerseits noch nicht komplett und ist der Meinung, ein 4. Kind würde die Familie quasi komplettieren.

Andererseits hat sie gemeint, dass das Schwanger sein und die Zeit mit Baby für sie immer so schön war und sie es gerne noch ein letztes Mal erleben würde.

Das sind Gefühle, die ich durchaus verstehen kann (teilweise - das Ding mit der Schwangerschaft kann ich ja schlecht nachvollziehen ;-D und ich bin durchaus der Meinung, dass es ihr während Kind 2 und 3 ganz schön mies ging während dieser Zeit).

Ich habe nochmals meine Bedenken und Ängste vorgebracht und die kann sie auch verstehen, jedoch fährt sie hier eine "wir könnten/würden das schaffen"-Schiene. Sie kann das natürlich nicht garantieren (wie soll sie auch), aber sie geht fest von aus.

Im Kern sind wir also immer noch nicht weiter, aber wenigstens konnten wir mal vernünftig darüber sprechen. Das ist ein Anfang und ich hoffe, dass noch weitere gute Gespräche folgen werden.

Irgendwie werden wir das Ding hoffentlich schaukeln, ohne dass jemand der "große Verlierer" ist. Mit "großer Verlierer" meine ich nicht nur sie oder mich, sondern auch die Kids bzw. die Familie insgesamt...

Liebe Grüße an alle.

E2hemTaliger !NutWzer (x#15)


Hallo Alias,

schön, dass Ihr wenigstens einen Einstieg gefunden habt. Man muß ja auch so ein Gespräch nicht in einem Rutsch bishin zur Superlösung führen. Sowas kann in Etappen erfolgen und ist manchmal sogar sinnvoll, dann sacken manche Dinge erst mal.

Ich habe nochmals meine Bedenken und Ängste vorgebracht und die kann sie auch verstehen, jedoch fährt sie hier eine "wir könnten/würden das schaffen"-Schiene. Sie kann das natürlich nicht garantieren (wie soll sie auch), aber sie geht fest von aus.

So wie ich Dich verstehe hast Du ja auch hier nicht wirklich die Angst, dass Ihr es nicht schaffen würdet/könntet, sondern es geht um Dich. Was ist mit Deinen Ich-Gründen? Sagt sie hier auch "Wir können das schaffen..."? Versteht sie hier nicht, dass das eben keine "Wir"-Sache ist? Dass es hier um die Person "Alias" geht?

Und meine Meinung:

Ihre Sehnsucht, Begründung für ein 4. Kind klingt stark emotional überlagert ("verträumt"), ganz anders als Deine rationalen Begründungen (damit meine ich durchaus auch die, die Deine Person betreffen, nicht nur das Finanzielle und Co.).

Denn Du denkst an das "danach", an die Konsequenzen die für viele Jahre bestehen.

Vielleicht solltest Du hier anknüpfen, oder hast Du schon? Dass sie eben daran denken soll was in vier oder fünf Jahren sein wird? Oder in 10? Oder in 18? Bzw. an den Verlauf dieser (mindestens) nächsten 18 Jahre?

S7oglaymixe


Versteht sie hier nicht, dass das eben keine "Wir"-Sache ist? Dass es hier um die Person "Alias" geht?

In gewisser Weise aber schon, denn wenn beiden Partnern klar ist, dass die Erfüllung seiner Wünsche Bedeutung hat, dann ist es eventuell auch möglich, sie zu erfüllen. Wenn seine Frau da nicht mitzieht, wird es auch mit drei Kindern schwer...

Mein Mann hat ein ziemlich aufwendiges Hobby. Wir hatten den Punkt, dass er das Gefühl hatte, er kommt da niiie wieder dazu und natürlich ist es eingeschränkt, aber seit ich ihm klar machen konnte, dass ich ihn grundsätzlich unterstützen möchte, soweit das für mich halbwegs stressfrei machbar ist, ist er da auch wieder wesentlich entspannter und konnte sich zum zweiten Kind entschließen . Da ist es eben sehr wichtig, dass man sich gegenseitig sieht, versucht, füreinander da zu sein, den andern auch seine Freiheiten lässt, auch wenn es vorübergehend die eigenen einschränkt. Nunja... ich hoffe, ich fühle mich dann nicht doch benachteiligt und überfordert, wenn ich wieder viel zurückstecken muss mit Baby, irgendwie ist es eben doch die Mutter, die das oft (noch mehr) muss, aber der Wille, meinen Mann auch sein Hobby weiter verfolgen zu lassen ist jedenfalls da.

E&hemasli-ge"r Nutz.er (x#15)


Solamie

Ich verstehe was Du meinst.

Wenn ich Alias aber richtig verstehe, will er sich ja dann auch kümmern wenn ein weiteres Kind erst mal da ist. Es geht ihm nicht darum, dass ihm hier Zeit "für sich selbst" geschaffen wird, das würde seine Frau auch sicher tun. Er ist sozusagen ein "Ganz-oder-gar-nicht-Mensch" - wenn ein viertes Kind, dann will er auch voll dabei sein.

Ich denke, genau das ist die Problematik, korrigiere mich bitte Alias, wenn ich falsch liege.

Alias 736023


@ Isabell

schön, dass Ihr wenigstens einen Einstieg gefunden habt. Man muß ja auch so ein Gespräch nicht in einem Rutsch bishin zur Superlösung führen. Sowas kann in Etappen erfolgen und ist manchmal sogar sinnvoll, dann sacken manche Dinge erst mal.

Ja, das glaube ich auch. Die Entscheidung pro/kontra Kind ist ja etwas, was man nicht "mal eben so" entscheidet. :-)

So wie ich Dich verstehe hast Du ja auch hier nicht wirklich die Angst, dass Ihr es nicht schaffen würdet/könntet, sondern es geht um Dich.

Da muss ich Dir widersprechen... ;-) es geht nicht, bzw. nicht nur um mich.

Klar, dieser Faktoren mit meinen Träumen, die dann in noch weitere Ferne rücken und mich als Individuum aufgeben... sind natürlich wichtig. Klar.

Ein paar Mal wurde hier im Thread auf meinen Traum mit dem Neuseeland-Urlaub eingegangen. Für den Außenstehenden ist dann vielleicht (verständlicher Weise) der Eindruck entstanden, es ging mir hauptsächlich um mich und meine (((egoistischen))) Wünsche --> dem ist nicht so.

Noch viel schwerer wiegt für mich diese Befürchtung des möglichen "Zusammenbruchs" unseres Familiengefüges. Das schließt z. B. die geringe Zeit für die einzelnen Kinder, zu wenig Zeit für uns als Paar, usw. mit ein. Das ist eigentlich meine Hauptsorge.

Deine Meinung kann ich allerdings bestätigen. Sie sieht wohl eher die ersten 3, 4 Jahre, in dem das Baby zum Kleinkind heranwächst... weiter denkt sie - glaube ich - nicht wirklich.

Siehe auch hier:

Vielleicht solltest Du hier anknüpfen, oder hast Du schon? Dass sie eben daran denken soll was in vier oder fünf Jahren sein wird? Oder in 10? Oder in 18? Bzw. an den Verlauf dieser (mindestens) nächsten 18 Jahre?

Das muss noch angesprochen werden.

@ Solamie

Ich verlange von meiner Frau nicht, dass sie zu Gunsten meiner Hobbies und Träume zurücksteckt. Im Ausnahmefall ja, aber das kommt vielleicht 1x in zwei Monaten vor - und dann auch nichts wildes.

Die restliche Zeit versuche ich, meine Hobbies so zu terminieren, dass die Kids schon im Bett, oder anderweitig versorgt sind. Hätte ein schlechtes Gewissen, wenn meine Frau da regelmäßig Stress hätte, damit ich in Ruhe meinen Hobbies nachgehen kann. :-)

@ Isabell

Wenn ich Alias aber richtig verstehe, will er sich ja dann auch kümmern wenn ein weiteres Kind erst mal da ist. Es geht ihm nicht darum, dass ihm hier Zeit "für sich selbst" geschaffen wird, das würde seine Frau auch sicher tun. Er ist sozusagen ein "Ganz-oder-gar-nicht-Mensch" - wenn ein viertes Kind, dann will er auch voll dabei sein.

Du triffst es auf den Punkt! :)^ Vielen Dank dafür.

C_oteSZauvagxe


Fazit: sie fühlt sich einerseits noch nicht komplett und ist der Meinung, ein 4. Kind würde die Familie quasi komplettieren.

Andererseits hat sie gemeint, dass das Schwanger sein und die Zeit mit Baby für sie immer so schön war und sie es gerne noch ein letztes Mal erleben würde.

Auweia, mit solchen "Argumenten" hätte ich echt Probleme.

Wieso soll ausgerechnet die Zahl 4 zu einer Komplettierung führen? Ach so, eh nur "quasi", dann kann man das Fass nach dem 4. ja wieder aufmachen.

Also weil die ersten Jahren aus verklärter Sicht so schön waren bürdet man sich und dem Rest der Familie eine jahrzehntelange Verantwortung auf? Und dann garantiert zum letzten Mal?

Ich sag doch, sowas kann man nicht "diskutieren".

Swommer0kind4T4


Auweia, mit solchen "Argumenten" hätte ich echt Probleme.

Wieso soll ausgerechnet die Zahl 4 zu einer Komplettierung führen? Ach so, eh nur "quasi", dann kann man das Fass nach dem 4. ja wieder aufmachen.

Also weil die ersten Jahren aus verklärter Sicht so schön waren bürdet man sich und dem Rest der Familie eine jahrzehntelange Verantwortung auf? Und dann garantiert zum letzten Mal?

Ich sag doch, sowas kann man nicht "diskutieren".

Naja, wenn es um den Kinderwunsch geht kann man sowieso nicht wirklich argumentieren. Wieso bekommt man überhaupt Kinder? All das was du schreibst gilt auch für bzw. gegen das erste Kind. Nur weil einer ein "Bauchgefühl" wie einen Kinderwunsch hat, bürdet er sich und seinem Partner eine jahrzehntelange Verantwortung auf. Schlimm sowas

Ich sag es immer wieder: Es gibt keine rationalen Gründe FÜR Kinder. Nur sehr viele dagegen.

Wenn jeder so denken würde, wären wir bald ausgestorben.

Überhaupt ist nur unsere westliche, zivilisierte Gesellschaft dafür verantwortlich das da so viel diskutiert wird bei dem Thema. In anderen Kulturen und auch im Tierreich gilt: Solange Sex Spaß macht, ist das Grund genug, Kinder zu kriegen. ;-)

L$olUaXm5


Ich sag doch, sowas kann man nicht "diskutieren".

Doch, kann man!!! Und da hier die (hoffenlich gemeinsame) Zukunft einer Familie auf dem Spiel steht, MUSS man das meiner Meinung nach auch diskutieren.

Die beiden haben die Verantwortung für drei gemeinsame Kinder und für ihre Partnerschaft. Da sollte eine Diskussions- und/oder Nachdenkverweigerung zunächst echt nicht ansatzweise als Option gesehen werden. :|N

Diesen Weg kann man gehen, wenn einer sich ohnehin trennen will, aber sicher NICHT, wenn beide eine gemeinsame Zukunft wollen!

LsolaxX5


Ich sag es immer wieder: Es gibt keine rationalen Gründe FÜR Kinder. Nur sehr viele dagegen.

Sehe ich ebenfalls anders. Ich könnte eine lange Liste an rationalen Gründen FÜR Kinder aufzählen. Nur braucht es natürlich AUCH ein emotionales "JA".

Wobei die allermeisten der rationalen Gründe für Kinder mit drei Kindern wohl abgedeckt/erfüllt sein sollten.

Einen rationalen Grund für ein 4. Kind zu finden ist sehr viel schwieriger als grundsätzliche rationale Gründe für Kinder.

CZoteSa`uvagxe


Selbst mir würden rationale Gründe pro Kinder einfallen. Aber dieses Thema wird eben nicht auf der rationalen Ebene abgehandelt. Wenn man sich gegenseitig nicht so zermürben will, dass die Beziehung DAVON kaputtgeht, kriegt derjenige "Recht", der KEINE Kinder will, weil der, der welche will, ihn nicht dazu zwingen kann (es sei denn der mit dem Kinderwunsch ist für die Verhütung zuständig und bescheißt den anderen dabei). Diskutieren muss/ kann man dann darüber, wie man mit dem Ergebnis klarkommt. Wenn man nur ein Paar ist, ist das einfacher, dann führt das nicht selten zur Trennung. Wenn man eine Familie ist, ist das natürlich ungleich schwieriger.

H>atscJhepslut_


Womit ich Bauchschmerzen habe, ist die emotionale Begründung, dass sie das Schwangersein so schön fand und die Zeit mit dem Baby genoss. Denn das ist ein Perpetuum mobile. Nach dem vierten Kind, wird deine Frau dann den Absprung schaffen? Oder beginnt die Diskussion erneut? Wäre nicht eher zu gucken, wie sie auch die neue Lebensphase genießen kann? Was passiert, wenn die Kinder flügge werden? Irgendwann kommt die allmähliche Trennung und dies lässt sich nicht auf ewig aufschieben.

Dzie3KAruemxi


@ sommerkind44

Überhaupt ist nur unsere westliche, zivilisierte Gesellschaft dafür verantwortlich das da so viel diskutiert wird bei dem Thema. In anderen Kulturen und auch im Tierreich gilt: Solange Sex Spaß macht, ist das Grund genug, Kinder zu kriegen. ;-)

selten sowas d.... gelesen. Was meinst du mit "anderen Kulturen"? Die zwangsverheiratete Minderjährige, der der Sex soviel Spaß macht, dass sie mit 15 das erste Kind bekommt? -- oder reicht es, wenn es einem Spaß macht?

Manch afrikanisches Land, in dem man keinen Zugang zu Verhütungsmitteln hat und man mehr Kinder beerdigt, als sie aufwachsen zu sehen?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH