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Mein! Warum ich keinen Bock habe allein zurecht zu kommen....

yAessSesBneexe hat die Diskussion gestartet


Also ich war fast immer in einer Partnerschaft. Auch jetzt und zufrieden. Ich sage bewusst nicht glücklich. Ist mir zu Abstrakt der Begriff.

Warum ist es so schlimm nicht alleine zurecht zu kommen? Ich hasse es alleine zu sein. Ich bin gerne mit einer Frau zusammen.

Ich finde, da ist viel Heuchelei dabei und neuerdings bestimmt auch so etwas wie Gesellschaftsverträgliche Stärke.

Ist es Schwäche? So what? Was ist schlimm daran schwach zu sein?

Ich bin gespannt wie ihr dazu steht. Ist es schwäche? Ist es Stärke? Ist es toll alleine zu sein? Ist es schön zu sehen wie andere Zärtlichkeit geniessen?

Antworten
D&ie SEeherixn


Ist es schwäche? Ist es Stärke?

in meinen augen ist es nichts von beiden!

ich bin z.b. der totale zweisamkeits-mensch. es gab zeiten, in denen ich single war und die fand ich jetzt nicht dramatisch, sondern habe das beste draus gemacht. schöner fand und finde ich es jedach zu zweit :)z

und es gibt menschen, die eher einzelgänger sind, für die ist es vielleicht viel anstrengender, sich auf eine beziehung einzulassen?

hEag-tygsjCa


Ist es schwäche? Ist es Stärke? Ist es toll alleine zu sein? Ist es schön zu sehen wie andere Zärtlichkeit geniessen?

wenn für jemanden das einzig glücklichmachende im leben ist, - egal mit wem - in einer beziehung zu sein, nur um diesen status zu haben, finde ich es weder stark noch schwach, sondern höchst befremdlich. das wäre ein extremfall.

alles dazwischen ist doch sehr abhängig von den umständen. so wird jemand in einer unglücklichen beziehung wohl nicht glücklicher sein, als jemand, der sich gut mit dem single-dasein arrangieren kann. genauso wird jemand, der gern einen partner finden würde, aber nicht fündig wird, nicht glücklicher sein, als ein glückliches paar.

für mich persönlich ist primäres ziel, mit mir und meinem leben zufrieden zu sein. ein zu mir passender partner komplettiert dies. der status beziehung allein hingegen macht mich nicht zufriedener, genauso wenig, wie der status single mich unzufriedener macht.

F=liOedexrina


Jeder Mensch ist anders. Es hat nichts mit Stärke oder Schwäche zu tun, ob man alleine sein möchte oder nicht.

E*llax71


@ yessesnee

Was glaubst Du, würde Deine Partnerin empfinden, könnte sie diesen Deinen Beitrag lesen? Oder weiß sie ohnehin Bescheid über diese Deine Haltung?

Auf mich wirkt das irgendwie wenig liebevoll, hmm.

Klingt eher nach Gewohnheit, Bedürfniserfüllung und Konvention.

Vielleicht auch noch nach Austauschbarkeit.

yNessMesnexee


@ Ella,

sie weiß sehr genau Bescheid wie ich ticke. Mich hat einfach mal interessiert warum es so "verwerflich" ist zu sagen, dass man nicht gerne alleine ist. Natürlich nicht um des Verrenkens willen. Aber eben weil man es nicht gerne ist. Es gibt Leute die mögen Rot oder Blau und es gibt Menschen die nicht gerne alleine sind. Natürlich sollte es passen. Aber warum ist in unserer Gesellschaft ein Problem erwachsen, zu sagen, dass Menschen nicht gerne alleine sind? Klingt so ein bisschen wie eine Mode bzw. "das macht man so".

y&es;ses)nexee


Ich persönlich bin eher mit Seherin konform. Zweisamkeit. Ich bin ein Team Mensch.....Wenn man das überhaupt so sagen kann. Beziehungen sind ja keine Firma....

mIond+sxterne


Warum ist es so schlimm nicht alleine zurecht zu kommen?

Weil Personen, die nicht allein zurecht kommen dazu neigen, sich an den Partner, die Partnerin zu klammern. Das geht auf die Dauer nicht gut.

Ist es Schwäche? So what? Was ist schlimm daran schwach zu sein?

Schwäche kann wohl ein Grund sein. Ein Erwachsener, der klein und schwach ist wie ein Kind und einen Partner als Elternersatz braucht, weil er allein nicht zurecht kommt.

Mich schüttelt es bei dieser Vorstellung. Aber wenn es Dir gefällt, warum nicht?

Ist es toll alleine zu sein?

Nein, es ist nicht toll und darum geht es auch nicht. Es geht darum, allein sein zu können, selbständig zu sein, auf eigenen Füßen zu stehen.

Ist es schön zu sehen wie andere Zärtlichkeit geniessen?

Ja, ich finde es schön. War das eine Frage?

Leord Hxong


Wie kommst du darauf dass es verwerflich ist wenn jemand ein Beziehungsmensch ist?

Also in dem Sinne, dass er sich in einer Partnerschaft einfach wohler fühlt als allein und daher für sich die Partnerschaft als wünschenswerten Zustand empfindet.

yMesWseksnexee


Lord...

ich stelle die Frage weil ich es leider immer wieder erlebe wie , generell, es Menschen madig gemacht wird Beziehungen zu wollen. Gleichzeitig lese ich wie schwer es manchen Zeitgenossen fällt jemanden zu finden.

Leord Hxong


Ich finde es muss da unterschieden werden. Es gibt Menschen die de facto alleine ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen und daher einen Partner benötigt der sie unterstützt. Wenn dies dann eher Faulheit und dem Unwillen sich Dinge anzueignen so erscheint mir so eine Person in meinen Augen auch schwach.

Ist es aber so, dass jemand einfach lieber in einer Beziehung ist und nicht weil er selbst sein Leben nicht geregelt kriegen könnte so hat das für mich nichts mit Stärke oder Schwäche zu tun, sondern einfach mit der Persönlichkeit.

In der Partnersuche ist es so, wenn man ausstrahlt dringend einen Partner zu benötigen, also eine gewissen Bedürftigkeit, so wirkt das auf potentielle Partner eher abschreckend. Vielleicht weil man dann eher so einen Menschen wie oben vor Augen hat.

mYond+kst9erpne


ich stelle die Frage weil ich es leider immer wieder erlebe wie , generell, es Menschen madig gemacht wird Beziehungen zu wollen.

Davon habe ich noch nie etwas gehört, und das ist ganz etwas anderes als das, was Du im Eingangspost schriebst.

Sehe ich zumindest so.

E~heImaligrer Nutzeir (#35v987x3)


Aber warum ist in unserer Gesellschaft ein Problem erwachsen, zu sagen, dass Menschen nicht gerne alleine sind? 

Ist es das? In meinen Single-Zeiten hatte ich eher das Gefühl, gesellschaftlich nicht auf der Spur zu sein. Mein Status wurde oft mit Verwunderung aufgenommen. Ich sei "doch eigentlich ein attraktiver Kerl", warum es denn nicht klappe. Alle gingen wie selbstverständlich davon aus, dass ich auf der Suche nach Zweisamkeit sei, obwohl ich zeitweise wirklich gerne allein war.

ynesseksnexee


@ mond+Sterne

madig ist vielleicht das falsche Wort.

yLesKsesnxeee


Vielleicht habe ich auch einfach nur eine falsche Sicht auf die Dinge. Ich kann ja auch nicht objektiv sein. Per Definition schon nicht.

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