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Zum Freund ziehen - wie Kosten aufteilen?

CXaroliGnja-87


Richtig, Charly :-) War ja jetzt auch nicht so schwer :)^ Ende 20 und so altmodisch ]:D

Ckhar1lyx_X


Ich war mit 30 auch schon so. Also keine Sorge :)^

N6il?pfexrd


Ich würde es so halten: Die Nebenkosten fürs Haus 50/50 teilen, Einkäufe für den Haushalt (Lebensmittel, Drogerieartikel usw.) auch. Bei der eigentlichen "Miete" würde ich es davon abhängig machen, was Dein Freund abbezahlt (das hattest Du noch nicht geschrieben, oder?). Je nach Höhe würde ich das z.B. 2/3 zu 1/3 aufteilen - dann kommst du wahrscheinlich nicht über die Höhe Deiner bisherigen Miete, hast evtl. noch die höheren Fahrtkosten mit abgedeckt, und zahlst sein Haus nicht zur Hälfte mit ab. Trotzdem zahlst Du aber eine Miete, was nur legitim ist, und was ich an Deiner Stelle auch wollen würde.

Ich finde das Thema immer wieder spannend ;-D (nicht ironisch gemeint). Ich bin eher ein Freund klarer Kostenteilung und vor allem einer klaren Absprache. Wir (Mitte / Ende 40, nicht verheiratet, beide voll berufstätig) teilen uns die Kosten für unsere Mietwohnung, Nebenkosten, Auto, Lebensmittel, gemeinsame Restaurantbesuche, gemeinsame Urlaube usw. 50/50 auf. Alles andere - Altersvorsorge, Kleidung, Hobbies usw. - finanziert jeder selbst.

Bei unseren Haushaltskosten haben wir übrigens ein ganz einfaches System: Wir haben einen Zettel im Küchenschrank hängen, und jeder schreibt auf, was er beim Einkaufen ausgegeben hat. Ende des Monats ein Strich drunter und die Differenz ausgleichen. Dazu braucht man kein gemeinsames Konto und keine Haushaltskasse, mit der man umständlich abrechnet, und in der doch nie das passende Wechselgeld ist.

Am wichtigsten ist aber, dass beide mit der Lösung, die sie gefunden haben, wirklich einverstanden sind.

FJl$amecphen7x9


bis Seite 4 hab ich gelesen...

ich vertrete folgende Meinung:

Wie gefestigt ist die Beziehung denn ? Wenn man schon aufwiegt wer von irgendwas mehr Vorteile hat dann läuft da in meinen Augen was schief.

Mein Mann ist "damals" auch in mein Haus eingezogen. Es gab nur keinen EX ;-D Ich bewohnte es allein und zahlte auch allein.

Als er einzog, gab es nie Probleme mit der Bezahlerei.

Ich weiß ganz ehrlich nicht mehr, wie wir das geregelt haben,ich glaube, er hat einfach die Lebensmittel gekauft oder so :-/

Hätte er da nur dahingehend gerechnet, wie ER noch Vorteile durch "mein" Haus hat, hätte er in seiner Wohnung bleiben können... getreu dem Motto "Getrennt wohnen, füreinander dasein" ;-D

Inzwischen sind wir verheiratet und haben ein gemeinsames Konto, da geht alles ab.

ImGrundbuch steht er trotzdem nicht und wir sagen immer "scherzhaft" : Wenn wir uns trennen, geht ER zumindest schuldenfrei raus, denn ICH habe ja die Schulden.

Aber so scherzhaft ist das gar nicht. Das Haus ist "mein" und wenn wir uns tatsächlich mal trennen sollten,gibt es keinen Streit ums Haus.Ich habe weiter die Schulden am Hals und er geht schuldenfrei in die Welt und kann sich ne Wohnung mieten.

Ich finde- egal ob es ums Haus geht -oder sonst was- furchtbar, wenn sich Paare ums Geld zanken :|N

H+atscheeps#ut_


Ob nun gemeinsames oder getrenntes Konto: Es muss sich fair anfühlen. Da helfen auch keine Grundsatzdiskussionen über altmodisch, modern oder andere vermeintliche historische Einordnungen.

K~oomxina


Ohne alles gelesen zu haben, mein Beitrag:

ich war mal in einer ähnlichen Situation, nur andersherum.

Während ich nur die billigsten Autos gefahren habe (unter 1000€), hat er immer viel Geld für seine ausgegeben. Während ich nur 2nd Hand Möbel hatte, vieles zusammengebastelt, low-budget-Urlaube gemacht hatte, sparsam beim Ausgehen war, hat er es immer krachen lassen. Ein Motorrad zu Schrott gefahren, große Wohnung, keine Rücklagen, technischen Schnickschnack. Ich habe gespart und konnte dann am Ende alleine ein Haus anzahlen.

Er gerade erst Schulden abbezahlt, als wir zusammenkamen. Keine Rücklagen. Dabei bezog er schon viel länger Gehalt als ich.

Ich fand, mir Miete zu zahlen, wenn er bei mir einzieht, nicht so viel wie der halbe monatliche Kredit (lange Laufzeit, daher eher niedrig), wäre okay, dazu die Hälfte der Nebenkosten. Fand er ungerecht. Sagte ich, wenn das Haus abbezahlt ist (in 12 Jahren) und wir immer noch zusammen sind, kann er genauso wie ich, mietfrei hier wohnen.

Fand er immer noch ungerecht.

Wir sind nicht mehr zusammen.

F<lame]ch/en7x9


Wir sind nicht mehr zusammen.

wahrscheinlich die beste Lösung in so einem Fall :)_

t)he rOeali nxoki


Wow, so viele Antworten! :-o Vielen Dank für den Input! @:) Ich hab alles gelesen, hab aber heute leider keine Zeit mehr zu antworten, das versuche ich morgen nachzuholen.

C=harbly_AX


Suche dir das Passende für dich raus oder am besten eine Mischung. Viel Erfolg :)^

F/lamevc2hexn79


Würde ich auch sagen. Am Ende musst DU /ihr damit klar kommen.

DxieK6rcuem_i


Dann hat ja nur er Vorteile und ich nicht. :-/ Glaube nicht, dass ihm das zu wenig ist, aber mir ist es zu viel, wir sollten ja beide was davon haben.

Du wohnst für das selbe Geld in einem Haus, das doppelt so groß ist, wie deine derzeitige Wohnung in einer guten Wohngegend und siehst da keinen Vorteil? Die Lebensmittel willst du aber auch nicht alleine bestreiten, weil du befürchtest, dass du ihm ggf sein Essen nicht gönnen würdest? ( ok, du kennst dich selbstja am besten....)

Vielleicht solltet ihr das mit dem Zusammenziehen lieber lassen.....

AplesgsandXraIxch


Puh, das ganze klingt nicht so nach Beziehung sondern eher nach etwas geschäftlichen.

Ich würde ihm einfach den Teil an Miete geben, den du für deine eigene Wohnung zahlen würdest. Lebensmittel 50:50

tUhe Wre{al noxki


Jetzt bin ich doch eher zuhause, als ich dachte. Also dann will ich mal...

Lola

Ich komme vom Dorf und da ist es so üblich, dass jeder ein Haus hat, und das hab ich mir auch immer so vorgestellt. Aber nicht um jeden Preis. Wenn der passende Mann gefehlt hätte, hätte ich auch auf das Haus verzichtet, allein würde ich mir nie eins kaufen. Und eine Wohnung auch nicht. Außerdem finde ich es schön, wenn man viel Platz hat und auch die Kinder im Garten spielen können.

Das Haus, um das es hier geht, wurde nicht mit einer Ex zusammen ausgesucht, es wurde im Garten der Eltern gebaut und allein bewohnt. Garten ist dementsprechend vorhanden, aber nicht so groß. Aber grundsätzlich hätte ich denke ich kein Problem damit, wenn eine andere Frau da gewohnt hätte. Eher würde ich es komisch finden, von meinem Freund zu verlangen, dass er sein Haus aufgibt / vermietet, nur damit wir zusammen woanders wohnen können (bei einer Mietwohnung hätte das möglicherweise anders ausgesehen).

aug

Haushaltsbuch und jeder Cent wird aufgeschrieben. "Das ist mir lästig" ist eine Ausrede und das Tor zu Meinungsverschiedenheiten. Die Lebenshaltungskosten werden geteilt.

Nein, es ist tatsächlich lästig. ;-D Ich möchte ja auch gar nicht jeden Cent gegeneinander aufrechnen. Ich hätte mir das eher so vorgestellt, dass jeder am Anfang des Monats Geld in eine Dose legt und nach dem Einkaufen den entsprechenden Betrag da rausnimmt. Ohne, dass der andere einen Bon kontrolliert.

Nordi

Wie gefestigt ist die Beziehung denn ? Wenn man schon aufwiegt wer von irgendwas mehr Vorteile hat dann läuft da in meinen Augen was schief.

Ich verstehe nicht so richtig, wie sich hier so viele an dem Wort Vorteile aufreiben können. Der Grund, warum ich mit meinem Freund zusammen ziehen möchte, ist, dass wir uns lieben, viel Zeit miteinander verbringen wollen und zusammen alt werden wollen! Aber trotzdem muss man doch ein paar Randfakten klären, mit denen beide zufrieden sind. ":/

Sunshine

Im Moment verdiene ich noch mehr, aber er ist fast mit seinem Meister fertig und will sich dann einen entsprechenden Job suchen. Dann sollte es ziemlich ausgeglichen sein.

Carolinja

Zählen heute Nähe und gemeinsame Zeit eigentlich nicht mehr als Mehrwert?

Doch, natürlich!! Auf der emotionalen Ebene brauche ich aber keine Ratschläge. ;-)

Liebe TE, wie steht denn deine "bessere" Hälfte dazu? Hast du das Ganze mal mit IHM diskutiert?

Wie eingangs geschrieben, kam von ihm der Vorschlag, die Nebenkosten zu teilen und dass ich die Einkäufe übernehme. Ich hab ihm schon gesagt, dass ich lieber einen Festbetrag vereinabaren würde, aber dabei ist es dann erstamal geblieben. Ich möchte das aber am WE nochmal ansprechen.

Comran

Ich habe ehrlicherweise nur ganz kurz deine Bedenken überflogen und meine spontane innere Reaktion war, zu überlegen, ob ihr wirklich zusammenziehen wollt. Wenn schon so Überlegungen kommen wie "Du musst deinen längeren Weg zur Arbeit mit anrechnen.". Und dann noch jeden Euro rumdrehen, ob es auch bloß gerecht genug ist.

Ja, das wollen wir! :-o x:) Auf das mit dem Arbeitsweg bin ich ja erst gar nicht gekommen, das hat meine Kollegin mir vorgeschlagen. Wenn ich zufällig vorher schon in seiner Stadt gewohnt hätte, wäre da ja auch nichts anzurechnen gewesen, da kann er ja nicht für, wo ich zur Zeit wohne. Aber trotzdem wollte ich da mal andere Meinungen hören. Und um jeden Euro umdrehen geht es ja auch nicht, sondern darum anfangs eine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung zu finden und der Rest läuft wie bisher. Jetzt rechnen wir auch nicht alles gegeneinander auf, eigentlich gar nichts. Jeder von uns bezahlt mal den Einkauf, Essen gehen, Eintritt etc..., ohne zu gucken, ob da jemand mal 20 € mehr bezahlt hat. Und rein gefühlt ist es ausgeglichen.

Grundbuch war kein Thema und das möchte ich auch gar nicht.

Hatschepsut

Was würdest du denn als fair empfinden als Kostenbeitrag?

Ja, gute Frage. Vielleicht die 100 € als Hälfte für die Nebenkosten und dann 200 € "Miete"? ":/

hag-tysja

ich persönlich würde mir blöd vorkommen, wenn ich sein haus mit "abwohne", mich finanziell aber nur an nebenkosten und nahrung beteilige.

Sein Vorschlag beinhaltete ja, dass ich die Nahrung komplett bezahle und nicht nur meinen Teil. Somit wäre sein Teil dann ja eine "monatlich variable Miete". Mich gar nicht beteiligen möchte ich ja gar nicht!

Badebär

Mir ist nicht klar geworden, was für Dich ein "Vorteil" ist. Ein finanzieller Vorteil? [...]

Da das Wort Vorteil so oft fällt: Für mich klingt es, als seist Du neidisch weil Dein Geld nicht nur als Miete "verpuffte" sondern sogar in seinem langfristigen Eigentum landete, von dem Du nichts hast. Ist das möglich?

Ja, ein finanzieller Vorteil für beide. Ich weiß nicht, ob Neid das richtige Wort ist. Ich möchte ja durchaus was zahlen. Vielleicht ist es auch nur ganz simpel eine unterschiedliche Betrachtungsweise für die gleiche Sache, also ob man es als Abzahlen sieht für etwas, von dem man nichts (materielles) hat, oder die Miete und Abnutzung, die man sowieso ausgeben muss. ":/ Das erste fühlt sich falsch an und ohne das zweite geht es nicht. Oder so... Ich weiß nicht, ob klar geworden ist, was ich meine.

faust

Schlecht geschlafen?

Schon aus dem Titel geht hervor, dass es um eine Aufteilung der Kosten geht und nicht darum, mir ein schönes Leben finanzieren zu lassen. %-|

doomhide

Nein, ich möchte keinen Anteil von seinem Haus.

dolorous

Meine Frage an die TE: Willst Du überhaupt in sein Haus ziehen? Ganz unabhängig von den Kosten? Gefällt es Dir dort? Möchtest Du überhaupt in ein Haus ziehen? Das ist ein wichtiger Aspekt, man hat mehr Platz, mehr Freiraum, aber auch deutlich mehr Arbeit! Das gibt es schon zu überlegen.

Ja, ich möchte in sein Haus ziehen. Ganz unabhängig von den Kosten. Dazu hab ich oben auch schon ein bisschen was geschrieben.

Charly

Das frage ich mich auch die ganze Zeit...lieben sie sich, wenn hier um jeden Cent gefeilscht wird?

Aber ich glaube das ist einfach so, wenn man so "spät" zusammen zieht.

Ja, wir lieben uns und nirgendwo steht, dass ich um jeden Cent feilschen will. Mit spät meinst du unser Alter? Ja nun, wir haben uns eben nicht früher gefunden.

Braunesledersofa

Weil das Ziel ist möglichst lange (hoffentlich für immer) zusammen zu bleiben. Und wir nicht im Kopf haben, dass man sich irgendwann sowieso mal trennt.

Ja, das ist auch unser Ziel. Ich würde ja auch nicht mit ihm zusammen ziehen wollen, wenn ich nicht an uns glauben würde. Aber eine Ehe schließt wohl auch niemand mit der Aussicht auf Scheidung, und trotzdem passiert es.

sunnyarielle

Ich finde das gar nicht nervig. Es wird ein Mal festgelegt, wer für was zuständig ist und dann gut.

Ja. Ist doch eigentlich gar nicht so schwierig (nachdem es festgelegt ist). :)^

Nilpferd

Bei der eigentlichen "Miete" würde ich es davon abhängig machen, was Dein Freund abbezahlt (das hattest Du noch nicht geschrieben, oder?).

Er hat was von ~ 560 gesagt, wusste es aber auswendig nicht genau.


Oh, jetzt ist es doch schon ganz schön spät geworden. |-o

VQer@huetxer


Er hat was von ~ 560 gesagt, wusste es aber auswendig nicht genau.

Dann wäre es doch aber weniger als deine Miete! Wieso schreibst du dann was von:

Meist ist es doch ein Mietähnlicher Betrag. Dieser dürfte doch nun auch wieder - bei Halbierung - kleiner sein als deine aktuelle Mieter, richtig?

Nein, da würde ich draufzahlen.

Selbst wenn wir 600 annehmen würden, wären das für dich 300€.

tdhDe reabl noxki


Ach so, weil ich das nicht auf die Rate bezogen habe, sondern auf eine vergleichbare Miete in der Lage mit der Größe. ":/

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