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Was ist der weibliche Gegenpart zum "echten Mann"?

SXhojxo


Tut mir auch voll leid für die, ehrlich.

L'olaXx5


Momentan wird "von oben" etwas anderes "verordnet". Es ließen sich sehr wohl die Voraussetzungen dafür schaffen, dass es auch andere Modelle leichter haben.

Ja, völlig richtig! Ich bin auch sehr dafür, dass das gemacht wird.

Man darf nur nicht glauben, dass man damit niemandem auf die Zehen tritt. ;-D

mYond+s,thernxe


Aber keine Falle, die mond+sterne stellt, sondern eine (oder auch mehrere, wenn ich drüber nachdenke) auf die er hinweist.

Es ist eine Falle, die ihr in meinen Beitrag hineininterpretiert (oder auch mehrere...).

Wenn ich drüber nachdenke: Ja, es ist so, man könnte meinen Beitrag als eine Falle betrachten. als eine Erkenntnisfalle. Vor welcher Erkenntnis diejenigen sich bewahren möchten, die nicht hineintappen wollen, weiß ich nicht, weil ich nicht für mich in Anspruch nehme, Gedanken lesen zu können.

Mir macht es nichts aus, in die Erkenntnisfalle zu tappen, weil ich Erkenntnis liebe.

Also will ich es einmal sehenden Auges tun....

:-)

Wie wäre es beispielsweise mit einem gleichberechtigten Mann?

Mit einem modernen Mann?

Mit einem Softie?

einem Intellektuellen?

einem Schöngeist?

Oder mit einem Hausmann?

Das sind ganz bestimmt keine echten Männer. Aber sind sie unecht?

Häh? Kann der "Ironie" leider gerade nicht folgen.

Danke für die Rückmeldung.

Ich muss selbst erstmal darüber nachdenken, was eigentlich genau hinter dem ironischen Unterton steckt.

:)D

MAuff 5Pottexr


Dann bis nächstes Jahrzehnt.

S:hLojo


Man darf nur nicht glauben, dass man damit niemandem auf die Zehen tritt. ;-D

Nope, das ist in der Tat sehr wahr. Für die "Ich will, dass es eine verbindliche Norm gibt"-Fraktion (und da muss man halt auch ein bisschen vorsichtig sein mit dem Zorn, weil verbindliche Normen eben auch stabilisierend wirken und es ganz schön Rambazamba geben kann, wenn sie ersatzlos wegfallen) gibt es eben in einer "Freiheit für die eigene Entscheidung"-Ideologie keinen angenehmen Platz, weil sie ja genau die Verbindlichkeit wichtig finden und sofort die totale Auflösung fürchten, wenn das wackelt.

Deshalb ist es ein langer, laaaaanger Prozess mit viel Gehopse.

m=ond+s]terxne


@ Muff Potter

Ich wundere mich umgekehrt genauso. Wenn Du nach einer Minute antwortest, kannst Du nach meinem Dafürhalten nicht wirklich nachgedacht haben.

":/

a}.@fish


Tut mir auch voll leid für die, ehrlich.

Oh ja. My face when -> :°(

Man darf nur nicht glauben, dass man damit niemandem auf die Zehen tritt. ;-D

Sicher. Aber Du schriebst, es könnte nicht Rückenwind für alle geben. Ich glaube eben doch. Nicht in jedem Aspekt, aber man ist ja auch durchaus eher bereit, etwas zu akzeptieren, was einem prinzipiell gegen den Strich geht, wenn ganz praktisch und handfest aber Verbesserungen für einen selber mit im Paket sind. Wenn z.B. die klassische Hausfrau mehr Möglichkeiten hätte, ihren vollverdienenden Gatten zu unterstützen, könnten Verfechter dieses Modells ggf. eher schlucken, dass auch andere davon profitieren.

S(hojxo


Dann bis nächstes Jahrzehnt.

Pah. Als würdest Du einem einen Schokokeks hinhalten und ihn gleich wieder wegziehen - als ob. %:|

dVana9e8x7


Es kann doch nicht alles und das Gegenteil davon gefördert werden! Rückenwind für alle geht eben nicht!

Es geht eben NICHT darum Rückenwind zu haben sondern einfach nur keinen Gegenwind. Solange eine Lebensweise gezielt gefördert wird erfahren die anderen Gegenwind. In meinen Augen würde es vollkommen reichen die Möglichkeiten zu schaffen sich frei zu entscheiden. Derzeit wird aber gesetzlich ganz klar ein bestimmtes Lebensmodell eingefordert, siehe die letzte Unterhaltsreform. Da wird ganz klar eine prekäre Situation für Frauen geschaffen die sich dafür entscheiden zu Hause zu bleiben und das finde ich zutiefst unfair, weil sie einseitig denjenigen belohnen der Arbeitet. "Frauen zu motivieren sich schneller wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren" ist die übliche Formulierung und sie bedeutet nichts anderes als Repressalien für alle die sich anders entscheiden (was natürlich auch für Männer gilt).

Meine Meinung nach gehört so ein parteiischer Mist abgeschafft, der den Druck nur auf die Schwächsten ausübt in dem man ihnen Rente und Sicherheit nimmt. Ehegattensplitting ist da so ein Relikt aus der Zeit in der noch ein anderes Familienmodell gefördert wurde und das abgeschafft gehört, wenn Kinder fördern, dann durch höhere Kinderfreibeträge, einfach weil Kinder eben Geld und Zeit kosten, zwei Faktoren die sich schon sehr bedingen.

Also kurz: mir wäre eine Gesetzeslage die einen möglichst offenen Raum für verschiedene Lebenslagen schafft am liebsten. Kein Rückenwind für irgendwen.

LPolxaX5


Nicht in jedem Aspekt, aber man ist ja auch durchaus eher bereit, etwas zu akzeptieren, was einem prinzipiell gegen den Strich geht, wenn ganz praktisch und handfest aber Verbesserungen für einen selber mit im Paket sind. Wenn z.B. die klassische Hausfrau mehr Möglichkeiten hätte, ihren vollverdienenden Gatten zu unterstützen, könnten Verfechter dieses Modells ggf. eher schlucken, dass auch andere davon profitieren.

Schon möglich. Nur sind wir eben alle keine Inseln. Die Entscheidungen der anderen wirken sich auf uns aus. Wenn ich z.B. einen Kollegen (oder eine Kollegin) habe, der (oder die) auf das Rückenfreihalt-Modell setzt, während ich vielleich eine Familie mit 50:50 Teilung möchte ohne dadurch auf's berufliche Abstellgleis zu kommen, dann bin ich ehrlich: Ich würde nicht wollen, dass es eine staatliche Förderung dafür gibt, dass ICH einen Wettbewerbsnachteil bekomme. :|N

Insofern ist das mit dem "Gönnen Können" eben nicht ganz so einfach. Alles hängt zusammen und wirkt sich aufeinander aus.

L{olaxX5


Es geht eben NICHT darum Rückenwind zu haben sondern einfach nur keinen Gegenwind.

Das kommt darauf an, wie man es sieht. Im großen historischen Kontext sind wir hierzulande meiner Meinung nach längst im Zustand "kein Gegenwind". Wir leben in einer sehr liberalen Gesellschaft. Vieles ist erlaubt und möglich.

Aber das heißt noch nicht, dass es einfach ist. Du wünschst dir, dass es einfacher sein sollte. Das ordne ich (wie gesagt im großen historischen Kontext) ganz klar als einen Wunsch nach Rückenwind ein.

d]an3ae87


Man darf nur nicht glauben, dass man damit niemandem auf die Zehen tritt. ;-D

Nein, aber man macht es den Leuten deswegen nicht unmöglich ihren Lebensweg zu beschreiten. Und wenn sie sich auf ein einfachen "Wollen wir so" zurückziehen. Ist gerade nicht so in, seine Position mit gerade Rücken einfach zu vertreten, aber doch eine der Kernkompetenzen von Bürgern einer Demokratie, also durchaus ein sinniger Nebeneffekt.

Derzeit aber geht die Gesetzesinitiative mehr in Richtung: Frau das zu Hause bleiben unmöglich zu machen bei gleichzeitigem VZ irgendwas für Männer. Paralell dazu läuft eine wahre Beweihräucherungsschlacht für die Ganztags-Kita. Alle an die Bürotische, bloß viele Fachlräfte auf den Markt damit die Löhne ja nicht steigen müssen und am Ende niemand den Arbeitnehmern entgegen kommen muss, die Kinder bitte genauso gut wegsortieren wie die Alten und läuft. Wirtschaftsfreundlich, aber ich habe gewisse Zweifel daran, dass es sonderlich menschenfreundlich ist und sich jeder in diesem Modell wiederfindet oder auch nur gut damit zurecht kommt.

In meinen Augen kann es nicht das Ziel sein ein Diktat durch das nächste zu ersetzen. Das verschiebt die ungerechte Unterdrückung nur zu einer anderen Gruppe hin, macht aber nichts besser.

Ich würde nicht wollen, dass es eine staatliche Förderung dafür gibt, dass ICH einen Wettbewerbsnachteil bekomme. :|N

Ich auch nicht, aber es wird ja nicht besser wenn ansonsten deines gefördert wird und dafür das Modell des Kollegen unmöglich gemacht wird, obwohl es da so gut gepasst hat.

LlolaXm5


Meine Meinung nach gehört so ein parteiischer Mist abgeschafft, der den Druck nur auf die Schwächsten ausübt in dem man ihnen Rente und Sicherheit nimmt.

Naja. Rente ist ja nicht einfach so "da". Das muss ja auch erwirtschaftet werden.

Im derzeitigen System geht Rente ohne Rentenbeiträge (=Erwerbsarbeit) eben nicht. Und das finde ich nicht per se ungerecht.

Da müsste man wenn dann gleich über das Bedingungslose Grundeinkommen reden...

S<hojxo


Im derzeitigen System geht Rente ohne Rentenbeiträge (=Erwerbsarbeit) eben nicht. Und das finde ich nicht per se ungerecht.

Das ist doch wirklich Bullshit - ohne Nachwuchs gibt es langfristig keinen mehr, der überhaupt Rente erwirtschaften kann.

LLolaxX5


Ich auch nicht,

Ist aber der Status quo. :-/

aber es wird ja nicht besser wenn ansonsten deines gefördert wird und dafür das Modell des Kollegen unmöglich gemacht wird, obwohl es da so gut gepasst hat.

Naja, aber was, wenn die "so gut passende, angeblich rein private Entscheidung" weitreichende Konsequenzen hat? Z.B. die Konsequenz, dass viele Väter sich nach wie vor wenig um ihre Kinder kümmern?

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