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Was ist der weibliche Gegenpart zum "echten Mann"?

mJonJd+7sterxne


(Mihaela Noroc, [[https://www.facebook.com/MihaelaNorocPhoto/videos/1138098866231506/ Video "The Atlas of Beauty"]])

Schaut es euch an. Und dann lasst uns überlegen, ob diese Diskussion so Sinn macht.

Ich habe es mir angesehen. Es sind schöne Frauen aus aller Welt, keine Models. Mir gefallen die Bilder, die Frauen vor unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zeigen. ([[http://theatlasofbeauty.com/ mehr Fotos]])

So, auch ohne dieses Video bin ich der Meinung, solche postfaktischen Diskussionen sind unterhaltsam, aber nicht sinnvoll.

Ich verstehe das Dilemma derjenigen, die schon alleine die Fragestellung bescheuert finden, weil auch sie eine legitime Meinung haben, ohne sich damit inhaltlich an der Diskussion beteiligen zu können. Ich halte es jedoch nicht für eine Rechtfertigung, eine sinnvolle Diskussion zu verunmöglichen.


Zum Thema.

Ich würde zunächst einmal zwischen echten Männern und richtigen Männern unterscheiden. Unter echten Männern verstehe ich selbstbewusste authentische Männer, die zu ihrer geschlechtlichen Identität stehen, ganz unabhängig davon, wie sie sie für sich persönlich definieren. Und da sehe ich eine große Bandbreite.

Bei richtigen Männern denke ich eher an Männer, die ihre Männlichkeit besonders hervorheben (ganz unabhängig davon, wie sie sie definieren). Türkische Männer, die viel Wert auf ihre Männerehre legen würde ich beispielsweise zu den richtigen Männern zählen oder auch südamerikanische Machos.

Ein echter Mann kann für mein Begriffsverständnis jeder Mann sein. Es ist eine Frage der Haltung, ob man selbstbewusst dazu steht, wie man ist (echter Mann) oder ob man Frauen auf einer Schleimspur hinterherkriecht und ihnen nach dem Mund redet (Frauenversteher).

Soweit zur Begriffsklärung. Jetzt zur eigentlichen Frage.

Das Spiegelbild eines echten Mannes ist eine echte Frau. Ein echter Mann findet seine Frau nach dem Zu jedem Topf gehört ein passender Deckel Prinzip. D.h. jeder echte Mann hat ein anderes weibliches Spiegelbild, das zu ihm ganz besonders gut passt.

So weit die Theorie der echten Frauen und Männer. Falls es hier zu einer sinnvollen Diskussion kommen sollte, kann man sich eventuell auch noch Gedanken zu konkreten Beispielen machen.

:)D

Peevrseixda


Daher ja auch der Ruf wieder nach echten Männern in der klassischen Männerrolle, was ja Auslöser zur Fragestellung in dieser Diskussion hier war. Offensichtlich ist es allzu vielen Männern gelungen, aus dieser Rolle auszubrechen!!!! Ich hoffe das ist jetzt verständlich, warum ich glaube, dass es Männer leichter fällt, da aus der Rolle zu fallen.

Ganz im Gegenteil. Durch die Emanzipation der Frauen und dem "Sexismus", der ständig alles und jedem angedichtet wird, entwickelt sich die Gesellschaft immer mehr Zugunsten der Frauen und gegen Männer.

Jeder, der gegen das Ideal des politisch korrekten, liberalen und emanzipierten Bürgers verstößt, wird von der Gesellschaft als frauenhassendes Arschloch angefeindet. Die Männer entwickeln sich immer mehr zu rückgratlosen Marionetten, die Frauen auf ein Podest stellen. Widerlich.

Es ist beim besten Willen nicht schwer eine Frau zu sein. Bei Männern sieht das ganz anders aus.

SChoj1o


Wie issn das Wetter da drüben in deinem Universum so?

L1ia(n-Ji?ll


Na, da ist aber eine unzufrieden mit dem Angebot an Männern in ihrem bisherigen Leben ]:D .

qDuacksValb8erexi


Die Männer entwickeln sich immer mehr zu rückgratlosen Marionetten, die Frauen auf ein Podest stellen. Widerlich.

Du bist ja ganz erstaunlich radikalfeministischantimänneristisch drauf, wenn du die Männer widerlich findest und gerne umkrempeln würdest! :-D

qRuackswalbxerei


Oh! Also Lian-Jill, Du vorlautes Weib! :-D

L=ian-RJilxl


Ob die Taktik mit dem Anbiedern mehr Erfolg bringt? Warten wirs ab.

m\nef


Nun, wer für eine anrere Meinung einsteht, wird immer mit abfälligen Kommentaren rechnen müssen. Das ist wohl oder übel so. Aus der Argumentlosigkeit entsteht Hilflosigkeit und Ärger.

Du stehst aber nicht für eine andere Meinung. Du hast mit den abfälligen Kommentaren begonnen. Und wo genau sind jetzt deine Argumente?

gOauloXiQse


Perseida, du hast bis jetzt kein einziges Argument geliefert, sonder nur rumgepöbelt, das ist der Sache nicht dienlich. Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn du mal ein bisschen was lesen würdest? So über die Anfänge der Frauenbewegung? Diesbezüglich hast du, scheints, noch Informationslücken. - Was im Übrigen auch für mond&sterne gilt.

...um auf die Rollenfrage der Frau zurück zu kommen, es schwieriger hat, aus solch gesellschaftlich-religiösen gewachsenen und vorgegebenen Barbiepuppen- und Mauerblümchen-Klischees raus zu kommen.

Das glaube ich heutzutage einfach mal nicht mehr. Ich bin in den 80ern erwachsen geworden, habe dabei weder gesellschaftlichen noch religiösen Druck verspürt, habe mich weder zur Barbie noch zum Mauerblümchen entwickelt, sondern zu der Frau, die ich heute bin. Mit meiner Weiblichkeit hatte ich nie Probleme, im Gegenteil, ich fands immer ganz cool.

Aber mir ist auch sehr bewusst, dass ich da innerhalb der Geschichte in eine ziemlich günstige Zeit hineingeboren worden bin. Meine Generation konnte im Grunde das genießen, was unsere Mütter z.T. noch sehr, sehr hart erkämpfen mussten. Wurde hier schon gesagt: rein theoretisch konnte ein Mann bis 1977 seiner Frau verbieten, arbeiten zu gehen - das war historisch gesehen praktisch gestern.

Und mag ja sein, dass der von der Seherin eingestellte Artikel ein Fake war, aber ich habe hier das wunderbare Buch "Die gute Ehe" (Oheim/Möring/Zimmermann, Bertelsmann 1959), da steht fast genau dasselbe drin. Plus Fotos, wie die gute Ehefrau den Gatten zu empfangen hat, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. ;-D - Also, soo abseitig ist das nicht, es gab in den 50er/60er Jahren noch jede Menge weiblicher Tugenden, ohne die man keine echte Frau war.

Dagegen haben wir heute ja wirklich alle Möglichkeiten und Freiheiten. Und ich denke, die allermeisten von uns haben das auch ohne Verlust ihrer Weiblichkeit ziemlich gut hinbekommen.

Die Männer entwickeln sich immer mehr zu rückgratlosen Marionetten, die Frauen auf ein Podest stellen.

Du kennst komische Männer. ???

Ich halte es jedoch nicht für eine Rechtfertigung, eine sinnvolle Diskussion zu verunmöglichen.

Oh. x:) Sätze, wie ich sie liebe.

K:leio


Wie issn das Wetter da drüben in deinem Universum so?

;-D

SKhojo


Plus Fotos, wie die gute Ehefrau den Gatten zu empfangen hat, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. ;-D

Pornös! :-o

maondP+stsernxe


Wurde hier schon gesagt: rein theoretisch konnte ein Mann bis 1977 seiner Frau verbieten, arbeiten zu gehen - das war historisch gesehen praktisch gestern.

Ja, und bis 1969 gab es Gesetze für Männer, die sich duellieren.

Gesetze sagen nunmal nichts über gesellschaftliche Realitäten.

EBhefmalige`r Nutzer4 (#b568697)


Wenn der Ehemann (oder in Ermangelung desselben der Vater) Arbeitsverträge für seine Frau unterschreiben muss ist das was anderes als ein Duellgesetz was keine Anwendung findet.

g9auTloisxe


Pornös!

Ooh nein! Was du wieder denkst...neinnein, die liebende Ehefrau begrüßt den Gatten in diesem Buch frisch geschminkt, bekleidet in ein Nachmittagskleid (!) mit Petticoats und Pumps, trägt ihm die Puschen und die Pfeife an den Sessel und serviert anschließend ein köstliches Mahl.

Ich glaube, das gab es vorher und nachher in der Geschichte nie wieder: lumpige zwanzig Jahre, die so grundlegend und weitreichend das Rollenverständnis Mann/Frau verändert haben.

Gesetze sagen nunmal nichts über gesellschaftliche Realitäten.

Oh doch, in diesem Falle schon. Duelle waren 1969 schon seit ziemlich langer Zeit völlig out, kein Mann damals wäre auch nur auf die Idee gekommen.

Die Arbeitsproblematik allerdings war eine ziemlich heiße Sache, ich habe da von Freundinnen meiner Mutter ziemlich absurde Geschichten gehört: ja, es gab tatsächlich nicht wenige Männer, die nach der Eheschließung ihren Frauen verboten haben, in ihrem Beruf zu arbeiten.

Mein eigener Vater hat das tatsächlich auch versucht. Meine Mutter allerdings muss sich wohl einfach darüber hinweggesetzt haben. ;-D

soensi{belm#annx99


Türkische Männer, die viel Wert auf ihre Männerehre legen würde ich beispielsweise zu den richtigen Männern zählen oder auch südamerikanische Machos.

Meinst du Männer oder Patriarchen, die das Patriarchentum benötigen, um ihren Selbstwert zu bekommen?

Die SPD, aufgeklärte Männer, die im Geiste des kategorischen Imperativs für gleiche Rechte für alle Erwachsenen waren

Ich helfe dir mal mit zwei Namen etwas auf die Sprünge: Wer war Clara Immerwahr, wer war Clara Zetkin

Ansonsten kann ich dir und Perseida wirklich nur empfehlen, [[https://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus#Anf.C3.A4nge hier nachzulesen]], auch wenn es etwas umfassender ist.

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