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Freundin fliegt mit besten Freund in den Urlaub

s2ensib%elmadn'n99


warum ich die plötzlich weniger treffen sollte...?

Weil es das Zeitpotential mit deinem Freund einschränkt- insbesondere der Zweisamkeit (oder es geht an anderer Stelle Zeit futsch? Was passiert darüber hinaus, wenn dann noch Kinder dazukommen?

Ja, meine Frau ist auch dabei, wenn ich meine Freunde treffe- sie ist in den Freundeskreis längst aufgenommen. Zudem sind bei mir ohnehin zahlreiche Freundschaften von früher ohnehin nur noch selten pflegbar, da ich weggezogen bin bzw. da auch Freunde weggezogen waren.

NKullac'htfuUen8fzexhn


Also wenn ich mich mal 2-3 Stunden alle paar Wochen mal mit ner Freundin treffe, da geht jetzt nicht so viel Zweisamkeit futsch... Außerdem wachen wir jeden Tag zusammen auf, schlafen zusammen ein, sehen uns nach Feierabend - da bleibt immer Zeit für Zweisamkeit ;-)

C#om)ran


Sensibelmann, das nennt man Diskutieren um des Kaisers Bart.

Ich bin täglich 8 Stunden auf der Arbeit und schlafe ca. 7 Stunden. Das macht schon mal 15 Stunden, wo ich nichts mit meiner Frau mache - also der Großteil des Tages, selbst wenn ich alle Hobbys und Freunde zurückstelle. Was sollen diese vermeintlich "sachlichen" Argumente, die so schnell absurd werden?

Es gibt auch Werte wie "Verbindlichkeit". Da haben zwei Freunde eine Reise ausklamüsert und sie geht eben kurzfristig eine Partnerschaft ein. Die beiden kennen sich gerade mal 2 Monate, als die Reise gebucht wurde waren sie verdammt frisch zusammen. Es ist ja nicht so, dass sie nach jahrelanger Ehe plötzlich auf die Idee kam, mal mit einem besten Kumpel eine Reise zu machen.

Warum sollen sich solche akuten Pläne plötzlich durch eine Beziehung ändern? Andere gehen Beziehungen ein und starten kurz darauf ein geplantes Auslandssemester. Fändest du das auch doof? Oder gehts dir wirklich nur darum, dass da ein Typ dabei ist?

i>fit!aintb8rokxe


ich brauche eure Meinung zu einem Thema

Ich denke beide Partner sollten vor allem einer Meinung sein. Für die einen mag es ein NoGo sein wenn der Partner mit jemand anderem mal weg ist, die anderen brauchen unbedingt ihre Freiheit. Deine Position ist klar erkennbar ;-)

Für mich wäre das definitiv nichts, ein Partner der sagt "nur mit mir, ab jetzt keine anderen Männer/Frauen". Und ich möchte keine Beziehung, in der ich meinem Partner nicht vertraue, Angst habe(n muss) dass er bzw. sie fremdgeht.

Comran hat sich hier wohl auf meinen Faden bezogen:

Hier auf med1 war schon mal ein Faden, wo sie reiselustiger war als er und mit dem besten Freund durch Europa tingelten. Die beiden haben sich später dann getrennt - aber nicht, weil sie fremdgegangen wäre, sondern weil sie sich von ihm eingesperrt fühlte.

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/726126/]]

Die Zusammenfassung ist aus meiner Sicht zwar zu 80% falsch ;-D , aber die Trennung als Ergebnis steht. Und die Gründe für die Trennung, hauptsächlich Verlust der Gefühle, sind mit Sicherheit u.a. in zu unterschiedlichen Lebensarten bzw. Lebenszielen zu suchen.

Jede Einschränkung der gefühlten Freiheit macht viel kaputt. Es sei denn, beide legen halt keinen Wert auf diese Art von Freiheit. Ich vermute aber dass deiner Dame eben eine gewisse Unabhängigkeit wichtig ist und bleibt.

Tran0teAdgelheAid


Verbringst du ernsthaft die gleiche Zeit und genauso häufig deine Zeit mir deinen Freundschaften wie zu Singlezeiten?

Klar, warum sollte sich da was ändern? Ich habe schon zu Singlezeiten doch nicht jede freie Minute mit meinen Freunden verbracht?

Nullachtfuenfzehn

Mein Mann ist dann oft dabei (nicht als "Aufpasser", aber es ist eben jetzt unser Freundeskreis und nicht nur meiner) und er macht auch mal einen "Männerabend", wo ich dann halt nicht dabei bin.

:)z

Wobei mein Freund keinen konkreten Männerabend macht - er sagt einfach "Morgen Abend gehe ich mal bei XY vorbei" - meine Reaktion: "Sag' mir einfach spätestens dann und dann Bescheid ob's länger wird oder oder oder". Dies aber ausschließlich als Info, da ist keine Erwartung drin. Wenn ich will kann ich auch mitgehen, oft habe ich dann aber gar keine Lust (ich mag XY, aber ich muß da nicht immer mit ;-)) - wie es eben so kommt.

Ebenso wie ich L.vanPelts Kopfkino-frage nur unterschreiben möchte, verstehe ich nicht, wieso sich bezüglich Freundschaften so massiv was ändern sollte "nur" weil man in einer Partnerschaft ist?

C_o.m&rzan


Die Zusammenfassung ist aus meiner Sicht zwar zu 80% falsch ;-D , aber die Trennung als Ergebnis steht. Und die Gründe für die Trennung, hauptsächlich Verlust der Gefühle, sind mit Sicherheit u.a. in zu unterschiedlichen Lebensarten bzw. Lebenszielen zu suchen.

Verdammt, mein Gedächtnis - sorry *:) . Aber die restlichen 20% und das Resultat habe ich immerhin noch hinbekommen. Und es gibt vielleicht auch noch einige Details, die du nie ins Forum geschrieben hat - man ist ja hier nur Zuschauer und bekommt so viel Einblick, wie es zugelassen wird :)z

Ich musste aber sofort an deine Geschichte damals denken. Die Reise war vorbei, bei euch groovte es sich ein, und dann kam dein nächter Faden. :-|

T{anteApdelhexid


Nochmal sensibelman:

Deswegen ist man noch lange nicht weg. Freunde bleiben Freunde auch wenn irgenwann die Liebe mit einer anderen Person ins Spiel kommt. Nur steht man nicht mehr an vorderster Stelle in der Prioritätenliste.

Meine Prioritätenliste hat sich da nie geändert. Bzw. ich habe so etwas gar nicht. Ich bezeichne es eher als "Ebenen". Und da mein Partner auf einer ganz anderen Ebene steht als meine Freunde gibt es da auch keine Überkreuzungen die zu Schwierigkeiten führen könnten.

Weil es das Zeitpotential mit deinem Freund einschränkt

Auch hier gehe ich mit Nullachtfuenfzehn:

Also wenn ich mich mal 2-3 Stunden alle paar Wochen mal mit ner Freundin treffe, da geht jetzt nicht so viel Zweisamkeit futsch... Außerdem wachen wir jeden Tag zusammen auf, schlafen zusammen ein, sehen uns nach Feierabend - da bleibt immer Zeit für Zweisamkeit ;-)

Wobei, klar, gerade am Anfang, da wohnt man nicht zusammen. Oder führt eine WE-Beziehung. Sicher muß man da Kompromisse schließen.

Dennoch sehe ich auch hier wirklich nur dann Schwierigkeiten, wenn man zur Singlezeit jede freie Minute mit seinen Freunden verbracht hat, immer zur Verfügung stand, immer Zeit für sie hatte, auf Absprung bereit stand, die freie Zeit ausschließlich mit den Freunden verbracht hat. Dann hat(te) man aber eventuell noch ganz andere Probleme.

syensWibexlmann9x9


Also wenn ich mich mal 2-3 Stunden alle paar Wochen mal mit ner Freundin treffe, da geht jetzt nicht so viel Zweisamkeit futsch... Außerdem wachen wir jeden Tag zusammen auf, schlafen zusammen ein, sehen uns nach Feierabend - da bleibt immer Zeit für Zweisamkeit

Wenn ich den beanspruchten Zeitrahmen für deine Freundin und deinen Geliebten hernehme, dann ist die Priorität eindeutig bei deinem Geliebten, auch wenn du es auf zwei Ebenen schiebst.

Und ich behaupte, dass wenn deine Freundin und dein Geliebter gleichzeitig fragen würden, mit dir gemeinsam in den Urlaub zu fahren, würdest du dich eher für deinen Geliebten entscheiden.

Tmante>Adelhmeixd


Das mit den Ebenen war ich, das Zitat ist von Nullachtfuenfzehn ;-) ... *:)

Aber egal, klar liegt im Falle einer Entscheidung die Priorität bei meinem Partner. Sollten also meine Freundin sowie mein Partner sich in einer identischen Notfallsituation befinden - dann wäre mein Partner der bei dem ich mich aufhalten würde. Und meine Freundin würde das verstehen. Dafür ist es meine Freundin. (soviel zu den Ebenen).

Aber:

Ich würde durchaus mit meiner Freundin in den Urlaub fahren wenn die Umstände sich so ergeben. Keine drei Wochen wahrscheinlich. Aber als Beispiel mal angenommen sie würde einen Wellnessurlaub für ein paar Tage gewinnen, mein Partner kann damit nichts anfangen - sie fragt mich, warum sollte ich dann nicht mit ihr fahren? Was verliert mein Partner dadurch? Was verlieren wir als Paar dadurch?

kileinern_drachen,stxern


Verbringst du ernsthaft die gleiche Zeit und genauso häufig deine Zeit mir deinen Freundschaften wie zu Singlezeiten?

Ja.

Ich habe generell recht wenig Freizeit, aber die teile ich dann zwischen meinem Freund und meinen Freunden. Der hat nämlich auch genügend eigene Interessen.

Und manchmal gehen wir natürlich auch gemeinsam zu den Freunden, oft aber eben auch getrennt.

Und was den Urlaub betrifft, nochmal: wo, zur Hölle, nehmt ihr alle dieses Kopfkino her. Ja klar, Menschen die gerade frisch verliebt sind und frisch eine Beziehung begonnen haben, sind natürlich bei der erstbesten Gelegenheit - die sie vorher völlig ignoriert haben - genau dann besonders gefährdert und besonders auf Freiersfüßen.. Das ist doch völlig widersinnig.

Danke! x:)

Das frage ich mich auch immer, völlig unverständlich.

Ernsthaft das letzte Mal so gedacht hab ich, als ich mit 14 meinen ersten festen Freund hatte und der nach 6 Wochen mit Kumpels 3 Wochen Motorradtour gemacht hat. Der war nämlich schon 18, da hatte ich keine Chance auf mitkommen, was ich grauenvoll fand. Im Nachhinein war das aber wohl mehr der Neid, weil ich mit meinen Eltern in einen stinklangweiligen Bildungsurlaub musste ;-D

Danach waren solche Gefühle bei mir aber passé und das ist jetzt 36 Jahre her.

N'ulElachtfuCenfzehxn


Wenn ich den beanspruchten Zeitrahmen für deine Freundin und deinen Geliebten hernehme, dann ist die Priorität eindeutig bei deinem Geliebten, auch wenn du es auf zwei Ebenen schiebst.

Es geht doch auch gar nicht darum, mit wem ich mehr Zeit verbringe? ":/ Lediglich darum, dass ich genauso viel Zeit mit meinen Freunden verbringe wie früher.

Wie dem auch sei, wir schweifen ab ;-)

Tca=nteIA@del0heid


Was soll eigentlich die Bezeichnung "Dein Geliebter"?

Das hat irgendwie einen abwertenden Klang - korrigiere mich wenn nötig.

Ich bin btw. verlobt und heirate im August diesen Jahres.

TDanqteA{del!hexid


Nullachtfuenfzehn

Es geht doch auch gar nicht darum, mit wem ich mehr Zeit verbringe? ":/ Lediglich darum, dass ich genauso viel Zeit mit meinen Freunden verbringe wie früher.

Wie dem auch sei, wir schweifen ab

Hast absolut recht. Habe mich mitreissen lassen... ;-)

sFensi<belmaxnn99


Was soll eigentlich die Bezeichnung "Dein Geliebter"?

Das hat irgendwie einen abwertenden Klang - korrigiere mich wenn nötig.

Das ist keineswegs eine Abwertung- eher eine Aufwertung. Meine Frau ist übrigens immer noch meine Geliebte.

Thanvt=eAd?el;heixd


Ach so - ok. Dann ist mein Partner auch mein Geliebter ;-)

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