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Warum haben viele Männer es schwerer eine Partnerin zu finden?

Pdaul(_Revxere


du glaubst also allen Ernstes, dass der in dem Film gezeigte Advanced keine Freundin findet (ich nutze bewusst nicht die Terminologie Frau abbekommt aufgrund des Männerüberschusses? ":/

Diese Aussage kann man schlichtweg nicht treffen. Denn theoretisch kann jeder Mann eine Freundin finden. Es geht aber darum, dass eine durchaus einfach zu identifizierende Gruppe von Männern meist leer ausgeht und eben nie eine finden wird.

Ob der Herr advanced dazu gehört kann ich nicht beurteilen. Dazu fehlen zu viele Informationen.

dieses Kriterium mogelst Du immer wieder rein. Ich habe noch nie eine Gewichtsangabe bei den Beschreibungen des Wunschspartners gelesen. Wirklich noch nie.

Und deine Schlussfolgerung daraus ist, dass das Gewicht egal ist?

Man muss etwas nicht niederschreiben. Man muss es nichteinmal aussprechen, oder sich gar dessen bewusst sein.

Und nehmen wir jetzt mal an, dass tatsächlich Männer mit einem BMI von wasauchimmer mehr Erfolg bei Frauen haben, köööönnte es vielleicht damit zutun haben, dass nicht selten ein gewisser BMI mit einer gewissen Lebensführung korreliert? Es gibt ja auch den Teil der Männer, die von Natur aus eher schmal und fettfrei sind, aber eben kein hinterm Rechner hockendes, dünnärmiges Puddingteilchen und überhaupt keine Schwierigkeiten haben, mit Frauen zu interagieren - trotz des niedrigen BMIs.

Verkürzt: nicht ein höherer BMI macht attraktiver sondern attraktive Männer haben öfter einen höheren BMI. Da Du von Dir selbst meinst, das Thema "Statistik und die Interpretation von solchen" total drauf zu haben, müsste Dir das doch einleuchten.

Du wirfst mir vor ein komplexes Thema zu stark zu simplifizieren und tust im Gegenzug dann dasselbe.

Ich spreche hier viel über das reine Aussehen. Genau das lässt sich durchaus ohne Beeinflussung durch andere Parameter in einigen Bereichen messen. Dazu gehört ebenfalls das Gewicht. Ganz abseits von der Lebensführung.

Ein zu geringes Körpergewicht ist ein Nachteil. Aber nicht alleine Grund für Beziehungslosigkeit. Deswegen schreibe ich auch immer wieder, dass Nachteile auszugleichen sind.

Wer das tun kann, der wird auch die Möglichkeit haben Partnerschaften einzugehen.

w@avSe_sevxen


Das mag sein, aber können andersrum Frauen gut damit umgehen, dass der Mann ihr unterlegen ist? ;-)

Es ging (mir) in meiner Argumentation darum, denn angeblich ach so simplen Männergeschmack zu relativieren. Das braucht eigentlich nicht wieder ein "aber"-Gegenargument... Ist doch meine Rede, dass es meist von beiden Seiten passt oder nicht passt, wenn man es nüchtern betrachtet.

Ich persönlich bin ja für Augenhöhe - ich mag mich mit meinem Partner auf Augenhöhe unterhalten und es gefällt mir, wenn man gegenseitig etwas voneinander lernen kann. Bei starkem Ungleichgewicht (egal in welche Richtung) fühlt man sich auf Dauer nicht verstanden und es besteht die Gefahr eines "Machtgefälles" in der Beziehung - steh ich nicht so drauf.

LW.vWanPelt


Es geht aber darum, dass eine durchaus einfach zu identifizierende Gruppe von Männern meist leer ausgeht und eben nie eine finden wird.

Jepp, es gibt mit Sicherheit die Gruppe an Männern, die gänzlich unattraktiv (in jedem denkbaren Sinne) sind. Ich weiß halt nur nicht, wie man daraus schlussfolgern kann, dass das an den Frauen (oder ihren Ansprüchen) liegt oder gar an einem "Männerüberschuss". Diese Männer hätten auch nur bedingt Chance auf eine Frau, wenn sie mit drei Frauen allein auf einer Insel wären.

Deswegen finde ich es so absurd, die Ansprüche der Frauen als Begründung heranzuziehen oder den Männerüberschuss. Ich würde sogar soweit gehen, dass es unter Männern eine viel größere Gruppe (nennen wir sie mal ganz hart und deutlich) "Ausschuss" gibt, als bei den Frauen. Dadurch fällt für jeden halbwegs passablen Mann eine ganze Menge Konkurrenz weg für eine deutlich größere Zielgruppe an halbwegs passablen Frauen (Extremausschäge, Devianz etc. bei Frauen deutlich seltener, insgesamt das "gemässigtere" Geschlecht), deren Ansprüche auch nichtmal so groß sind.

Und deine Schlussfolgerung daraus ist, dass das Gewicht egal ist?

Nein, es ist womöglich (wahrscheinlich?) nur eine Begleiterscheinung von anderen, eventuell relevanten Kriterien, dem Gewicht selbst kommt damit keine Bedeutung zu (zumindest nicht in dem von Dir dargestellten Sinne eines Mindest-BMIs). Bloß weil ich öfter Eis esse, wenn ich luftige Kleidung trage, gibt es keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Tragen von luftiger Kleidung und Eisessen.

eKnigmuati^c1606


Jepp, es gibt mit Sicherheit die Gruppe an Männern, die gänzlich unattraktiv (in jedem denkbaren Sinne) sind. Ich weiß halt nur nicht, wie man daraus schlussfolgern kann, dass das an den Frauen (oder ihren Ansprüchen) liegt oder gar an einem "Männerüberschuss". Diese Männer hätten auch nur bedingt Chance auf eine Frau, wenn sie mit drei Frauen allein auf einer Insel wären.

Deswegen finde ich es so absurd, die Ansprüche der Frauen als Begründung heranzuziehen oder den Männerüberschuss. Ich würde sogar soweit gehen, dass es unter Männern eine viel größere Gruppe (nennen wir sie mal ganz hart und deutlich) "Ausschuss" gibt, als bei den Frauen. Dadurch fällt für jeden halbwegs passablen Mann eine ganze Menge Konkurrenz weg für eine deutlich größere Zielgruppe an halbwegs passablen Frauen (Extremausschäge, Devianz etc. bei Frauen deutlich seltener, insgesamt das "gemässigtere" Geschlecht), deren Ansprüche auch nichtmal so groß sind.

Ich würde das es nicht so ausdrücken, dass da der Männerüberschuss alleine die Schuld daran trägt, dass der "Ausschuss" unter den Männern keine Frau abbekommt. Da spielt halt einfach alles zusammen und verstärkt sich gegenseitig negativ. Nur weil es regnet, wird man noch lange nicht nass. Nur weil man sich draußen aufhält auch nicht. Und man muss auch nicht immer einen Regenschirm dabei haben, um nicht nass zu werden. Aber wer bei Regen draußen ohne Regenschirm rumläuft, wird halt nass.

M}orbixx


@ vanPelt

Ich würde sogar soweit gehen, dass es unter Männern eine viel größere Gruppe (nennen wir sie mal ganz hart und deutlich) "Ausschuss" gibt,

Kannst Du solche Männer mal für mich beschreiben... bitte.

PgauYl_NRevexre


Jepp, es gibt mit Sicherheit die Gruppe an Männern, die gänzlich unattraktiv (in jedem denkbaren Sinne) sind. Ich weiß halt nur nicht, wie man daraus schlussfolgern kann, dass das an den Frauen (oder ihren Ansprüchen) liegt oder gar an einem "Männerüberschuss". Diese Männer hätten auch nur bedingt Chance auf eine Frau, wenn sie mit drei Frauen allein auf einer Insel wären.

Deswegen finde ich es so absurd, die Ansprüche der Frauen als Begründung heranzuziehen oder den Männerüberschuss. Ich würde sogar soweit gehen, dass es unter Männern eine viel größere Gruppe (nennen wir sie mal ganz hart und deutlich) "Ausschuss" gibt, als bei den Frauen. Dadurch fällt für jeden halbwegs passablen Mann eine ganze Menge Konkurrenz weg für eine deutlich größere Zielgruppe an halbwegs passablen Frauen (Extremausschäge, Devianz etc. bei Frauen deutlich seltener, insgesamt das "gemässigtere" Geschlecht), deren Ansprüche auch nichtmal so groß sind.

Weil sich das, was heutzutage als "halbwegs passabel" gilt im Westen ziemlich stark in eine bestimmte Richtung entwickelt hat. Dieser Ausschuss hat beispielsweise im Osten noch heute gute Chancen. Denn der Mensch ist durchaus gewillt eine Partnerschaft mit qualitativ weniger guten Menschen einzugehen, sofern keine Alternative besteht.

Nein, es ist womöglich (wahrscheinlich?) nur eine Begleiterscheinung von anderen, eventuell relevanten Kriterien, dem Gewicht selbst kommt damit keine Bedeutung zu (zumindest nicht in dem von Dir dargestellten Sinne eines Mindest-BMIs). Bloß weil ich öfter Eis esse, wenn ich luftige Kleidung trage, gibt es keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Tragen von luftiger Kleidung und Eisessen.

Korrelation und Kausalität sind mir durchaus bekannt. Da das Gewicht aber, wie schon gesagt, losgelöst von anderen Kriterien positiv wie auch negativ bewertet wird und es rein instinktiv eine große Rolle spielt, bin ich von seiner Bedeutung überzeugt.

XQiraixn


Kannst Du solche Männer mal für mich beschreiben... bitte.

Im Grunde hat jede Frau eine eigene Gruppe Ausschuss.

Aber ein Beispiel:

Wer nur zuhause sitzt und nicht rausgeht und online dating aber auch doof findet....dem wird die perfekte Frau vielleicht nur auf dem Bildschirm erscheinend.

Wer mit 45 noch bei Mama wohnt hat vermutlich sehr viel größere Chancen zum Ausschuss zu gehören.

P_aul&_Redvere


Im Grunde hat jede Frau eine eigene Gruppe Ausschuss.

Aber ein Beispiel:

Wer nur zuhause sitzt und nicht rausgeht und online dating aber auch doof findet....dem wird die perfekte Frau vielleicht nur auf dem Bildschirm erscheinend.

Wer mit 45 noch bei Mama wohnt hat vermutlich sehr viel größere Chancen zum Ausschuss zu gehören.

Nehmen wir mal an es wäre so simpel. Dann gäbe es schon bald keinen Ausschuss mehr, denn all das ist leicht zu ändern. Aber ein Auschuss muss vorhanden sein. Also werden andere höhere Kriterien angelegt...und so weiter.

D-ieZaDubebrfele


Spielt das eine Rolle ? Selbst wenn es nur 0,1% sind sind zwangsweise 0,1% der Männer in der Hinsicht gearscht.

Naja, wenn man mal hypothetisch davon ausgehen würde, dass ausnahmslos alle Frauen gleichzeitig vergeben und mit jeweils einem Mann zusammen wären, dann würden statistisch ein paar Singlemänner übrig bleiben, die eben deshalb Single wären, weil schlicht keine Singlefrauen mehr da wären.

Aber in der Realität ist dem natürlich nicht so. Millionen Frauen sind zwar vergeben, aber Millionen sind auch Single. Von daher kann "Frauenmangel" kein Grund dafür sein, warum ein Mann Single ist.

Es mag ja viele Gründe geben, warum ein Mann Single ist. Aber das Argument:"Es sind halt alle Frauen bereits vergeben" ist echt das dümmste, was ich je gehört habe.

P<aul_$RUev!ere


Naja, wenn man mal hypothetisch davon ausgehen würde, dass ausnahmslos alle Frauen gleichzeitig vergeben und mit jeweils einem Mann zusammen wären, dann würden statistisch ein paar Singlemänner übrig bleiben, die eben deshalb Single wären, weil schlicht keine Singlefrauen mehr da wären.

Aber in der Realität ist dem natürlich nicht so. Millionen Frauen sind zwar vergeben, aber Millionen sind auch Single. Von daher kann "Frauenmangel" kein Grund dafür sein, warum ein Mann Single ist.

Es mag ja viele Gründe geben, warum ein Mann Single ist. Aber das Argument:"Es sind halt alle Frauen bereits vergeben" ist echt das dümmste, was ich je gehört habe.

":/ Und die wählen sich dann, sobald sie wieder eine Beziehung eingehen wollen, die schlechteren Männer aus, weil ...?

DoieZ9auberxfee


Und die wählen sich dann, sobald sie wieder eine Beziehung eingehen wollen, die schlechteren Männer aus, weil ...?

Frauen wollen genauso wenig "schlechte Männer" wie Männer "schlechte Frauen wollen". Die Frage ist aber halt auch, was man unter "schlecht" versteht. Das kann individuell sein.

Ich garantiere aber jedem Singlemann, dass er täglich dutzenden Singlefrauen begegnen wird, wenn er nur im täglichen Leben rausgeht unter Menschen. Am "Frauenmangel" liegt es definitiv nicht, wenn ein Singlemann keine Partnerin findet.

etnigmartic160x6


Ich garantiere aber jedem Singlemann, dass er täglich dutzenden Singlefrauen begegnen wird, wenn er nur im täglichen Leben rausgeht unter Menschen. Am "Frauenmangel" liegt es definitiv nicht, wenn ein Singlemann keine Partnerin findet.

Als jemand der in einem Bauerndorf lebt lauf ich auch täglich vielen Katzen über den Weg, hab aber trotzdem keine einzige ":/ Das bloße Vorhandensein von Singlefrauen bedeutet doch noch lange nicht, dass diese Snglefrauen auch etwas von den Singlemännern wollen, von denen wir hier reden,

L7.v'an*Pelt


Kannst Du solche Männer mal für mich beschreiben... bitte.

Schau' Dir den verlinkten Film an, da sind ganz gute Beispiele von Männern, die sich selbst sozial ins Aus schießen. Ich vermute da ganz stark soziale Störungen.

Dann gibt es aber noch eine ganze Menge Männer, die faktisch auf dem Partnerschaftsmarkt keine (oder nur eine geringe) Rolle spielen (und deswegen hab ich das Wort "Ausschuss" auch in Gänsefüßchen gesetzt, weil es gewiss nicht politisch korrekt ist): schwere körperliche/geistige Behinderungen, Obdachlose, Kriminelle, Drogenabhängige, Fanatiker jeglicher Art, Genies und Wahnsinnige, Bildungslose.. In all' diesen (und mehr) Gruppen sind Männer stark überrepräsentiert.

Selbst hier im Forum: auch wenn hier ein dramatischer Frauenüberschuss herrscht, Fäden mit wirklich haarsträubenden Inhalten sind trotzdem häufiger von männlichen Schreibern. Woran liegt das nur? ":/ ;-)

Ich glaube, dass das den hier gehypten "Männerüberschuss" zumindest für den ganz normalen bis hin zum unterdurchschnittlichen Kerl schon stark relativiert.

@ DieZauberfee

:)^ oder so. Das allein zeigt doch ganz unkompliziert, dass das Argument schlicht an den Haaren herbeigezogen ist.

Als jemand der in einem Bauerndorf lebt lauf ich auch täglich vielen Katzen über den Weg, hab aber trotzdem keine einzige ":/ Das bloße Vorhandensein von Singlefrauen bedeutet doch noch lange nicht, dass diese Snglefrauen auch etwas von den Singlemännern wollen, von denen wir hier reden

Wenn Du allerdings eine Katze wolltest, müsstest Du zumindest die Tür offen lassen, was zu essen hinstellen, Deine Wohnung und Dein Verhalten katzenattraktiv anpassen und dann würde Dir sogar eine zulaufen. Wenn Du Dich dann noch vorher intensiv mit den Bedürfnissen und der Natur von Katzen auseinander gesetzt hättest (und dies auch beachtest), hätte sie es vielleicht sogar gut bei Dir.

Und über den Vergleich hinaus: wenn man bei dem "Pärchen-Spiel" mitspielen möchte, muss man eben auch aktiv mitspielen, die Regeln beachten, was investieren und auch was wagen. Das alles zu verweigern und dann auf die Welt oder die Frauen zu schimpfen, weil einem keine per DHL geliefert wird... Die männliche Attraktivität ist nunmal nicht nur rein biologisch determiniert. Auf diese und auch auf Möglichkeiten und Chancen hat man(n) schon einen erheblichen Einfluss.

evnigm'atic1x606


Wenn Du allerdings eine Katze wolltest, müsstest Du zumindest die Tür offen lassen, was zu essen hinstellen, Deine Wohnung und Dein Verhalten katzenattraktiv anpassen und dann würde Dir sogar eine zulaufen. Wenn Du Dich dann noch vorher intensiv mit den Bedürfnissen und der Natur von Katzen auseinander gesetzt hättest (und dies auch beachtest), hätte sie es vielleicht sogar gut bei Dir.

Wärs doch nur mit Frauen auch so leicht ;-D Insofern ja, tatsächlich ein schlechter Vergleich.

Aber das Argument "Es gibt doch genug Singlefrauen, warum sollte man also als Mann zwangsweise Single sein müssen wenn man es nicht will" ist halt genausp doof.

Ich glaube, dass das den hier gehypten "Männerüberschuss" zumindest für den ganz normalen bis hin zum unterdurchschnittlichen Kerl schon stark relativiert.

Vielleicht gehören die Kerle, die solche Fäden eröffnen dann halt einfach nicht zum Durchschnitt oder zu den nur leicht Unterdurchschnittlichen, sondern eben zum Ausschuss.

DcieZaubberfexe


Das bloße Vorhandensein von Singlefrauen bedeutet doch noch lange nicht, dass diese Snglefrauen auch etwas von den Singlemännern wollen, von denen wir hier reden.

Stimmt, aber die Ursache ist dann nicht "Frauenmangel", sondern irgendetwas anderes.

Meiner Erfahrung nach muss ein Mann weder Adonis noch Millionär sein, um eine Frau zu finden. Ich kenne viele Männer, die ganz und gar nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechen und trotzdem glückliche Beziehungen haben.

Ich denke oft liegt es an der Einstellung. Wer nicht raus unter die Leute geht, lernt auch keine Leute kennen. Und wer sich selbst nicht mag und kein Selbstwertgefühl hat, strahlt das meistens auch auf andere aus.

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