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Warum haben viele Männer es schwerer eine Partnerin zu finden?

MHirsbanomxir


sonst sieht das meist so aus:

"hi, wie gehts? bist du öfter hier?"

"ja, ab und an."

"was machst du sonst so?"

"............................hmmm.....unterschiedlich."

"magst du was trinken?"

"nein, danke, ich hab grad."

japp, nur verrückte rennen an dieser stelle nicht weg. ]:D

So ganz allmählich verstehe ich, warum manche Töpfe keinen Deckel kriegen :-o Ich würde auch abhauen, so schnell es geht! Kann man kein vernünftiges Gespräch führen?

Situation in der Bar, vielleicht liest man grad auf dem Handy was und sagt eher zu sich selbst "dieser Trump ist doch ein ..." Vorteil: man sieht sofort, ob der andere überhaupt in Frage kommt wegen seiner Meinung zu Trump. ]:D

Oder man redet über ein anderes Tagesgeschehnis (Furchtbar was heute da und da passiert ist...)

Man sieht sofort, ob der andere (mit dem man vorher schon Blickkontakt hatte) an einem Gespräch interessiert ist und wenn alles klappt ist man innerhalb von 5 Minuten in der schönsten Diskussion.

Dazu braucht man kein Allerweltsmensch sein, man kann sogar schüchtern sein, dazu bedarf es nur ein paar netter Blicke und einer Idee, was man sagen könnte, um ein Gespräch zu beginnen.

Man muss aber aushalten können, dass der andere eventuell nicht will, egal, dann wars halt nix. Das ist keine persönliche Niederlage, sondern der normale Verlauf der Dinge.

Ihr wollt wissen, woran es liegen könnte, ich gebe einen Tipp, klar könnt ihr weiter Statistiken bemühen und Ausreden finden, ihr könntet aber auch einmal in euch gehen und eure Außenwirkung und euer Auftreten überdenken. Wenn euch nichts anderes einfällt, als das Gespräch oben, hmmm... Ich glaube schon, dass man daran arbeiten kann, Schüchternheit kann allerdings durchaus reizvoll sein, ich habe immer zu den Frauen gehört, die die Schüchternen aus der Ecke gezogen haben, ja, ich bin eine von denen, die sich umsieht, ob jemand einsam ist. Und die die Herausforderungen liebt, so einen Gesellschaftshengst kann jede, also so empfinde ich, andere sehen das anders. Dass zwei Schüchterne zusammenkommen, halte ich für unwahrscheinlich (aber natürlich nicht unmöglich) von einem muss eine Initiative kommen.

Die Initiative ist aber nicht, dass ich Statistiken vor mir hertrage, die mir mein Unglück bestätigen und dass ich alle Schuld den bösen Frauen gebe.

ay, komplett verallgemeinerte Unterstellungen ("Wenn ihr euch nicht nur für euch interessieren würydet ...") und noch mehr "Es kommt auf die inneren Werte an.".

Ich frage mich allen Ernstes, wie du dir vorstellst, eine Beziehung zu führen, ohne dich für einen anderen Menschen und seine inneren Werte zu interessieren? Das ist doch das Wichtigste überhaupt!

PEau!l_R%evnere


Bei aller Liebe und all dem Verständniss, dass ich für die Situation dieses Kerls aufbringen kann, aber um einen der Hauptgründe zu erkennen, warum der Single bleibt muss man wirklich keine pseudoesoterische Ausstrahlung, Auren oder sonstigen Mumbojumbo bemühen

Zudem ist es ja auch so, dass hässliche Mens...Männer immer eine schlechte/unzureichende Ausstrahlung haben und attraktive Menschen immer eine gute/ausreichende Ausstrahlung. Was ein unglaublicher Zufall. Aber wir können das leider nicht erkennen. Wir als Männer sind oberflächlich und sehen nur das Aussehen. Ich sowieso, weil mir ja anscheinend, aber offensichtlich, gewisse Fähigkeiten fehlen :=o

Was das Austauschen eines einzelnen Begriffs doch ausmachen kann. "Mir ist das Aussehen egal. Die Ausstrahlung ist mir wichtig.". Kommt auf das exakt selbe hinaus. Aber es klingt halt schöner.

hWal+l4igal*ilexo


Ich kann nicht mehr den ganzen Faden durchlesen, er ist schon zu lang: Kam schon die 20/80-Regel zur Sprache, das Pareto-Prinzip?

Es ist so, dass 80% der Frauen sich für 20% der Männer interessieren. Das sind die halbwegs charmanten, attraktiven, gebildeten Männer. Das ist die Übertragung des Pareto-Prinzips auf den Partnermarkt.

Für die anderen 80% der Männer bleiben dann nur die anderen 20% der Frauen übrig. Und da Frauen ja meistens auch halbwegs von Vernunft geprägt sind, bleiben sie lieber alleine, als sich eine Dumpfbacke ans Bein zu binden. Die Option der weiblichen Partnerlosigkeit ist inzwischen ja gesellschaftlich nicht mehr verpönt. Früher "mussten" die Frauen ja heiraten, wenn sie soziale Sicherheit und gesellschaftliche Anerkennung haben wollten - da blieb manchen Frauen nix anderes übrig als ein Typ von Rudis Resterampe. Diese Option zieht heute einfach nicht mehr.

Jetzt dürfen alle wild mit mir schimpfen, denn die numerischen Werte hier sind natürlich nicht die Wahrheit. Sie sollten nur veranschaulichen, wie ich es interpretiere.

LO.vaDnFPexlt


Das ist ja das, was mich an diesen Diskussionen immer mit am meisten stört - dass immer so getan wird, als müssten die Kerle bloß an diesem oder jenem Rädchen weit genug drehen, nur dies oder das wagen, nur den ein oder anderen Schritt gehen und schon - zackbumms - klappt das mit den Frauen. Ja, nö, ist halt Bullshit.

Wie sollte es denn sonst gehen?

Mein bester Freund in jüngeren Jahren war exakt so ein Fall:

Nicht sonderlich attraktiv, in der Schule Einzelgänger mit merkwürdigen Eigenschaften, durch und durch ein Nerd und Dauersingle bis in die Mitte/Ende Zwanziger. Seine Hobbies waren Programmieren/Comics etc., er mochte Diskotheken nicht sonderlich, trank kein Alkohol, war Nichtraucher, Fußgänger und hatte eine linkische Körperhaltung. Seine Traumfrauen waren explizit möglichst tussige, aufgetakelte phänotypisch Exotische, am liebsten so wie in den RnB-Musikvideos. Was er gemacht hat:

Er ist zum Friseur gegangen und hat sich seines "Nerd-Zopf+Plätte" entledigt.

Er ist einem Sportverein beigetreten.

Er ist zum Zahnarzt.

Er hat abgenommen.

Er hat sich bewusster (und besser!) eingekleidet.

Er hat sich bei einer "Neu in..."-Gruppe angemeldet und war dort sehr aktiv (gemeinsames Ausgehen, Tanzkurs, Grillen..).

Er hat vorallem nie gejammert. Es war ihm völlig bewusst, dass er "anders" ist und er in seiner Jugend aus irgendwelchen Gründen was verpasst hat. Das es nicht "von alleine" läuft bzw. sich ändert. Es war ein langer und mit Sicherheit auch kein einfacher Weg. Ich habe ihn dabei zum Teil begleitet aber die Initiative und das eigentliche Handeln kam von ihm. Und irgendwann (ich glaube mit schon fast 30) war in dieser Gruppe eine junge Frau, ganz normal und mit eigenen Macken, wo sich gegenseitig Interesse entwickelt hat und sie sich langsam näher und dann auch zusammen kamen. Ohne PUA (womit er sich allerdings auch beschäftigt hat), ohne dass er zum Aufreißer oder ein Selbstverleugner wurde.

die Frage ist halt nur wie viel Wert eine Beziehung (ist ja ganz gleich ob romantisch oder freundschaftlich) ist wenn sie erst entstehen kann, wenn man nicht mehr man selbst ist sondern eine ganz andere Person, die mit dem eigentlichen "Ich" nichts mehr zu tun hat.

Siehe oben. Er blieb er. Seine Werte, Meinungen etc. haben sich nicht geändert. Er fing auch nicht an, andere Musik zu hören oder gar Alkohol zu trinken. Seine Hobbies hat er auch nicht aufgegeben. Aber er hat mehr aus sich gemacht und sein Leben geändert. Das ganze Potential steckte schon vorher in ihm. Dass er sich selbst "verbessert" hat, muss man nicht als ein Sich-verbiegen-für-andere sehen, man kann es auch als Akt der Selbstliebe sehen.

der Kerl ist eine arrogante, neunmalkluge, unsympathische Arschkrampe die zu Übertreibung, Drama und Dummschwätzerei neigt.

Ich war da wirklich hin und her gerissen bei dem Jungen. Teilweise mochte ich seinen Humor und ja, hatte auch Mitleid mit ihm. Dann kamen da aber wieder so abscheuliche Aussagen oder eine so unangenehme/abstoßende Art.. Aber ich finde, in dem Video wurde ein Aspekt sehr deutlich: eine extrem ambivalente Haltung gegenüber Frauen. Zum einen das heißersehnte Ziel, zum anderen aber extreme Objektifizierung bis hin zu schierer Angst und Ablehnung (vaginas!). Und mal ehrlich: der Junge hat doch einen Spiegel, er glaubt, es liegt an seinem Aussehen. Das Negative daran war aber weder Statur oder Gesicht sondern Körperpflege, Kleidung und Körperhaltung/Fitness und Mimik. Also alles die Dinge, auf die er Einfluss hat. Daher denke ich, dass da (wie in vielen Fällen) tiefere psychische Hintergründe eine Rolle spielen und sein gesamtes (und abstoßendes) Auftreten letztendlich dem Selbstschutz dient.

Mich wundert es ja dass dahingehend noch keine Widersprüche oder Relativierungen anderer Nutzerinnen kamen, aber ich schieb das mal auf die Uhrzeit ;-)

Aber da bin ich doch schon! ;-) Jedoch kam mir meine Mitstreiterin Black Gun zuvor. ;-D Ja, schüchterne Männer haben es mit Sicherheit schwerer als schüchterne Frauen. Außer, man(n) sieht supertop aus, dann ist vielleicht sogar das egal. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch von getätigten "wir Frauen..."-Aussagen distanzieren.

Und darüber hinaus: die hier geschilderte Problematik ist gewiss eines, was auf besondere Art und Weise Männer betrifft (Frauen haben da in der Regel in ähnlicher Situation ein anderes Handlungs-Set zur Problemlösung, an anderen Stellen wiederum ganz andere Probleme, welche hier aber nicht Thema sind), es ist aber nichtsdestotrotz ein persönliches Problem des Einzelfalls.

Und: "die Frauen" oder "der Männerüberschuss" können in meinen Augen schon deshalb nicht Ursache des Problems sein, denn der Lebenslauf dieser "Übriggebliebenen" nimmt doch schon irgendwo ne falsche Abbiegung schon lange bevor Mädchen überhaupt interessant werden.


Und was das Thema "Bordell" in diesem Faden betrifft. Bei aller Liebe, aber jedwene, die das ablehen, weil sie ja "um ihrer Selbst willen" geliebt bzw. gewollt werden wollen und es deswegen ablehnen, es aber doch sehr deutlich wird, dass sie einfach nur mal einen wegstecken wollen und jammern, dass sie auf dem One-Night-Stand-Markt nicht kostenfrei zum Zuge kommen, ..sorry.., aber für diese Pfosten gibt es nunmal eine sehr gut ausgebaute Industrie. Wenn man nunmal nicht die irgendwie geartete Attraktivität mitbringt, dass jemand gerne und freiwillig einfach mal das Bett mit einem teilt, muss man eben ein paar Scheinchen in die Hand nehmen oder direkt die Hand bemühen. Wie hier schon geschrieben wurde: Frauen sind keine Quengelware. Aber wenn man Frauen letztendlich wie ein Konsumgut betrachtet aber selbst der Frau nichts Reizvolles zu bieten hat, finde ich den Gang in den Puff logisch und vorallem: ehrlicher.

B$laHck Gxun


@ L.vanPelt:

Was er gemacht hat:

Er ist zum Friseur gegangen und hat sich seines "Nerd-Zopf+Plätte" entledigt.

Er ist einem Sportverein beigetreten.

Er ist zum Zahnarzt.

Er hat abgenommen.

Er hat sich bewusster (und besser!) eingekleidet.

Er hat sich bei einer "Neu in..."-Gruppe angemeldet und war dort sehr aktiv (gemeinsames Ausgehen, Tanzkurs, Grillen..).

Er hat vorallem nie gejammert. Es war ihm völlig bewusst, dass er "anders" ist und er in seiner Jugend aus irgendwelchen Gründen was verpasst hat. Das es nicht "von alleine" läuft bzw. sich ändert. Es war ein langer und mit Sicherheit auch kein einfacher Weg. Ich habe ihn dabei zum Teil begleitet aber die Initiative und das eigentliche Handeln kam von ihm. Und irgendwann (ich glaube mit schon fast 30) war in dieser Gruppe eine junge Frau, ganz normal und mit eigenen Macken, wo sich gegenseitig Interesse entwickelt hat und sie sich langsam näher und dann auch zusammen kamen. Ohne PUA (womit er sich allerdings auch beschäftigt hat), ohne dass er zum Aufreißer oder ein Selbstverleugner wurde.

wie lief es denn sonst so bei ihm mit den frauen, seit er sich geändert hatte? gab es einen spürbaren aufwärtstrend, oder war die eine passende frau aus der gruppe eher sowas wie ein glückstreffer? wobei... glückstreffer klingt zu abwertend... selbst wenn hat er durch seine arbeit an sich und durch das bewusste kontakte suchen in dieser gruppe erst die voraussetzungen geschaffen, um dieser passenden frau zu begegnen und die vorausetzungen mitzubringen, damit das mit ihr was werden kann. trotzdem macht es in meinen augen aber einen unterschied, ob er durch all seine bemühungen in der breite mehr erfolg bei frauen verbuchen konnte (und seien es nur kleine alltagsflirts) - oder ob er trotz allem auf einen seltenen "glückstreffer" angewiesen war, den jemand anderes in seiner situation vielleicht nicht gehabt hätte.

Jedoch kam mir meine Mitstreiterin Black Gun zuvor. ;-D

:-o >:( ]:D

Ld.va?nxPelt


Ich kann nicht mehr den ganzen Faden durchlesen, er ist schon zu lang: Kam schon die 20/80-Regel zur Sprache, das Pareto-Prinzip?

Sowas finde ich ja immer spannend und deswegen habe ich es sofort gegooglet. Und komme zu dem Schluss, dass es sich hier schlecht anwenden lässt bzw. auf eine andere Art und Weise. Denn es besagt ja (verkürzt), dass 20% des Aufwandes für 80% des Ergebnisses verantwortlich sind. Was einleuchtet und was bei Zeitmanagement etc. schon ganz sinnvoll ist.

Mir fiel da sofort das Beispiel "Hausarbeit" ein. Das, was am schnellsten geht, hat tatsächlich auch den größten Effekt: Aufräumen, Saugen, Wäsche waschen. Die fisselige Kleinarbeit: Staubwischen, Dinge/Papiere sortieren, Bügeln ändert den Zustand der Wohnung (auf den ersten Blick) eher marginal.

Auf das Thema hier bezogen bedeutet das, dass die betroffenen, einsamen Männer nur 20% ihrer Problemfelder bearbeiten müssten und damit schon eine extrem gute Aussicht auf Erfolg hätten. ;-)

Le.va<nPe.lxt


wie lief es denn sonst so bei ihm mit den frauen, seit er sich geändert hatte? (...)

Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, dass er im Verlauf allgemein offener und sicherer im Umgang mit Fremden (auch mit Frauen) wurde, weil er über diese Gruppe mit anderen Menschen in Kontakt kam und sich auch vorgenommen hat, im Alltag zu "üben". Was für ihn allerdings bedeutete, dass er aus seiner Comfort Zone raus musste.

Ich weiß, dass sie noch zusammen gezogen sind. Ich habe zu der Zeit die Stadt gewechselt (350km weiter weg) und sie hatte ein Problem mit mir als "beste Freundin". Ich habe ihr das Feld überlassen und auch durch die Distanz ist der Kontakt dann relativ schnell abgebrochen. Ich hoffe, dass sie inzwischen verheiratet sind, ein Häusschen im Vorort und Kinder haben. Ich weiß es allerdings nicht.

P2aul_DRevwere


@ L.vanPelt

Dann sprechen wir ja ganz klar von unterschiedlichen Menschen.

Selbstverschuldetes Dauersingledasein halte ich für kein Problem. Wer da drinsteckt ist selbst Schuld und kann sich wieder rausziehen. Wer das nicht tut, den stört es einfach nicht genug.

Dieser Mann konnte sich offensichtlich attraktiver gestalten und hatte zusätzlich noch ein dämli...unpassendes Beuteschema.

Wie sollte es denn sonst gehen?

Mein bester Freund in jüngeren Jahren war exakt so ein Fall:

Nicht sonderlich attraktiv, in der Schule Einzelgänger mit merkwürdigen Eigenschaften, durch und durch ein Nerd und Dauersingle bis in die Mitte/Ende Zwanziger. Seine Hobbies waren Programmieren/Comics etc., er mochte Diskotheken nicht sonderlich, trank kein Alkohol, war Nichtraucher, Fußgänger und hatte eine linkische Körperhaltung. Seine Traumfrauen waren explizit möglichst tussige, aufgetakelte phänotypisch Exotische, am liebsten so wie in den RnB-Musikvideos. Was er gemacht hat:

Er ist zum Friseur gegangen und hat sich seines "Nerd-Zopf+Plätte" entledigt.

Er ist einem Sportverein beigetreten.

Er ist zum Zahnarzt.

Er hat abgenommen.

Er hat sich bewusster (und besser!) eingekleidet.

Er hat sich bei einer "Neu in..."-Gruppe angemeldet und war dort sehr aktiv (gemeinsames Ausgehen, Tanzkurs, Grillen..).

Nehmen wir stattdessen einen geringverdienenden Spargeltarzan mit Haarausfall, der sich bereits vernünftig kleidet. Da sieht die Situation nämlich schon wieder ganz anders aus.

Ich glaube die Frauen, die sich hier gegen die Idee sträuben, dass manche Männer einfach sehr schlecht aussehen und alleine dadurch schon kaum Chancen beim anderen Geschlecht haben, denken eigentlich an ganz durchschnittliche, oder leicht unterdurchschnittliche Männer mit einigen Makeln.

r/r20x17


aber man sieht oft dicke, fette, bärtiger, nicht gut verdienende, oder auch dürre, nichtssagende, sonstwie "objektig unattraktive" kerle, die die schärfsten weiber an ihrer seite haben, einfach weil sie (teils sicher völlig zu unrech) unglaublich selbstbewusst sind und ausstrahlen, dass sie die allergeilsten sind..

[...]

ecnigmQatic1c60x6


@ Black Gun

ich würde hier aufpassen nicht zu verallgemeinern. bei der partnersuche gibt es felder, auf denen es männer wohl leichter haben und solche, auf denen es frauen leichter haben.

Ich stimme dir mit allem was du zu dem Punkt sagst zu, will allerdings zu Bedenken geben dass der Spruch von mir, auf denn du dich da beziehst, nicht wirklich ernst gemeint war sondern eher halbernst bis -lustig ;-) Wobei ich schon auch der Meinung bin, dass alleine die Dynamik der klassischen Kontaktaufnahme hauptsächlich auf Seiten der Männer Courage und Initiative fordert ist und die Hauptlast der Bringschuld so bei ihnen liegt, wenn sie wollen dass sich was ergibt.

@ Mirsanmir

So ganz allmählich verstehe ich, warum manche Töpfe keinen Deckel kriegen :-o Ich würde auch abhauen, so schnell es geht! Kann man kein vernünftiges Gespräch führen?

Nein, stell dir vor, manche Menschen tun sich tatsächlich verdammt schwer damit, Smalltalk oder das, was die Allgemeinheit unter "vernünftige Gespräche" versteht zu führen. Ich zähle mich zum Beispiel zu diesen Menschen und du wärst, deinen Aussagen nach zu schließen, extrem überrascht, wie viele es von uns noch so gibt.

Ich frage mich allen Ernstes, wie du dir vorstellst, eine Beziehung zu führen, ohne dich für einen anderen Menschen und seine inneren Werte zu interessieren? Das ist doch das Wichtigste überhaupt!

Oh sweet cheese and crackers .... wo ist bloß mein Sarkasmus-Schild ? Scheint ja dringend nötig zu sein. Ich wollte nicht sagen, dass mich andere Menschen und deren Persönlichkeit nicht interessieren, sondern dass mir die von dir aufgestellte Behauptung stark missfällt, Männer wie ich wären vor allem deßhalb Single weil sie sich nicht für ihr Gegenüber als Person interessieren.

@ L.vanPelt

Wie sollte es denn sonst gehen?

Ich habe nicht behauptet, dass es Alternativen gibt. Wenn dann ist das der einzige Weg, klar. Nur führt der nicht automatisch zum Erfolg. Darum ging es mir. Einen der Gründe warum ich das so sehe habe ich allerdings in der anderen Hälfte von dem Absatz dargelegt, die du an der Stelle in deinem Zitat weggelassen hast.

Mein bester Freund in jüngeren Jahren war exakt so ein Fall:

Dass Geräusch das man gerade vielleicht gehört hat war mein Kopf der auf der Tischplatte aufschlug.

ohne dass er zum Aufreißer oder ein Selbstverleugner wurde.

Siehe oben. Er blieb er. Seine Werte, Meinungen etc. haben sich nicht geändert. Er fing auch nicht an, andere Musik zu hören oder gar Alkohol zu trinken. Seine Hobbies hat er auch nicht aufgegeben. Aber er hat mehr aus sich gemacht und sein Leben geändert. Das ganze Potential steckte schon vorher in ihm. Dass er sich selbst "verbessert" hat, muss man nicht als ein Sich-verbiegen-für-andere sehen, man kann es auch als Akt der Selbstliebe sehen.

Gut, gehen wir mal davon aus, dass der Kerl dass tatsächlich aus eigenem Antrieb, komplett und ausnahmslos nur für sich gemacht hat und dabei im Kern komplett er selbst geblieben ist. Muss ich dir glauben, ich kenn ihn ja nicht.

Aber ich nehm jetzt mal mich als Gegenbeispiel und greife einige der Änderungen auf, die dein Kumpel unternommen hat. Z.B.: das Eintreten in einen Sportverein. Oder die Änderung des Kleidungsstils. Würde ich das, aufgrund von Selbstliebe und nur für mich machen wollen, würde ich es tun. Ich machs aber nicht - und dreimal darfst du raten, warum. Weil ich nicht will. Ich kenne mich gut genug um zu wissen, dass mir das nichts, aber überhaupt gar nichts einbringen würde dass ich in irgendeiner Form als positiven Gewinn für mein Leben bezeichnen würde. Würde ich das also tun, wäre es alles andere, aber kein Zeichen von Selbstliebe und das Endergebniss wäre alles, außer authentisch. Und ich glaube ehrlich gesagt, dass die meisten Menschen so ticken. Wer neue Dinge probieren will, tut das. Wer so bleibt wie er ist, will das. Und wer neue Dinge probiert, obwohl er das eigentlich gar nicht will, verstellt sich und wird dadurch weniger authentisch. Und ein Mensch, der sich erst dann für mich erwärmen kann wenn ich mich von meiner eigentlichen Person, dem was uns wer ich bin, himmelweit entfernt habe, der kann zumindest mir getrost gestohlen bleiben.

Ich war da wirklich hin und her gerissen bei dem Jungen. Teilweise mochte ich seinen Humor und ja, hatte auch Mitleid mit ihm. Dann kamen da aber wieder so abscheuliche Aussagen oder eine so unangenehme/abstoßende Art.. Aber ich finde, in dem Video wurde ein Aspekt sehr deutlich: eine extrem ambivalente Haltung gegenüber Frauen.

Das Hin-und-hergerissen hat sich bei mir spätestens ab dem Punkt erledigt ab dem er meinte, er würde tausend blutige Schlachten schlagen und ohne alle Gliedmaßen zurück nach Hause kriechen, wenn es nur bedeuten würde, dass er eine fette, hässliche Frau abkriegt die den Rest seines Lebens bei ihm bleibt (irgendsowas in der Art hat er gesagt, ich weiß nicht mehr genau was - ich fühlte mich nach dem Angucken dieser "Doku" dezent dümmer).

Zum einen das heißersehnte Ziel, zum anderen aber extreme Objektifizierung bis hin zu schierer Angst und Ablehnung (vaginas!).

War das wirklich er ? Ich hätte schwören können dass das dieser Möchtegern-PUA Urban White Trash im Hotelzimmer gestanden hat ":/ Kann aber sein, ja, passt ins Bild.

Also alles die Dinge, auf die er Einfluss hat. Daher denke ich, dass da (wie in vielen Fällen) tiefere psychische Hintergründe eine Rolle spielen und sein gesamtes (und abstoßendes) Auftreten letztendlich dem Selbstschutz dient.

Tja, das ist eben die Frage.

Und was das Thema "Bordell" in diesem Faden betrifft. Bei aller Liebe, aber jedwene, die das ablehen, weil sie ja "um ihrer Selbst willen" geliebt bzw. gewollt werden wollen und es deswegen ablehnen, es aber doch sehr deutlich wird, dass sie einfach nur mal einen wegstecken wollen und jammern, dass sie auf dem One-Night-Stand-Markt nicht kostenfrei zum Zuge kommen, ..sorry.., aber für diese Pfosten gibt es nunmal eine sehr gut ausgebaute Industrie. Wenn man nunmal nicht die irgendwie geartete Attraktivität mitbringt, dass jemand gerne und freiwillig einfach mal das Bett mit einem teilt, muss man eben ein paar Scheinchen in die Hand nehmen oder direkt die Hand bemühen. Wie hier schon geschrieben wurde: Frauen sind keine Quengelware. Aber wenn man Frauen letztendlich wie ein Konsumgut betrachtet aber selbst der Frau nichts Reizvolles zu bieten hat, finde ich den Gang in den Puff logisch und vorallem: ehrlicher.

Für die Männer, auf die das zutrifft, stimme ich dir auf jeden Fall zu, keine Frage.

POaul_RHever#e


aber man sieht oft dicke, fette, bärtiger, nicht gut verdienende, oder auch dürre, nichtssagende, sonstwie "objektig unattraktive" kerle, die die schärfsten weiber an ihrer seite haben, einfach weil sie (teils sicher völlig zu unrech) unglaublich selbstbewusst sind und ausstrahlen, dass sie die allergeilsten sind..

Nö, habe ich noch nie gesehen.

[...]

E0hemaliqger NuTtzer (!#14x9187)


Eigentlich müßte man diese Jammerfäden genau so verbieten wie die Diskutierei über die Flüchtinge ;-)

EOhem)aliger INutze"r (#184918x7)


Diskutiererei

L..va_nPfelt


Dann sprechen wir ja ganz klar von unterschiedlichen Menschen.

Ich glaube nicht. Wobei ich schon glaube, dass Du ein sehr spezielles Schema im Kopf hast.

geringverdienenden Spargeltarzan mit Haarausfall

nichts für Ungut, aber der von mir beschriebene Fall hatte ebenfalls bereits mit Anfang 20 starken Haarausfall (Plätte), dazu ein teigiges zuviel-vorm-Rechner-Gesicht, dünne Ärmchen mit plumpen Körper und Haare über den ganzen Rücken. Kein Scherz, wir haben gemeinsam die verschiedensten Enthaarungsmöglichkeiten ausprobiert.

Einzig "gering-verdienend" kann ich ausschließen, da Programmierer. Seine Freundin allerdings war angehende Juristin im Endstadium. "Er hat Geld" war mit Sicherheit nicht das Kriterium.

Und der Lagerist hat ebenso Chancen bei Damen mit Jobs auf ähnlichem Niveau.

Ich habe bei Dir den Eindruck, dass Du (sehr verkürzt) der Meinung bist, nur Männer aus der Männerspielecke in den Muckibuden, am besten mit Südländer-Touch haben Chancen bei Frauen. Ich kann mir auch vorstellen, dass man genau das vermittelt bekommt, wenn man sich im entsprechenden Millieu rumtreibt. Aber eben und vorallem genau von diesen Männern! Eigentlich sprichst Du ja immer weitestgehend eher von der Konkurrenz unter den Männern. Und bei einem bestimmten (millieuspezifischen) Schlag Frauen mag das durchaus stimmen. Es gibt aber Welten jenseits dessen. Und da lässt sich Deine ziemlich starre "Männer-Schablone" nur bedingt bis gar nicht hin übertragen. Pinguine werden bei Falken wenig Anklang finden und umgekehrt - obwohl beides Vögel sind. Und nein, ich finde den Vergleich nicht weit hergeholt, denn wir haben soviele Subkulturen und Millieus, Einkommens- und Bildungsklassen, politische Lager,..., die so unterschiedliche Ideale haben, dass da "One-Fits-All" einfach nicht greift.

M>irXsanxmir


@ enigmatic

Ich hatte dich schon richtig verstanden. Aber ich muss mich dennoch entschuldigen, weil ich dachte, dass du auch das geschrieben hattest:

nd zu guter letzt kann man sich auch interesse an fremden menschen und kontaktfreudigkeit nicht wirklich antrainieren.

Aber das war Black Gun und da lese ich ganz deutlich heraus, dass das Interesse am anderen Menschen fehlt, oder warum sonst sollte man sich das antrainieren? Außerdem ist das ja nur eine mögliche Ursache, die ich sehe, ob sie für dich zutrifft, vermagst nur du zu beantworten.

Ich habe gerade lauthals gelacht als ich das gelesen habe:

Zudem ist es ja auch so, dass hässliche Mens...Männer immer eine schlechte/unzureichende Ausstrahlung haben und attraktive Menschen immer eine gute/ausreichende Ausstrahlung. Was ein unglaublicher Zufall. Aber wir können das leider nicht erkennen. Wir als Männer sind oberflächlich und sehen nur das Aussehen. Ich sowieso, weil mir ja anscheinend, aber offensichtlich, gewisse Fähigkeiten fehlen :=o

Was das Austauschen eines einzelnen Begriffs doch ausmachen kann. "Mir ist das Aussehen egal. Die Ausstrahlung ist mir wichtig.". Kommt auf das exakt selbe hinaus. Aber es klingt halt schöner.

Zwischen Aussehen und Ausstrahlung ist ein himmelweiter Unterschied.

Im Übrigen möchte ich noch anfügen, bevor ich mich hier zurückziehe: Wenn ich etwas erreichen möchte, wem höre ich dann zu, wie man das schafft? Dem, der das, was ich will, bereits erreicht hat? Oder dem, der nur herumjammert, dass er es aus diesem und jenem Grund nie erreicht?

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