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Warum haben viele Männer es schwerer eine Partnerin zu finden?

afyasxha


Wenn ich mir meinen erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis (Alter der meisten zwischen Mitte 30 und Mitte 40) so ansehe, dann stimmt die These dieses Fadens absolut nicht.

1. Inzwischen sind fast alle seit Jahren in einer stabilen Beziehung, in der Mehrheit mit Kindern. Auch weniger hübschen Männer mit Nerd-Tendenzen. Die Entwicklung war bei den meisten so, dass "der" richtige Parter zwischen Mitte 20 und Anfang 30 kennen gelernt wurde. Vorher entweder häufiger Wechsel oder gar keine Beziehungen.

2. Bei den Langzeitsingles waren mit einer Ausnahme ausschließlich nur FRAUEN. Die meisten der Damen (mich eingeschlossen) haben nach teilweise fast 10 männerlosen Jahren inzwischen doch noch den Richtigen kennen gelernt und sind etwas verspätet - Mitte/Ende 30 - in der festen Partnerschaft angelangt.

3. Übrig geblieben sind 3 weibliche Langzeitsingles: die eine ist sehr lieb und klug, aber etwas schrullig. Obwohl sie viele Männer kennen lernt, sind leider nur sehr wenige dabei, die sich für sie als Frau interessieren. Die nächste hat fast 100 kg Übergewicht, schwere psychische Probleme und kann sich kaum noch bewegen. Es gibt bestimmt auch Männer, die Frauen dieses Formats attraktiv finden, aber bisher hat sie keinen davon getroffen. Die 3. hat seit Jahren eine Langzeit-Affäire mit einem verheirateten Mann und liebt diesen Kerl auch, so dass sie für andere Männer nicht offen ist.

G[efühl{ska,lt[erKallxi


Das hat schon was mit der Emanzipation zu tun. Frauen brauchen keinen Ernährer mehr, was ja auch gut ist. So steigen halt die Ansprüche. Die Kehrseite: zu viele "Bewerberinnen" für zu "freien Stellen". Blöde Metapher, aber ich denke, das trifft den Nagel auf den Kopf.

B~lack9 Gun


Das hat schon was mit der Emanzipation zu tun. Frauen brauchen keinen Ernährer mehr, was ja auch gut ist. So steigen halt die Ansprüche. Die Kehrseite: zu viele "Bewerberinnen" für zu "freien Stellen". Blöde Metapher, aber ich denke, das trifft den Nagel auf den Kopf.

ich denke es hat auf beiden seiten mit weggefallenen zwängen zu tun. sowohl frauen als auch männer brauchen heute weder um versorgt zu sein (einkommen/haushalt) noch um gesellschaftlich akzeptiert zu werden eine partnerschaft oder gar ehe. daher ist auf beiden seiten die bereitschaft zu faulen kompromissen gesunken; männer wie frauen sind heute eher gewillt, längere zeit solo zu bleiben als sich auf eine beziehung mit jemandem einzulassen, bei dem die gefühle oder sonstige rahmenbedingungen (aussehen, gehalt, prestige, lebensziele) nicht hinreichend stimmen. ja, im vergleich zur situation in den 50er oder 60er jahren haben frauen durch diese entwicklung mehr an zusätzlicher handlungsfreiheit gewonnen als die männer, aber auch männer sind heute in ihrer partnerwahl freier als früher. die benachteiligten dieser entwicklung sind die männer und frauen, die am partnermarkt "unten" stehen, weil bei ihnen das risiko überproportional gestiegen ist, dass der "ihnen gemäße" gegenpart lieber solo bleibt bzw weiter sucht als sich auf eine beziehung mit ihnen einzulassen.

G9efühlIsk:alt|erKxalli


Noch besser beschrieben. :)^

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