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Immer wieder dasselbe: nach 2 Jahren geht die Liebe verloren

t[hat'/s the @way itx is


Wenn bei Dir nach 2 Jahren die Schranke fällt

Das hast du wohl missverstanden. Nicht "Nach zwei Jahren fällt die Schranke", sondern "nach zwei Jahren beobachte ich das Fallen der Schranke, und reisse mir den Arsch auf dafür, dass sie nicht weiterfällt".

MPerliDne7x2


aber ist dein sex denn so bescheiden, dass er nur durch den reiz des neuen wirklich gut wird?

t_hat's 8the wawy itx is


aber ist dein sex denn so bescheiden, dass er nur durch den reiz des neuen wirklich gut wird?

Nein. Not at all. Ich wäre perfekt glücklich, wenn der Sex einfach so bleiben würde, wie er war.

t6hat's' the wa\y itx is


Kurze Erläuterung: Ich gehe keine Beziehung ein in der Hoffnung, dass alles irgendwann mal besser wird. Im Gegenteil, ich gehe eine Beziehung ein weil ich glücklich bin, und möchte dass alles so bleibt. Nur tut es das halt nicht. Und das ist wohl normal. Aber dagegen kann man doch angehen? Wenn man will?

t-hat'ys thte way itx is


Für mich ist das in einer Beziehung sogar eine Wunschvorstellung und ein großes Ziel, ja fast schon eine der Grundsäulen "ein gutes Team" zu sein.

Aber das ist doch...quasi die Grundvoraussetzung :-| Ich führe ja keine auch keine Liebesbeziehung mit meinem Arbeitskollegen. Wir sind auch ein prima Team.

Moadame8 Ch)aren$toxn


Das hab ich jetzt fünfmal durch.

dann kannst du davon ausgehen dass es auch an dir liegt.

und dagegen anzugehen dass die Beziehung einschläft ist das eine, versuchen die ersten Monate zu konservieren das andere.

eine langjährige Beziehung ist an sich nicht aufregend, man kann sie nur aufregender gestalten indem man vieles unternimmt und zumindest ein paar Dinge teilt (Hobbys, Vorlieben etc.) - durch gemeinsame Erfahrungen entdeckt man den Partner immer wieder neu. und der Sex wird nie wieder so sein wie in den ersten Monaten, immerhin spielt da die Hirnchemie verrückt, der Zauber des Anfangs ist eben nur dann presänt: am Anfang.

was ich nicht ganz verstanden habe ist was du dir von deiner Freundin auf Dauer konkret erwartest: dass sie morgens an der Tür steht muss doch nicht sein, du kannst sie auch im Bett küssen und du machst dich fertig.

M1erlibne%7x2


du widersprichst dir finde ich.

auf der einen seite findest du den körper deiner freundin nach zwei jahren nicht mehr intressant, auf der anderen beklagst du dich über den fehlenden sex.

dass der körper deiner freundin dir vertraut ist, und dich nicht mehr so anmacht wie am anfang, daran lässt sich nun mal nichts ändern.

vielleicht bist du nicht der typ für lange beziehungen, vielleicht brauchst du die abwechslung.

die vorteile einer langen beziehung erkennst du offenbar nicht.

natürlich ist der sex wichtig, aber doch nicht das einzige woran ich die liebe festmache

wenn jeder mann so eingestellt wäre, dann wäre ich nach zwei risikoschwangerschaften schon ewig geschieden.

dass alle frauen nach zwei jahren kein interesse mehr am sex haben, das spricht dafür dass irgendwas richtig schief läuft.

ich sprech mal von mir. will ich keinen sex, dann entweder weil ich mich unter druck gesetzt fühle, oder das gefühl habe nur für sex gebraucht zu werden und keine verbundenheit spüre. oder ganz lapidar, der sex ist mist!

es kann ja nicht sein dass du nur an frauen gerätst die immer gleich funktionieren.

Cnytexx


...und möchte dass alles so bleibt.

Vielleicht sperrst Du Dich unbewusst gegen Veränderung, möchtest es konservieren, das gute Gefühl. Und wie Ihr es macht jeweils gemeinsam, dieses gute Gefühl, wie Ihr zusammengefunden hat. Das hat vielleicht etwas Heiliges, es hat ja funktioniert, das darf man nicht ändern. Und es hält zwei Jahre.

Vielleicht, wenn Du bereit wärst, Dich mehr zu öffnen, mehr in Frage zu stellen? Nicht um zu motzen, sondern weil es sich sowieso verändern will.

Cwytexx


reisse mir den Arsch auf dafür, dass sie nicht weiterfällt

Aber dagegen kann man doch angehen? Wenn man will?

Das dünkt mich der falsche Ansatz. Es geht doch eher um Zulassen.

Deine Sätze deuten eher darauf hin, dass Du aktiv verhinderst, dass es sich verändert. Dass Du in Wirklichkeit das Gegenteil von dem machst, was Du als Lösung ansiehst. (Ist meiner Erfahrung nach oft so bei diesen psychologischen Dingen. Die eigene untaugliche Lösungsstratgie ist das eigentliche Problem).

tBhat'Is th!e way xit is


Merline72, irgendwie hast du mich falsch verstanden.

auf der einen seite findest du den körper deiner freundin nach zwei jahren nicht mehr intressant

Mitnichten. Ich kann verstehen warum meiner nach 2 Jahren nun wahrscheinlich nicht mehr genauso lecker aussieht wie am Anfang. Das ist scheinbar eine natürliche Kiste. Ich selbst sehe das ja auch, weil ich umgekehrt ja auch aktiv etwas tun muss, um die sexuelle Spannung aufrechtzuerhalten. Mein Problem ist nur, dass diese Erkenntnis und der Wille zur Veränderung bisher eher einseitig war.

daran lässt sich nun mal nichts ändern

Doch, ich denke eben schon. Muss man sich halt mal ein bißchen mehr am Riemen reißen. Wenn die Natur sagt "hey, du kennst diesen Körper schon", dann muss man eben an der Beziehung und am Sex arbeiten, aktiv etwas für die Lust tun, und trotzdem geile Momente schaffen (Stichwort der Appetit kommt beim Essen). Was in meinem Fall ja auch klappt. Aber umgekehrt, und das ist der Grund für diesen Thread, eben leider nicht.

die vorteile einer langen beziehung erkennst du offenbar nicht.

Im Gegenteil, ich hätte sie gerne. Ich will nur keine Beziehung, in der ein Hanswurst (also ich) sich permanent anstrengt um die sexuelle Spannung aufrechtzuerhalten, während der andere Part das Verschwinden der Sexualität als vollkommen normal ansieht und sich nicht genötigt sieht, dagegen irgendetwas zu tun. Ich kann verstehen, warum man nichts tun möchte, es fühlt sich ja quasi "normal" an, aber eben deswegen möchte ich trotzdem etwas tun, weil ich die Beziehung bewahren möchte. Denn Beziehung bedeutet für mich eben nicht WG.

und keine verbundenheit spüre. oder ganz lapidar, der sex ist mist!

Was ja sein kann. Aber wenn das immer nach einer bestimmten Zeit auftritt, jedesmal, würdest du dann nicht denken "Hey, vielleicht ist das ein natürlicher Gewöhnungseffekt, er ist ja immerhin derselbe wie am Anfang. Vielleicht sollte ich ein bißchen aktiver werden, vielleicht sollte ich mal dies oder jenes ausprobieren"? Ich erwarte doch gar nicht mehr als die Einsicht, dass man ab einer gewissen Beziehungsdauer an der Qualität des Sex arbeiten muss, und sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass alles von selbst kommt.

tjhat's8 the wamy itx is


Deine Sätze deuten eher darauf hin, dass Du aktiv verhinderst, dass es sich verändert. Dass Du in Wirklichkeit das Gegenteil von dem machst, was Du als Lösung ansiehst. (Ist meiner Erfahrung nach oft so bei diesen psychologischen Dingen. Die eigene untaugliche Lösungsstratgie ist das eigentliche Problem).

Das klingt nicht dumm. Aber wie soll ich mich nun, ganz praktisch, verhalten?

t?hat.'s th(e wa!y ixt is


Madame Charenton

dann kannst du davon ausgehen dass es auch an dir liegt.

Dem will ich ja auch überhaupt nicht widersprechen. Zwischenmenschliche Dinge sind prinzipiell dynamisch und von mehreren Parteien abhängig.

dagegen anzugehen dass die Beziehung einschläft ist das eine, versuchen die ersten Monate zu konservieren das andere

Leben ist Veränderung, das hab ich schon verstanden.

eine langjährige Beziehung ist an sich nicht aufregend, man kann sie nur aufregender gestalten

Würde ich ja gerne. Mein Problem ist, dass das nicht klappt, wenn nur ich es will.

was ich nicht ganz verstanden habe ist was du dir von deiner Freundin auf Dauer konkret erwartest

Ein Zeichen, dass sie die Veränderungen selbst bemerkt, als nicht gut empfindet, und beim Neugestalten unserer Zukunft eine aktive Rolle einnehmen möchte. Statt einem lapidaren "Das ist normal, das ist ab jetzt einfach so".

C"ytexx


Aber wie soll ich mich nun, ganz praktisch, verhalten?

Diese Momente, wo das Alte nicht mehr funktioniert aushalten. Da gibt es diesen Moment, da steht sie nicht mehr in der Türe. Und dann denkst Du vielleicht: Scheisse, jetzt beginnt es wieder, das Schwinden der Intensität, oder sowas in die Richtung. Da muss man doch etwas dagegen machen können, etc. Wieso sieht SIE das eigentlich nicht, etc?

Dann würde ich einfach einmal nichts tun. Den Druck rausnehmen, Raum geben. Und dann erkennst Du an einem andern Ort plötzlich eine neue Gelegenheit, wie von selbst. Unerwartet, an einer Stelle, die Du nicht vorausgesehen hast.

CHytexx


... und sie wird reagieren und mitmachen. Und dann ist es wieder eine gemeinsame Sache. Und so geht das dann immer weiter, oder es hört einmal auf, aber dann ist es ok, wie es aufhört.

t8haft's the w%ayg it is


Diese Momente, wo das Alte nicht mehr funktioniert aushalten. Da gibt es diesen Moment, da steht sie nicht mehr in der Türe. Und dann denkst Du vielleicht: Scheisse, jetzt beginnt es wieder, das Schwinden der Intensität, oder sowas in die Richtung. Da muss man doch etwas dagegen machen können, etc. Wieso sieht SIE das eigentlich nicht, etc?

Dann würde ich einfach einmal nichts tun. Den Druck rausnehmen, Raum geben.

Muss gerade schmunzeln. Das ist eine gute Beschreibung von meinem Leben. Ich stehe also da, und denke mir "Das ist absolut normal. Hat nichts mit dir zu tun. Musste zwangsläufig so kommen, geht allen so. Halt aber mal die Füße still, sie soll sich ja nicht unter Druck gesetzt fühlen, nur weil du paranoid bist."

Ich versuche, überhaupt erst gar keinen Druck aufkommen zu lassen. Ich würde den Teufel tun und sagen "Ey heute morgen, was war denn das?". Ich bin mir über diese Beschuldigungs-Dynamiken schon bewußt, deshalb sage ich auch eher spät (zu spät?) etwas.

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