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Immer wieder dasselbe: nach 2 Jahren geht die Liebe verloren

C=ytexx


Das ist absolut normal. Hat nichts mit dir zu tun. Musste zwangsläufig so kommen, geht allen so. Halt aber mal die Füße still, sie soll sich ja nicht unter Druck gesetzt fühlen, nur weil du paranoid bist.

Ja, genau, Du wertest die Situation aber. Du findest es schlecht. Das ist Druck, da hilft Dein Zusatz auch nicht. Wieso eigentlich? Es ist normal und zum Glück ist es so. Man muss da nichts machen. Es kommt etwas Anderes. Ich meine im Kleinen, eine andere Situation im Kleinen. Wie jemand geschrieben hat, im Bett küssen oder was weiss ich was. Das hat man doch im Gefühl.

tyhat's- the Bway ite iws


Ja, genau, Du wertest die Situation aber.

Klar. Du kommst nach Hause, dein Krempel ist verschwunden, du denkst "Ich wurde bestohlen". Versuch doch mal zu denken "ist normal, meine Sachen verschwinden eben einfach mal so, kein Grund zur Besorgnis".

Das ist Druck, da hilft Dein Zusatz auch nicht.

Mit einer gewissen Erfahrung reagiert man eben nicht mehr panisch, sondern sezierend nüchtern. Was bedeutet: Die ersten Tage ohne Abschiedskuss zur Arbeit kommentiert man überhaupt nicht. Irgendwann ab X Tagen sagt man dann mal ein sanftes "Hey?! Komm mal her".

Und wenn man das nicht wiederholt, es also ohne Aufforderung (die mir schwerfällt) gleich bleibt, was soll man dann denken?

Frag nicht, wie oft ich mir gesagt habe "Mach aus eine Mücke keinen Elefanten". Der Elefant wurde es trotzdem mit der Zeit.

CKytxex


Am besten gehst Du ins Gefühl, dass Du sie liebst und gern mit Ihr zusammen bist.

Wenn Du ins Gefühl gehst, das Dir die Gedanken geben die Du gerade geschrieben hast, dann entfernst Du Dich von ihr.

Du kannst hier eine Entscheidung treffen in welches Gefühl Du gehst.

Und der Rest ist Vertrauen, dass eine neue Situation kommt (so wie ich oben geschrieben habe).

Die Gedanken kannst Du nicht abstellen, die kannst Du beobachten und nicht ganz ernst nehmen.

tJhat's thek way' i<t ixs


Trying it. Mit bisher eher mäßigem Erfolg.

Aber danke, du scheinst zu verstehen :-)

C4ytexx


Klar. Du kommst nach Hause, dein Krempel ist verschwunden, du denkst "Ich wurde bestohlen".

Vielleicht hat sie aufgehört mit denm Kuss, weil daraus das Gefühl verschwunden ist. Es wurde Routine. Das hat sie instinktiv gespürt, deswegen möchte sie es nicht. Das Gefühl ist aber noch da, es möchte sich eine neue Gelegenheit suchen, einen neuen Ausdruck.

Aber Du blockierst das, weil Du dem Entschwinden nachtrauerst, sogar wütend bist deswegen?

tehat's txhe LwayT ixt is


Vielleicht hat sie aufgehört mit denm Kuss, weil daraus das Gefühl verschwunden ist. Es wurde Routine. Das hat sie instinktiv gespürt, deswegen möchte sie es nicht.

Ist auch mein Gedankengang.

Das Gefühl ist aber noch da, es möchte sich eine neue Gelegenheit suchen, einen neuen Ausdruck.

Ist auch meine Hoffnung.

Aber Du blockierst das, weil Du dem Entschwinden nachtrauerst, sogar wütend bist deswegen?

Ich hoffe nicht. Ich bin genauso wie immer. Gegenüber dieser einen Situation eher indifferent, ich thematisiere das nicht, versuche darauf überhaupt nicht zu reagieren. Nur dann nach einigen Wochen oder Monaten in einem dieser typischen "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden"-Gespräche frage ich danach.

Cfytex


Ich hoffe nicht. Ich bin genauso wie immer. Gegenüber dieser einen Situation eher indifferent, ich thematisiere das nicht, versuche darauf überhaupt nicht zu reagieren.

Nach aussen nicht. Aber innerlich schon. Es wirft einen Schatten, es nagt doch irgendwie. Du scheinst es zu verdrängen.

Was ist denn so schlimm daran?

Was wäre, wenn Du es einmal ganz offen sagst? Den Elefant im Zimmer benennst, sozusagen? Sag es grad im Moment, wenn es Dir auffällt. Sag, du verstehst, dass sie nicht küssen will, aber Du möchtest nicht, dass sich eine Kälte einschleicht. Dass Du möchtst, dass es lebendig bleibt, aber dass Du Dich etwas hilflos fühlst in dieser Situation. Und ob sie vielleicht eine Idee hat? Oder etwas in die Richtung. Das ist keine Schwäche, das ist Stärke, es zuzugeben.

COytexx


Also dann viel Glück! Beziehungen sind schwierig. Ich könnte hier auch Fäden öffnen :-)

CsoImraxn


Ich möchte nicht bestreiten, dass sich auf Dauer die Ausprägung des Gefühls "Liebe" verändert. Vom rasanten Verlangen und dem Herzrasen vor dem nächsten Treffen in viel breitere, aber dafür pro Wahrnehmungsfeld sanftere Gefühle. Nicht mehr das stechende Glück und Verlangen, welches einen grell in wenigen Punkten blendet. Sondern vielschichtige und vielfältige Gefühle, die sich ausgebreitet haben. Insgesamt mit der gleichen Energie (oder sogar noch mehr), aber nicht mehr so leuchtend in den ursprünglichen Punkten, auf die man sich am Anfang der Partnerschaft konzentriert hat und die einem zuerst entgegenstrahlten.

Bei manchen Beziehungen ist dieses Strahlen vielleicht nur ein Leuchtfeuer ohne Substanz und dann merkt man, dass da nichts mehr kommt. Aber das ist gewiss keine Regel, dass einem das automatisch am laufenden Band passiert. Vielleicht ist auch deine Wahrnehmungstoleranz einfach zu "unsensibel", dass du die Gefühle später in der Breite für dich nicht mehr entdeckst und nur feststellst, dass das punktuelle Leuchten abnimmt, welches du von früher kanntest?

Wie ist es sonst im Leben außerhalb von Beziehungen um deine Investitionssicherheit bestellt? Würdest du dich als nachhaltig bezeichnen, was Lebenspläne angeht oder auch Konsum? Kannst du langfristige Ziele verfolgen, an denen man auch mal über mehrere Jahre festhalten muss, bis sie eintreten? Gibt es Dinge, bei denen du auf Erhalt bedacht bist, oder verlebst du den Konsum eher und kaufst neu, was du dir leisten kannst? Gibt es Musik, Bücher oder Filme, die du zum persönlichen Klassiker erhebst und sie sogar zuhause ins Regal stellst, damit du sie immer mal wieder genießen kannst?

Es gibt Menschen, die den ständigen Wechsel brauchen, weil sie prinzipiell schnell das Interesse an Bestehendem verlieren. Daher frage ich.

LeonlaxX5


Es gibt Menschen, die den ständigen Wechsel brauchen, weil sie prinzipiell schnell das Interesse an Bestehendem verlieren. Daher frage ich.

Den Verdacht habe ich auch, dass das eine große Rolle spielt. Für manche ist einfach der Reiz des Neuen sehr groß. Bei diesen Menschen ist es recht wahrscheinlich, dass Beziehungen mit der Dauer ihren Reiz verlieren.

Bei anderen Leuten ist dagegen der Anfang vielleicht unspektakulärer, aber dafür wird es mit der Zeit immer besser. Das sind natürlich bessere Voraussetzungen für eine Langzeitbeziehung.

Ich habe aber so meine Zweifel, ob man sich in so einem grundmegenden Punkt ändern kann. ":/

Vielleicht mit einer Frau, die am Anfang langsam ist und mit der du nicht so eine extreme Verliebtheitsphase nach dem dir bekannten Muster hast? ??? ":/

tHhat{'s thed way itx is


Wie ist es sonst im Leben außerhalb von Beziehungen um deine Investitionssicherheit bestellt? Würdest du dich als nachhaltig bezeichnen, was Lebenspläne angeht oder auch Konsum? Kannst du langfristige Ziele verfolgen, an denen man auch mal über mehrere Jahre festhalten muss, bis sie eintreten?

Ich arbeite an einem Multijahr-Projekt, das mich vermutlich sehr lange, vielleicht bis an mein Lebensende beschäftigen wird. Dementsprechend habe ich mich niedergelassen. Ich bin, was den Wohnort betrifft, einigermaßen flexibel, könnte also einen neuen Ort durchsetzen. Bin aber bisher froh gewesen, dass meine privaten Straucheleien nicht erforderlich gemacht haben, diesen sicheren Hafen zu verlassen. Ich würde mir ohne weiteres zutrauen, diese Dummheit zu begehen.

tahat6's Ethe wkay it iis


Vielleicht mit einer Frau, die am Anfang langsam ist und mit der du nicht so eine extreme Verliebtheitsphase nach dem dir bekannten Muster hast?

Warum nicht? Mittlerweile hätte ich vermutlich die Geduld dafür.

p^ara!zel2lnuss


Wenn du stets einen Partner hast mit dem du zwei Jahre durchs Leben rumpeln kannst, dann isses doch eigentlich wurscht. Mir scheint es ja so, dass du hier in deinem Dilemma ein eignes, dir anvertrautes Muster fährst. Deine Partnerinnen spüren das natürlich. Es sind dann die 'kleinen Begebenheiten' die verstörende Signale senden. Jo, und erwachsen werden dauert ja auch stets eine Weile. Bis ein Mann einmal in seine 'richtige Rolle' im Leben fällt, kann es bekannlich ja auch sehr lange dauern. Du bist mit deinen Fragen am Anfang einer Weggabelung. SUch dir einen guten Weg aus, dann wird das schon.

tShat's the: wa'y it xis


SUch dir einen guten Weg aus, dann wird das schon.

Das ist es eben. Wenn ich mir einen guten Weg aussuchen könnte, wäre es vermutlich der, den einige Klassenkameraden von mir gewählt haben. Jung mit einer Frau (eher einem Mädchen) zusammenkommen, und bis zum Sanktnimmerleinstag mit ihr zusammenbleiben.

Sich kennenlernen, sich gegenseitig quasi auswendig beherrschen, und eben deshalb zusammensein.

Das wäre schön. Ich hasse dieses Un-Commitment. Und dieses Fragezeichen über dem Kopf. Ich würde gerne mal ankommen.

CMomrxan


Probier mal eine Frau kennenzulernen, die dich nicht direkt flasht - Interesse über Hormone. Und dann machst du es mal zu deinem Projekt, die Frau in ihren Facetten über die Jahre richtig gut kennenzulernen und gehst auf die Entdeckungsreise nach den kleinen Details, die einen Menschen liebenswert machen.

Wichtig sind auch Dinge, die man gemeinsam meistert. Ein Partner ist ja nicht dafür da, im Bett tolle Runden zu drehen, gemeinsam auszugehen und nächstelang Kuschel-Filmabende zu machen. Wenn man mit diesem Anspruch an eine Beziehung herangeht, dass einem der andere Mensch zur stetigen Unterhaltung verhelfen muss, wird es sich selbstverständlich abnutzen. Zwischendurch braucht man auch immer Dinge, die einend wirken und auf die man stolz sein kann. Leidenschaftliche Ziele. Wo ein Urvertrauen wieder wächst. Tiefgehende Gespräche und Gedankenaustausch. Sonst gleicht eine Beziehung einem Freizeitpark. Nach 1-2 Tagen Mega-Gaudi kommt einem irgendwann schleichend die tollste Achterbahn immer öder vor und wartet nur noch auf Feierabend, dass man gehen kann. Wenn deine bisherigen Beziehungen so gestaltet waren, dann könnte ich dein Gefühl sogar nachvollziehen.

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