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Sie liebt mich, möchte aber keine Beziehung!?

M7arceHlB8x5


Danke erstmal an alle, die geantwortet haben

@ ayasha

ich dachte, es seien nur "anfängliche Probleme". Dass man sich darüber unterhält, Kompromisse findet und gut ist (zu den Themen, die wir besprochen hatten, hatten wir es auch getan). Ich habe mir auch gedacht, dass es die Entfernung sein kann. Warum spricht sie ihre Zweifel nicht aus, wenn wir uns sehen?

Weißt du, ich habe auch mal gedacht, wenn Liebe da ist, wird alles schon seinen Weg zum happy end finden

Ja, so hatte ich das in der Tat gedacht bzw gehofft...

Du schreibst ja nichts dazu, in welcher Hinsicht ihr zu verschieden seid, aber ich denke, deine Freundin hat Recht.

In welchen Dingen wir verschieden sind... z.B. dass ich der Meinung bin, es gibt keine Freundschaften zwischen Männer und Frauen, höchstens vereinzelt. Aber das ist angeblich nicht der Punkt, da hatte ich sie letztens gezielt gefragt.

Oder auch, dass ich mit keiner Frau eine Beziehung eingehen würde, die schon einiges in der Vergangenheit durchgemacht hat (krass gesagt, sie hatte 30 Männer, mit ihren 20 Jahren). Aber sie meint, allein der Gedanke, dass es mich stören würde, gibt ihr zu denken... ":/

Sie sagt immer, "es gibt immer Gründe, warum man gewisse Dinge in der Vergangenheit getan hat"... jetzt zu erahnen, dass sie Psychologie studiert, dürfte wohl nun nicht allzu schwer sein ;-D

Ansonsten ist sie eine, die durch ihr Studium in fast ganz Deutschland rumkommt, ich aber schon voll im Arbeitsleben stehe und eben dort auch gebunden bin. Dadurch ist es auch so, dass sie eben nur 1 beste Freundin hat, der Rest ist meiner Meinung nach, alles nur (viele) gute Bekannte, die sie auf der Durchreise begleiten. Ich hingegen, habe meinen, zum Teil seit Jahrzehnten, festen Freundeskreis. Aber spätestens nach dem Studium, muss sie sich ja irgendwo festsetzen.

Weitere Fallen mir jetzt nicht ein... aber würde das schon reichen, um es alles vorzeitig zu beenden? ":/

@ ErdeundMond_1986

Was mich interessieren würde - wie kam es, dass ihr die ersten Male (auch beim Übernachten) nicht miteinander geschlafen habt? Wollte sie nicht oder du nicht?

Sie wollte nicht, probiert hatte ich es, mehr oder weniger, immer. |-o

Anfangs hatten wir die Zeit ja nur gemeinsam "genossen" und es war unklar, was mit uns beiden ist - bis sie mich drauf ansprach, was denn nun mit uns sei und ob wir in einer Beziehung wären. Das hatte ich mit klarem ja beantwortet... danach gabs auch erst den ersten Sex. Sie wollte wohl erst sichergehen, dass es auch für mich ernst ist, was ich ganz gut fand.

Was die männlichen Freunde angeht - wenn man sich auf eine Beziehung zu einem anderen Menschen einlässt, muss man auf den Partner auch Rücksicht nehmen. Wen du ihr offen kommuniziert hast, dass es dir unangenehm ist, hätte sie dir liebe darauf verzichten können bzw. einschränken können. Sie hätte auch sagen können, ich stelle dir sie mal vor...aber einfach seinen Egotrip durchzuziehen, finde ich falsch - da kann man dann gleich Single bleiben.

Mir ist klar, dass sie die alten "Kumpels" nicht einfach ignorieren kann und das soll sie auch nicht... sonst hats auf Dauer eh kein gutes Ende. Nur hat sie das einschränken wollen, wie z.B. sich nicht mehr zu Hause besuchen zu lassen, nur noch draussen zu treffen oder eben in der Uni. Soweit ich weiß, hat es sogar bis heute noch ganz gut geklappt.

Das sehe ich etwas anders. Er hat laut Post keine Szene gemacht, sondern ihr lediglich signalisiert, dass es ihn stört. Am Ende ist er sogar auf den Kompromiss eingegangen, das zu akzeptieren bzw. versuchen, damit klar zu kommen. Kein Mann findet es toll, wenn seine Freundin männliche Kumpels hat. Er wollte es ihr nicht verbieten, er hat um Rücksichtnahme gebeten. Und das kann man in einer Beziehung auch erwarten! Wenn man nur seinen eigenen Willen durchziehen will, braucht man auch keine Beziehung.

Genau so war es :)^

@ Comran

Ich glaube, deine (Ex)Freundin ist ein starker Charakter, denn sie kann Kopf und Herz trennen und schenkt dir reinen Wein ein, obwohl sie Gefühle für dich hat.

stimmt zu 100%... ich merke ja, dass es ihr auch nicht leicht fällt, einfach loszulassen. Aber wohin soll das führen? %-|

Auf keinen Fall schon wieder Hinfahren und wieder alle Zweifel durch Anwesenheit und emotionalen Druck wegschieben.

Wir haben uns nun schon 4 Wochen nicht mehr gesehen... gestern am Telefon hat sie mich aber gefragt, wann ich denn Zeit hätte, vorbeizukommen!? Ich werde aus dem Ganzen nicht schlau ":/ Ich kann mir hier nur das Herz-Kopf Spiel erklären...

@ TanteAdelheid

Deswegen sehe ich hier auch keinen Widerspruch bei Deiner (Ex)Freundin. Denn sie mag Dich ja nicht weniger nur weil Du andere Ansichten hast, sie erkennt nur, dass Eure Basis eine Andere ist. Du willst bezogen auf das was ich oben sage, eher Ersteres, sie Zweiteres.

Da hast du wohl leider recht. Ich kann mir ehrlich gesagt, schwer vorstellen, dass die zweitere Variante irgendwie funktionieren kann (aber ja, genauso ist sie eingestellt). Wenn man nicht "zusammenschweißt", dann ist es doch keine Beziehung. In einer Beziehung ändert sich doch schon einiges, wenn aus "du" und "ich", ein "wir" wird!? Ansonsten kann man auch einfach eine Affäre führen, das passt eher. ":/

@ Ralph_HH

Ihr redet Stunden um Stunden am Telefon, da sollte doch die Frage nach dem "Warum" längst geklärt sein oder? Wenn es Dir nicht so klar ist, dann frag sie und wenn sie nicht antworten will, um Dir nicht weh zu tun, dann besteh auf einer Antwort. Es wird weh tun, aber es ist wichtig, das zu begreifen, um abschließen zu können.

Genau das habe ich ihr auch gesagt. Ich akzeptiere es, aber es würde mir einiges vereinfachen, wenn ich es wissen würde. Ihre Antwort: "Ich möchte ja nicht irgendeine Charaktereigenschaft von dir kritisieren, das bringt nichts. Würde ich auch nicht gerne hören wollen. Hauptsache ich weiß es, vertraue mir, dass es besser ist. Ich bin mir da verdammt sicher, dass es auf Dauer nicht klappen wird."

Mehr ist da von ihr auch nicht rauszuholen :-/

Danach würde ich den Kontakt abbrechen. Derjenige Partner, dem die Gefühle abhanden gekommen sind, tut sich leicht damit, noch zu telefonieren, das ganze langsam zu beenden, es tut ja nicht weh.

Das glaube ich eben nicht. Sie ist eine ehrliche Person, und sagt noch, dass die Gefühle genauso vorhanden sind, wie noch ganz am Anfang.

Cyom3raxn


Wir haben uns nun schon 4 Wochen nicht mehr gesehen... gestern am Telefon hat sie mich aber gefragt, wann ich denn Zeit hätte, vorbeizukommen!? Ich werde aus dem Ganzen nicht schlau ":/ Ich kann mir hier nur das Herz-Kopf Spiel erklären...

Sie sagt ja selbst, dass sie das "Ausschleichen" am besten kann. So fühlt sich das dann wohl an.

Wichtig ist aber, was du in der jetztigen Situation kannst. Kannst du begreifen, dass sie Schluss gemacht hat, und trotzdem bei ihr sitzen? Wenn du das nicht kannst, sag zukünftige Treffen ab. Auch du hast Bedürfnisse. Erkläre ihr, dass sie Schluss gemacht hat, und dass du eben nicht einfach freundschaftlich mal eben vorbeifahren kannst.

M(arceHlB85


Sie sagt ja selbst, dass sie das "Ausschleichen" am besten kann. So fühlt sich das dann wohl an.

Wichtig ist aber, was du in der jetztigen Situation kannst. Kannst du begreifen, dass sie Schluss gemacht hat, und trotzdem bei ihr sitzen? Wenn du das nicht kannst, sag zukünftige Treffen ab. Auch du hast Bedürfnisse. Erkläre ihr, dass sie Schluss gemacht hat, und dass du eben nicht einfach freundschaftlich mal eben vorbeifahren kannst.

Das kann natürlich sein, aber der Kontakt (auch von ihrer Seite) ist sehr intensiv. Wenn ICH etwas gern langsam beenden würde, dann würde ich auch immer weniger den anderen kontaktieren. Aber hier nicht... ich kenne immer komplett ihren Tagesablauf, ohne sie das zu fragen :-/

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ob ich das (schon) kann. Aber ich weiß auch, dass da zu 90% wieder was laufen wird, wenn wir uns wiedersehen. Das macht das Ganze noch seltsamer... nicht, dass sie mich am Ende als Affäre behalten möchte!? %-|

CKomrxan


Du solltest weniger hypothetische Fragen stellen, sondern ihr klar sagen, was du willst und was du kannst. Und alles, was du von ihr als Antworten dafür benötigst, solltest du mit ihr klar und im Vorfeld klären - und nicht raten. :)z

Lnafve`nd6ela_


Stimme Comran zu. Alles Rätselraten bringt dir nichts. Frage direkt, so kann sie auch sagen, was sie wirklich denkt und du weißt, woran du bist.

TPanteHAdelxheid


Es gibt Beziehungen, in denen passen sich Menschen aneinander an (ändern ihr bisheriges Leben mehr oder weniger stark) und tun das auch gerne, sie gehen quasi darin auf, sehen darin sogar den Sinn einer Beziehung, verbinden damit das Gefühl der Liebe. Sie wünschen sich diese Art der Symbiose.

Nur gibt es eben auch Menschen, die eine Beziehung wünschen in denen sie genau das nicht tun (müssen). Für die sozusagen die Umkehr dessen das Gefühl der Liebe bedeutet. Den Anderen so sein lassen zu wollen wie er ist, ihn nicht angepasst wollen. Für die genau das die Liebe und das Fundament der Beziehung ist, dass der Partner sein altes Leben weiter fortführt. Überhaupt noch ein eigenes Leben hat.

Beides ist ok, nur muß man hier jeweils einen passenden Partner finden.

Deswegen sehe ich hier auch keinen Widerspruch bei Deiner (Ex)Freundin. Denn sie mag Dich ja nicht weniger nur weil Du andere Ansichten hast, sie erkennt nur, dass Eure Basis eine Andere ist. Du willst bezogen auf das was ich oben sage, eher Ersteres, sie Zweiteres.

Da hast du wohl leider recht. Ich kann mir ehrlich gesagt, schwer vorstellen, dass die zweitere Variante irgendwie funktionieren kann (aber ja, genauso ist sie eingestellt).

Genau deswegen passt es ja bei Euch auch nicht. Weil Du es Dir nicht vorstellen kannst.

Wenn man nicht "zusammenschweißt", dann ist es doch keine Beziehung. In einer Beziehung ändert sich doch schon einiges, wenn aus "du" und "ich", ein "wir" wird!? Ansonsten kann man auch einfach eine Affäre führen, das passt eher. ":/

Ich will es jetzt nicht zur Grundsatzdiskussion machen...aber neugierig bin ich schon: warum kann man Deiner Meinung nach nicht "zusammenschweißen" wenn man den Anderen so akzeptiert wie er ist, ihn machen lässt so wie er will? In meinen Augen ist das ein sehr großer Vertrauensbeweis oder gar "Akt", der eine gute Nähe und Zusammengehörigkeit erst wirklich ermöglicht...

Wenn ich also das hier lese:

ErdeundMond... schreibt:

Das sehe ich etwas anders. Er hat laut Post keine Szene gemacht, sondern ihr lediglich signalisiert, dass es ihn stört. Am Ende ist er sogar auf den Kompromiss eingegangen, das zu akzeptieren bzw. versuchen, damit klar zu kommen. Kein Mann findet es toll, wenn seine Freundin männliche Kumpels hat. Er wollte es ihr nicht verbieten, er hat um Rücksichtnahme gebeten. Und das kann man in einer Beziehung auch erwarten! Wenn man nur seinen eigenen Willen durchziehen will, braucht man auch keine Beziehung.

Und Du stimmst dem zu (Genau so war es :)^) - sehe ich darin eine extreme Erwartungshaltung mit der zumindest ich persönlich gewaltige Schwierigkeiten hätte.

Das soll nicht heißen, dass meine Haltung allgemeingültig oder sogar "besser" sei - das soll nur heißen, dass ich Deine (Ex)Freundin schlicht verstehen kann.

Oder so gesagt:

Du hast eine Erwartungshaltung, Vorstellungen, die erst mal null-komma-nichts mit Deinem Gegenüber zu tun haben. Sondern mit Einem "so hat 'es' (in einer Beziehung) zu sein". Und damit kann ich nicht wirklich - egal wie syphatisch Du sein magst, wie nett und was noch Alles - und Deine Freundin kann damit offenbar auch nicht.

s]ensAibel^myannx99


warum kann man Deiner Meinung nach nicht "zusammenschweißen" wenn man den Anderen so akzeptiert wie er ist, ihn machen lässt so wie er will?

auch wenn ich nicht persönlich gefragt wurde: Das Problem beginnt, wenn das anders geartete Handeln des Partners zu stark in die eigenen Lebensbereiche eingreift. Das betrifft z.B. Fragen der Sexualität oder auch Fragen bei unterschiedlichem Nähebedürfnis, Fragen der gemeinsamen Freizeitgestaltung und deren Zeitanteile ...

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