» »

Wenn man sich selbst nicht liebt....

UziNpEtrFkkLjxM hat die Diskussion gestartet


... kann einen auch niemand anders lieben?

Was haltet ihr von dem Satz? Wahr oder nicht wahr?

Antworten
a~.fixsh


Nicht wahr.

(Ich glaube, ich hatte irgendwann einmal einen Thread hier, in dem ich mich lang und breit darüber beklagt habe, wie unwahr ich diesen und ähnliche Sätze finde. ;-D )

MeilkMy_xe77


hm schwierig.....

Wahrscheinlich hat man eine eher negative Ausstrahlung auf andere, wenn man sich selbst nicht liebt.

Oder zumindest macht man es anderen unbewusst schwerer, mit einem in Kontakt zu kommen.

Oder man braucht zu viel Bestätigung von außen, weil man mit sich selbst nicht zufrieden ist.

Besser wäre es jedenfalls, wenn man mit sich selbst im reinen ist.

h|elmlo ~da5r'knhesxs


andere können ganz bestimmt liebe für dich empfinden. das ist ihr gefühl und das haben sie in sich, egal wie du zu dir selbst stehst.

vielleicht ist es aber schwieriger liebe von anderen "anzunehmen" oder zuzulassen wenn man sich selbst nicht liebt. und dadurch kann man vielleicht nicht so gut freundschaften schließen oder beziehungen eingehen

rdr20x17


"liebe" ist vielleicht übertrieben aber Respekt vor anderen basiert durchaus erstmal auf Respekt vor sich selber. Also eher ja.

Ldobmaxx


Liebe für jemand anderen empfinden, kann man wohl. Ob man sie aber leben kann, d.h. die gesunde Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und die des Partners zu finden, glaube ich nicht.

M&alJlaixg


Kommt drauf an, was man unter Liebe versteht. Ist es das "große Gefühl" oder die "kleinen Gefühle" wie Vertrautheit und Vertrauen?

Wenn man Liebe mit Akzeptanz gleichsetzt, gehört dazu auch die seiner selbst. Akzeptiert man nicht mal sich, wird es mit anderen schwierig sein, zumal wenn es ans "Eingemachte" geht, also an die abgelehnten Eigenschaften bei sich selbst auf den Tisch kommen, die einem der Partner spiegelt.

Liebe kann man auch als Grundhaltung sehen: Ales zu lieben, weil es nun mal da ist und zum Leben gehört - das ist etwas, das man trainieren kann.

Liebe muss man aber nicht als durchgängiges (statisches) Gefühl sehen, sondern man kann "lieben" auch als Verb sehen. Dann ist "etwas zu lieben" eine Tätigkeit.

daanaRe8x7


Ich sehe es wie hello darkness. Auch wenn man sich selbst nicht lieb, kann man geliebt werden, aber es ist dann ungleich schwerer dies Gefühl anzunehmen. Es fühlt sich, so war es jedenfalls bei mir, irgendwie unglaubwürdig an, wenn jemand einem sagt, dass er/sie einen liebt.

T<hea5m8


Ich sehe noch einen anderen Aspekt: Wenn ich mich selbst nicht lieben kann, aber geliebt werde, kann das schnell in eine Abhängigkeit führen, weil ich mir das Gefühl von außen holen muss. Diese Abhängigkeit widerum kann dann zeitweilig auch selbst als Liebe zum Partner empfunden werden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH