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Neue Freundschaften zum anderen Geschlecht während der Beziehung

hDagH-tNysja


Das Problem ist, dass viele das Vertrauen ausnutzen und es somit leicht haben sich eine Affäre zwischen den ganzen neuen Bekanntschaften auszusuchen.

Meine Meinung: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Gebüsch.

Wenn jemand untreu sein will, wird er einen Weg finden. Und der unkomfortabelste wäre doch wohl, diese Person offiziell im Freundeskreis zu integrieren.

d@an{axe87


Seh ich auch so. Allein auf der Arbeit bieten sich da wesentlich mehr Chancen ohne das es zu hässlichen Loyalitätskonflikten kommt. Wenn jemand fremdvögeln will, dann wird er oder sie das tun.

Lgayl}a101


@ DieDosismachtdasGift

Was macht für Dich den Unterschied aus? Wenn der Partner bi-sexuell ist besteht doch genauso das Risiko sich fremd zu verlieben. Warum kannst Du es dennoch akzeptieren, wenn er viel gemeinsame Zeit und Sex ohne Dich mit einem Mann teilt ?

Ehrlich gesagt weiß ich es selber nicht. Darauf kann ich dir keine Antwort geben.

J%en1na1?5


Also befürchtest Du, dein Freund würde Dein Vertrauen ausnutzen, wenn er die Gelegenheit hätte? ":/

Ja. Du glaubst nicht, wie oft ich sowas mitbekommen und einmal bereits selbst erlebt habe.

Cfinnoamonx4


Hm... meine Meinung dazu ist:

Freundschaften sind mir wichtiger als Beziehungen, oder anders gesagt: Eine Liebesbeziehung kann für mich immer nur das Sahnehäubchen auf einer Freundschaft sein und unterscheidet sich in den Grundfesten nur wenig von einer solchen.

Menschen in meinem Leben bedeuten mir allgemein sehr viel, auch neue Menschen, und ein Partner, der mir das nicht gönnen würde, wäre schnell nicht mehr mein Partner.

Die Frage für mich ist auch: Warum sollten mein Partner oder ich auf neue Freundschaften des entgegen gesetzten Geschlechtes verzichten? Aus Eifersucht heraus? Weil man nicht als Mensch nicht lernen will, mit Eifersucht umzugehen? Weil das Vertrauen in den Partner nicht reicht oder der eigene Selbstwert zu klein ist? Und statt daran zu arbeiten, schiebt man dem Partner die Verantwortung für das eigene Glück zu? Was für eine Liebe soll das sein?

Und - vielleicht ist das für den ein oder anderen ja jetzt eine völlig absurde, verrückt, ja sogar abwegige Vorstellung (Ironie und so..) - aber was macht ihr denn mit Bisexuellen? Ich bin bisexuelle und dürfte dieser Logik nach gar keine neuen Freunde mehr haben...

Und was macht ihr mit Menschen, z.B Männern, die sich mit Männern einfach nicht verstehen? Und umgekehrt?

Wer seinen Partner einsperren muss, um glücklich sein zu können, sollte das Konzept "Beziehung" vielleicht nochmal überdenken. Klingt für mich eher nach Sklavenhaltung.

CSinn6amoxn4


@ Kleio

Ich suche mir ja einen Partner, mit dem ich kompatibel bin und das sind wir, wenn wir Menschen nach Menschen definieren und nicht in Mann-Frau-Rollenbildern sehen...

... Ich meine, wenn der Partner es für sich so hält, dass er keine Frauenfreundschaften pflegt und ...... nein, das würde schlicht nicht funktionieren und schon von vorne herein zu keiner Beziehung kommen. Das ist ja nicht nur ein kleiner Unterschied in der Denkweise, sondern schlichtweg eine ganz andere Weltsicht, die sich mit meiner nicht verträgt, im besten Fall nur unterschiedlich und im schlechtesten übergriffig und respektlos.

Sehe ich ganz genau so. Dieses Unterscheiden in Männer und Frauen geht mir eh auf den Wecker. Was für einen Unterschied macht es denn für mich, ob mein Gegenüber nun nen Penis oder Brüste hat? Macht doch kein anderes Hirn, keine andere Persönlichkeit.

@ DieDosis

Ein Partner der beginnt sich anders umzusehen oder bei ihm schlägt emotional der Blitz ein, ist/war ein Begleiter mit Verfallsdatum. Ich bin zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die optimale Partnerin für den Mann, dem das widerfährt. Das verhindere ich jedoch nicht damit, in dem ich ihn in ein räumliches Korsett stecke, um keine verfängliche Gelegenheit entstehen zu lassen.

Ganz genau. Wenn man sowas überhaupt verhindern kann, dann nur, indem man die Beziehung pflegt. Sich gegenseitig Freiräume zugesteht und sich umeinander bemüht. Ich will nicht sagen, dass das zwingend so ist, aber manchmal kommt es mir so vor, als wären Leute, die sagen, "Freundschaften nur zum selben Geschlecht.", einfach nur bequem. Zu bequem um die Beziehung zu pflegen, damit der Partner eben gar keinen Grund hat, sich nach anderen umzusehen. Natürlich ist auch die Pflege der Beziehung keine Garantie dafür, dass man sich nicht fremdverliebt; ich kenne das ja auch. Aber eine Beziehung ist so oder so auch Arbeit; auf das man sie schön gestalten mag, Eifersucht überwinden mag, an Schwierigkeiten wachsen oder sich eben auch trennen, wenn es nicht mehr geht. Dem entgeht man nicht, wenn man dem Partner verbietet, sein Leben zu leben. Siehe hier:

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Gebüsch.

CDinna1mxon4


P.S.: Das ist eh nur trügerische Sicherheit, dieses Korsett aus Verboten. Kann da auch danae87 nur zustimmen.

rhr20x17


Kann man da nicht einen gesunden Mittelweg finden? ich lese hier nur Extreme. Eifersucht und "geht gar nicht" vs "ich lasse mich nicht einsperren". Es ist doch völlig normal, ggf neue Freunde haben zu wollen, als auch, dass das nicht unbedingt immer 100% unheikel und nett dem Partner gegenüber ist. Es ist verständlich dass der Partner u.U. nicht völlig begeistert ist, was aber auch nicht zwangsläufig bedeutet, dass er es verbieten und einen "einsperren" würde. Also warum nicht einen Weg gehen der für beide Seiten ein guter kompromiss ist?

Für mich wäre ein Partner, der sagt "ich mache zu 100% was ich will, ich lasse mich nicht einsperren, komme damit klar oder gehe" auch nix. Das finde ich rücksichtslos. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

KRleixo


rr2017

Kann man da nicht einen gesunden Mittelweg finden? ich lese hier nur Extreme.

Ich habe da die unterschiedlichsten Ansichten gelesen und es gibt sicher mehr Menschen, die es genauso sehen. Somit sollte es kein Problem sein, eine Beziehung mit Menschen einzugehen, die es genauso oder ähnlich sehen.

Kann man da nicht einen gesunden Mittelweg finden?

Naja, ich brauche keinen Kompromiss, wenn ich einen Konsens haben kann.

ich lese hier nur Extreme. Eifersucht und "geht gar nicht" vs "ich lasse mich nicht einsperren". Es ist doch völlig normal, ggf neue Freunde haben zu wollen, als auch, dass das nicht unbedingt immer 100% unheikel und nett dem Partner gegenüber ist.

Es ist weder nett noch nicht-nett dem Partner gegenüber. Es hat überhaupt nichts mit ihm zu tun, mit wem ich mich befreunde. Es steht ihm doch genauso frei sich seine Freunde auszusuchen, die mich genausowenig angehen.

Es ist verständlich dass der Partner u.U. nicht völlig begeistert ist, was aber auch nicht zwangsläufig bedeutet, dass er es verbieten und einen "einsperren" würde. Also warum nicht einen Weg gehen der für beide Seiten ein guter kompromiss ist?

Klar ist es verständlich und viele sehen es ja auch so. Es sollte also nicht schwierig sein, sich einfach so einen Partner zu suchen. Ich brauche keine Beziehungen, in denen mein Verhalten bewertet wird. Das ist nicht die Basis für Beziehungen bei mir.

Für mich wäre ein Partner, der sagt "ich mache zu 100% was ich will, ich lasse mich nicht einsperren, komme damit klar oder gehe" auch nix. Das finde ich rücksichtslos. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

Sich gegenseitig so annehmen, wie man ist, ist für mich die Basis, eine Beziehung in Betracht zu ziehen. Ich wüsste nicht, warum ich freiwillig eine Partnerschaft eingehen sollte, in der ich mich in meiner Freiheit einschränken muss. Eine Partnerschaft darf mein Leben nicht verschlechtern. Dann lieber keine Partnerschaft. Ich brauche sie ja nicht.

PAlan[etenwixnd


rr2017

Ich teile deine Sichtweise. :)z

r6r20L17


ich habe ganz generell stark den Eindruck, dass eine Partnerschaft ein zweischneidiges Schwert ist - gibt einem vieles, aber einige Dinge werden in der Tat verschlechtert. Dazu gehört halt auch weniger Freiheit und einige Abhängigkeiten.

Ich kenne selber die Situation, andersgeschlechtliche Freundschaften zu haben/finden, und meine Partnerin ist davon nicht begeistert, aber verbieten tut sie es mir auch nicht, und ich hingegen sehe zu, dass ich sie da nicht überstrapaziere. Also andauernd mit wem anders zu treffen fände ich blöd ihr gegenüber, und es ganz zu lassen, auch. Das ist dann für beide Seiten ok.

rcr2D017


@ kleio

ich finde, was Du schreibst, ziemlich weltfremd. Darauf wirst Du antworten "es ist Deine legitime Sichtweise dies so zu sehen und Du wirst sicherlich Leute finden, die es so sehen wie Du". Ich kann darauf dann ebenfalls antworten dass das, was Du schreibst, Deine legitime Sichtweise ist und Du sicherlich einen Weg findest, dieses Leben so zu leben, wie es gut für Dich ist.

Ist nur irgendwie keine Diskussion. Lediglich ein Konsens darüber, dass man da unterschiedliche Vorstellungen hat.

DOiXeDosi[smaXchtddasGi8fxt


Für mich wäre ein Partner, der sagt "ich mache zu 100% was ich will, ich lasse mich nicht einsperren, komme damit klar oder gehe" auch nix. Das finde ich rücksichtslos. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

Was Du hier an dieser Stelle verkennst ist, dass man mit der Einstellung von - ich verbiete Dir etwas z.B. jemand den ich persönlich als Beziehungsbedrohung empfinde, nicht zu treffen - als Generalverdacht mir gegenüber oder umgekehrt. Es bedeutet nichts anderes als dem Partner zu unterstellen nicht zu wissen bei wem er sich wohlfühlt und den neuen Freunden gleich mit zu unterstellen, die Beziehung zwingend torpedieren zu wollen.

Fehlendes Vertrauen wäre für mich ein Grund meine Partnerbeziehung mehr zu hinterfragen. Es geht mir nicht um völlig blindes Vertrauen, sondern darum zu erkennen, ob man zu jedem Zeitpunkt der Beziehung noch die zueinander passenden Partner ist. Wenn man erkennen müsste, dass dem nicht mehr so ist, und neue Freunde einen wesentlich wichtigeren Part als der Beziehungspartner einnimmt, stimmt in der Basis der Partnerschaft ohnehin schon einiges nicht mehr. Glaubst Du wirklich, dass dies dann noch ein Mittelweg ändern könnte?

Wenn das Bedürfnis entsteht mit neuen Menschen/Freunden mehr Zeit als daheim oder mit Partner zu verbringen, gab es schon vorher Defizite die nicht dadurch minimiert werden, dass man einen Partner mit Verboten "erzieht". Wenn das Bedürfnis erst einmal entstanden ist, der häuslichen Tristesse entfliehen zu müssen über neue Freunde oder was auch immer, gibt es ein Kernproblem. Entweder schafft man es daran als Substanz zu arbeiten gemeinsam oder muss erkennen, dass die Beziehung gescheitert ist, weil es beide so zugelassen haben.

DpieDos}ismacDhtdasGixft


Korrektur

Beziehungsbedrohung empfinde, nicht zu treffen - als Generalverdacht mir gegenüber oder umgekehrt verstehe.

Bxromxbär


Naja, ich brauche keinen Kompromiss, wenn ich einen Konsens haben kann.

:)^

In meinen bisherigen Beziehungen hab ich mich eher gefreut über Kontakte meiner Partnerin als diese zu hinterfragen. Entweder man weiß wer zusammen gehört - oder eben nicht...

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