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Männer und (Klein-)kinder

DharkreRd-Sun4shine


Dann lieber alleinerziehend.

Dann käme ich ja gar nicht mehr rund.

SochokoladOenrsüchFtixge


Nochmal: für Gespräche ist das schon viel zu festgefahren. Da helfen nur noch Taten. Siehe weiter vorn.

S[chorkola`densüchtixge


Was wäre denn anders als jetzt? Also alleinerziehend?

hUikleinxes


Aber du kannst dir mal überlegen, was du umsetzen könntest und damit dann mal "drohen". Wobei ich drohen auch blöd finde, eher sagen: Du, ich kann nicht mehr, ich werd in Zukunft schauen, dass ich meine Arbeit gebacken bekomme, aber deine Sachen (beispielsweise das Bügeln seiner Arbeitskleidung), das pack ich nicht auch nach, musst du selbst machen. So wie er ja im finanziellen auch klar sagt: mehr kann ich nicht.

Überleg dir halt wirklich mal, wo du selbst etwas zu ändern bereit bist. Ändern muss ja nicht immer heißen "alles besser machen", es kann ja auch einfach heißen, "wo werde ich etwas anders machen".

kKatharinLa-die-g=roße


Aber ich kann auch mit nix drohen, was ich dann nicht umsetzen kann.

Dann droh mit etwas, was du umsetzen kannst. Du kümmerst dich nicht mehr um seine Mieter, seine Wäsche, sein Haus, seinen Garten, seinen Abwasch, sein Abendessen, seine Freiräume. Nimm dir was vor und geh. Gib ihm sein Kind, diskutier nicht mit ihm, sondern sag "hier hast du xy, ich komme in drei Stunden wieder".

Dann käme ich ja gar nicht mehr rund.

Wie ich bereits schrieb, ich denke, es ginge dir damit tatsächlich besser, was dein tägliches Pensum und Stresslevel anginge.

Nochmal: für Gespräche ist das schon viel zu festgefahren. Da helfen nur noch Taten.

Das sehe ich auch so. Aber der Leidensdruck scheint wohl doch noch nicht so hoch zu sein...

D;aOrkred$Sunshxine


Das ich ihm sein Zeugs nicht mehr mit mache habe ich mir am WE vor genommen und werde ich auch nicht machen. Dazu hab ich mich nochmal zu sehr geärgert. Soll er doch ungebügelt zur Arbeit gehen und seine Wäsche am WE selber waschen. Ich mach das vom Kleinen und meins.

L#ilaLWina


Soll er doch ungebügelt zur Arbeit gehen und seine Wäsche am WE selber waschen.

Und die vom Kleinen gleich mit - ist genauso sein Job wie dein Job ;-)

Ich bin auch kein Fan von Androhungen, die man nicht bereit ist, umzusetzen. Der Frust vergrößert sich dadurch nur.

Aber überlegt dir, an welchen Punkten du selber etwas ändern kannst, um ihm klar zu machen, dass du unzufrieden bist und nicht alles, was sich eingeschlichen hat, einfach bereit bist hinzunehmen.

DCarkreidSunsrhine


Die Sachen vom Kleinen wasche ich schon mit. Er kann ja nicht nackt raus gehen.

g.atxo


Darf ich mal fragen, wie er unter der Woche lebt? Hat er eine 2. Wohnung oder ist er im Hotel und geht tagsüber essen oder wie kann ich mir das vorstellen?

DJa rkr-edSunsh5ine


Er hat dort ein kleines Appartment.

d)an{ae?87


Ich glaube Alleinerzeihende sind nie entspannt.

Dohoch. Ich war alleinerziehend, dass ist sehr viel entspannender als mit Mann der nicht mitzieht sondern nur im Weg rumsteht. Selbst mit Schreibaby, weshalb ich den Vater meiner Großen ja damals auch rausgesetzt habe.

Ändern will ich schon was. Wir haben auch unzählige Gespräche geführt aber alle mit dem gleichen Ergebnis.

Ok, du hast die nen Teppich an die Back gelabert, aber das hinterlässt bei ihm keinen Eindruck. Alles klar. Du kannst ihn nicht zwingen, richtig, aber du versuchst es nach nicht einmal mit mehr Nachdruck. Du wirkst völlig gefangen in deinem Bild und du scheinst seine Wertung eurer Arbeiten total verinnerlicht zu haben.

Seine heilige Selbstständigkeit ist ja soooo fordernd und anstregend, dein bisschen Arbeit dagegen.. Hey, dass ist ja nichts, da kannst du dich ja auch noch schnell um die Vermietung und den Garten kümmern. Du hast ja sonst nichts vor, während er ach so hart arbeitet. Du verteidigst hier dieses Bild ziemlich vehement.

Aus meinem Blickwinkel stellt sich das wie folgt dar: Du hast, inklusive Fahrerei, einen Vollzeit-Job, ausserdem einen Vollzeit-Job als Mama und noch eine TZ Stelle im Haushalt. Würdest du diese drei Stellen in Anstellung arbeiten, inklusive nächtlicher Bereitschaft, dann würden dir alle einen Vogel zeigen und niemand würde noch irgendwas zusätzlich von dir erwarten. Er dagegen hat einen VZ-Job mit seiner Selbstständigkeit und ein Minijob mit seinem Haushalt im Appartment.

Ich kann nun nur schreiben wie ich das betrachte: Als Familie hat man einen gemeinsamen Arbeitstopf, da ist zum Einen drinne was man an finanziellen Bedürfnissen zu stillen hat. Miete/Hausabtrag, Nahrung, Nebenkosten, Strom, Telefon und Versicherungen und soweiter. Dazu ist ausserdem Haushalt drinne, in eurem Falle sogar zwei Mal, Pendelkosten, Kinderbetreuung die man wahlweise selbst leistet oder immerhin teilweise abtritt und dafür zahlt, dazu der Garten. DAS alles ist 50/50 zu trennen und im Falle einer Trennung müsste der Partner beispielsweise die Kinderbetreuung zur Hälte bezahlen.

So, nun kannst du ihn nicht zwingen, stimmt, aber du musst es ihm auch nicht erleichtern. Ich an deiner Stelle würde mir das blabla schenken und eine Liste auf den Tisch knallen und sagen: In Ordnung, Garten, welche Aufgaben macht wer? Haushalt, folgende Aufgaben stehen wöchtendlich an, welche sind deine? Lass ihn den Wocheneinkauf machen, für euch, dann zahlt er eben darüber seinen Anteil an der Versorgung des Kindes und vorallem disktuier das nicht sondern mach klar, dass er entweder jetzt seinen Arsch hoch bekommt undzwar genau so und so, oder die Ehe über kurz oder lang im Arsch ist.

Denn hier noch ein Wort zu Trennung von mir: Mach es, wenn dann, solange der Kleine noch klein ist, dann verträgt er das entschieden besser. Er wird den Unterschied gerade kaum bemerken, weil Papa ja in seiner Welt eh kaum stattfindet. Und rein finanziell ginge da einiges, du könntest Pendelkosten sparen weil du dir Wohnraum suchen könntest der so liegt, dass du Kindergarten und Job in etwa auf einer Route hast oder sogar in Rad-Distanz. Muss ja nicht riesig sein, zu zweit. Du hättest Anspruch auf Kindesunterhalt, bedeutet das was du gerade alles alleine stemmst, nämlich Ernährung, Kleidung, Kita, für alles bekämst du Geld dazu das du dann am anderen Ende über hättest. Dazu kämen unter Umständen Väterwochenenden an denen du mal frei für dich hättest.

Dein Mann muss nicht selbstständig sein, wenn es sich denn nicht trägt, er müsste kein Haus haben, wenn er offenbar Eigentum hat, welches er vermieten kann und und und.

Ich kenne Leute die selbstständig sind und gerade DIE können sich mit ihren Partnern gut abstimmen, was Urlaub angeht.

Sfchnoko}lade,nsüichtiigxe


@ danae87:

:)^ :)^ :)^

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