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Hohe Investition in eine Beziehung führt zu höherer Wertigkeit?

s_ugarflovxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe dieses Thema gestern mit meiner Schwester diskutiert und wir sind nicht auf einen Nenner gekommen. Trotzdem habe ich mir Gedanken zum Thema gemacht und ich würde gerne die Meinung des Forums dazu hören. Quasi Schwarmintelligenz :-D

Meine Schwester hat die These aufgestellt, dass wenn ein Mann in einer Beziehung nichts Investieren muss, also wenn es nicht kompliziert / schwierig / anstrengend für ihn ist, er auch keinen besonderen Wert in der Beziehung sieht.

Quasi die These "es war schwer zu bekommen, also muss es gut sein" beziehungsweise "ich habe so viel dafür gegeben, deswegen ist es mir auch viel wert"

Ich hingegen halt es für kontraproduktiv, wenn man es einem Mann in den man verliebt ist extra schwer macht. Ich gehe davon aus, wenn es leicht, locker, problemfrei ist, es einfach harmonischer ist, was die Beziehung stärkt.

Mich würden eure Meinungen zu dem Thema interessieren. Dass ein "Erfolg" wertvoller ist, wenn man dafür kämpfen musste ist ja irgendwie wahr, aber übertragt ihr das auch in Beziehungen? ":/

Antworten
Bfadeb,äxr


Mit Verlaub, aber wenn Deine Schwester es einem Mann den sie gern hat absichtlich schwierig und anstrengend macht, hat sie einen an der Waffel. Eine Beziehung ist kein Ironman an dessen Ende man sich fast übergebend die Zahlgerade überquert.

gbaulsoxise


Das sehe ich genauso. Wer bitte braucht eine Frau, die mit albernen Spielchen hinhält?

EHhemaUliger \Nutze;r (#56x8697)


Ich glaube die simple Antwort darauf lautet:

Das ist davon abhängig wie ein Mensch tickt. Es gibt Männer und Frauen, die ständiges wiederkehrendes Drama als Wertindex wollen und welche die damit nichts anfangen können. Es gibt schon einen Typus Mann, der ständig hinterherhechten will und für den eine Frau langweilig wird sobald er das nicht mehr muss. Wenn Deine Schwester so einen will .... Dann tut sie gut daran es jedem Mann so schwer wie möglich zu machen. Da bleiben dann nur die übrig, die da tatsächlich brauchen. Alle anderen verschwinden schnell wieder.

Es gibt ja auch Männer, wenn Du die datest, die ständige Bestätigung brauchen und eine Art "anhimmeln" brauchen und desinteressiert werden, wenn Du das nicht zur Verfügung stellst. Die brauchen eben auch einen bestimmten Typus Frau - wenn Du das nicht bist, bist Du uninteressant.

Ich würde das gar nicht werten wollen - es ist einfach eine Typsache und wichtig ist eigentlich das jeder das findet was er haben will oder?

DEumal


sugarlove

Meine Schwester hat die These aufgestellt, dass wenn ein Mann in einer Beziehung nichts Investieren muss, also wenn es nicht kompliziert / schwierig / anstrengend für ihn ist, er auch keinen besonderen Wert in der Beziehung sieht.

Es gibt Menschen die sehen es so. Die finden das wohl spannend und aufregend. Und dann gibt es Menschen die von so etwas schnell genervt sind.

a#.fDixsh


Das ist davon abhängig wie ein Mensch tickt. Es gibt Männer und Frauen, die ständiges wiederkehrendes Drama als Wertindex wollen und welche die damit nichts anfangen können. Es gibt schon einen Typus Mann, der ständig hinterherhechten will und für den eine Frau langweilig wird sobald er das nicht mehr muss. Wenn Deine Schwester so einen will .... Dann tut sie gut daran es jedem Mann so schwer wie möglich zu machen. Da bleiben dann nur die übrig, die da tatsächlich brauchen. Alle anderen verschwinden schnell wieder.

So denke ich auch.

Und da sich dann meist die zusammenfinden, die sich anziehen und zusammenpassen, wird oft ein Weltbild dann generalisiert und zur allgemeinen Regel "Männer/Frauen sind so" erklärt. Also, wenn Deine Schwester auf solche Typen und solche Beziehungen abfährt, ist es schlüssig, dass sich "die Männer" ihr so darstellen und sie glaubt, alle Männer wären so.

Kfrab:belkOäferxle


Ich hingegen halt es für kontraproduktiv, wenn man es einem Mann in den man verliebt ist extra schwer macht. Ich gehe davon aus, wenn es leicht, locker, problemfrei ist, es einfach harmonischer ist, was die Beziehung stärkt.

Ich bin weder extra anspruchsvoll, noch übertrieben und betont locker. Ich bin wie ich bin und wenn derjenige damit nicht klarkommt, dann Pech.

w+avUe7_sevexn


Meine Schwester hat die These aufgestellt, dass wenn ein Mann in einer Beziehung nichts Investieren muss, also wenn es nicht kompliziert / schwierig / anstrengend für ihn ist, er auch keinen besonderen Wert in der Beziehung sieht.

Selbst wenn, wäre wohl die Halbwertszeit dieses Gefühls relativ gering und nach einer gewissen Beziehungsdauer sind andere Dinge ausschlaggebender für die Beständigkeit.

E]vEolAuzxzer


Meine Schwester hat die These aufgestellt, dass wenn ein Mann in einer Beziehung nichts Investieren muss, also wenn es nicht kompliziert / schwierig / anstrengend für ihn ist, er auch keinen besonderen Wert in der Beziehung sieht.

Vielleicht meint sie etwas ganz anderes damit, nämlich es für den Mann und seinen Jagdinstinkt etwas spannend machen und im Verlauf die Spannung auch in gewisser Weise halten. Manche Männer "brauchen" das wohl so, damit ihr Jagdinstinkt sie nicht ständig auf andere Fährten (ver)führt.

Ich persönlich finde es eher etwas albern, brauche so etwas nicht. Entweder es passt, oder es passt nicht. Damit es mir in der Beziehung nicht langweilig wird, fällt mir genug anderes ein. Mit "Wertschätzung" hat es mMn am wenigsten zu tun bzw. halte ich für eine Fehlinterpretation. Das hieße ja, umso beschissener und schwieriger es am Anfang läuft, umso besser würde es danach. Dies deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen, eher das Gegenteil.

B~e2ne$ttoxn


Es gibt Menschen die sehen es so. Die finden das wohl spannend und aufregend. Und dann gibt es Menschen die von so etwas schnell genervt sind.

Dumal

Sehe ich auch so. Ich denke, da kann man nicht alle über einen Kamm schären.

Für mich persönlich muss von Anfang an eine gewisse Harmonie vorhanden sein. Eine Frau, die Zickt, nervt und Dinge tut, die für mich so gar nicht vorhersehbar sind, wäre nichts für mich. Ich denke mir, wenn es kompliziert anfängt, dann bleibt das meist auch so. Und so was kann ich auf Dauer nicht gebrauchen. Das reibt nur auf.

yFessesn$eexe


Ich finde diese Spielchen absoluten Kindergeburtstag. Wenn ich merke eine Frau fängt damit an, bin ich kommentarlos weg. Die sieht und hört nie wieder etwas von mir. Soll sie sich die Zähne dran ausbeißen was los ist. Mag für einige hier ärschlings sein. Aber ich habe damit ja nicht angefangen. Abgesehen davon bin ich sehr glücklich mit meiner Freundin.

a=.fDish


Das hieße ja, umso beschissener und schwieriger es am Anfang läuft, umso besser würde es danach. Dies deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen, eher das Gegenteil.

Evoluzzer

Wobei das ja schon eine "funktionierende" Beziehungsdynamik ist. Wenn es am Anfang schwierig ist und dann entspannt es sich ein wenig, kommt das den Beteiligten u.U. so vor, als wäre die Beziehung nun besonders großartig, einfach wegen des Kontrasts. Es gibt ja diese extremen Auf-und-Ab-Beziehungen und oft ist - mEn - das "Auf" und die Euphorie mehr der schlichten Abwesenheit von Konflikten geschuldet, die einem nach extrem stressigen Zeiten dann schon ganz toll vorkommt. Auch weil man sich evtl. zusammengeschweißt fühlt, weil man sich zusammen durchgeboxt hat, und überhaupt würde man sich den ganzen Stress ja nicht antun, wenn man nicht vom Schicksal füreinander bestimmt und die Liebe eine ganz besondere wäre. Ergo: je beschissener die Beziehung, desto wertvoller muss sie sein, so wie selbstgekochtes Essen mit Anstieg der investierten Zeit und Mühe auch immer großartiger schmeckt, egal, wie versalzen oder verkohlt. ;-) ;-D

s`ugarlxove


a.fish -> Genau das ist die Argumentation :-D wenn etwas geschenkt ist, kann es ja nichts besonders sein, wenns aber teuer war, muss es gut sein ;-)

aR.fisxh


Ja, ich denke auch, man kann das so empfinden. Der Smiley, den Du dahinter gesetzt hast, deutet in meinen Augen an, dass Du auch denkst, dass das Selbstbetrug ist. Wenn man aber so tickt, dann ist es vielleicht genau das, was einen zufrieden macht.

W}ick


Liebe sollte nie schwer zu bekommen sein, in diesem Moment wo du darum kämpfen musst, ist es schon gar nicht mehr die Liebe. Du willst doch niemanden von dir überzeugen müssen, derjenige möchte mit dir zusammen sein, weil du, du bist. Es gibt daher auch keine verdiente Liebe, wie man immer so schön sagt. Niemand muss sich anstrengend um geliebt zu werden, oder gar sich immer wieder aufs neue bemühen, ein ewig währender Kampf. Das hat nichts mit Liebe und Harmonie miteinander zu tun. Manche sind eben dennoch der Meinung, sie müssten sich extra schwer zu bekommen aufführen. Weil sie auf dieses Prinzip hoffen, welches bei allen funktioniert, etwas was man schwer bekommt, will man dann wiederum erst Recht gerne haben. Es weckt in jedem von uns den Jäger.

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