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Hohe Investition in eine Beziehung führt zu höherer Wertigkeit?

Mbickcf8low


Irgendwo hier hat jemand was mit Stichwort "Steinzeit" geschrieben, da scheint die Einstellung deiner Schwester herzustammen. Ich für mich nehme in Anspruch, aus der Zeit raus zu sein.

Ganz unsteinzeitlich finde ich den schon fast betriebswirtschaftlich berechnenden Anspruch dabei. Es wird von Investition gesprochen, von Wert und wertvoll, von Anspruch und Forderungen. Nun, wenn man eine Liebes-Beziehung als Geschäfts-Beziehung versteht, dann ist dieser bilanzille Ansatz durchaus berechtigt und verständlich. Aber dann machen wir die Rechnung bitte auch komplett. Dann möchte ich die Renditechancen für meine Investition vorher abschätzen können, dann will ich den Return on Invest garantiert. Und dann will ich auch kein Gezeter und Gezicke, wenn ich ein lohnenderes Objekt für meine Investition finde. Dann werden eben kurzfristig "Verträge" (sprich die vermeintliche Beziehung) gekündigt und eine neue, weil lohnenswertere, eingegangen. Dann ist eben der Konkurenzdruck Teil des Geschehens und alles eine Frage des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Kann man machen .... muss man(n) aber nicht.

Meine Beziehung basiert übrigens auf Emotionen und nicht auf Renditen. Geht auch. Und ich gebe dabei auch, aber das lässt sich dann eben nicht bilanzieren.

@ onodisep:

für mich ist ein Mann, der erst eine fordernde Frau braucht um etwas zu "bringen", einfach ein alt gewordenes Muttersöhnchen, von dem ohne diese Frau nichts, sicher nicht ein selbstbestimmter Mann, übrig bleibt. Da sind wir dann wieder in der Steinzeit, wenigstens intellektuell.

E~moWtiDoAnalxe


Wenn man also vor hat einen Mann zu fangen, fest zu binden, dann muss man so tun als sei man völlig unabhängig von ihm.

Also ich für meinen Teil will, erstens, garantiert niemanden "fangen" - wer nicht freiwillig bei mir sein will, gehört auch nicht zu mir. Und zweitens "tue" ich garantiert nicht nur so, als sei ich unabhängig :(v sondern ich lebe alleine ganz gut, d.h. um Längen besser als mit dem "falschen" Partner.

Was das Thema "eigenes Leben weiterführen" betrifft bzw. diejenigen, die darauf pochen, jede Minute mit dem Partner verbringen zu wollen: Sitzt ihr dann permanent zu Hause und wartet, dass Schatzi anruft und gebt eure Freunde und eure Hobbys auf, weil Schatzi "wichtiger" ist? - Sorry, aber das ist keine Liebe, sondern schlicht bescheuert. Und auf die Dauer total unattraktiv. Und wenn es mit Schatzi dann doch nicht klappt, dann stellt man fest, dass man selbstverschuldet in der Versenkung verschwunden ist. - Ich verstehe ja auch die erste "heiße" Phase, aber als Dauerhaltung ist davon definitiv abzuraten.

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