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Offene Beziehung- Angst, dass er sich verliebt in seine "Affäre"

DSiemKruxemi


Das mit dem Übernachten stresst mich schon sehr, aber er möchte es gerne so handhaben,

Ich denke, das ist der zentrale Punkt! Eine offene Beziehung kann nur dann klappen, wenn beide mit den Regeln klar kommen und nicht gestresst sind.

Schläfst du auch mit anderen Männern?

S?ommer;kinxd44


Gesprochen haben wir bereits darüber, er sagt ich muss mir keine Sorgen machen, dass er nur mich liebt und diese Frau niemals eine Gefahr für unsere Liebe sein wird. Er genießt einfach nur den Sex mit ihr.

"Ich liebe nur dich, das mit der anderen war nur Sex" Zitat: So ziemlich jeder Mann der jemals eine Geliebte/Affäre hatte, zu seiner Frau ;-D

Liebe TE, du klingst so, als wäre eine offene Beziehung eher nicht das richtige für dich. Du bist eifersüchtig, Punkt. Ja, ich fände es auch komisch, wenn mein Kerl nach einer Nacht mit einer anderen Frau zu mir nach Hause kommt.

Das du dich erstmal unwohl fühlst, es nach ein paar Tagen besser wird: Auch stinknormal.

Was meinst du was "betrogene Ehefrauen" mit ihren Männern tun, wenn sie es wissen? Sie sind stinkig, lassen ihn ein paar Tage auf der Couch schlafen und dann geht's wieder.

Du willst locker und offen und tolerant sein, und tust ihm gegenüber auch so als wärst du es, aber du handelst hier doch klar wider deiner Gefühle. Merkst du selbst. Du magst es nicht, wenn er zu dieser anderen Frau fährt. Mach dir da nichts vor. Und ihm auch nicht. Du spielst deinem Freund eine Toleranz vor die du nunmal nicht hast. Du fühlst und schreibst wie eine betrogene Ehefrau, auch wenn es kein Betrug ist, was dein Freund tut, denn es ist ja "abgemacht".

Wenn ich jemandem erlaube mir ins Gesicht zu schlagen, tut es dann weniger weh?

Warum das bei allen anderen Frauen, mit denen er bisher nebenher geschlafen hat, anders war, kann dir keiner sagen. Vielleicht spürst du, dass dir diese eine Frau zur Gefahr werden könnte, das da mehr ist als nur Sex.

Ich habe keine Lösung, und eigentlich schreibe ich gerne sowas wie: In der Liebe ist NICHTS sicher, in der Ehe nicht wie in einer offenen Beziehung, es kann IMMER irgendwas passieren wodurch es nichtmehr passt. Du kannst tausend Regeln aufstellen, dir gegenseitig alles mögliche erlauben und verbieten, im Endeffekt handeln die meisten Menschen unabhängig von dem was ihnen erlaubt oder verboten ist, eben ihren momentanen Gefühlen entsprechend. Und die kann man nicht vorhersagen. Niemals.

Es macht keinen Sinn sich darüber den Kopf zu zerbrechen was alles passieren könnte, man sollte die Zeit genießen, die man zusammen hat. Und wenn man nurnoch am Streiten und Diskutieren ist, dann ist es keine schöne Beziehung mehr, dann beendet man es.

SPomm\erkinxd44


Zitat

Denn wenn sich jemand verliebt, dann will er mit dem Objekt seiner Verliebtheit zusammen sein, zweisam sein, alleine sein.

Möglich, halte ich aber nicht unbedingt für grundsätzlich so, wenn denn die Liebe zum festen Partner noch vorhanden ist und diese auch nicht missen möchte.

Wenn man jemanden, der gerne eine offene Beziehung lebt, vor die Wahl stellt, entweder der Eine oder der Andere, bin ich mir nicht sicher, ob die Entscheidung automatisch zum "Neuen" ausfällt, nur weil Verliebtheit intensiver ist, denn ...

1. ist Verliebtheit zwar schön, aber verschwindet oft schnell wieder und muss nicht zur Liebe werden.

2. möchte man ja vermutlich auch in Zukunft offen leben, mit einem neuen Partner muss man sich das vielleicht erst wieder "erarbeiten", denn als "Affäre" sehen die "Forderungen" oft anders aus, als in einer Beziehung.

Da hast du natürlich Recht, nicht jeder, der sich verliebt, verlässt dafür seinen festen Partner. Aber wie wenigsten lassen sich den Kontakt zum "Objekt der Verliebtheit" verbieten, wenn es erstmal passiert ist. Da wird dann gelogen, verheimlicht, versprochen, usw. Selbst in eigentlich "offenen" Beziehungen. Niemand lässt sich gerne vorschwärmen, wie toll, lustig, gutaussehend der andere Sexpartner ist.

Meist muss die Verliebheit von sich aus "vergehen" (was oft der Fall ist, wie du richtig schreibst!), bis der Kontakt abgebrochen werden kann. Ein Verbot von außen hilft da oft wenig, im Gegenteil, das macht es oft noch spannender, aufregender, man fühlst sich mit dem heimlichen Geliebten noch verbundener, man hat ja ein Geheimnis zusammen. Seelenverwandte, Königskinder, usw.

Den Kontakt zu jemandem Abzubrechen in den man verliebt ist, ist extrem schmerzhaft und anstrengend (weil wider der Natur und der Gefühle) und ich bezweifle das dadurch die Ursprungsbeziehung wieder belebt wird. Im Gegenteil, eigentlich müsste man einen Hass entwickeln auf denjenigen Menschen, der einem die Freiheit nimmt, gemäß der eigenen Gefühle zu handeln.

SgtatuvsQuoVaxdis


Warum das bei allen anderen Frauen, mit denen er bisher nebenher geschlafen hat, anders war, kann dir keiner sagen. Vielleicht spürst du, dass dir diese eine Frau zur Gefahr werden könnte, das da mehr ist als nur Sex.

ich denke, das ist der Hauptpunkt und ich wage zu behaupten, dass Frauen für so etwas im Allgemeinen sehr gute Antennen haben. Das sagt ja nichts darüber aus, wie geeignet die TE für eine offene Beziehung ist.

Ich würde erwarten, dass man sowas anspricht, und bei einem respektvollen Umgang miteinander ihr Partner fortan darauf verzichtet, diese Frau zu treffen. In meinen Augen sollte das emotionale Wohl des Partners (in allen Beziehungen, aber in so sensiblen Gebilden wie offenen Beziehungen nochmal umso mehr) immer an erster Stelle stehen, sonst fliegt einem die ganze Sache eh früher oder später um die Ohren. Und das hier ist in meinen Augen absurd:

Im Gegenteil, eigentlich müsste man einen Hass entwickeln auf denjenigen Menschen, der einem die Freiheit nimmt, gemäß der eigenen Gefühle zu handeln.

Was kann denn die TE dafür, wenn er sich nicht unter Kontrolle hat und nicht richtig einschätzt, was er da tut? Wenn überhaupt, müsste er sich am Ende selbst dafür hassen, dass er sich selbst in so eine blöde Lage gebracht hat...

E>volu,zxzer


Man könnte die Eifersucht jetzt versuchen zu analysieren oder sie einfach als "emotionalen Liebesbeweis" stehen lassen. Wenn man diese "analysierende Arbeit" nicht "braucht", kann man die Eifersucht ebenso gut als natürliche Komponente betrachten. Im Prinzip sehe ich Eifersucht als eine natürliche Mischung aus mehreren Komponenten. Diese Mischung kann man aufdröseln, muss man aber nicht, so lange sie nicht als unangenehmer "Störfaktor" wirkt.

Entscheidend für eure Beziehung ist mMn allein das gegenseitige Vertrauen. Falls es daran bei dir fehlt, dann solltest du an deinem Vertrauen arbeiten.

S-ommnerk0ind44


Ich würde erwarten, dass man sowas anspricht, und bei einem respektvollen Umgang miteinander ihr Partner fortan darauf verzichtet, diese Frau zu treffen. In meinen Augen sollte das emotionale Wohl des Partners (in allen Beziehungen, aber in so sensiblen Gebilden wie offenen Beziehungen nochmal umso mehr) immer an erster Stelle stehen, sonst fliegt einem die ganze Sache eh früher oder später um die Ohren.

Ja, wenn er 0 Gefühle hat für die andere Frau wird er seiner Freundin zuliebe den Kontakt abbrechen. Warum auch nicht, tut ja nicht weh.

Hat er aber welche für sie, dann wird er sich weiter mit ihr treffen wollen - ob nun erlaubt oder heimlich. Ein diesbezügliches Verbot der TE wird nicht zur Folge haben, dass ihr Freund sagt: "Nagut, dann treffe ich mich nicht mehr mit dieser Frau, für die ich Gefühle habe, dafür liebe ich DICH jetzt umso mehr". Hab ich so jedenfalls noch nie erlebt oder davon gehört.

Was kann denn die TE dafür, wenn er sich nicht unter Kontrolle hat und nicht richtig einschätzt, was er da tut?

Du glaubst also, dass ein Mensch seine Gefühle unter Kontrolle hat? Ich bin Mitte 40 und hab schon einiges erlebt - was ich bisher nicht erlebt habe ist, dass Menschen ihre Gefühle kontrollieren können. Wenn jemand sich verliebt, verliebt er sich - das hängt von so vielen Faktoren ab, emotionalen, biologischen, das ist niemals rational und vor allem nicht vermeidbar. Man kann vielleicht Risikofaktoren vermeiden, indem man seine Beziehung pflegt, nicht alleine ausgeht, Kontakt zu neuen Menschen distanziert hält, mit niemandem außer seinem Partner schläft- aber wenn es passiert, passiert es.

A$lOtfrxau


Ich möchte ihm das nicht verbieten, da es ihn glücklich macht und ich freue mich natürlich auch wenn es ihm gut geht.

Warum wäre es dann ein Problem, wenn er sich verliebt? Ich muss ehrlich sagen, ich verstehe diese ganzen strengen "Regeln" bei offenen Beziehungen nicht bzw. ich definiere "offen" wohl anders.

Wenn Gefühle entstehen ist Schluß.

"Kein Küssen"

Solche Festlegungen haben für mich jedenfalls nicht viel mit Offenheit bzw. einem freien Zusammenleben zu tun. Wenn man dem Partner schöne sexuelle Erlebnisse mit anderen "gönnt", wieso dann nicht auch die dazugehörigen Gefühle, Küsse usw.? Wo liegt da das Problem? Am Ende geht es dann doch wieder um Exklusivität. Die Beziehung ist offen, ABER...

Für mich eine komische Vorstellung: Da wird stundenlang miteinander gevögelt... Geschlechtsteile "dürfen" in den Mund genommen werden... aber wehe, es kommt zwischendurch zu einem Kuss auf den Mund :-o Und empfinden darf man für den Sexualpartner quasi auch nichts, sondern sich nur seiner körperlichen Hülle bedienen. Kurios. Aber freilich sollen Beziehung so gestaltet werden, dass es allen Beteiligten gut damit geht. Ich halte es nur für Augenwischerei, da so auf strikte Regeln und ein Verbot von Gefühlen zu bestehen. Kein Wunder, wenn es dann schwierig wird und am Ende doch Eifersucht aufkommt.

Ich denke ja, entweder ist man der Typ dafür (polygam/polyamor) und dann ganz oder gar nicht oder es ist nur ein halbgarer Kompromiss, der über kurz oder lang zu (emotionalen) Verstimmungen und Problemen führt.

ROalph}_HxH


@ Sommerkind:

Wenn ich jemandem erlaube mir ins Gesicht zu schlagen, tut es dann weniger weh?

Nein. Der Vergleich mit dem ins Gesicht schlagen hinkt, denn es war nicht die Absicht, dem Partner weh zu tun. Sinn der offenen Beziehung ist ja, dass beide Spass haben.

Nun ist hier aber offensichtlich etwas passiert, das weh getan hat. Aber wenn es nicht heimlich geschieht, dann fehlt schon mal der wesentlich schmerzhaftere Aspekt des betrogen werdens. Wenn man in einer offenen Beziehung merkt, dass man Grenzen überschritten hat, wo es weh tut, dann zieht man die Grenzen, was man erlaubt enger. Aber es ist leicht, das was passiert ist, zu verzeihen, denn es war so abgesprochen.

Das wichtigste in der o.B. sind gemeinsam aufgestellte Regeln. Ohne Regel wird immer jemand die Grenzen des anderen überschreiten. Wir hatten eine Weile eine o.B. und die Regel war eindeutig: Kein Übernachten und kein zig-faches Daten der selben Person, eben wegen der Gefahr, sich da zu verlieben. Das mit dem übernachten habe ich dann doch mal toleriert, weil ich nicht wollte, dass meine Frau nachts um 1 bei Schnee und Eisglätte ziemlich weit nach Hause fährt. Haben wir aber so nicht wieder gemacht, weil ich mich damit ziemlich unwohl gefühlt habe. Allein die Tatsache, dass einem sowas vom Partner dann aber zugemutet wird, gab Stress.

Man kann die Offenheit übertreiben. Wenn man sich Freiheiten nimmt, wo man weiß, dass man dem Partner weh tut, das ist nicht Sinn der offenen Beziehung. Das ist dann Betrug mit Ansage. Wenn der Partner anfängt, auf die eigenen Gefühle keine Rücksicht zu nehmen, geht da schnell sehr viel kaputt und das war's dann sehr schnell auch ganz mit der Beziehung.

hLatsi<chsctetbsbexmüht


Solche Festlegungen haben für mich jedenfalls nicht viel mit Offenheit bzw. einem freien Zusammenleben zu tun. Wenn man dem Partner schöne sexuelle Erlebnisse mit anderen "gönnt", wieso dann nicht auch die dazugehörigen Gefühle, Küsse usw.? Wo liegt da das Problem? Am Ende geht es dann doch wieder um Exklusivität. Die Beziehung ist offen, ABER...

Für mich eine komische Vorstellung: Da wird stundenlang miteinander gevögelt... Geschlechtsteile "dürfen" in den Mund genommen werden... aber wehe, es kommt zwischendurch zu einem Kuss auf den Mund :-o Und empfinden darf man für den Sexualpartner quasi auch nichts, sondern sich nur seiner körperlichen Hülle bedienen. Kurios. Aber freilich sollen Beziehung so gestaltet werden, dass es allen Beteiligten gut damit geht. Ich halte es nur für Augenwischerei, da so auf strikte Regeln und ein Verbot von Gefühlen zu bestehen. Kein Wunder, wenn es dann schwierig wird und am Ende doch Eifersucht aufkommt.

Ich denke ja, entweder ist man der Typ dafür (polygam/polyamor) und dann ganz oder gar nicht oder es ist nur ein halbgarer Kompromiss, der über kurz oder lang zu (emotionalen) Verstimmungen und Problemen führt.

:)^

R+alpph_HxH


Was die Sache schwierig macht: Sex ist ja prinzipiell schöner mit jemandem, wo man etwas aufeinander eingespielt ist. Und der perfekte Sexpartner lauert ja nicht an jeder Ecke. Gerade als Mann stößt man doch häufig auf Frauen, die einem fremdgehen unterstellen und sich lieber gar nicht erst treffen wollen. Wenn man nicht so der Casanova ist, kann das beliebig schwierig werden und die offene Beziehung dann sehr einseitig. Frau hat Spass, Mann sucht vergeblich. Und dann hat man endlich mal jemanden gefunden und darf nur ein Mal?

S!tatusQuEoVaxdis


Hat er aber welche für sie, dann wird er sich weiter mit ihr treffen wollen - ob nun erlaubt oder heimlich. Ein diesbezügliches Verbot der TE wird nicht zur Folge haben, dass ihr Freund sagt: "Nagut, dann treffe ich mich nicht mehr mit dieser Frau, für die ich Gefühle habe, dafür liebe ich DICH jetzt umso mehr". Hab ich so jedenfalls noch nie erlebt oder davon gehört.

Ein Verbot wird nichts bringen. Aber wenn ich jemanden liebe, respektiere und achte, dann möchte ich ihn nicht verletzen. Das schließt dann in meinen Augen ein, dass ihr Partner von sich aus diese andere Frau nicht mehr sehen und treffen möchte (natürlich möchte er das noch, wenn Gefühle im Spiel sind, aber die Gefühle für seine Partnerin und der Wunsch, sie nicht zu verletzen, sollten höher stehen).

Du glaubst also, dass ein Mensch seine Gefühle unter Kontrolle hat? Ich bin Mitte 40 und hab schon einiges erlebt - was ich bisher nicht erlebt habe ist, dass Menschen ihre Gefühle kontrollieren können. Wenn jemand sich verliebt, verliebt er sich - das hängt von so vielen Faktoren ab, emotionalen, biologischen, das ist niemals rational und vor allem nicht vermeidbar. Man kann vielleicht Risikofaktoren vermeiden, indem man seine Beziehung pflegt, nicht alleine ausgeht, Kontakt zu neuen Menschen distanziert hält, mit niemandem außer seinem Partner schläft- aber wenn es passiert, passiert es.

Nee, vollständig kontrollieren kann man seine Gefühle nicht, das stimmt. Aber wie ich vorher schon schrieb, man hat im Allgemeinen (zumindest geht mir das so), bis zu einem Punkt, durchaus die Möglichkeit gegenzusteuern und die Reißleine zu ziehen, wenn man möchte. Sich Hals über Kopf zu verlieben ist in meinen Augen schon ein ziemliches Warnsignal für die bestehende Beziehung und passiert imho auch nicht, wenn dort alles passt. Man ist also als erwachsener Mensch seinen Gefühlen durchaus nicht völlig hilf- und wehrlos ausgeliefert.

L@aylax101


Eigentlich befasse ich mich nie mit dem Thema ''Offene Beziehung'', da mir allein das Lesen dieser zwei Worte einen Stich versetzt, aber hier muss ich doch mal was zu schreiben.

Auch eine offene Beziehung kann ihre Grenzen haben, und er hat deine anscheinend überschritten. Du bist eifersüchtig, und seine Affäre bereitet dir Sorgen, das sollte er akzeptieren und es unterlassen, regelmäßig bei ihr zu übernachten. Da er ansonsten jede andere Frau flachlegen darf, die ihn auch möchte, sollte er ja wohl kein Problem damit haben - es sei denn, das mit der Affärenfrau ist doch keine normale Sexgeschichte.

S|ommer-k"ind4x4


Was die Sache schwierig macht: Sex ist ja prinzipiell schöner mit jemandem, wo man etwas aufeinander eingespielt ist. Und der perfekte Sexpartner lauert ja nicht an jeder Ecke. Gerade als Mann stößt man doch häufig auf Frauen, die einem fremdgehen unterstellen und sich lieber gar nicht erst treffen wollen. Wenn man nicht so der Casanova ist, kann das beliebig schwierig werden und die offene Beziehung dann sehr einseitig. Frau hat Spass, Mann sucht vergeblich. Und dann hat man endlich mal jemanden gefunden und darf nur ein Mal?

In der letzten Aussage muss ich dir zustimmen: Wenn man jemanden gefunden hat, mit dem man richtig guten Sex hat, wird man das nicht aufgeben wollen.

Deine erste Aussage kann ich allerdings nicht bestätigen: Ich finde den Sex vor allem ganz am Anfang einer neuen Beziehung am Besten, weil am aufregendsten. Nach ein paar Jahren hab ich meistens keine Lust mehr auf Sex mit dem selben Mann. Da geht wohl vielen so. Ist dies nicht auch der Grund einer offenen Beziehung? Abwechslung?

Nee, vollständig kontrollieren kann man seine Gefühle nicht, das stimmt. Aber wie ich vorher schon schrieb, man hat im Allgemeinen (zumindest geht mir das so), bis zu einem Punkt, durchaus die Möglichkeit gegenzusteuern und die Reißleine zu ziehen, wenn man möchte. Sich Hals über Kopf zu verlieben ist in meinen Augen schon ein ziemliches Warnsignal für die bestehende Beziehung und passiert imho auch nicht, wenn dort alles passt. Man ist also als erwachsener Mensch seinen Gefühlen durchaus nicht völlig hilf- und wehrlos ausgeliefert.

Ja da hast du Recht. Wobei: In welcher langjährigen Beziehung (10 Jahre und länger) passt schon "alles"? Anfangs ist doch immer alles leicht und einfach und super, und mit den Jahren tun sich oft immer größere Defizite und "Lücken in der Bedürfnisbefriedigung" auf. Man schließt Kompromisse, akzeptiert, dass der eigene Partner niemals 100% meiner Bedürfnisse erfüllen kann und sieht auch, in welchen Lebensbereichen man vielleicht nicht ideal zusammenpasst.

Dann kommt es häufiger vor, dass sich jemand anderweitig verliebt.

SKch.okolAadFens}üchKtige


Ich muß ja sagen, ich finde es immer wieder interessant, in solchen Beiträgen zu lesen. Respekt vor allen, die eine offene Beziehung leben können.

Ich ticke da scheinbar komplett anders. Wenn ich nicht grad total sexuell ausgehungert bin - und das gab es bei mir glücklicherweise kaum - kann ich mir Sex ohne Gefühle gar nicht vorstellen. Das muß vielleicht nicht grad die große Liebe sein, aber ein bißchen Gefühl gehört da mit dazu.

R1alph6_HH


Deine erste Aussage kann ich allerdings nicht bestätigen: Ich finde den Sex vor allem ganz am Anfang einer neuen Beziehung am Besten, weil am aufregendsten. Nach ein paar Jahren hab ich meistens keine Lust mehr auf Sex mit dem selben Mann. Da geht wohl vielen so. Ist dies nicht auch der Grund einer offenen Beziehung? Abwechslung?

Naja, die Abwechslung ergibt sich ja schon darauf, dass der 2. Partner anders ist als der 1. Und der Reiz des neuen wird schon ein bisschen länger halten als nur eine Nacht. Da gibt es genug zu probieren.

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