» »

Höchste Zeit für ein neues Gesicht!

Endlich - med1 zieht um. Auf eine neue, zeitgemäße Plattform.

Ein so großer Umzug benötigt allerdings etwas Zeit. Daher ist med1 in den kommenden 24 Stunden nur mit Einschränkungen nutzbar: Neue Diskussionen, Antworten, das Registrieren oder das Versenden und Löschen privater Nachrichten (PNs) ist für die Dauer des Umzugs nicht möglich. Diese Funktionen sind erst nach dem Abschluss der Arbeiten wieder verfügbar.

Achtung: Änderungen im persönlichen Account oder Löschungen, die Ihr während des Umzugs macht, werden nicht mit übertragen.

Ich bin meinem Freund intellektuell stark unterlegen!

DLie+ S@ehxerin


Könntet ihr euch vorstellen auf Dauer mit einem Menschen zusammen zu sein, der euch nicht das Wasser reichen kann, was die Intelligenz betrifft, und mit dem ihr euch leider nicht überalles unterhalten könnt?

formuliere die frage doch mal ganz anders ;-D so, wie du sie stellst, ist schon so viel an "ich-bin-sooo-klein" enthalten, dass mir das schon fast weh tut!

ich habe studiert, mein mann ist handwerksmeister. er interessiert sich für technik, naturwissenschaften, sport... ich interessiere mich für politik, psychologie (dafür muss ich mich natürlich auch bei klatsch und tratsch und promis schlau machen :=o ). ich lese viel, er schaut viele dokumentationen...

würden wir beide bei günther jauch antreten, würde er bei der 32.000€ frage im bereich literatur rausfliegen, ich wohl bei der 1000€ frage geographie ;-)

damit will ich sagen, dass ich ihm in "seinen themen" nicht das wasser reichen kann und er mir bei "meinen" nicht - muss aber auch keiner von uns, weil eine beziehung doch kein bildungswettbewerb ist!

das hier, ist für mich das ausschlaggebende:

Die Frage ist also wie neugierig und interessiert bist du?

ich könnte nicht mit jemandem zusammen sein, der vollkommen vernagelt, intolerant und desinteressiert durchs leben geht!

fMalli_n'gleaxves


@ lewian

Danke für deine liebe Antwort! Ehrlich gesagt ist es auch ein großer Wunsch von mir selbst. Ich habe gemerkt, dass ich es sehr schön fände mehr Wissen zu besitzen. Einfach neue Dinge erfahren und kennenlernen. Wissbegierig war ich nicht immer, darum vermute ich ist dies der Grund für die Wissenslücken bei mir. Das Problem an welchem ich scheitere ist a) die Zeit und b) Ich lese mir einen Artikel durch zum Thema "das menschliche Gehirn" , und merke nach ein paar Wochen, dass ich schon wieder total viel vergessen habe, weil es nicht wirklich im LZG gespeichert wurde. Da zweifel ich dann auch immer an mir?! Mein Freund kann sich das z.B. alles merken.

Zudem fände ich es natürlich auch schön, mit eigenen Themen und Beiträgen meinen Freund zu überraschen und nunja vielleicht auch sein Wissen bereichern zu können. Oder einfach gesagt: Mehr Austausch! Mehr Diskussionen!

An meinem Selbstbewusstsein liegt es sicherlich auch. Ich muss sagen, ich wurde in meiner Familie nicht so wirklich als intelligent angesehen. Also meine Eltern lieben mich total, aber mein Bruder z.B. der war auch Typ Überflieger! Ist er immer noch. Früher war ich oft neidisch auf ihn, inzwischen bewundere ich ihn sehr. Folge dessen war, dass ich eine Zeitlang überhaupt kein Interesse an Bildung hatte und es als langweilig empfand, inzwischen hat sich dies aber geändert und ich lernen sehr gerne.

Mein Freund gibt mir nicht das Gefühl das ich dumm bin. Er sagt er hält mich für klug und merkt, dass ich einen sehr fitten Geist besitze. Trotzdem schäme ich mich, wenn ich immer so wenig zu seinen Themen beitragen kann :( Ich schätze meinen Freund als jemanden ein, dem Bildung schon am Herzen liegt, das merke ich auch daran, dass er sich ständig weiterbildet.

@ doomhide:

Du hast eine sehr schöne Sicht auf dieses Thema! Finde ich bewundernswert. :)*

Wie ist das bei euch? Bildet ihr euch gerne weiter? Lest ihr viel zu bestimmten Themen? Über welche Themen unterhaltet ihr euch gerne mit eurem Partner?

sIensibSel#mann9x9


Warum sollst du denn bitte Ahnung von Dingen haben, die dich nicht interessieren und warum schliesst du daraus auf euren Intellekt?

Was genau hast du von Humboldt oder von Faust nicht verstanden?

Ahnung von Dingen zu haben ist sinnvoll, weil es nützlich sein kann, weil es besser die Welt zu verstehen lernt.

Ein Naturwissenschaftler z.B. fragt nicht zuerst: "Wozu brauche ich das?", sondern er fragt zunächst danach, wie die Natur aufgebaut ist, welche Gesetze sie hat- oft ist erst der zweite Schritt der, danach zu fragen, wofür man das nutzen kann (das macht dann meistens der Ingenieur/Techniker). Wenn ich mir z.B. Wissen über Geschichte oder Wirtschaft aneigne, dann frage ich nicht danach: "Wozu brauche ich das?", sondern ich weiß, dass es mir hilft, das Denken und Handeln der Menschen besser zu verstehen, richtige Entscheidungen besser und bewusster im Leben treffen zu können- ich bin ja auch immer ein Bürger, der z.B. Wahl-Entscheidungen mit trifft.

Wenn ich mich mit medizinischen Fragen auseinandersetze, dann hilft es mir im Leben, z.B. bei der Lebensgestaltung, bewusster Entscheidungen zu treffen, die meiner Gesundheit zuträglich sind.

Ich interessierte mich nie besonders für Sprachen, auch nicht für Englisch- dennoch wusste ich, dass es an der einen oder anderen Stelle nützlich sein kann, darüber bescheid zu wissen. Also überwand ich meinen inneren Schweinehund und lernte Englisch ...

Der größte Teil der Probleme der Menschen fängt mit fehlender Bildung an, auch Fach"idioten" haben eine Bildungschwäche ...

DKi,e TSeheryin


Trotzdem schäme ich mich, wenn ich immer so wenig zu seinen Themen beitragen kann

warum? wie läuft das denn ab? sagst du "keine ahnung" und würgst das thema ab, oder signalisierst du interesse, stellst fragen...

S}unfBlow*er_x73


Er frägt mich ob ich weiß wozu xy da ist, oder ob ich dies oder jenes weiß und kenne etc. etc

Ist das eher beiläufig im Gespräch, oder hat das schon gezielten "Ausfrage"-Charakter?

Mein Freund hat formell auch ein geringeres Bildungsniveau (Realschule, Handwerker, div. Weiterbildungen, Meister). Plus eine zu spät erkannte Legasthenie, die natürlich Folgen hat. Eine Uni hat er nie von innen gesehen und kann mit meinem akademischen Hintergrund (inkl. mehrjährige Wissenschaftler-Tätigkeit und abgebrochene Promotion) nicht viel anfangen. Da ist er unterlegen. Er ist auch bei manchen bürokratischen Dingen im Alltag unsicher/unterlegen. Andererseits hat er ein unglaubliches Geschichtswissen, einfach aus Interesse heraus. Ich bin da die Totalniete. Freundlich formuliert. Gilt auch für Physik und so einige andere Themenbereiche.

Im Alltag - solange er nicht total von pseudointellektuellem Geschwurbel einiger weniger Uni-Kollegen eingeschüchtert wird - gibt es letztlich somit kein Hierarchiegefälle. Jeder hat seine Wissenbereiche und die Bereiche, die von Desinteresse und/oder Nichtwissen gekennzeichnet sind.

Aber er ist offen, interessiert etc., so dass das reicht. Und ich finde es sehr angenehm, dass er nicht auch aus "meinem" Umfeld kommt, sondern mir nach Feierabend Ablenkung und andere Themen bietet.

Fazit: Nicht klein machen - aber ggf. ein wenig über den Tellerrand schauen. Wobei mein Gehirn manches nicht mitmacht: Habe meinem Freund so oft zugehört bei Geschichtsthemen, so viele Dokus mit ihm geguckt. Das ist 2 Tage später aber weg. Mein Hirn kann Geschichte einfach nicht.

WCowdehZouxse


Ich sehe es wie Die Seherin: Mach Dich doch nicht so klein, das macht Dein Freund doch auch nicht.

Trotzdem schäme ich mich, wenn ich immer so wenig zu seinen Themen beitragen kann

Aber warum? a) Das Thema interessiert Dich von vorneherein nicht und langweilt Dich - ja mei. b) Das Thema interessiert Dich, aber Du weißt nichts drüber, dann stelle Fragen, sei neugierig, frage kritisch nach. Damit trägst Du doch sehr zu dem Thema bei, und zwar auf Augenhöhe. Aber schämen?? Nein.

d:oom<hide


@ Sensibelman

Günstig ist, wenn man auch mal das Betriebssystem wechselt und versucht, auch mal etwas hinter eine grafische Oberfläche zu blicken.

Hey... da fehlt der obligatorische Link zu Ubuntu / Mint. ;-)

s ensWibel<mann9x9


da fehlt der obligatorische Link zu Ubuntu / Mint.

Zur Abwechslung [[https://www.freebsd.org/de/ verweise ich mal hierauf]]- das ist anspruchsvoller ;-)

Lpew!i;an


fallingleaves

An meinem Selbstbewusstsein liegt es sicherlich auch. Ich muss sagen, ich wurde in meiner Familie nicht so wirklich als intelligent angesehen. Also meine Eltern lieben mich total, aber mein Bruder z.B. der war auch Typ Überflieger! Ist er immer noch. Früher war ich oft neidisch auf ihn, inzwischen bewundere ich ihn sehr. Folge dessen war, dass ich eine Zeitlang überhaupt kein Interesse an Bildung hatte und es als langweilig empfand, inzwischen hat sich dies aber geändert und ich lernen sehr gerne.

Vielleicht ist es eine Kindheitsgeschichte, die da in dir ablaeuft, eine ganz alte Stimme in dir, die dir sagt, du bist zu dumm? Als du Kind warst, hast du das als Botschaft empfangen vielleicht, von deinen Eltern oder deinem Bruder? Und jetzt bist du immer noch etwas empfindlich dagegen, deine Intelligenz verglichen zu sehen bzw. das selber zu tun.

Also wenn du dir aus eigener Neugier mehr Wissen aneignen willst, ist das ja schoen. Ich glaube halt, dass diese ganzen Verlustaengste und diese Selbstabwertung bei dir keine Basis haben, und ich wuerde dir wuenschen, dass du irgendwie daraus kommst.

Vor allem, dein Bruder und dein Freund haben irgendwelche speziellen Faehigkeiten. Das ist schoen fuer sie und wenn du dich davon bereichern laesst, auch schoen fuer dich. Darueber kannst du dich freuen. Du musst da aber nicht "mithalten", die Menschen sind unterschiedlich, du darfst du sein!

Ich habe einen Freund, der ist eine wandelnde Enzyklopaedie, unglaublich. Der fragt dann auch manchmal ganz verwundert, weisst du das? Weisst du das nicht? Das ist aber gar nicht arrogant oder abwertend, das ist bloss sein persoenlicher Knall, er hat kein intuitives Verstaendnis dafuer, dass nicht jeder so ein fleischgewordenes Lexikon sein kann wie er. (Hat er also auch schon mal einen "Schwachpunkt"... ist aber OK, macht ihn menschlich.)

kYleiner_drcachenstexrn


Also wenn dein Freund nicht der hinterletzte Depp ist, der dich ständig klein machen will - und das lese ich hier definitiv nicht - liegt das Problem wohl wirklich nur an dir und der Tatsache, dass du dich für "dumm" und "ungebildet" hälst und das was mit deiner Familiengeschichte zu tun hat. :°_

Liebe TE, niemand kann alles wissen und im Endeeffekt sind wir alle mehr oder weniger Fachidioten.

Ich bin wirklich sehr, sehr gut in meinem Arbeitsgebiet, dazu kommen noch ein paar Themengebiete, die mich persönlich interessieren, aber der Rest? Wenig bis nichts. Physik? Keinen Schimmer. Chemie? Nada.

In manchen medizinischen Bereichen bin ich ziemlich gut, aber das liegt eher an meinen Krankheiten und dass mir als "mündige Patientin" nichts anderes übrig gebleiben ist, als mich da einzuarbeiten.

Ich arbeite viel zu viel, um mir neues Wissen anzueigenen, auch wenn ich es gerne würde.

Für manche Menschen ist es Entspannung, Fachbücher zu lesen und sich weiterzubilden, zu denen gehört offensichtlich dein Freund, andere Menschen brauchen andere Dinge zur Entspannung und finden Weiterbildung anstrengend, dazu gehörtst wohl auch du. Ich definitiv auch!

Und natürlich vergisst man Sachen, die man nicht braucht, das ist ganz normal und hat nichts mit Dummheit zu tun. Ich hab mir z.B. mühsam die kyrillische Schrift und den Grundkurs "Russisch" angeeignet, weil ich ein paar Wochen in Russland verbracht habe. Ich war echt schon ganz gut, konnte auch kleine Unterhaltungen führen und mich im Alltag verständigen. 3 Jahre später - alles weg :=o .

Das ist völlig normal!

Fazit: Du wirst deinen Freund bestimmt nicht verlieren, weil du nicht alles weißt oder ihn nicht mit den neuesten Superinfos aus der Astrophysik überraschen kannst, sondern eher, weil du ihn auf einen Sockel stellst und dich klein machst, das ist nämlich für die meisten Leute, die nicht auf solche Spielchen stehen, total nervig und anstrengend!

s_ensi!belm6ann9x9


Für Bildung ist es nie zu spät und es kann ein spannendes Hobby sein ...

dsooCmhxide


@ FallingLeaves

Du hast eine sehr schöne Sicht auf dieses Thema! Finde ich bewundernswert. :)*

Vielen Dank! :-)

Wie ist das bei euch? Bildet ihr euch gerne weiter? Lest ihr viel zu bestimmten Themen? Über welche Themen unterhaltet ihr euch gerne mit eurem Partner?

Naja... also wir sitzen jetzt nicht zusammen und pauken Vokabeln oder sowas aber wir lesen ab und an dieselben Bücher, schauen Dokumentationen zusammen, ich zeige ihr etwas dass ich interessant finde und irgendwo gefunden habe, sie ebenso... wie man das eben so macht in einer Beziehung. Ich lese viel mehr als sie, dafür spricht sie mehr mit Menschen, hat sehr feine Antennen für die Befindlichkeiten und weiß wie man einen unglücklichen Menschen (z.b. mich ;-) ) zum Strahlen bringt oder wie man ihn ermutigt (Das ist auch etwas was meiner Meinung nach sehr mit Intelligenz zu tun hat aber nirgendwo abbildbar ist). Sie holt, was das Lesen angeht, auf und sagt nicht mehr sofort "ich kann das nicht, mach du das" sondern sie wirft immer öfter Google an, hilft sich selbst und überrascht mich mit Dingen die sie kürzlich gelernt hat... und wenn das nur ein Kochrezept ist. Klar, Kochen und Geschichte sind zwei komplett unterschiedliche Bereiche aber wer hat eigentlich den Mist in die Welt gesetzt, dass man immer alles gemeinsam haben muss? Gemeinsame Interessen, gemeinsame Bildung, gemeinsamer Abschluss, dieselbe Arbeit, dieselbe Meinung über alles... wie öde ist das denn? Also ich für meinen Teil streite mich auch gerne mal mit Menschen weil wir unterschiedliche Meinungen haben.

@ Sunflower_73

Mein Freund hat formell auch ein geringeres Bildungsniveau (Realschule, Handwerker, div. Weiterbildungen, Meister). Plus eine zu spät erkannte Legasthenie, die natürlich Folgen hat.

Meine Partnerin ist angeblich auch Legasthenikerin und als ich sie kennengelernt habe hat sie bei einem Supermarkt an der Kasse gesessen, konnte kaum ein Wort richtig schreiben und war selbst der Meinung dumm zu sein. Jetzt aber schreibt sie (fast) Fehlerfrei und hat sich bis zur Assistenz der Bereichsleitung hochgearbeitet. Ich halte es echt für ein Verbrechen jemandem leichtfertig zu sagen das er doof sei oder wegen einer Störung seine Makel niemals beheben könne weil er dadurch den Eindruck bekommt, dass jede Anstrengung umsonst ist und sich durch Mühe niemals etwas ändern lässt. Man verliert den Willen und die Kraft an sich selbst zu arbeiten. In diesem Sinne sehe ich Legasthenie und z.b. ADHS sehr kritisch.

E|hemalKiger Nuhtz|er (#502x711)


@ fallingleaves:

Aus deinen Beiträgen lese ich sehr viel Unsicherheit heraus und irgendwie Druck doch aktiver zu sein, mehr zu lesen, mehr zu wissen, mehr zu tun. Du bereust dass du früher nicht mehr gemacht hast. Als müsstest du deinem Freund etwas beweisen.

Aber das musst du doch nicht. Ihr müsst nicht über die gleichen Themen Bescheid wissen. Ihr habt unterschiedliche Interessengebiete. Das heißt nicht dass du ihm unterlegen bist.

Ihr könnt euch doch austauschen miteinander. Von einander lernen. Du von ihm und er von dir. Ihr seid einfach unterschiedlich in der Informationsverarbeitung.

Ich vermute dein Partner ist ein Mensch wie ich: Wissen anlesen und einsaugen wie ein Schwamm. Sobald ich in irgendeinem Buch, sei es ein Roman oder Sachbuch gelesen habe, ist es bei mir gespeichert. Das passiert automatisch, ohne dass ich es bewusst erlernen muss. Mein Partner hingegen sucht sich gezielt Informationen zu bestimmten Themen raus und liest sich dazu ein. Etwas das ich eigentlich nur mache wenn ich explizit was wissen muss. Und deswegen sind mein Partner und ich dahin gehend auf unterschiedlichen Ebenen.

Ich kann ohne mich dafür anzustrengen mit jedem SmallTalk führen, weil ich ein breit gefächertes Wissen habe und nur wenige Themen bei denen ich noch nie Berührungspunkte hatte. Mein Partner hingegen hat richtig tiefes Wissen zu bestimmten Themen und ist bereit von anderen zu lernen, wenn er etwas nicht weiß oder sich zu informieren wenn ihn das Thema näher interessiert.

Mal ein Beispiel zur Verdeutlichung. Wenn ich mich mit jemanden über Videospiele unterhalte dann kann ich das wieder geben was ich selbst gespielt habe, welche Spiele auf einer bestimmten Konsole erschienen sind, aber eben nur auf der Spiele-Plattform die ich selbst bediene.

Mein Partner allerdings kann noch benennen wer das Spiel entwickelt hat, wann das Spiel erschienen ist, wer die Musik komponiert hat, wie der Zeichner des Hauptcharakters hieß, auf welcher Konsole, ob es eine Neuauflage gab, wie die Bewertungen der Presse und der Spielecommunity waren, welches DLC das Spiel hat etc. Also alles Dinge die mich a) nicht in der Tiefe interessieren und b) die ich auch nicht benötige um ein Spiel gerne spielen zu können. Aber da dies sein Steckenpferd ist, bewundere ich sein Wissen und weiß genau wohin ich mich wenden kann wenn ich etwas bestimmtes will.

Was ich dir sagen will: Du musst dich nicht verbiegen nur damit du dich nicht mehr unterlegen fühlst, du solltest den Blickwinkel ändern. Er weiß halt andere Sachen als du. Anscheinend klappt es doch zwischen euch. Also grübel nicht darüber nach was du nicht kannst, sondern was du kannst und wenn du etwas nicht weiß und er schon, dann kannst du ihn ganz ungeniert danach fragen. Weil er halt die Themengebiete abdeckt als du.

dNol.oxrous


fallingleaves,

gibt es denn Bereiche, in denen Du mehr Wissen hast als Dein Freund? Wie alt bist Du, wie alt ist er?

Ist er schon im Beruf?

Bei uns ist es so, dass ich denke, mein Mann ist klüger und er denkt, ich sei klüger. Tatsache ist,

dass wir uns ergänzen. Er hat einfach komplett andere Fachbereiche, in denen er klug ist und ich meine ;-D

Dazu kommt gemeinsames Wissen. So ergänzen wir uns prima. Vielleicht ist es ja bei Euch genauso?

Und: Während des Studiums habe ich mich auch auf dieses konzentriert und nicht sooo viel rechts und links

geschaut. In meiner Freizeit habe ich lieber meinen Hobbies gefrönt :-D

Aber ich konnte vieles nachholen NACH dem Studium :=o

-yvietOnamepsinx-


Für mich ist es unvorstellbar mit einem mir unterlegenen Mann zusammen zu sein. Ich muss mich gut unterhalten können und ich mag es wenn er mehr weiß als ich, so da sich ihn auch mal etwas fragen kann bzw, er in Situationen auf Ideen kommt, Antworten kennt etc.

Ich hätte schon bei Freunden ein riesen Problem, wenn diese nicht auf meinem Niveau wären. Damit käme ich ebenfalls nicht klar. Da sollte es sich die Waage halten. Hat gar nichts damit zu tun das andere weniger Wert haben, es geht um die Zeit die man miteinander verbringt und wenn da keine qualitativen Gespräche zustande kommen, sondern nur ja und haben haha hehe, dann ist mir das zu einfältig.

Ob solche Konstellationen in Beziehungen gut gehen? Ich denke nicht dauerhaft.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH