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Fremdgehen? Ich? Niemals!

ELhemafliger uNutzmer (#60237x2)


Ich hatte ja bei dem Zeug, das M!ss_Delicious da verzapft, ansatzweise Schnappatmung vor Ich-weiß-nicht-soll-ich-lachen?, aber DAS schlägt jetzt echt der Gewächshausgrube die dicksten Kartoffeln aus! ;-D ;-D ;-D Das ist doch ein Scherz, oder? Bittebitte?

Ja du darfst gerne lachen wenn dir danach ist. :-)

Es ist übrigens egal, ob 2 Frauen oder Mann und Frau.

Eine Beziehung unterscheidet sich doch von einer platonischen Freundschaft durch Leidenschaft, Sex...?

Liebe ich einen Partner noch, aber nicht sexuell, dann ist das eine gute Freundschaft,

und da braucht man den anderen auch nicht betrügen und belügen, sondern man kann das quasi "umtaufen".

Vorher mal Beziehung, nun gute Freundschaft.

Wo ist das Problem?

S\h)ojxo


Es ist übrigens egal, ob 2 Frauen oder Mann und Frau.

Na, dann ist ja gut, dass du diese Frage voranstellst:

Ihr seid doch 2 Frauen?

Liebe ich einen Partner noch, aber nicht sexuell, dann ist das eine gute Freundschaft,

und da braucht man den anderen auch nicht betrügen und belügen, sondern man kann das quasi "umtaufen".

Vorher mal Beziehung, nun gute Freundschaft.

Wo ist das Problem?

Weiß nicht. Für die allerallermeisten Menschen ist das halt nicht so einfach, aber wenn man das auf deinem Planeten halt ganz einfach und ohne emotionales Geruckel so macht, dann freut mich das für dich, dann habt ihr es ja sehr unkompliziert miteinander. Hier auf der Erde ist das alles leider so komplex, dass sich geschätzt 70% unserer Filme und Bücher und sonstigen Geschichten in mehr oder minder großem Ausmaß mit solchen Problemen befassen, also der Komplexität der Liebesbeziehung und so, wir Erdlinge sind da ein bisschen komisch.

E\hem8al.igOeru Nutz)erR (#6l02372)


Meine Frage "ihr seid doch 2 Frauen" war so gemeint, dass da Impotenz kein möglicher Grund sein kann für die Sexlosigkeit.

Dass darauf "Rücksicht" genommen wird beim heimlichen Fremdgehen.

Weiß nicht. Für die allerallermeisten Menschen ist das halt nicht so einfach, aber wenn man das auf deinem Planeten halt ganz einfach und ohne emotionales Geruckel so macht, dann freut mich das für dich, dann habt ihr es ja sehr unkompliziert miteinander. Hier auf der Erde ist das alles leider so komplex, dass sich geschätzt 70% unserer Filme und Bücher und sonstigen Geschichten in mehr oder minder großem Ausmaß mit solchen Problemen befassen, also der Komplexität der Liebesbeziehung und so, wir Erdlinge sind da ein bisschen komisch.

Ja das ist tatsächlich ein merkwürdiger Planet, wo es normaler ist, sich anzulügen, den Partner, den man angeblich liebt, zu hintergehen und zu betrügen,

als dass man mireinander redet und dazu steht, dass die Luft raus ist und man sich eben noch mag/liebt wie eine Schwester.

Da muss man doch nicht auf Teufel komm raus auf einer Beziehung bestehen bleiben. ???

Deswegen kann man doch weiter die Freizeit... miteinander verbringen.

Bxadebxär


Aber mit dieser Ungewissheit leben wir doch immer, im Kontakt mit anderen Menschen oder? Wir können es schlicht nicht genau wissen wer wann was genau hätte wissen wollen oder auch lieber nicht. Wir können immer nur raten auf Basis dessen, was wir über das Gegenüber wissen.

Klar, totale "Wahrheit" gibt es nie. Objektiv mag sie erkennbar sein, wir Menschen nehmen sie aber nur durch den Filter unserer subjektiven Wahrnehmung auf, und das was wir einem anderen Menschen gegenüber kommunizieren, ist ebenfalls zwangsläufig ausgewählt (#Konstruktivismus). Diese Tatsache lässt sich aber ziemlich leicht zu einem Freibrief für das ummünzen, was gemeinhin als "Unehrlichkeit" verstanden wird.

Man kann dieses Thema kaum abschließend diskutieren. Im Einzelfall ist ohnehin alles möglich, an Beziehungskonstellationen gibt es ja so ziemlich alles was man sich vorstellen kann. Da die TE ja nichts über ihre Konstellation erzählt hat, wird hier sehr allgemein und subjektiv diverser Senf abgegeben. Und da denke ich: Das Verhalten ist konfliktvermeidend. Es wird so getan, als wäre es für die Freundin der Weltuntergang, von dem Fremdgehen zu hören und deshalb wird das Thema lieber nicht weiter thematisiert. Das ist anmaßend. Wie wäre es denn, dem Partner zuzutrauen, dass er mit der harten Realität klar kommt? Vielleicht entwickelt sich dadurch eine wirklich offene neue Situation? Wie kann man seinem Partner denn diese Chance zur Weiterentwicklung verwehren und ihn so bevormunden? Ich halte es für ziemlich ausweichend, sich diesbezüglich einzureden, man schone das Gegenüber ja nur. Vor allem schont man sich selbst.

Was wenn sie es ihr nun erzählt und die ruft:"Wieso hast du mir das angetan? Das hab ich doch gar nicht wissen wollen und nun ist es viel schwerer?!"

Sie könnte sagen: "Ich wollte nicht, dass ein riesiger unausgesprochener Elefant unsere Beziehung begleitet."

PDur_istsaWftfast%siruxp


Das kannst Du Dir unendlich lange einreden, Du weißt es aber nicht.

Ich kann nur nach bestem Wissen und Gewissen handeln wie jeder andere auch.

Was ist, wenn sie aus allen Wolken fällt und ihr Sterbebett von dem Bewusstsein geprägt ist, dass Du die letzten Jahrzehnte ein - aus ihrer Perspektive - Doppelleben geführt hast?

Dann habe ich einen großen Fehler gemacht. Es könnte aber ein genau so großer Fehler sein, es ihr jetzt zu sagen.

Wieso nennt ihr dieses Ding "Beziehung", wenn es im Grunde eine gute Frauenfreundschaft, WG.. ist?

Weil es keine gute Frauenfreundschaft ist, sondern eine Partnerschaft. Ich führe gute Frauenfreundschaften und für diese Frauen empfinde ich etwas ganz anderes, als für meine Partnerin. Und meine Partnerin liebt mich auch nicht wie eine gute Freundin oder Schwester, das fühlt sich deutlich anders an, auch wenn wir keinen Sex mehr haben.

Es wird so getan, als wäre es für die Freundin der Weltuntergang, von dem Fremdgehen zu hören und deshalb wird das Thema lieber nicht weiter thematisiert. Das ist anmaßend.

Nicht weniger anmaßend, als die Annahme wildfremder Menschen, dass meine Partnerin es eigentlich wissen wollen würde. Weißt du, im Gegensatz zu euch hier kenne ich diese Frau halt seit 20 Jahren und habe viele intensive Gespräche mit ihr geführt. Deshalb wollte ich es ja auch gar nicht weiter zur Diskussion stellen hier.

Wie wäre es denn, dem Partner zuzutrauen, dass er mit der harten Realität klar kommt?

Wieso soll ich aber alles, was sie diesbezüglich mir gegenüber bereits geäußert hat, ignorieren? Sie würde es nicht wissen wollen, Punkt. Das ist die Aussage, mit der ich umgehen muss und nicht mit den theoretischen Annahmen irgendwelcher x-beliebigen Menschen, die nur von sich ausgehen und deshalb glauben, dass meine Partnerin ganz anders gestrickt ist.

M4!s5s_D=eliYcious


Man kann gerne über mich lachen :)= ich bin stolz auf mich so eine Einstellung zu haben und nicht sowas armseliges vertreten zu müssen, dass Fremdgehen in Ordnung ist. Da zweifel ich am gesunden Menschenverstand bei einigen!!! ":/

D'i)eDoxsismSachtdaxsGift


Wir können uns im Forum noch in Jahrzehnten darüber auslassen bzw. austauschen, welche Lösung in Sachen Beziehung, Sex und Partnerschaft die optimalste ist..

Ich habe so lange kein persönliches Problem mit unterschiedlchen Meinungen, als Forenschreiber ihre persönliche Sichtweise/n nicht zur "allgemeingültigen Religion" erklären. Das Leben und seine Menschen sind Unikate, die durchaus unterschiedliche Motitive und (moralische) Einstellungen zu individuellen zwischenmenschlichen Themen vertreten dürfen.

Für mich ist allerdings die Grenze der eigenen Argumentation erreicht, wenn es einzig darum geht die eigene Positition zur ultimativen Wahrheit zu erklären.

Ich gebe zu, dass ich mit 16, 18 und 20 zur Liebe und zur Treue noch radikalere Einstellungen hatte, die sich nicht mehr im Ansatz mit dem decken was ich heute dazu denke und fühle. Das macht ein gelebtes Leben aus, in dem man dazu lernt und erkennt das nicht alles strigent und ultimativ gelebt werden kann, auch wenn es häufig wie die bessere Lösung ausehen mag auf den ersten Blick.

Es gab viele sehr prägende Begegnungen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten in meinem Leben. Mit gleichaltrigen Paaren, älteren, die die Klippen des Lebens trotz großer Sorgen/Probleme gemeistert haben und auch sehr jungen, einschließlich die Beziehungen der eigenen Söhne.

Man ist in meinen Augen erst reif und erwachsen geworden, wenn der eigene Horizont nicht nur um das eigene Leben kreist. Die eigene Persönlichkeit erlernt hat, trotz anderer innerer Einstellung sich wenigstens ansatzweise in die Position anderer Mitmenschen hinein zu versetzen als Versuch.

Wäre schön, unser Leben hätte für alles einfache Antworten und die Logik die sich in Regeln von allgemeingültigen Naturgesetzen pressen lässt und ta ta tara, die perfekte Lösung ist gefunden.

Ähnlich dem Leben maschineller Intelligenz, in Algorithmen gepackt, schnell ein paar Formeln und Programmierungen, und schon ist wieder ein komplziertes Paarproblem zum kleinsten gemeinsamen Vielfachen runter gebrochen.

So einfach ist das offenbar nicht, und so wie jeder Einzelne von uns ein Unikat von Genkombinationen ist, so sind es Paare in der Liebe und im Zusammenleben. Da gleicht keine Liebe der anderen, und mag es noch so viele Parallelen geben. Es nie komplett identisch und deshalb können es die Lösungen und ihre Ansätze dazu nicht sein.

Hier im Forum kann es ermöglicht werden, neue Blickwinkel zu ermöglichen, gedanklich geschärfte oder diffenzierte Sichtweisen anzustoßen die Ratsuchende vorher nie erwogen haben. Neue Wege zu denken und danach zu gehen ist häufig sehr hart und erfordert Konsequenz. Ist jedoch nicht unmöglich wenn der Einzelne dafür offen ist.

Das es für jeden von uns andere Toleranzgrenzen gibt, verkenne ich nicht und das ist gut so. Aber ich halte wenig davon, die eigene Moral zu etwas zu erheben, dass für andere Individuen in Stein gemeißelt werden muss.

Es wird manchmal verkannt, dass es wirklich emotionale und zum Tell verzweifelte Menschen sind, die hier nach einer Hilfestellung suchen, weil sie im eigenen Leben nicht weiter wissen. Dies fällt nicht in jeder Situation so leicht, wie es in den Beträgen im Wort geschrieben erscheint in der Wahrnehmung. Sich einem unbekannten "Publikum" zu innerlich zu öffnen, private Themen bewerten und durchleuchten zu lassen, die weder den eigenen Verwandten, Freunden oder anderen Menschen in der realen sozialen Welt offenbart werden, ist für einige verdammt schwer.

Daran sollten einige unter den stringenten Moralisten denken, dass ihre eigenen Sichtweisen nicht falsch sein müssen, aber die Art wie es thematisiert wird und zur wahren Agenda erklärt wird, zum Teil übergriffig und verletztender ist als das Ursprungsproblem, dass hier besprochen werden soll.

Für mich ist das Maß der geschriebenen Worte genau das Maß, dass ich an Stelle der Ratsucher in Sachen Respekt, Verständnis und Empathie erwarten würde. Das schließt angemessene Kritik nicht aus, auch nicht mit den dazu gewählten Worte.

Für alle Mütter im Forum einen angenhmen Muttertag und schöne Momente um den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen. @:)

s{ensibeElMmaxnn99


Höllenqualen zu leiden. Manchmal möchte man großzügig sein, aber kann nicht aus seiner Haut.

Das hat für mich vielmehr mit Besitzergreifung und Verbohrtheit zu tun und ja, jeder kann aus seiner Haut, wenn er will.

CjoteSa/uvage


Ja, das ist ihr auch bewusst und sie möchte, dass es mir gut geht (Zitat). Sie könnte verstehen, wenn ich... (Zitat) Es tut ihr aber weh, es sich vorzustellen und es täte ihr noch mehr weh, es zu wissen. Sie ahnt es sicher. Damit kann sie offenbar leben, denn sie stellt (bewusst?) keine Fragen, wenn ich mit einer Freundin wegfahre. Sie freut sich, wenn ich wieder da bin und im Anschluss genießen wir das, was unsere Beziehung ausmacht, umso mehr.

(...) Wir haben im Grunde ein stillschweigendes Abkommen getroffen.

Ich finde, so eine Situation ist vergleichsweise weit weg vom schnöden, egoistischen, feigen, rücksichtslosen Fremdgehen.

Die Freundin der TE kann sehr selbstbestimmt handeln. Ich geh mal davon aus dass sie nicht komplett doof ist, und wenn das stimmt, wird sie ahnen, dass Folgendes zutrifft: Die TE hat dem Sex noch nicht abgeschworen, sie fährt mit anderen guten Freundinnen weg, also könnte/ wird vermutlich es dort auch zu was Sex-Ähnlichem kommen. Daraus, dass die TE aber bei der Freundin bleibt, und aus ihrem Verhalten gegenüber der Freundin, wenn die beiden zusammen sind, lässt sich auch für die Freundin schließen, dass da nach wie vor Liebe da ist. Und dass die beiden keinen Sex mehr haben können (aus gesundheitlichen Gründen), heißt ja noch nicht, dass zwischen den beiden jegliche Erotik weg ist, falls ich da nichts überlesen habe.

Und dass sie niemals einer Versuchung erliegen werden, nehme ich von allen die hier so stolz sind auf ihre aktellen Prinzipien, allenfalls Lola ab, bei der steckt da ein ausgereiftes Weltbild dahinter, das sie schon recht lange in der Praxis erproben konnte. (Interessant wäre es für mich, wenn so jemand mal sein Weltbild ändert bzw gegen dieses bisherige Weltbild handelt ;-) )

sEensib]elmaWnn9x9


Die Freundin hat sich genau darüber beschwehrt, dass sie immer entscheiden musste. Wollte sie gar nicht. Vorher war alles gut, sie hat geliebt, fühlte sich geliebt und hat weder etwas vermisst noch gemerkt. Und dann schlug der Hammer ein und die ganze Verantwortung für sein Handeln lag plötzlich bei ihr. Da die Liebe sich bei ihr nicht bei einmal fremdvögeln verabschiedet, sie also immer zumindest versucht hat etwas zu retten, bedeutete es jedesmal Schmerz,

Was muss sie denn Schweres entscheiden? Wenn sie sich jedesmal Typen angelt, die irgendwann fremdvögeln, wäre es vielleicht mal an der Zeit, die Männerwahl zu prüfen- da lief doch ihrerseits auch etwas schief. Und wo ist denn da eine Verantwortung? Entweder sie kann mit fremdvögelnden Männern umgehen oder nicht- dass ist doch unabhängig davon ob sie es weiß oder nicht. Letztendlich lebt sie offenbar gerne mit Selbstbetrug. Klar kann man sich seine eigene Scheinwelt aufbauen- die kann aber schneller zusammenbrechen als man ahnt.

DzieDosnismac9htdaxsGift


Klar kann man sich seine eigene Scheinwelt aufbauen- die kann aber schneller zusammenbrechen als man ahnt.

Da kann ich Dir umunwunden folgen und das bejahen. Diese Erkenntnis kann jedoch ebenso Persönlichkeiten treffen, die für andere das eigene Beziehungsleben als Vorbild in den Focus rücken.

Bei einigen Deiner Beiträge kam mir der Gedanke, wenn der Fall X in eurer Beziehung real eintritt, Du bist sexuell nicht mehr der (wie wurde es hier genannt monogame Dauervögler), sondern kommst in die Jahre in denen selbst die beste Ernährung und die positivste innere Einstellung unmöglich macht, Deine libidostarke Ehefrau zufrieden zu stellen.

Gesetzt der Fall, sie würde Dein (noch) rein theoretisches Angebot sich ihre Lust woanders stillen zu lassen annehmen, keine Angst alles nur theoretisch. ;-)

Und würde dann nach langen Jahren ohne den realen Vergleich gehabt zu haben feststellen, dass eure von Dir so überaus positiv sexuell erfüllte Beziehung nur eine Seifenblase war, weil der objektive Vergleich gefehlt hat seit sie mit Dir in einer Beziehung lebt - was dann? Ehe von Stund an erledigt, die 30 Jahre plus ein Konstrukt, dass sich widerlegt hätte mit ihrer neuen Erkenntnis zum Thema erfüllter Sex?

Rein theoretisch könnte sie in der neuen Situation (für Dich vermutlich im Moment unvorstellbar) eure monogame Langzeit-Beziehung als obsolet erklären, weil ihre neue Erkenntnis, dass eure 30plus Jahre Ehe nicht so überzeugend bleibt wie sie es selbst lange Jahre für sich vermutet/gefühlt hat.

So lange der Vergleich nicht statt gefunden hat, ist es einfacher/leicher als persönliches Ideal nach außen zu argumentieren, weil Risiken und damit verbundene Nebenwirkungen nicht in Betracht gezogen wurden, z.B. indem es sich erübrigt hat auch nur einen Bruchteil der Freizeit nicht gemeinsam zu verbringen.

Menschen können Versuchungen so sie denn überhaupt jemals zugelassen und bestanden hätten, zur Supernova verklären ohne jemals verstanden zu haben wie bunt das Leben in seiner Vielfalt ist bzw. sein kann. Aber ein Mikrokosmos kann ein schützendes Element sein und Dinge ermöglichen, die unter anderen Umständen zu neuen Ergebnissen/äußeren Einflüssen führen würde.

UPomso 3


Sensibelmann: Klar kann man sich seine eigene Scheinwelt aufbauen- die kann aber schneller zusammenbrechen als man ahnt. ...

Dosis: Diese Erkenntnis kann jedoch ebenso Persönlichkeiten treffen, die für andere das eigene Beziehungsleben als Vorbild in den Focus rücken. Bei einigen Deiner Beiträge kam mir der Gedanke, ... so überaus positiv sexuell erfüllte Beziehung nur eine Seifenblase war ...

Der Gedanke drängt sich geradezu auf. Soll ja im einen oder anderen Fall :=o schon vorgekommen sein. Aber ob Sensibelmann und -frau selbst in einer Scheinwelt leben oder nicht: Solange sie, wie jedermann im Forum weiß, der seit Jahrzehnten tagtägliche, oft mehrfach tägliche Sex ohne nennenswertes Vorspiel mit Zufriedenheit erfüllt, ist es für sie gut.

Früher hatte ich ähnlich strenge Maßstäbe wie LolaX5. Und für mich selbst habe ich sie auch ungefähr beibehalten. Dass ich das jemals toleranter betrachten würde, hätte ich früher, nach einer unvergesslichen Untreueerfahrung, nicht für möglich gehalten. Aber Lebenserfahrung und die nähere Kenntnis, wie es in vielen langjährigen Paarbeziehungen tatsächlich läuft, lehrt, dass die Lebenswirklichkeit sehr viel bunter ist, als man sich vorstellen kann. Da die Paare, die über Jahrzehnte hinweg ihre aufrichtige Liebe beibehalten, sie bekunden und leidenschaftliche Erotik genießen, doch eher eine kleine Minderheit bilden, ist letztlich entscheidend, ob zwei Menschen ein Lebensmodell gefunden haben, mit dem beide möglichst gut auskommen. Ob das meines wäre, ist völlig unerheblich. Ich hätte früher nicht für möglich gehalten, wie enorm groß der Anteil der Paare ist, deren willentlich oder unwillkürlich entwickeltes Lebensmodell nicht die lebenslänglich monogame Beziehung ist; darunter auch unerwartet viele Partner, die ihre ehemals ebenso strenge Einstellung geändert haben oder die ganz bewusst nicht alles voneinander wissen wollen. Das ist allerdings oft ein bestens gehütetes Geheimnis oder mir wurde so etwas nie anvertraut, solange ich ebenfalls noch in einer scheinbar funktionierenden Ehe lebte. Mit dieser Erfahrung kann man Ratschläge geben, aber ich halte mich, wie Dosis, eher zurück, das von außen zu bewerten, weil es allzu oft eine Detailkenntnis voraussetzt, die durch Forenbeiträge kaum zu vermitteln ist.

djana(e87


und ja, jeder kann aus seiner Haut, wenn er will.

Das ist eine Behauptung, einfach ein Anspruch den du an alle anderen Menschen stellst der so gigantisch groß ist, dass es mich ganz sprachlos zurück lässt.

S0chne$ewitKtcheYn10A00


War mit "Sie" dann "die Liebe meines Lebens" gemeint, oder lebst Du mit einer Frau zusammen ?

Ach und zum Thema: Ich wär jetzt auch fast soweit, obwohl ich das in 16 Jahren auch nie zulassen wollte.

Es tobt aber noch immer der Kampf in mir - sich auf jemanden anderen einzulassen, nach so langer Zeit mit dem Einen und dem Gewohnten, fällt mir mega schwer. Und wie mein Gewissen dann danach aussähe, ist auch noch fraglich. und zu guter Letzt hab ich Angst, mich dabei zu verlieben - und das möchte ich vermeiden...

SAchnewewittcEhen16000


...sorry, nicht gesehen, dass die Diskussion schon viel weiter ist...

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