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Gegensätze ziehen sich an?

sGtreupselkekxs hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich stelle mir in letzter Zeit oft die Frage, ob es einem Introvertierten eher etwas bringt, mit einem gleichgesinnten Partner (introvertiert) zusammen zu kommen, sich an der Gleichheit zu erfreuen oder sollte sich der Introvertierte einen Extrovertierten Partner suchen?

Ich selbst bin sehr introvertiert und die Männer die ich bisher kennengelernt habe warten meist extrovertierte Draufgänger und ich fühlte mich angezogen von dem Gegensatz. In der Beziehung hat das dann die erste Zeit ganz schöne Schwierigkeiten mit sich gebracht, wir haben beide wenig Verständnis dafür gehabt, dass der andere in gewissen Situationen anders reagiert, aber wir waren verliebt und haben diese erheblichen Unterschiede erst mal versucht so hin zu nehmen und damit klar zu kommen.

Irgendwann ist die Kluft aber zu groß und man bemerkt, dass die Persönlichkeiten einfach nicht zusammenpassen. Er fängt sich an darüber zu beschweren, dass ich zu ruhig bin und ich fühle mich von seinem Redeschwall eingeengt.

Jetzt überlege ich, ob ich gezielt nach ruhigeren, zurückhaltenden Männern suchen sollte :-)

Antworten
m'onds+steTrne


Der Volksmund kennt beides: Gleich und Gleich gesellt sich gern, sowie auch Gegensätze ziehen sich an.

Also, vielleicht kann man es sich aussuchen, welches Motto man sich zu eigen macht?

Auf der anderen Seite glaube ich, dass man nicht wirklich beeinflussen kann, wen man emotional anziehend findet.

Also, vielleicht doch eher daruaf achten, dass die Kluft nicht zu groß ist? Ich weiß es nicht, alles ist möglich.

@:)

s'ugarlxove


ich glaube: Umso ähnlicher man sich ist, umso größer die Chance, dass die Beziehung von Dauer ist. Umso unterschiedlicher man ist, umso größer die Persönliche Entwicklung die man in der Beziehung macht.

cxhi


Ich denke auch, dass man sich in den grundsätzlichen Dingen schon ähnlich sein sollte. Nicht identisch, klar, aber zumindest ähnlich. Sonst geht später womöglich zu viel Kraft und Energie flöten, während man versucht, irgendwie gut miteinander zurecht zu kommen.

s,ens!ibeplmanDn99


Ich stelle mir in letzter Zeit oft die Frage, ob es einem Introvertierten eher etwas bringt, mit einem gleichgesinnten Partner (introvertiert) zusammen zu kommen, sich an der Gleichheit zu erfreuen oder sollte sich der Introvertierte einen Extrovertierten Partner suchen?

Ich glaube nicht, dass das Problem darin liegt, ob beide gleichgesinnt oder verschieden sind, sondern inweiweit sie miteinander mit dem Verschiedensein oder Gleichartigsein umgehen können.

l4ov"eab4lTe<3


Sehr interessantes Thema!

Ich denke ja, dass selbst wenn zwei introvertierte Partner zusammen finden, einer von Ihnen dann zum extrovertierteren Partner wird. So haben es meine Erfahrungen gezeigt.

Wenn nun zwei extrovertierte Partner zusammen finden, gibt es meist einen der sich selbst etwas in den Hintergrund rückt.

Also so denke ich es jedenfalls und habe die Erfahrung gemacht. Das ist aber je nur eine Möglichkeit von vielen. Kann natürlich auch anders ablaufen.

Grundsätzlich sollte man einfach einen guten Ausgleich an Gemeinsamkeiten in der Beziehung haben, aber auch Gegensätze.

4>plea4surxe


Grundsätzlich sollte man einfach einen guten Ausgleich an Gemeinsamkeiten in der Beziehung haben, aber auch Gegensätze.

:)^ ich bin ebenfalls dieser Meinung. Bei zu großen Unterschieden / zu wenig Gemeinsamkeiten ist die Dauerhaftigkeit einer Beziehung auf sehr wackligen Beinen.

Ich habe das auch mal iwo gelesen, dass "gleich&gleich..." die wesentlich beständigeren, harmonischeren Partnerschaften ergeben, als das andere Extrem mit "Gegensätze ziehen sich an". Das mag zwar für manche am Anfang ganz reizvoll sein (im doppelten Wortsinn), aber vielen gehen die anfänglich vllt. tollen Gegensätze am Andern ziemlich schnell auf die Nerven und es endet zwangsläufig in Unverständnis und Streit. Was dann folgen wird ist auch klar.

H?igmmelvgrün


ich glaube: Umso ähnlicher man sich ist, umso größer die Chance, dass die Beziehung von Dauer ist. Umso unterschiedlicher man ist, umso größer die Persönliche Entwicklung die man in der Beziehung macht.

Dieser Satz von sugarlove hat was und er gefällt mir.

Als meine Partnerin und ich vor über 12 Jahren zusammen kamen, meinte eine Bekannte: "Das passt mit euch. Es gibt genug Gemeinsames, damit es von Dauer sein kann und genug Gegensätzliches, damit es spannend bleibt."

Sie hat recht behalten. ;-D

R,aolphx_HH


Es gibt so viele Trennungen, wo die ehemals verliebten Partner berichten, man habe sich "auseinander gelebt". Das ist vielfach der Tatsache geschuldet, dass jeder Mensch sich entwickelt, man mit 20 ein anderer ist als mit Mitte 40. Muss man eine Beziehung beginnen, wo die Differenzen schon zu Beginn an groß sind? Mit der Erwartung, dass die Entwicklung einen vielleicht näher zusammen bringt oder wie?

Auch gibt es viele Beziehungen, die zu 95% perfekt sind, aber die fehlenden 5% stören irgendwann so gewaltig, dass es kracht, oder sie wecken Begierden, die unerfüllt bleiben, bis man aus der Beziehung ausbricht und sich einen Partner sucht, der die 5% erfüllt.

Aber was soll's, man nimmt den, wo die Gefühle sagen: der ist es. Was soll man da gezielt suchen? Und wie auch? Maximal kann man mal versuchen, die rosarote Brille etwas früher mal abzusetzen und die neue Liebe einem Realitätscheck unterziehen.

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