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Trennung obwohl Herz zerreißt?

L|ovyHxus


Vielleicht ist das genau mein Problem. Ohne meine Krise, die ich angestoßen habe, würde er vermutlich nicht daran denken sich zu ändern.

Es ist genauso sein Problem. Ohne dich hätte er sich nie so durchmogeln können. Damit hast du auch dafür gesorgt, dass es jedenfalls nicht er ist, der die Krise bekommt und sichergestellt, dass du die Kontrolle hast.

Ich muss ihm jedoch schon irgendwie die Chance geben, auf einen fairen Versuch oder Neuanfang oder? Aktuell kann ich das nicht, es ist da eine Blockade, ich kann nicht auf ihn zugehen. Wie lange soll man sich dafür Zeit lassen?

So klingt es generös: Statt Geld kriegt er nun eine Chance. Stark wird es, wenn dein Chancegeben auf der Einsicht beruht, ihm bisher nie eine Chance gelassen zu haben. Und es sich bei der Chance nicht darum handelt, so zu werden, wie du ihn gerne hättest, sondern der zu werden, der er sein könnte, wenn er tatsächlich sein Ding macht und auch dafür einsteht. (Schon klar, dass ist auch das, was du gern von ihm hättest, aber hat er jetzt tatsächlich eine Chance, das zu sehen?)

Alles was ich aktuell für ihn bieten kann, ist meine Ehrlichkeit, auch wenn es für ihn oft hart ist.

Du bist viel zu verwirrt um ehrlich zu sein: Du hast Nähe vermisst. Er versucht es mit Nähe. Du stellst fest, dass du es anders gemeint hast. Du willst seine Finanzen sehen. Er zeigt dir seine Finanzen. Du bist entsetzter als vorher. Er soll nicht nur vom Autoverkauf reden, er soll es tun. Er tut es. Aber das Motorrad ist noch da... usw usf. Und das ist gut so! Versuch nicht, die Kontrolle zu behalten, du hast sie verloren. Das eröffnet den Raum, in den hinein er nun seinerseits Verantwortung übernehmen kann.

Die einzige Forderung, die du stellen kannst, ist, er möge auf seinen eigenen Beinen stehen. Wenn er das mit dir nicht hinkriegt, dann musst du eben gehen. Keine Nebelkerzen mehr, er könne es so oder anders dir recht machen. Keine leeren Versprechen, er könne dich mit Wohlverhalten halten.

bLir[gitp


Harte Worte von dir, nun fühle ich mich so, als ob ich an allem Schuld bin....

Dass ich verwirrt bin stimmt. Einfach weil ich nicht weiß wie ich mit ihm umgehen soll, weil die Stimmung einfach besch..... so tun als wäre nichts geht nicht, das fühlt sich eigenartig an. Immer darüber reden bringt auch nichts.

Ich weiß nicht recht, wie ich mich verhalten soll.

Ich weiß was du meinst, er sollte entscheiden wie er auf die Beine kommt, ohne dass ich ihm sage, verkaufe das oder mache dieses und jenes.

Das Motorrad hat für mich bezüglich auf die Beine kommen, gar nicht die Bedeutung. Es ist eher das Ding, dass mich jeden Tag daran erinnert, wenn ich daran vorbei gehen, dass er mich belogen hat und eben sein Ding durchgezogen hat, indem er es gekauft hat ohne Rücksicht auf die gemeinsamen Konsequenzen.

Ich wollte oder will überhaupt nicht die Kontrolle haben, das war nie meine Absicht. Sicher habe ich es ihm leicht gemacht, dadurch dass ich ihm oft geholfen habe, aber sicher nicht um als Gönner dazu stehen. Ich tat das aus Liebe, weil er sich immer mehr hinein manövriert hat. Heute weiß ich ich hätte ihn einfach anrennen lassen müssen, aber nun ist es nun mal so, rückgängig machen geht ja nicht. Aber ich wollte ihm nie kontrollieren oder klein halten, definitiv nicht. Nur helfen, weil ich dachte, man hilft sich eben in einer Beziehung.

Es ist ja auch nicht so, dass alle diese Themen, das erste mal auf den Schirm sind.

Ich habe ihm schon früher öfters gesagt, dass er auf lange Sicht etwas ändern muss, mich aber nicht aufgedrängt, dass er das oder das machen muss.

Sicher habe ich ihn dann schlussendlich mitgetragen, nennen wir es mal so, aber aus Liebe, weil ich eben dachte, er kriegt das schon hin.

Jetzt bin ich aber auf den Punkt für mich selbst, wo ich feststellen muss, dass sich nicht viel geändert hat, ja ich weiß anscheinend meine Schuld.

Aber ich weiß wie gesagt wie ich mich verhalten soll oder wie das weiter gehen kann.

Zum Thema Chance geben.... das ist auch nicht gönnerhaft gemeint, aber ich muss doch irgendwie für mich ein positives Gefühl zusammen bringen, damit unsere Umgang miteinander wieder besser werden kann. Ich weiß aber nicht wie.... nennen wir es vielleicht nicht ihm eine Chance geben, sondern der Beziehung eine Chance geben.

Swchokolad?ensGücht.ige


Ich habe ihm schon früher öfters gesagt, dass er auf lange Sicht etwas ändern muss, mich aber nicht aufgedrängt, dass er das oder das machen muss.

Sicher habe ich ihn dann schlussendlich mitgetragen, nennen wir es mal so, aber aus Liebe, weil ich eben dachte, er kriegt das schon hin.

Du warst nie unbequem, und damit konnte er immer so weitermachen.

Jetzt bist Du unbequem, und er muß zum ersten Mal wirklich handeln.

Unbequem heißt nicht sich aufzudrängen. Aber Reden hilft halt nicht (immer). Geredet ist schnell und viel und am Ende auch schnell alles vergessen, wenn man nicht konsequent am Ball bleibt.

Im Moment machst Du es - meine Meinung nach- richtig. Aber mir scheint es so, als wäre es einfach zu spät.

LOovHuUs


Harte Worte von dir, nun fühle ich mich so, als ob ich an allem Schuld bin....

Tut mir leid, es geht mir überhaupt nicht um Schuld. Ich habe versucht, in den Blick zu nehmen, was dir vielleicht entgeht, wenn du deinen Freund in der Schuld siehst, und das so klar wie möglich ausgedrückt. Insofern ist es vielleicht dieselbe Härte, die du vermeintlich ihm mit deiner "Ehrlichkeit" zumutest. Das Motorrad und die anderen Punkte habe ich auch nur angeführt, um deutlich zu machen, dass du gar nicht weißt, was du willst. Der ehrliche Rat, den du deinem Freund geben kannst, ist also: "Hör nicht auf mich." Obwohl du ihn doch eigentlich dahin bringen willst, von wo eure Beziehung eine Chance hat. Aber was du da willst, kannst du nicht. Das meinte ich mit Kontrollverlust. Er hat aber vielleicht noch gar nicht gemerkt, dass du die Kontrolle gar nicht hast (ich bin recht sicher, dass er sich immer darauf verlassen hat), also tut er, was du von ihm willst in der Hoffnung, dass das Weg ist, durch den alles wieder gut wird.

Jetzt beim nochmal Durchlesen kommt mir noch eine Idee, wie die Frage der Schuld vielleicht doch fruchtbar werden kann: Du könntest zwei Briefe an ihn schreiben (nicht abschicken, nur für dich): Einen vorwurfsvollen, der von seiner Schuld an dem ganzen Schlamassel ausgeht und ihm alles an den Kopf knallt, was einfach mal raus muss und einen, indem du von deiner Schuld ausgehst und um Verzeihung bittest, wie du ihn mit deiner Liebe erdrückt und klein gehalten hast, ihn vor den Konsequenzen seines Tuns bewahrt hast, am Wachsen gehindert, in eine Schmusedecke eingehüllt... was auch immer. Vielleicht fallen dir ja ein paar Aspekte ein, die noch ein Schattendasein führen und im Zusammenhang mit der Krise auch gesehen werden sollten.

Ich finde den zweiten Brief wichtiger. NICHT, weil ich glaube, die Schuld liegt bei dir. Sondern weil es der Brief ist, in dem du dich mit dir auseinandersetzt. Angenommen ihr trennt euch tatsächlich. Dann ist er und alles, was sein Anteil an der Entwicklung war, weg. Aber dich wirst du nicht los, was immer dein Anteil war, ist immer noch bei dir. Also ist dein Anteil wie groß oder klein, vorherrschend oder untergeordnet auch immer, der für dich viel wichtigere.

b/irgictp


Dass ich diesen Schritt gegangen bin, fühlt sich auch richtig an, es war nötig.

Dass ich früher immer zu früh aufgegeben habe und wieder viel für ihn gemacht habe, ist auch richtig, nur es war wie gesagt Liebe, die mich dazu gebracht hat, nicht der Wunsch nach Kontrolle.

Vielleicht hätte ich früher die Notbremse ziehen sollen keine Frage, aber was wäre wenn hilft nun leider auch nichts.

Vielleicht bin ich jetzt auch zu fordernd oder nicht fair, da ich eben nicht weiß wie ich mich verhalten soll. Ich versuche selbst damit klar zu kommen.

Es sind definitiv Gefühle verloren gegangen, ich weiß nicht ob ich diese wieder finde. Manchmal bin ich mir gar nicht sicher ob ich das noch will. Wenn ich mir die nächsten Wochen überlege, weiß ich, dass es anstrengend wird,dass viel an der Beziehung gearbeitet werden muss.

Und irgendwie ist mir das zuviel, irgendwie kann ich nicht mehr.... Auch wenn ich früher vielleicht nicht unbequem wurde, war es früher schon oft zuviel für mich.... Jetzt ist irgendwo der Punkt, an dem es nicht mehr geht, es ist schwierig zu beschreiben.

Ich fühle mich ihm gegenüber auch schlecht, versuche eben auch mit mir klar zu kommen, zu verstehen was da los ist, warum es auf einmal zu viel wurde.

Ein Teil von mir würde wirklich am liebsten hinschmeißen, der andere Teil hat riesige Angst dass es ein Fehler ist. Natürlich auch vor der Zukunft.....

Ich weiß ich ganz alleine muss diese Entscheidung treffen und auch dementsprechend handeln....

Trotzdem würde ich einfach gerne hören was ich tun soll.....

bNirgi2txp


Die Beiträge haben sich überschnitten....

Ich finde auch harte und kritische Worte gut, sie rütteln mich auf. Ich weiß auch, dass ich nicht unschuldig bin, auch wenn nichts böse Absicht war und mein Denkansatz war, wenn ich ihm helfe, wird er sehen wie es gehen kann, im Endeffekt habe ich ihm alles abgenommen und erst jetzt sehe ich auf die harte Tour die Konsequenzen.

Die Idee mit den Briefen ist gut.... du hast recht, dass unabhängig wie es weiter gehen kann, ich mich ebenfalls weiterentwickeln muss, damit ich nicht mehr so handle.

Sehr guter Tipp für meine Entwicklung und Zukunft.... DANKE.

bUirlgixtp


Ich hoffe es ist okay wenn ich hier weiterschreibe....

Bei mir hat sich leider noch kein positives Gefühl eingestellt....

Aktuell versuche ich viel mit Freunden zu machen und raus zu kommen, das tut mir einfach gut.

Ansonsten bemüht er sich denke ich nach wie vor, aber es wirkt auf mich eben gekünstelt.

Was mich nach wie vor beschäftigt, ist dieses Motorrad, vielleicht könnt ihr mir dazu eure Meinung sagen, ich habe zwar auch schon mit Freunden gesprochen, aber ihr seid da sicher neutraler.

Dieses Motorrad verbildlicht für mich seinen Egoismus, zb dass er kein Geld für eine gemeinsame Zukunft sparen will und nur sein Ding macht, mich bzgl Finanzen angelogen hat usw. Das habe ich ihm auch gesagt. Ist das für ausstehende verständlich?

Eigentlich würde ich eben erwarten, dass er dieses Ding verkauft, unabhängig von seinen Finanzen und ohne mein aktives Zutun. Für mich wäre das ein Zeichen eines Neuanfangs, dass er ab sofort seine Wünsche und sein Handeln mit unserer Beziehung und einer möglichen gemeinsamen Zukunft in Einklang bringt. Mir geht's da auch nicht um den finanziellen Aspekt. Sind diese Gedanken und der Wunsch verständlich oder meint er dass das nur eine Spinnerei von mir ist. Also ist gerechtfertigt, was ich gerne hätte?

Meine Freunde meinen ja, aber ich wollte wie gesagt eine komplett unabhängige Meinung.

Ich habe viel in mich gehorcht, zwar keinen Brief geschrieben aber stichwortartig aufgeschrieben, was meine Fehler waren und seine. Das half mir schon sehr.

Auch wenn es jetzt kitschig klingt, aber ich erwarte eine große ernst gemeinte Geste von ihm, die zeigt dass er nun anders handeln möchte. Quasi als Neustart, mir fehlt das nach wie vor....

Ist das Blödsinn?

S=urjfer3z0f0x0


Warum liegst du vor Verzweiflung neben ihm und weinst, wenn er dir doch sagt, dass du seine Traumfrau bist und er dich liebt?

Warum müsst ihr heiraten und muss er sein Geld sparen? Um dir was zu beweisen?

Nimmst du vielleicht ihn und die Beziehung für selbstverständlich und projizierst das auf ihn?

Bevor du denkst, dass er dir etwas vorenthält, frage dich, ob du ihm etwas vorenthältst:

Zeigst du ihm, dass du ihn wirklich liebst?

Liebst du ihn überhaupt noch, und zwar ohne Bedingungen wie Heiraten und Liebesbeweise seinerseits?

-

Und das aller aller Wichtigste, was über allem anderen steht kommt jetzt:

Er hat dich verletzt sagst du, weil er dir durch sein Geld ausgeben nicht gezeigt hat, dass ihm eine Heirat und somit du wichtig bist?

Das kann nicht sein.

Dich kann niemand verletzen.

Weder mental noch emotional noch spirituell noch sonst wie.

Daher brauchst du dich auch nicht zu schützen oder zu verteidigen vor irgendwas, ganz egal was.

Sei dir einfach nur darüber im Klaren, und alle Probleme werden sich in Luft auflösen.

Du bist komplett und vollständig, auch ohne ihn. Diese Gewissheit befreit dich und lässt die Liebe zwischen euch wieder aufleben. Oder sorgt dafür, dass ihr in Frieden eure Wege geht. Vielleicht ohne den anderen. Vielleicht noch als gute Freunde. Wer weiß.

Aber erstmal erkennst du diese essentiellsten Dinge bitte an:

- Dich kann niemand verletzen.

- Du allein herrschst über deine Gedanken und deine Gefühlswelt und bist NICHT abhängig,

sondern unabhängig glücklich von Umständen.

- Was du willst, musst du zuerst geben.

Love @:)

bGi,rgiptp


Ehrlich gesagt weiß ich nicht recht was ich von deinem Beitrag halten soll oder was du mir damit sagen willst.

Natürlich habe ich ihn geliebt, jetzt bin ich mir da teilweise nicht mehr so sicher, das stimmt. Ich habe wirklich viel für diese Beziehung und ihn getan. Wie auch schon mehrmals erwähnt, brauche ich die Hochzeit nicht, hier geht es viel mehr um sein Handeln, dass er nur sein Ding macht ohne Rücksicht auf die Beziehung. Die Kernaussage ist für mich, dass es ihm nicht wert war erwachsen zu werden, seine Finanzen in den Griff zu bekommen und eine Basis für eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Wenn ich die Hochzeit mal aussen vor lasse, es gäbe ja auch das Thema Kinder. Eine Voraussetzung um Kinder zu bekommen ist für mich, dass man im Leben steht und klar kommt. Damit meine ich auch nicht tausende Euro am Konto, sondern einfach vernünftiges Handeln, im Sinne einer Beziehung oder Familie.

Natürlich weiß ich auch dass ich ohne ihn klar komme und unabhängig bin, ich schon.

Es gab auch viele schöne Zeiten und positive Sachen, sonst wären nicht so lange zusammen. Ich weiß nun eben nicht, was die richtige Entscheidung ist. Ob es realistisch ist, dass er sein Leben in den Griff bekommen kann. Ob ich vielleicht nun zuviel verlange, zb ob diese Motorradsache Spinnerei von mir ist oder ob meine Gedanken nachvollziehbar sind. Ich hinterfrage mich eben kritisch.

CHali4nekxen


Surfer sieht es übergeordnet und geht ein wenig in die spirituelle Richtung. Dass man sich unangängiger machen kann vom Partner, ist schon so, erscheint aber mitten in der Verstrickung schwierig bis unmöglich.

Du konzentrierst tatsächlich ja sehr viele Gedanken auf ihn: "Ich hätte gern, dass er... - wenn er doch...". Insgesamt klingt es zumindest momentan nach emotionaler Abhängigkeit, und Du machst auch Dein Verhalten in großen Teilen von ihm abhängig. Das erscheint Dir ganz normal, ist es ja auch beim ersten Draufgucken.

Aber es wäre eben auch möglich, Dich weniger mit ihm und seinem Verhalten zu befassen und Dich mehr zu distanzieren und Deinen eigenen Weg zu beschließen und - zu gehen.

bEirgixtp


Es stimmt schon, emotional bin oder war ich sicher untergeordnet. Organisatorisch hatte ich immer sozusagen die Hosen an, emotional hatte er mich quasi in der Hand, deshalb habe ich vermutlich bei vielen Dingen auch lange nichts gesagt und immer wieder verziehen usw.

Jetzt habe ich das Gefühl das Blatt dreht sich, wenn auch langsam, damit bin ich etwas überfordert und weiß nicht so recht was da los ist.

Teilweise konzentriere ich mich schon mehr auf, möchte nun ein neues Hobby starten, mache mehr mit meinem Freunden ohne großartiges Rückfragen. Das fühlt sich auch gut an.

Aber so ganz gut fühlt sich das alles nicht an..... wegen dieser Beziehung irgendwo in der Schwebe. Ich fühle mich richtig schlecht weil ich teilweise abblocke und schlechte Laune habe, aber es kommt ja nicht von irgendwo her ....

Ich weiß nicht recht was ich machen soll....

Cbalijnekxen


Es gibt auch leider kein Rezept, dass man das und das machen könnte und es einem dann sofort wieder gut geht. Du wirst Dich hindurchkämpfen müssen, es wird seine Zeit des "Versuchs und Irrtums" brauchen.

TWinckhen1z986


Hallo birgitp,

ich glaube nicht, dass ich dir helfen kann, leider, aber ich stecke momentan in einer ähnlichen Situation. Unterschid zu deiner Beziehung: wir sind 10 Jahre zusammen, er finanziert momentan unser Leben (ich gehe erst ab nächsten Monat wieder arbeiten, wir haben eine Tochter (das macht alles noch mal komplizierter))

Ich habe, wie du, meinen Freund vieles Abgenommen und einfach für ihn gemacht, aus Liebe. Nicht finanziell, aber ansonsten alles im Haushalt, Hundebetreuung, jetzt auch Kinderbetreuung, aber auch seine Post und die Vorbereitung der Steuererklärung, Einkäufe und vieles mehr. Er musste NUR arbeiten.

Wie es kommen musste, bin ich nun sehr unzufrieden und ausgebrannt und meine schlechte Launen lass ich bei ihm. Wir streiten viel, wo ich mich sehr emotional zeige, er dominiert meistens unsere Gespräche. Ich habe das Gefühl mich nicht währen zu können und werde so noch wütender.

So viel steht fest, es ist aus meinem eigenen Handeln entstanden, dass wir jetzt hier in der Situation stecken. Ich habe es mit mir jahrelang machen lassen. Ohne einen Ton zu sagen, dass es mir nicht passt, oder wenn ich ihn das schon gesagt habe, habe ich es dann wieder zunichte gemacht.... Einen Ausweg aus der Situation habe ich auch noch nicht gefunden. Wir sind übrigens schon bei einer Paartherapie. Er kommt mir zu liebe mit, zähneknirschend. Er glaubt an soetwas nicht und findet es unangenehm mit einer dritten Person über unsere Probleme zu sprechen. Bis jetzt hat diese Therapie uns nicht näher gebracht, aber meine Meinung was ich unter einer Beziehung verstehe, was für mich tragbar ist und was anders sein sollte, wurde dadurch deutlicher. Mittlerweile denke ich auch eher rational (fällt mir sehr schwer, weil in Tieferen ich ihn sehr sehr geliebt habe) über uns nach und komme für mich zu dem Schluss, dass es nicht funktionieren wird. Es passt einfach nicht, dafür müssen wir uns beide sehr verbiegen und das ist unfair für beide und wird nicht zur Zufriedenheit beitragen.

Ich weiß, ich konnte dir nicht helfen.... Du bist aber nicht allein in so einer Situation. Ich wünsche dir viel Kraft und dass du eine richtige Entscheidung für dich triffst.

bBiPrgitp


Hallo Tinchen, es tut mir leid dass du in der gleichen Situation steckst.

Ich hoffe für dich dass alles gut ausgeht... aber ihr macht ja bereits eine paartherapie, das ist auf jeden Fall sehr gut, egal was rauskommt...

Ich bin am Samstag irgendwie zusammen gebrochen. Mir geht's ziemlich besch.....

Da nun auch noch zusätzlich meine Jobsituation immer untragbarer wird, wars mir zu viel.

Ich kann nicht mehr. Ich weiß ich habe zu den ganzen beigetragen, aber trotzdem komme ich nicht klar, dass er nie etwas für eine gemeinsame Zukunft gemacht hat. Es tut so weh, ich fühle mich als wenn ich es nie wert gewesen wäre.

Irgendwie bricht alles um mich herum zusammen.

RvalXph_H*H


Dieses Motorrad verbildlicht für mich seinen Egoismus, zb dass er kein Geld für eine gemeinsame Zukunft sparen will und nur sein Ding macht, mich bzgl Finanzen angelogen hat usw. Das habe ich ihm auch gesagt. Ist das für ausstehende verständlich?

Eigentlich würde ich eben erwarten, dass er dieses Ding verkauft, unabhängig von seinen Finanzen und ohne mein aktives Zutun.

Ich halte es für wichtig, dass man sich selber in einer Beziehung nicht aufgibt, dass man seine Freundschaften pflegt, seine Hobbies. Ich würde an seiner Stelle nicht mal eben für eine Laune der Partnerin mein liebstes Hobby verkaufen. Aber der Vergleich hinkt, denn ich würde mir auch kein Hobby leisten, dass mich bzw. uns finanziell ruiniert. Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen, der Verkauf der Maschine macht es jetzt nicht schlagartig besser. Ich nehme nicht an, dass das Teil großartig laufende Kosten produziert?

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