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Weltschmerz - Achtung, nur Jammerfaden

F8oren9siker


Das war eigentlich gar kein Vorwurf, sondern eher eine Feststellung - meine persönliche Erfahrung ist, dass ich viel "suchender" bin und einen viel persönlicheren Austausch suche, aber in bestimmten Phasen meines Lebens ich primär von Leuten wie da beschrieben umgeben war. Das war ziemlich schmerzhaft. Mittlerweile meide ich solche Treffen halt einfach. Könnte mir allerdings vorstellen, dass es Cinnamon da ähnlich geht wie mir. Sie "sucht" viel mehr in Bekanntschaften als diese eigentlich geben wollen, weil da der Fokus auch eher auf Oberflächlichkeiten liegen mag.

Ich habe mich selbst auch mal in einer Phase mit solchen Leuten umgeben die Aktiv-Konstruktion ist durchaus gewollt.. Als die sozialen Medien aufkamen, war es auch irgendwie ziemlich im Trend, möglichst viele "Freunde" zu haben. Ich meide solche Treffen heutzutage auch, auch wenn ich bestimmt non-stop irgendwo unterwegs sein könnte mit Leuten, die mir einfach nichts geben, aber warum sollte ich das auch tun, denke ich mir mittlerweile ":/ Ich hab da immer noch das (ital.?) Sprichwort im Ohr Besser alleine als in schlechter Gesellschaft.

Das mit dem Meiden ist finde ich aber dennoch nicht die wirkliche Baustelle, denn es geht ja auch gerade darum, persönlichere & echtere Beziehungen zu führen und nicht, die unpassenden Beziehungen ersatzlos zu streichen.

Soll heißen, ich verstehe, was du meinst, vermisse aber irgendwie, hm, die Macht, die man zumindest über sich selbst und sein Umfeld hat? ":/

rsrr20x17


Ich war einfach ziemlich einsam und da war überhaupt irgendwelche Freunde haben und nicht alleien rumzuhängen schon an sich ein Ziel. Das war auch in der Zeit bevor es internet gab (d.h. all diesen Austausc, den wir hier haben, gab es nicht - ich tappte psychologisch weitgehend im dunklen).

Hat einige Zeit gedauert bis ich kapiert habe dass das nicht so ist und alleine sein evtl besser ist bzw. man die Dinge, die man sucht, bei den besagten Leuten eh nicht findet.

vermisse aber irgendwie, hm, die Macht, die man zumindest über sich selbst und sein Umfeld hat?

den satz verstehe ich nicht, was meinst Du damit?

FHorens7iker


den satz verstehe ich nicht, was meinst Du damit?

Also, bitte auch unter der Prämisse verstehen, dass ich hier nur meinen Eindruck schildere:

Hat einige Zeit gedauert bis ich kapiert habe dass das nicht so ist und alleine sein evtl besser ist bzw. man die Dinge, die man sucht, bei den besagten Leuten eh nicht findet.

Ich finde auch diese Schlussfolgerung richtig, sachlich zumindest, mit dem Hinweis auf "die besagten Leute" allerdings emotional irgendwie falsch und fatalistisch ":/ Vielleicht könnte man auch sagen, das Framing passt mir nicht. Ich weiß nicht, ob ich es begreiflich machen kann, ohne spitzfindig zu werden, aber ich mag die Wahl zwischen alleinsein und mit irgendwelchen unpassenden Leuten rumhängen nicht anerkennen. Da muss es doch, und wenn nur als Hoffnung oder Ideal, möglich sein, befriedigende Beziehungen zu führen, und wenn man sich dafür erstmal hundertmal auf die Nase fällt oder sich 10 Jahre auch die Couch legt. Das entspricht zumindest meiner Erfahrung, auch wenn ich mich da eher auf dem Weg als am Ziel sehe ":/

Ich kam auch wegen deiner Formulierung darauf, dass du von solchen Leuten "umgeben warst". Das klingt so sehr nach Schicksal, an das ich nicht glaube. Schon aus Prinzip nicht, weil ich dann nichts verändern kann.

rWr201x7


Natürlich gibt es auch noch Kategorie drei, "befriedigende Beziehungen".

Ich hatte allerdings tatsächlich Lebensphasen (wie gesagt - prä-internet-ära, eher kleine Welt vergleichsweise), wo ich lediglich "falsche Freunde" um mich hatte, innerlich einsam war und es tatsächlich auf genau die Wahl hinauslief, entweder mit denen meine Zeit zu "verplempern", oder alleine zu sein.

Ich denke - letzteres ist dann auch der Weg - nämlich die bewusste Entscheidung, keine destruktive Kompensation mehr zu betreiben (also "lieber mit falschen Freunden als ganz alleine") sondern sich dem tatsächlichen problem zu stellen (alleine sein), um damit substanzielle Fortschritte zu erreichen, authentischer und mehr "man selber" zu sein, was dann auch in der Tat den Weg zu anderen, befriedigenden sozialen Beziehungen bahnt.

EOhemaliMger Nut-zer (#6x05677)


Bei mir ist das so wie ich oben geschrieben habe: Wenn jemand mir erklärt wieso er "blöd" ist, entscheide immer noch ich selbst, ob und welche Bedeutung das für mich hat. Wenn es eine bestimmte Art von "blöd" ist, ist mir die Erklärung egal, dann finde ich es weiterhin blöd und distanziere mich trotzdem (Fall1). In einem anderen Fall kann das Missverständnisse ausräumen (Fall2). Und in wieder anderen Fällen finde ich es schlicht und einfach interessant, ohne dass es irgendeine weitere Bedeutung hat (Fall3).

Kommt ganz auf die Art des "Blödseins" an. Wenn jemand zB seine Launen an anderen auslässt/ cholerisch ist/ unzuverlässig ist ..., tritt bei mir Fall 1 ein; ist mir dann piepegal ob er in seiner Kindheit irgendwelche Probleme hatte.

Ob derjenige sich mit seiner Erklärung wünscht dass ich mich nicht aufrege, ist mir egal, wir beide sehen dann schon ob ihm die Erklärung bei mir was gebracht hat. Und ein Recht, das Verhalten eines anderen einzuschätzen, lasse ich mir durch gar nichts absprechen.

Also im Ergebnis kann jemand bei mir mit einer Erklärung eher was gewinnen als es schlimmer machen (Fälle 2 oder 3).

CoteSauvage

Das sehe ich auch so.

Mir scheint das ein Problem des Sich-Abgrenzenkönnens zu sein, wenn Person A von Person B erwartet, dass diese ihr nichts erzählt, wodurch sich Person A nicht abgrenzen kann (Baustelle von Person A; ggf. in Verbindung mit einem Manipulationsversuch von Person B, aber das muss man ja nicht mitachen und belohnen an Stelle von Person A).

FCor?ens?ikxer


Ich denke - letzteres ist dann auch der Weg - nämlich die bewusste Entscheidung, keine destruktive Kompensation mehr zu betreiben (also "lieber mit falschen Freunden als ganz alleine") sondern sich dem tatsächlichen problem zu stellen (alleine sein), um damit substanzielle Fortschritte zu erreichen, authentischer und mehr "man selber" zu sein, was dann auch in der Tat den Weg zu anderen, befriedigenden sozialen Beziehungen bahnt.

Ok, ja so als Teil eines längeren Prozesses verstehe ich das auch :)D

C:i2nnamonx4


Hey ihr Lieben :)!

Möchte nochmal kurz Stellung nehmen, das Thema aber auch nicht mehr ewig ausschlachten – ich möchte hier ja alle meine sozialen Schwierigkeiten besprechen können und nicht nur einzelne Randthemen. Daher noch kurz:

@ m+s

Worum es mir als Thema geht? Danke der Nachfrage :). Mir geht es prinzipiell darum, meine Strategien soziale Kontakte betreffend zu überdenken und mich auszuprobieren und Ideen dazu zu erhalten, wie man es noch machen könnte. Bei vielen verschiedenen Themen.

Mir geht es nicht darum, Nebenkriegsschauplätze aufzumachen und darüber zu diskutieren, ob eine harmlose Bitte meinerseits nun als positiv oder negativ egoistisch empfunden wird oder als gar nicht egoistisch oder was auch immer. Natürlich denke ich mit so einer Bitte an mich selbst, erwarte aber auch von meinem Gegenüber, dass mein Gegenüber wiederum an sich selbst denkt. Bei positivem Egoismus bedeutet das z.B., zwar mitfühlend mit dem Gegenüber zu sein, aber trotzdem bei sich und seinen Grenzen zu bleiben.

Eigentlich habe ich das ja sogar in diesem Faden gemacht. Ich habe von Anfang an klargestellt, dass ich noch nicht weiß, wie sehr ich mich um diesen Faden kümmern kann und will. Jeder hatte daraufhin das absolute Recht, hier erst gar nicht zu schreiben. Wer es trotzdem tat, war sich eben des Risikos bewusst.

So ist es ja auch mit meiner sozialen Phobie. Wenn man davon weiß, kann man sich entscheiden, wie man damit umgehen will.

Ärger, wie rr2017 schrieb, finde ich an dieser Stelle zwar wirklich unangebracht – warum sollte es überhaupt wichtig sein, sich über seine Mitmenschen zu ärgern? Ich will keinen Ärger auf mich ziehen. Aber wenn jemand ein bestimmtes Verhalten in einer Freundschaft anstrengend findet, spricht doch nichts dagegen, eben nicht mit mir befreundet zu sein – welchen Grund mein Verhalten nun auch haben mag.

So viel dazu.

Übrigens danke für deine PN, m +s :)! Ich antworte noch darauf!

@ CoteSauvage

Bin da im Prinzip auch bei dir. Ich wollte nur mal aus Interesse fragen, wo Unzuverlässigkeit bei dir anfängt? Ich neige da leider manchmal dazu, bemühe mich aber, es besser zu machen. Ich bemühe mich stark, im Voraus abzuschätzen, was ich leisten kann und was nicht, und das dann auch anzukündigen.

Warst du es nicht auch, die schrieb, ich solle mich mit rr2017 Beiträgen zum Thema "Soziale Phobie" auseinandersetzen, weil das hilfreich für mich sein könnte? Woran machst du das fest? Ich hatte diesen Eindruck eben nicht, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass rr2017 mich und meine Situation sehen wollte, sondern einfach getriggert war. Meiner Erfahrung nach machen Diskussionen, in denen die (schlechte) Meinung des Gegenübers über einen schon feststeht, keinen Sinn. Dafür ist mir dann meine Zeit zu schade.

Übrigens spreche ich… gut, ist ne Weile her… aber ich sprach mit potentiellen Beziehungspartnern immer sehr früh über Kinder. Ich will sowas auch einfach wissen und wer sich dadurch unwohl fühlt, der hat halt Pech. Ich will einfach keine Gefühle in jemanden investieren, der zu wichtigen Dingen wie "Familenplanung" oder "Psychische Probleme" eine völlig andere Einstellung hat als ich, sodass wir eh nicht zusammen passen. Das ist Verschwendung von Zeit und Gefühlen und löst nur Enttäuschung aus, wenn es dann irgendwann nicht passt. Ich denke da auch eher in Möglichkeiten. Nur, weil ich nach Kindern oder Freundschaft frage, heißt das ja nicht, dass das jetzt sofort sein muss. Es heißt nur, dass es irgendwann sein könnte.

@ Polarfuchs

Gehe mit dir d’accord. Ich sehe das auch alles nicht als Drama.

@ LichtAmHorizont

Wie gesagt, finde ich die Hoffnung, jemand möge mit einem nach einer bestimmten Erklärung nachsichtiger sein, nicht schlimm oder falsch. Es liegt ja an meinem Gegenüber, ob er/sie dieser Hoffnung nachkommen will.

Sonst sehe ich es aber genauso :).

Ich denke, es anzusprechen, spart halt Zeit. Aber ich versuche auch, mich jetzt einfach so authentischer und "schüchterner" zu verhalten und mich nicht mehr so zu zwingen, aus mir rauszugehen und mehr zu geben, als ich eigentlich will. Das tut ganz gut.

SO:

Jetzt werde ich das Thema aber größtenteils ruhen lassen, weil das sonst den Faden schreddert. Wer allgemein noch weiter über das Thema diskutieren will, kann ja gerne einen eigenen Faden dazu aufmachen. Vielleicht komme ich aber auch hier nochmal darauf zurück, wenn es mir wichtig erscheint.

Cninnaxmon4


So... ein Update:

War Dienstag da und es war ganz okay. Ich hatte mir vorher nochmal die wichtigsten Handlungsoptionen hier, die mir gefallen haben (Vielen Dank nochmal an euch alle!), herausgeschrieben und verinnerlicht. Damit bin ich ganz gut gefahren.

Es war eigenartig, das alles mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Ich habe einfach mal nicht so viel von mir erwartet, nur mit den Mensche gesprochen, auf die ich auch Bock hatte, und den Rest mit einer gesunden Distanz betrachtet. Ich habe mich nicht dafür verantwortlich gefühlt, die anderen zu bespaßen oder ihre Zuneigung zu gewinnen. Das war sehr schön unanstrengend.

Und ich habe zum ersten Mal gespürt, wie viel Freundlichkeit mir von einigen trotzdem entgegen gebracht wurde. Und auch, dass ich einige der Leute gar nicht leiden kann und selber anstregend finde und es Schwachsinn war, einfach blind ihre Zuneigung gewinnen zu wollen. Das war/ist wohl wirklich ein Kindheitsmuster, aber eigentlich Schwachsinn.

So geht es mir jetzt viel besser :-) !

Ich mache mir da keine Illusionen... so ein neues Muster zu etablieren wird noch eine Weile bewusste Auseinandersetzung mit meinen alten und neuen Mustern bedeuten und auch, weitere Ansätze zu erarbeiten.

Aber das erste Mal seit Monaten habe ich das Gefühl, dass es voran geht :-) !

Vielen Dank dafür!

Meine Psychologin hat den Fokus so sehr darauf gelegt, auf die anderen zu achten und zielgerichtet zu operieren ("Tun Sie x, dann wird Herr y schon so sein, wie Sie wollen."), das tat mir nicht gut. Nur auf mich zu schauen und auch mal zu denken: "Wenn Herr Y nicht will, ist er halt ein Arsch!") - das hat so gut getan und meinen Selbstwert richtig gesteigert :)z .

Manchmal ist "Küchenpsychologie" wohl doch das Wahre ^^.

Und ich habe übrigens auch bemerkt, dass die beiden Männer, mit denen es schwierig war, ständig zu mir starrten. Polarfuchs äußerte ja, glaube ich, die Theorie, dass die so komisch zu mir sein könnten, weil sie eigentlich was von mir wollen. Das wäre möglich. Da ich aber nichts von ihnen will, ist es wohl ganz gut so, sie links liegen zu lassen. Auch wenn es irgendwo schade ist.

Mr. "Abwertend" hat aber übrigens wieder nen fiesen Spruch losgelassen. Langsam geht es mir auf de Sack %-| .

Und Mr. "Abwesend" war halt wieder abwesend die meiste Zeit... whatever...

Mit dem Rest war es aber erstaunlich schön und gelassen :-) !

Ein schönes Wochenende euch *:) !

C?inn>amonx4


P.S.: Und, wie ich schrieb, versuche ich jetzt einfach mehr, ich selber zu sein. Auch mal schüchtern zu sein und so, wie ich eben bin. Nicht so viel von mir zu erwarten und mich nicht so sehr unter Druck zu setzen. Läuft :-) ! Wer mich jetzt trotzdem noch mag, ist wohl ein wahrer Freund :)^ !

CwoteSavuvagxe


Ganz kurz zu deinen Fragen:

Unzuverlässigkeit ist für mich Zusagen nicht einhalten. Dazu gehört zB auch notorische Unpünktlichkeit.

rr2017: Mir bringt es oft viel, mich mit unbequemen Meinungen über mich/ mein Verhalten/ Denken auseinander zu setzen. Manchmal ist es gerade intetessant was Leute über mich denken die ich nicht ausstehen kann. Im Übrigen hat rr2017 ganz sicher keine schlechte Meinung von dir.

m_ond+s(terxne


Wie verhältst Du Dich gegenüber anderen?

Das ist jetzt die Frage, die ich als Oberthema herausgelesen habe. Bitte korrigiere mich, wenn Du meinst, damit liege ich daneben.


Weil ich mir einen Austausch Betroffener wünsche, beantworte ich die Frage im Bezug auf mich:

Wie verhalte ich mich gegenüber anderen?

Ich neige zu melancholischen Rückzugstendenzen, und auch wenn ich mein Verhalten für falsch halte, mache ich es trotzdem.

Cjin(namxon4


@ CoteSauvage

Ganz kurz zu deinen Fragen:

Danke @:) !

Unzuverlässigkeit ist für mich Zusagen nicht einhalten. Dazu gehört zB auch notorische Unpünktlichkeit.

Ah, okay, danke @:) !

rr2017: Mir bringt es oft viel, mich mit unbequemen Meinungen über mich/ mein Verhalten/ Denken auseinander zu setzen. Manchmal ist es gerade intetessant was Leute über mich denken die ich nicht ausstehen kann. Im Übrigen hat rr2017 ganz sicher keine schlechte Meinung von dir.

Also Ersteres sehe ich für mich nicht so gegeben. Zweiteres:

Da habe ich mich schlecht ausgedrückt. Ich meinte das mit der schlechten Meinung jetzt auf diesen speziellen Fall gemünzt; also, wenn jemand eben offen über seine psychischen Probleme spricht. Auf andere Angelegenheiten trifft das ja vermutlich nicht zu.

@ m+s

Wie verhältst Du Dich gegenüber anderen?

Da habe ich eben noch keine klare Linie entwickelt. Mein Wunsch wäre: "Man selber sein und eigene Grenzen wahren und dabei Leute finden, die man mag, aber auch nicht zu enttäuscht darüber sein, wenn es mit einigen nicht passt - so ist halt das Leben. Gelassenheit würde ich mir wünschen und Selbstbewusstsein."

Das ist jetzt die Frage, die ich als Oberthema herausgelesen habe. Bitte korrigiere mich, wenn Du meinst, damit liege ich daneben.

Im Großen und Ganzen stimmt das so.

Weil ich mir einen Austausch Betroffener wünsche, beantworte ich die Frage im Bezug auf mich:

Wie verhalte ich mich gegenüber anderen?

Ich neige zu melancholischen Rückzugstendenzen, und auch wenn ich mein Verhalten für falsch halte, mache ich es trotzdem.

Hm... Ich denke, dass es manchmal auch normal ist, sich zurückziehen zu wollen und es auch zu tun. Wichtig ist nur, irgendwann wieder aufzutauchen @:) !

Cjinn3amhoxn4


Oh, ich habe noch ne soziale Frage:

Jemand, den ich sehr gerne habe, aber erst ein paar Monate kenne, hat Depressionen. Und ich glaube, er hat im Moment ein Tief und ich weiß nicht, ob er mit jemandem darüber reden kann. Ich möchte mich auf keinen Fall aufdrängen, aber er ist auch immer für mich da, also wäre ich auch gerne für ihn da. Denkt ihr, ich kann ihm irgendwie helfen? Durch nette Gesten oder irgendetwas? Ich weiß nicht, ob ich ihn drauf ansprechen sollte... Ich habe es letztens mal angedeutet, aber er ist eher ausgewichen. Ich fände es halt schön, wenn er wüsste, dass er mit mir reden kann, aber natürlich nicht muss, wenn er nicht will. Kann man das irgendwie deutlichen machen? Ich weiß jetzt leider nicht, wie...

C`oteSPauvxage


Ich habe es letztens mal angedeutet, aber er ist eher ausgewichen.

Mehr kannst und solltest du mE nicht tun. Direkt drauf ansprechen würde ich ihn keinesfalls, das fände ich übergriffig. Viele Menschen wollen das mit sich selber ausmachen oder allenfalls mit Freunden, aber nicht mit Leuten, die sie erst seit ein paar Monaten kennen. An deiner Stelle wäre ich einfach nur normal-nett zu ihm und wäre tolerant, wenn er auf irgendwas komisch reagiert.

C7innxamon4


Das versuche ich auch, danke :)z .

Ich war mir nur unsicher, weil er es mir ja mal erzählt hatte, und ich mich umgekehrt freuen würde. Aber wenn jemand ausweicht, passiert das ja meist nicht ohne Grund. Ich hoffe halt nur, ich war deutlich genug.

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