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Weltschmerz - Achtung, nur Jammerfaden

Fzorens_ikxer


Cinnamon4 *:)

Naja... So richtig egal ist mir tatsächlich niemand. Aber das ist auch anstrengend, habe ich gemerkt. Daher arbeite ich daran, nicht mehr alles an mich ran zu lassen. Wird man durch das andere Extrem nicht aber auch einsam? Vielleicht ist ein Mittelweg gut.

Ich selbst kann auch jahrelang einem Hobby nachgehen, ohne mich mit den anderen persönlich näher zu beschäftigen, freue mich aber auch, wenn es mal anders ist und eine Freundschaft entsteht.

Ich kenne andere, die viel mehr an sich heran lassen und die meine Art zu leben wahrscheinlich auch nicht verstehen könnten, das macht mir logischerweise aber auch nichts. Diese Personen haben es aber auch dann sehr leicht, Kontakte, Freundschaften und Beziehungen zu knüpfen, was ich auch wiederum bewundernswert finde. An anderen Anteil zu nehmen führt m. E. ganz automatisch dazu. Wenn es dir aber letztlich auch immer um Freundschaften geht, geht es dir aber natürlich um ein gutes Stück auch um dich selbst. Das ist absolut in Ordnung, es sollte dir aber bewusst sein, dass es sich um eine - sagen wir mal zielgerichtete - Anteilnahme handelt.

CGot/eShauvagxe


Naja... So richtig egal ist mir tatsächlich niemand. Aber das ist auch anstrengend, habe ich gemerkt. Daher arbeite ich daran, nicht mehr alles an mich ran zu lassen. Wird man durch das andere Extrem nicht aber auch einsam? Vielleicht ist ein Mittelweg gut.

Kommt drauf an, was man unter "einsam" versteht bzw ob man das, was du unter "einsam" verstehst, schlimm findet. Ich zB hab eine gute familiäre Infrastruktur (die mich soweit in Ruhe lässt wie ich das will), eine Menge interessanter und sympathischer Kollegen und ein paar sehr gute Freundinnen, mit denen ich mich nur selten treffe. Du würdest dich so wahrscheinlich einsam fühlen, mir taugt es prima so.

Meint ihr, es würde helfen, wenn ich Aktivitäten zu viert vorschlage? Also ich + mein Freund und einer der Kerle + seine Freundin?

Aus meiner Sicht ändert das gar nichts. Wenn du das mit mir und meinem Freund machen würdest: Weder er noch ich wären so blöd dass wir nicht spannen würden, dass es dir eigentlich darum geht, mit ihm Kontakt zu haben und nicht mit mir. Und dann kann die krampfhaft dazugeladene Frau auch noch vor Ort ihre Eifersucht auspacken.

Ich interessiere mich auch für technische Dinge. Deswegen werde ich auch häufiger von Männern angequatscht. Ich bin aber nicht auf der Suche, daher belasse ich es bei Gesprächen über den Technikkram. Ich komme auch beruflich viel mit Männern zusammen, mit denen man über sowas gut reden kann. Die klassischen Tussen gibt es weder in meinem Job noch bei meinem Hobby. Also man kann sich schon ein Umfeld mit passenden Menschen schaffen, ohne dann gleich mit jedem "befreundet" sein zu wollen.

Ich selbst kann auch jahrelang einem Hobby nachgehen, ohne mich mit den anderen persönlich näher zu beschäftigen, freue mich aber auch, wenn es mal anders ist und eine Freundschaft entsteht.

So sehe ich das auch.

CjinUnamonx4


@ m+s

Was ist mit der Vorschau? Ist die bei Dir kaputt?

Nee, aber ich habe sie nicht benutzt, weil ich dachte, das mit den Sternchen klappt.

@ NotMichaelCaine

Was sich schon als roter Faden durch viele Deiner Beiträge zieht ist, dass Du diese Mann-Frau Freundschaft besonders suchst und daran für Dich emotional viel hängt.

Ja, das stimmt.

Du hast ja geschrieben dass das ein Jammerfaden ist... Ich möchte das eigentlich respektieren bin aber durch den Verlauf der Diskussion jetzt doch etwas unsicher ob Du offen für Ideen bist oder wirklich einfach nur jammern möchtest.

Wenns ersteres ist - was ich völlig legitim finde - einfach nur ein: :°_ ja es ist sch... wenn Menschen die wir mögen nicht dasselbe wollen wie wir - was immer das auch ist. Es ist einfach .... supertraurigfrustrierendundunfairundeigentlichgrummeltdieganzeZeitimHinterkopfirgendeinUngerechtigkeitsgnomderdieRealitätgernsofortperKnopfdruckgeänderthabenwillundtotaaaaaaaaalrumnervtbeijederungünstigenGelgenheit. Oder so.

Danke, dein Satz hat es voll gut getroffen :°_ !

Wenn zweiteres - schreib ich gern nochmal mehr zu meinem Eindruck von Dir hier - warte aber ab bis Du ein "go" gibst.

Hm... Muss ich davor Angst haben ;-D ? Ansonsten: Gern.

oops - tausche ersteres mit zweiteres... sprich wenn Du jammern magst find ich das legitim, halt mich dann raus und :°_ Dich blos mal virtuell.

Danke nochmal!

@ mond+sterne

Du meinst vermutlich, dass auch die Männer die Beziehungsfrage von Vorneherein nicht unbedingt ausschließen und daher geht es irgendwo auch um Attraktivität?

Ja, vermutlich so in der Richtung. Ich würde sagen, man muss sehen, wie es kommt, und es bringt nichts, wenn man sich vorher festlegt.

Man kann natürlich Gründe haben, sich von vornherein auf Freundschaft festzulegen. Beispielsweise wenn man verheiratet ist.

Bei Dir sehe ich solche Gründe nicht. Habe ich da was überlesen?

Naja... Festlegen kann man sich natürlich nie - eigentlich auch nicht, wenn man verheiratet ist. Aber bei den beiden Männern... Ich denke, da würde nichts laufen. Die sind mir zu ähnlich.

C)innXamoxn4


@ Forensiker

Ich selbst kann auch jahrelang einem Hobby nachgehen, ohne mich mit den anderen persönlich näher zu beschäftigen, freue mich aber auch, wenn es mal anders ist und eine Freundschaft entsteht.

Ich kenne andere, die viel mehr an sich heran lassen und die meine Art zu leben wahrscheinlich auch nicht verstehen könnten, das macht mir logischerweise aber auch nichts. Diese Personen haben es aber auch dann sehr leicht, Kontakte, Freundschaften und Beziehungen zu knüpfen, was ich auch wiederum bewundernswert finde. An anderen Anteil zu nehmen führt m. E. ganz automatisch dazu. Wenn es dir aber letztlich auch immer um Freundschaften geht, geht es dir aber natürlich um ein gutes Stück auch um dich selbst. Das ist absolut in Ordnung, es sollte dir aber bewusst sein, dass es sich um eine - sagen wir mal zielgerichtete - Anteilnahme handelt.

Hm... so würde ich das nicht sehen. Ich würde sagen, es läuft eher parallel. Wenn ich Menschen sympathisch finde, nehme ich gerne Anteil + möchte ihre Freundschaft. Wobei auch bei mir nicht ganz so sympathischen Menschen Anteil nehme. Ich nehme also nicht Anteil, damit die meine Freunde werden, sondern weil ich sie gerne als meine Freunde hätte. Aber auch in anderen Fällen, auch wenn dann vielleicht nicht ganz so stark. Ergibt das Sinn?

C\innamxon4


@ CoteSauvage

Kommt drauf an, was man unter "einsam" versteht bzw ob man das, was du unter "einsam" verstehst, schlimm findet. Ich zB hab eine gute familiäre Infrastruktur (die mich soweit in Ruhe lässt wie ich das will), eine Menge interessanter und sympathischer Kollegen und ein paar sehr gute Freundinnen, mit denen ich mich nur selten treffe. Du würdest dich so wahrscheinlich einsam fühlen, mir taugt es prima so.

Abgesehen davon, dass ich mich mit Freunden gerne häufiger treffen würde, fände ich es okay so, schätze ich.

Aus meiner Sicht ändert das gar nichts.

Also habe ich quasi Pech gehabt :-| ? Das ist so unfair :°( ! Was kann ich denn dafür, dass ich ein Mädchen bin?! Das habe ich mir ja auch nicht ausgesucht... So ein Scheiß!

Am Liebsten würde ich ihnen an den Kopf knallen, was für ne rückständige, bescheuerte, unreife Einstellung das ist %:| .

Nichts gegen dich, Cote. Dich kann ich da verstehen, weil du ja eigentlich schon gerne männliche Freunde hättest, das bisher aber immer kompliziert bei dir wurde.

Aber die geben mir ja nicht mal ne Chance %:| .

Das ist sooo gemein :°( !

Wenn du das mit mir und meinem Freund machen würdest: Weder er noch ich wären so blöd dass wir nicht spannen würden, dass es dir eigentlich darum geht, mit ihm Kontakt zu haben und nicht mit mir. Und dann kann die krampfhaft dazugeladene Frau auch noch vor Ort ihre Eifersucht auspacken.

Hm... Ja... So kann man es auch sehen. Ich dachte halt, es würde helfen. Dann kann sie quasi überwachen, dass zwischen ihm und mir nichts läuft.

Ich interessiere mich auch für technische Dinge. Deswegen werde ich auch häufiger von Männern angequatscht. Ich bin aber nicht auf der Suche, daher belasse ich es bei Gesprächen über den Technikkram. Ich komme auch beruflich viel mit Männern zusammen, mit denen man über sowas gut reden kann. Die klassischen Tussen gibt es weder in meinem Job noch bei meinem Hobby. Also man kann sich schon ein Umfeld mit passenden Menschen schaffen, ohne dann gleich mit jedem "befreundet" sein zu wollen.

Die anderen Frauen sind ja keine Tussen; bis jetzt haben sich einfach nur nicht so viele Gemeinsamkeiten aufgetan und das ist mir bei einer Freundschaft nun mal wichtig.

Ich will ja auch nicht mit jedem befreundet sein; aber mit denen, mit denen ich mich gut verstehe. Das wäre schön.

Ich selbst kann auch jahrelang einem Hobby nachgehen, ohne mich mit den anderen persönlich näher zu beschäftigen, freue mich aber auch, wenn es mal anders ist und eine Freundschaft entsteht.

So sehe ich das auch.

Ja, aber diese Freude über eine entstehende Freundschaft gibt es bei den Besagten halt nicht... Und das ist einfach nur unfair!

Wenn wir nicht zusammen passen würden, wenn die Ansichten nicht passen würden. Aber es ist doch nur, dass ich Titten habe und die den Pimmel. Ich könnte kotzen {:( .

E hemaligqer Nutzefr (#60x5677)


Ist das wirklich nur das Geschlechterding, dass es mit vielen freundschaftlich nicht passt in deinem Leben?

Für mich ist mir persönlich das Geschlecht auch egal und ich habe seit der Kindheit sowohl mit Vertretern des männlichen als auch des weiblichen Geschlechts Bekanntschaften wie Freundschaften gehabt. Dass echte Freundschaften mit Männern leichter entstehen würden als mit Frauen, kann ich aber nicht bestätigen. Ich finde sie entstehen mit beiden wenn nur selten. (Persönlich wüßte ich, dass ich mit jemanden charakterlich ganz sicher nicht harmonieren würde, der oder die glaubt, dass eine Freundschaft zw. Männern und Frauen nicht geht.)

Die Männer, die du gerne näher kennenlernen würdest, kennst du charakterlich eigentlich doch gar nicht so gut, dass du sicher wüßtest, dass du dich mit denen gut verstehen würdest und dass nur dein Geschlecht aus deren Sicht zwischen einer Freundschaft mit euch stehen würde. Trotzdem stellst du es so dar, dass es nur am Geschlecht liegen würde. Dazu dieser Wunsch mit vielen befreundet zu sein bzw. mit bestimmten Menschen, obwohl das nicht auf Gegenseitigkeit beruht. ":/

CYin$na'monx4


@ Polarfuchs

Ist das wirklich nur das Geschlechterding, dass es mit vielen freundschaftlich nicht passt in deinem Leben?

Wie ich ja schon schrieb: In meiner Jugend gab es einige Probleme, sodass alte Kontakte keine mehr bestehen. Deswegen habe ich derzeit eher wenige Freunde.

Warum es auch jetzt nicht so richtig zu passen scheint, versuche ich ja herauszufinden.

Die Geschlechterfrage ist da nur eine mögliche Baustelle.

Eine andere könnte sein, dass ich einfach zu ungeduldig bin.

Wieder eine andere, dass ich vielleicht generell zu hohe Erwartungen habe.

Ich könnte auch tatsächlich im falschen Umfeld sein und ein Wechsel wäre dann sinnvoll.

Ich weiß nicht, ob du Alles gelesen hast, aber eigentlich habe ich die Geschlechterfrage nur am Rande erwähnt und die anderen Mitschreiber haben sie stark aufgegriffen, da das in früheren Fäden von mir einfach schon mal Thema war. Darauf habe ich reagiert.

Es sollte nicht der Eindruck entstehen, als wäre nur das ein Thema. Aber es spielt sicherlich auch eine Rolle.

Wenn du weitere Anregungen hast, höre ich sie mir gerne an.

Für mich ist mir persönlich das Geschlecht auch egal und ich habe seit der Kindheit sowohl mit Vertretern des männlichen als auch des weiblichen Geschlechts Bekanntschaften wie Freundschaften gehabt. Dass echte Freundschaften mit Männern leichter entstehen würden als mit Frauen, kann ich aber nicht bestätigen. Ich finde sie entstehen mit beiden wenn nur selten.

Ich habe auch nicht die Erfahrung gemacht, dass man sich mit Männern leichter anfreundet als mit Frauen - das liegt ja nicht am Geschlecht. Ich finde diesen Geschlechter-Scheiß eh sooo nervig und sehe mich selbst weder als weiblich, noch als männlich an.

Meine Erfahrungen seit meiner Jugend - da haben sich meine Interessen verfestigt - haben mir einfach nur gezeigt, dass Frauen meine Interessen seltener teilen als Männer. Das war für mich auch sehr traurig, weil damals auch die Freundschaft zu meiner besten Freundin zerbrach - wir hatten neben anderen Problemen auch nicht mehr so viel gemeinsam.

Ich wäre sehr glücklich über eine Frau, die meine Interessen teilt; denn das wäre vermutlich eine sehr unkomplizierte Freundschaft. Aber bisher ist mir so eine noch nicht wieder begegnet. Wenn sie mir begegnet/n, werde ich aber sicher sehr froh sein und offen dafür. Das wird schön :-) .

Ich empfinde es ehrlich komplizierter, Kontakte mit Männern zu unterhalten. Nicht, weil Männer an sich komplizierter wären, aber weil eben einige so komische Ansichten haben wie von mir beschrieben.

(Persönlich wüßte ich, dass ich mit jemanden charakterlich ganz sicher nicht harmonieren würde, der oder die glaubt, dass eine Freundschaft zw. Männern und Frauen nicht geht.)

Hm... Ich sehe das halt ein bisschen differenzierter. Vielleicht hat er (in meinem Fall) einfach schlechte Erfahrungen gemacht oder das als Kind so vermittelt bekommen und es nie ernsthaft hinterfragt. Macht es vielleicht nicht besser, heißt aber auch nicht, dass es ansonsten charakterlich nicht passt. Man merkt ja auch, ob jemand eigentlich ein weltoffener Mensch ist und nur manchmal ein bisschen verbohrt oder generell sehr konservativ. Das wäre dann auch nichts für mich.

Die Männer, die du gerne näher kennenlernen würdest, kennst du charakterlich eigentlich doch gar nicht so gut, dass du sicher wüßtest, dass du dich mit denen gut verstehen würdest und dass nur dein Geschlecht aus deren Sicht zwischen einer Freundschaft mit euch stehen würde. Trotzdem stellst du es so dar, dass es nur am Geschlecht liegen würde.

Sorry, so war das nicht gemeint. Bei Zweien habe ich eben den starken Verdacht, aber wissen tue ich es tatsächlich nicht - woher auch? Es spricht nur Vieles dafür.

Dazu dieser Wunsch mit vielen befreundet zu sein bzw. mit bestimmten Menschen, obwohl das nicht auf Gegenseitigkeit beruht. ":/

Was meinst du damit?

CxidnnaKmonx4


Meine Psychologin sagt manchmal:

"Frau Cinnamon, Ihnen ist Gerechtigkeit sehr wichtig - aber die Welt ist leider nicht immer gerecht und nicht immer können wir das ändern. Statt also ständig - Wie kann man nur xy? - zu sagen und zu grübeln sollten Sie es akzeptieren und sagen: Es ist nicht schön, aber xy ist so."

Normalerweise beherzige ich das schon ganz gut, aber aktuell fällt es mir echt schwer %:| . Ich glaube, ich bin immernoch bei: "Wie kann man nur...?" Und, vorallem, bei: "Wie kann ich das ändern?"

Vielleicht kann ich da deshalb nicht loslassen, weil ich einfach noch nicht akzeptieren kann, dass ansonsten nette Menschen (und ich beziehe mich jetzt auf meine zwei Vermutungen) so schrecklich verbohrt und diskriminierend sein können.

Aber ich will jetzt auch nicht ausschließlich dieses "Frau-Mann-Thema" behandeln. Es schwelt nur auch in mir und hat vielleicht auch den (ich gebe zu, unfairen, ist ja keine homogene Gruppe) Wunsch gestärkt, eine Gruppe zu verlassen, in der solche Gedanken grassieren.

Euhemal}iger ^Nutzer (#D6056x77)


@ Cinnamon4

Sorry, bzgl. der Geschlechtersache habe ich den ein oder anderen Satz von dir wohl zu stark gewichtet. Sowas z. B.:

Also habe ich quasi Pech gehabt :-| ? Das ist so unfair :°( ! Was kann ich denn dafür, dass ich ein Mädchen bin?! Das habe ich mir ja auch nicht ausgesucht... So ein Scheiß!

Wenn wir nicht zusammen passen würden, wenn die Ansichten nicht passen würden. Aber es ist doch nur, dass ich Titten habe und die den Pimmel. Ich könnte kotzen {:( .

Ich sehe das halt ein bisschen differenzierter. Vielleicht hat er (in meinem Fall) einfach schlechte Erfahrungen gemacht oder das als Kind so vermittelt bekommen und es nie ernsthaft hinterfragt. Macht es vielleicht nicht besser, heißt aber auch nicht, dass es ansonsten charakterlich nicht passt. Man merkt ja auch, ob jemand eigentlich ein weltoffener Mensch ist und nur manchmal ein bisschen verbohrt oder generell sehr konservativ. Das wäre dann auch nichts für mich.

Bevor ich mich an solchen Leuten mit (m)einem einseitigen Freundschaftswunsch so abarbeiten und mich darüber ärgern würde, würde ich es lieber undifferenziert sehen. Aber ist deine Sache.

Eine andere könnte sein, dass ich einfach zu ungeduldig bin.

:-D ich weiß ja nicht wie es anderen dabei geht, aber ich käme mir von dir wahrscheinlich sehr überfahren vor. Freundschaften müssen sich entwickeln. Neue Kontakte zu knüpfen und schnell auf einer Wellenlänge zu sein, ist nochmal was anderes. Vielleicht kommst du von deinen Beiträgen her auch nur anders rüber, als du offline wirkst. Weniger schnell und erwartungsvoll bzgl. des Kontaktes.

Frau Cinnamon, Ihnen ist Gerechtigkeit sehr wichtig

Ich verstehe nicht, was das Thema Kontakte knüpfen & Freundschaften schließen mit Gerechtigkeit zu tun hat. Zum Glück muss man sich nicht mit jemanden befreunden nur weil der das gerne so hätte.

E4hemalYiger N.utze1r (#6x05677)


Dazu dieser Wunsch mit vielen befreundet zu sein bzw. mit bestimmten Menschen, obwohl das nicht auf Gegenseitigkeit beruht. ":/

Was meinst du damit?

Damit meinte ich, dass du aus irgendeinem Grund mit Leuten befreundet sein willst, bei denen das nicht auf Gegenseitigkeit beruht, so wie du das beschreibst. Du hast auch geschrieben, dass du weißt, dass sich sowas nicht erzwingen lässt, aber scheint eher rationales Wissen zu sein und keine tiefere Gewissheit.

Siehe auch:

Nur fühlt es sich blöd an, selber etwas tun zu müssen, was andere für mich nicht bereit sind zu tun - sich Mühe zu geben und etwas zu investieren.

":/ ich kenne das persönlich nur so, dass sich nähere Bekanntschaften beidseitig entwickeln ohne dass einer erst etwas investiert und danach erwartet, dass nun der andere seinerseits investieren muss. Eben als fließendes Kennenlernen, wo man zwar strenggenommen sicher auch Zeit etc. "investiert", aber doch nicht wie an der Börse mit Gewinnerwartung, sondern weil man intrinsisch motiviert Lust darauf hat. Wenn sich daraus nichts weiter entwickelt, nimmt einem das nicht die nette Zeit, die man vorher zusammen verbracht hat. Evtl. meinst du das auch anders, liest sich für mich irgendwie komisch und mehr bewusst strategisch vorgehend. So funktioniert das nicht, denke ich. Jedenfalls nicht, wenn beidseitig echte Nähe entstehen soll.

C{innam0on4


@ Polarfuchs

Damit meinte ich, dass du aus irgendeinem Grund mit Leuten befreundet sein willst, bei denen das nicht auf Gegenseitigkeit beruht, so wie du das beschreibst. Du hast auch geschrieben, dass du weißt, dass sich sowas nicht erzwingen lässt, aber scheint eher rationales Wissen zu sein und keine tiefere Gewissheit.

Hm... Ja... Der Punkt war ja, dass es oft auch umgekehrt ist. Man könnte vielleicht eher sagen: "Ich erlebe selten gegenseitige Passung." Oft erlebe ich ein Gefühl der Passung bei jemandem und es wird nicht erwidert; umgekehrt erleben auch oft andere bei mir ein Gefühl der Passung, welches ich nicht erwidere.

Also, ja: Anscheinend will ich mit Menschen befreundet sein, die dasselbe nicht wollen. Das ist ja eh der Kern meines Fadens.

Ich verstehe jetzt nur nicht, was dich daran stutzen lässt? Bzw. lässt mich das ja auch stutzen; aber deswegen bin ich ja hier.

Grob gesagt meint Lola, ich wäre zu ungeduldig und mache das eigentlich schon gut. Solamie meint, ich wäre etwas zu verbissen und könnte daher anstrengend rüberkommen. Und die anderen meinen (so grob), es könnte an dieser Mann-Frau-Sache liegen und daran, dass ich zu hohe Erwartungen habe. Was meinst du denn?

Und ich selber überlege halt noch, ob ich irgendwie die falschen Signale sende. Offensichtlich kommt ja oft etwas anderes rüber, als ich meine. Menschen, die nicht zu mir passen, wollen meine Freundschaft, während Menschen, die zu mir passen, "Liebe in der Luft" spüren, und wiederum andere Menschen nehmen mich gar nicht wahr, weil ich zu mutlos bin, direkt auf sie zuzugehen, und stattdessen immer auf Umwegen agiere. Zu einem gewissen Teil ist das vermutlich auch normal und ich muss mich wohl wirklich in Geduld üben und einfach weniger erwarten. Aber vielleicht kann ich ja auch noch was an meinem Auftreten drehen, wenn es doch so oft schiefgeht.

":/ ich kenne das persönlich nur so, dass sich nähere Bekanntschaften beidseitig entwickeln ohne dass einer erst etwas investiert und danach erwartet, dass nun der andere seinerseits investieren muss. Eben als fließendes Kennenlernen, wo man zwar strenggenommen sicher auch Zeit etc. "investiert", aber doch nicht wie an der Börse mit Gewinnerwartung, sondern weil man intrinsisch motiviert Lust darauf hat. Wenn sich daraus nichts weiter entwickelt, nimmt einem das nicht die nette Zeit, die man vorher zusammen verbracht hat. Evtl. meinst du das auch anders, liest sich für mich irgendwie komisch und mehr bewusst strategisch vorgehend. So funktioniert das nicht, denke ich. Jedenfalls nicht, wenn beidseitig echte Nähe entstehen soll.

Ja, es liest sich einfach nur komisch. Mit "Investieren" meinte ich Zeit und halt auch die Bereitschaft, den anderen unvoreingenommen kennenzulernen.

rrr20x17


Ist Deine aktuelle neue Heimat noch die Stadt mit der Flughafenbaustelle? Vielleicht liegts auch ganz simpel daran. So wie ich Dich hier erlebe bist Du eher differenziert und nachdenklich; Tugenden, die da nicht so hoch im Kurs stehen. Dafür ist Einsamkeit weit verbreitet. Es ist evtl schwierig da für zugezogene, speziell wenn die aus der depressiven, nachdenklichen Ecke kommen.

CaoteSHauvxage


Das mit dem Frauen/ Männerding hast du doch selber stark betont, schon in deinem Eingangsbeitrag:

Und jetzt als Erwachsene erscheint mir alles so schwierig. Ich war schon als Kind z.B. gerne mit Jungs befreundet, aber heute scheint es da so eine Barriere zu geben. So, als würde jegliche Freundlichkeit meinerseits als Bedrohung und Flirtversuch aufgenommen werden. Es sind GSD nicht alle Männer so; aber leider ein paar von denen, die ich eigentlich mag... mochte. Die sind so schrecklich kindisch, dass sie sich tatsächlich nicht mit Frauen anfreunden, aufgrund ihres Geschlechts. Ich fühle mich dadurch so diskriminiert, dass ich sie eigentlich schon gar nicht mehr leiden kann %:| . (...)

Das hat zwar nichts mit "Gerechtigkeit" zu tun, aber im Übrigen passt der SPruch deiner Psychologin da schon drauf: Manche Dinge sind im Mainstream der Gesellschaft einfach eine Art Konvention, die magst du blöd finden, die mag sogar objektiv blöd sein, aber es ist eben so. In deinem Alter hat es mich zB massiv gestört dass eigentlich alle Menschen oberflächlich sind und lügen. Dadurch dass ich das nicht gemacht habe/ nicht so war, hatte ich natürlich extremst wenig Freunde ;-D Aber das fand ich völlig logisch, daher war es ok für mich.

Aber was ganz anderes kann ich noch nicht so ganz zusammenbringen:

Du schreibst du hast eine Sozialphobie, wegen der du in Therapie warst/ bist.

Andererseits: Wenn ich das alles richtig in Erinnerung habe bist du polyamor, kannst Frauen und Männer erotisch lieben, verstehst unter Liebe auch was anderes als man normalerweise versteht (also du empfindest daher viel öfter "Liebe" für andere Menschen als der Durchschnittsmensch), du bist sehr körperlich (berührst Leute einfach so im Überschwang) usw. Das ist für mich das genaue Gegenteil von Sozialphobie ":/

FForen^siker


Cinnamon4 *:)

Ich nehme also nicht Anteil, damit die meine Freunde werden, sondern weil ich sie gerne als meine Freunde hätte.

Das läuft für mich beides auf das Gleiche hinaus und genau das meinte ich. Ich kenne auch einige Leute, die immer sehr viel Anteil nehmen, und bei denen fällt dann quasi als "Abfallprodukt" auch mal eine Beziehung oder Freundschaft zu beiderlei* Geschlechtern ab, wenn sie nicht schnell genug bei 1 auf dem Baum sind. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, halte ich es für möglich, dass die anderen auch deine Erwartungen an sie "riechen" können, oder auch eine Form von Mißmut, wenn sie nicht mitziehen.

* oder wie viele Geschlechter eben auch zur Zeit politisch korrekt sind

Polarfuch hat für mich da schon die folgende Antwort geschrieben:

":/ ich kenne das persönlich nur so, dass sich nähere Bekanntschaften beidseitig entwickeln ohne dass einer erst etwas investiert und danach erwartet, dass nun der andere seinerseits investieren muss. Eben als fließendes Kennenlernen, wo man zwar strenggenommen sicher auch Zeit etc. "investiert", aber doch nicht wie an der Börse mit Gewinnerwartung, sondern weil man intrinsisch motiviert Lust darauf hat. Wenn sich daraus nichts weiter entwickelt, nimmt einem das nicht die nette Zeit, die man vorher zusammen verbracht hat. Evtl. meinst du das auch anders, liest sich für mich irgendwie komisch und mehr bewusst strategisch vorgehend. So funktioniert das nicht, denke ich. Jedenfalls nicht, wenn beidseitig echte Nähe entstehen soll.

Ja, es liest sich einfach nur komisch. Mit "Investieren" meinte ich Zeit und halt auch die Bereitschaft, den anderen unvoreingenommen kennenzulernen.

Ich finde es ja hier ein Stück weit widersprüchlich, dass du jemanden unvoreingenommen kennen lernen willst und im Falle von ausbleibenden Freundschaften (bei dem Wort entsteht mir schon ein Knoten im Hirn) dies darauf zurückführst, dass dein Gegenüber ein Pimmelträger ist. Vielleicht war ihm der Geschlechterunterschied wirklich maximal egal, und du nagelst ihn dann auf einem Vorurteil deinerseits fest - unvoreingenommen?

CkinMndamonx4


@ Forensiker

Ich nehme also nicht Anteil, damit die meine Freunde werden, sondern weil ich sie gerne als meine Freunde hätte.

Das läuft für mich beides auf das Gleiche hinaus und genau das meinte ich. Ich kenne auch einige Leute, die immer sehr viel Anteil nehmen, und bei denen fällt dann quasi als "Abfallprodukt" auch mal eine Beziehung oder Freundschaft zu beiderlei* Geschlechtern ab, wenn sie nicht schnell genug bei 1 auf dem Baum sind. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, halte ich es für möglich, dass die anderen auch deine Erwartungen an sie "riechen" können, oder auch eine Form von Mißmut, wenn sie nicht mitziehen.

* oder wie viele Geschlechter eben auch zur Zeit politisch korrekt sind

Das mit dem vom Baum fallen und "Abfallprodukt" verstehe ich jetzt nicht. Was meinst du denn?

Ansonsten ist es für mich schon ein Unterscheid, ob ich für jemanden da bin, damit die Person meine Freundschaft will (das ist ja schon hinterfotzig und würde ich nie tun). Oder ob ich für jemanden da bin, weil ich die Person mag. Und wenn ich jemanden mag, will ich meist auch eine Freundschaft. Übrigens bin ich auch begrenzt für Leute da, die ich nicht mag. Aber dass man für Leute, die man mag, mehr investiert, ist doch ganz normal?

":/ ich kenne das persönlich nur so, dass sich nähere Bekanntschaften beidseitig entwickeln ohne dass einer erst etwas investiert und danach erwartet, dass nun der andere seinerseits investieren muss. Eben als fließendes Kennenlernen, wo man zwar strenggenommen sicher auch Zeit etc. "investiert", aber doch nicht wie an der Börse mit Gewinnerwartung, sondern weil man intrinsisch motiviert Lust darauf hat. Wenn sich daraus nichts weiter entwickelt, nimmt einem das nicht die nette Zeit, die man vorher zusammen verbracht hat. Evtl. meinst du das auch anders, liest sich für mich irgendwie komisch und mehr bewusst strategisch vorgehend. So funktioniert das nicht, denke ich. Jedenfalls nicht, wenn beidseitig echte Nähe entstehen soll.

Ja, es liest sich einfach nur komisch. Mit "Investieren" meinte ich Zeit und halt auch die Bereitschaft, den anderen unvoreingenommen kennenzulernen.

Wie soll ich das denn noch erklären, sodass es keiner mehr falsch versteht %:| ?

Ich finde es ja hier ein Stück weit widersprüchlich, dass du jemanden unvoreingenommen kennen lernen willst und im Falle von ausbleibenden Freundschaften (bei dem Wort entsteht mir schon ein Knoten im Hirn) dies darauf zurückführst, dass dein Gegenüber ein Pimmelträger ist.

Da drehst du mir jetzt aber auch das Wort im Munde um. Ich habe mich gerade vorhin (ist halt auch mein Jammer-Faden) darüber ausgelassen, dass mir das bei wenigen Männern aufgefallen ist, dass sie so (sehr wahrscheinlich) ticken. Und über diese habe ich mich aufgeregt. Nicht über andere Männer, die mich vielleicht auch nicht mögen.

Vielleicht war ihm der Geschlechterunterschied wirklich maximal egal, und du nagelst ihn dann auf einem Vorurteil deinerseits fest - unvoreingenommen?

Ähhhh - nein ^^. Ich konnte es selber nicht fassen, dass solche Ansichten noch grassieren - siehe hier:

Und jetzt als Erwachsene erscheint mir alles so schwierig. Ich war schon als Kind z.B. gerne mit Jungs befreundet, aber heute scheint es da so eine Barriere zu geben. So, als würde jegliche Freundlichkeit meinerseits als Bedrohung und Flirtversuch aufgenommen werden. Es sind GSD nicht alle Männer so; aber leider ein paar von denen, die ich eigentlich mag... mochte. Die sind so schrecklich kindisch, dass sie sich tatsächlich nicht mit Frauen anfreunden, aufgrund ihres Geschlechts. Ich fühle mich dadurch so diskriminiert, dass ich sie eigentlich schon gar nicht mehr leiden kann %:| . Und das ist auch keine Spinnerei: Der Eine hat es mir so offen gesagt und bei dem anderen sprechen alle "Indizien" dafür. Das ist sooo ätzend %:| ! Natürlich kann ich mich auch nur noch mit Frauen anfreunden oder mit Männern, die ein wenig... wie sage ich das jetzt nett... reifer sind und nicht jede freundliche Beziehung zu einer Frau mit Romantik verwechseln. Aber weh tut es trotzdem. Das ist so, als würde jemand deine Freundschaft ablehnen, weil du Muslimin bist, oder schwarz oder sonst etwas hast, wofür du nichts kannst, und das mit deinem Charakter auch nichts zu tun hat %:| .

Ich hoffe, das hat alle Unstimmigkeiten aufgedeckt.

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