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Freund hat mich die ganze Zeit belogen

rMr2X01@7


Diese subtil herabwürdigende Ausdrucksweise von anderen Meinungen als Deiner stinkt wirklich ganz schön

Ehrlich, wenn Du es als pathologisch und verkommen betrachtest, mehrere Beziehungen zu haben, wir alle hier, die wir dies normal finden, auf dem falschen Dampfer sind, und nur Du im Recht bist und nun das arme unverstandene Opfer bist, ist Dir nicht mehr zu helfen.

Narzisstin.

t/emarxe


Und ich vermute auch, dass die meisten von euch keine ideale, romantische Vorstellungen mehr von Beziehungen haben.

Das ist ziemlich anmaßend. Du denkst also, das die meisten von uns in Beziehungen stecken, die nicht mehr ideal und romantisch sind und wir dich deshalb nicht verstehen können.

Ich stecke in einer idealen Beziehung mit romantischen Vorstellungen.

Du schaffst es wirklich dich mit jedem Posting weiter ins Abseits zu schießen! :|N

W>iDlli 18994


Soweit ich das überblicken kann, hast du nicht ein einziges Mal gesagt, das du ihn Liebst.

Liebe heißt auch vertrauen und Fehler vergeben.

Wobei ich bei deinem Freund keinen echten Fehler erkennen kann.

Meiner subjektiven Meinung zwingst du indirekt deinen Freund immer wieder zu einer Aussage die du gerne hättest.

Je nachdem wie tollerant dein Freund ist, wird die Beziehung mittelfristig von ihm beendet.

Nach deinen Aussagen wäre bei mir schon längst ENDE IM GELÄNDE.

Sorry

M'err*yRJosxe


Wir haben das Thema zwar schon über 100 Mal durchgekaut, aber jetzt erstmals ist er ehrlich zu mir, was das betrifft.

Und temare, ich bin nun überzeugt, dass das nun die Wahrheit ist.

Ich habe nochmal über sein Verhalten reflektiert, und ja, es macht so Sinn.

Ich gebe zu, ich bin nicht wirklich die aufmerksamste Person.

Und ganz ehrlich: Klar kamen mir die Aussagen von meinem Freund komisch vor, aber wer bitte unterstellt seinem Partner, ein Lügner zu sein?

XXiracixn


Es gibt unverzeihliche lügen und verzeihliche lügen.

Du musst für dich aussortieren zu welcher der beiden kategorien seine lüge gehört.

Für mich wäre es eine verzeihliche. Ich wäre vermutlich auch irritiert davon, ja. Ich würde mich ärgern, ja. Aber ich könnte damit leben. Und ihm verzeihen und sagen : "das ist doof gelaufen, bitte vertrau mich in zukunft und sei ehrlich zu mir über deine sexuellen Vorlieben / ängste etc"

EhhemaWliger PNwutzer (^#5156|10)


Ich stecke in einer idealen Beziehung mit romantischen Vorstellungen.

Ich auch x:) Aber ich hatte meinen Volltreffer auch nicht bei der ersten, sondern "erst" bei der dritten ernsthaften Beziehung.

M*er'ryRosxe


Ich sage nicht, dass es schlecht sei, mehrere Beziehungen zu haben.

Ich finde es lediglich schöner, wenn man so wenige wie möglich hat.

Ich spreche von der Wegwerf-Gesellschaft, in der man lieber den Partner austauscht, als an der Beziehung zu arbeiten.

Leute, die von einer Beziehung in die nächste schlittern.

Nein, aber ich glaube, dass man eben diese Fantasie-Welt von einer Märchen-Beziehung eben nicht mehr hat, so nach dem Motto "Man lebt glücklich und zufrieden bis ans Ende aller Tage", wenn man eben älter ist und mehr aufm Buckel hat.

Ich sage nicht, dass man auf Teufel komm raus zusammenbleiben muss. Niemals. Manchmal passt es einfach nicht, und das merkt man erst später. Ich würde aber nur Beziehungen eingehen, die ernste Absichten haben. Das ist aber meine Meinung.

Ich meine es ja nicht böse, und irgendwo ist es ja gut, realistisch zu sein und vor allem einzusehen, dass keine Beziehung und kein Partner perfekt ist.

Fühlt euch bitte nicht angegriffen.

Ich tippe, muss aber immer wieder abbrechen, um meine Arbeit zu machen. Darum kommen manche Texte etwas wirr rüber.

M-errBy4Rosxe


Danke dir, Xirain.

So hab ich es noch nicht gesehen.

r.rW201x7


aber Du schaffst es nicht, das Wertende wegzulassen.

Ich finde es lediglich schöner, wenn man so wenige wie möglich hat.

Ich spreche von der Wegwerf-Gesellschaft, in der man lieber den Partner austauscht, als an der Beziehung zu arbeiten.

Leute, die von einer Beziehung in die nächste schlittern.

"Mehrere Beziehungen" in einem Atemzug mit "Wegwerf-Gesellschaft". Und das zieht sich durch alle Deine Texte. und das ist halt mist.

Mei7ckfvlow


Puh, was für ein Faden ...

Wenn ich deinen Startbeitrag lese, dann verstehe ich allerdings nicht ganz, warum die Diskussion teilweise etwas sexlastig geführt wurde.Vielleicht, weil Du diesen Akzent gegeben hast. Aus deinen Texten lese ich allerdings einen anderen Schwerpunkt raus, da mag Sex vielleicht ein Symptom sein, ursächlich hat das aber in meinen Augen nichts mit den von dir geschilderten Problem zu tun.

Den Problemkern, den ich sehe, würde ich als Narzissmus bezeichnen, zudem in bemerkenswerter Ausprägung. Du hast ein so romantisches Bild von Liebe, Zuneigung und auch Sex, dass man erst nicht merkt um was es dir dabei eigentlich geht. Es geht nur um dich, und zwar in einer Art, die jedem Partner quasi schon in deiner Definition jegliche Handlungsmöglichkeit nimmt. Du erhebst selbst auf die Zeit vor dir, also auf seine Vergangenheit, Anspruch, hast Ansprüche, die jeden zum Verlierer machen, zum Aggressor ohne jegliche Chance, etwas zu korrigieren.

... und einmal im Swinger Club war und dort mit einer Frau oral intim war.

Gerade letzteres ist mir immer im Kopf hängen geblieben und ich war immer traurig, dass mein Freund vor mir andere Frauen hatte.

Und diesen Sachverhalt nutzt du gnadenlos bis zur Zermürben aus.

Gefühlte 100 Mal sagte ich ihm, wie sehr ich darunter litt. Auch wenn er mir immer das Gefühl gegeben hat, dass er mich liebt.

Du konfrontierst deine Partner mit deinem Leiden an einer völlig normalen und alltäglichen Vergangenheit, machst ihn für dieses Leiden verantwortlich, ohne dass er eine Chance hätte, etwas dagegen zu tun.

Es geht bei allem nur um dich, er selbst scheint eigentlich nicht wirklich für dich relevant zu sein, von ihm erfährt man jedenfalls nichts wirklich relevantes, ausser, dass er für dich sein Badezimmer eingerichtet hat, über sein Wesen, seinen Charakter, seine Sicht auf die Dinge, seine Meinung, sein Konfliktverhalten, unbekannt. Es geht nur darum, was er für dich getan/nicht getan hat, ob du glücklich gemacht wirst von ihm (meine bewusste Wortwahl), ob er deine Ansprüche (soweit das überhaupt möglich ist) erfüllen kann oder nicht.

Dass du Lügen nicht magst kann ich verstehen und auch inhaltlich Zustimmen. Aber überleg dir mal, ob du ihn da nicht systematisch reingetrieben hast. Ich persönlich sehe es so, dass er dir beim 101 Mal dann eine Lüge aufgetischt hat, um wenigstens deinem (unrealistischen) Anspruch nach Unberührtheit (weiss nicht warum, aber beim Schreiben kommt mir da die Assoziation "christliche Fundamentalisten" in den Sinn) in der Vergangenheit nachzukommen. Im Grunde lieferst du ja damit quasi die Bestätigung, jedenfalls erscheint mir das am schlüssigsten.

Und nun ist meine Welt zerbrochen.

Ich weiß nicht mehr, was ich ihm glauben soll.

Vor allem verstehe ich nicht, warum er mich so lange im Unwissen ließ. Jeder Tag früher mit der Wahrheit wäre eine Erlösung gewesen! Er wusste zwar, dass es mich verletzte, aber anscheinend war es ihm nicht bewusst, wie sehr.

Aus deinem Text geht hervor, dass deine Welt zusammenbricht, wenn er deinen Erwartungen nicht entspricht. Das mag wohl durchaus nicht ungewöhnlich sein, jedenfalls abstrakt grundsätzlich. Das Problem sehe ich in der schieren Unmöglichkeit, deinen Ansprüchen überhaupt entsprechen zu können.

Die Vergangenheit kann kein Problem sein, es ist ausschließlich deine Einstellung dazu. Das lässt sich auch daraus lesen.

Zu der Frage, inwiefern mich seine Vergangenheit betrifft. Allein aus gesundheitlichem Aspekt. Punkt.

Und wie gesagt, ich möchte wissen, worauf ich mich einlasse.

Was die Gegenwart betrifft, da empfinde ich deine Einstellung geradezu übergriffig, wenn ich lese, wie konkret deine Vorstellungen sind von dem, wie er in deiner Erwartung zu sein hat.

Als wir paar Tage lang uns nicht gesehen haben, habe ich ihm sogar ein Tenga-Ei geschenkt, damit er sich selbst beglücken kann, während er mich vermisst.

Und wie gesagt: Gerade weil ich selbst unerfahren war, hätte er es als Chance sehen sollen, mit seinen damals 27 richtig Erfahrung zu sammeln - gemeinsam.

Du hast in meinen Augen ein Problem mit deinem Selbstwertgefühl, definierst dich selbst über andere bzw. über deinen Freund und die Bestätigung, die du aus seinem Verhalten dir gegenüber ziehst.

Und ich habe mich für meinen Freund als Mensch entschieden, eben weil sein Charakter mich angesprochen und fasziniert hat.

Und das unabhängig von seinem "Marktwert".

Ich habe mir eben eingeredet, dass man eben einen Menschen als Ganzes akzeptieren soll.

Und das fällt mir gerade schwer.

Ich sehe gerade einfach nicht den Mann, in den ich mich damals verliebt hab.

Du erwartest Akzeptanz für dich und dein Problem, für deine Sicht der Dinge, für deine Erwartungen deinen Freund. Aber du musst dir einreden, dass man einen Menschen als Ganzes akzeptieren soll? Nun, dazu gibt es überhaupt keine Alternative, denn man kann einen Menschen nicht nach seinem Willen und den eigenen Vorstellungen gestalten. Der andere bleibt immer so wie er ist, insbesondere, wenn es um seine Vergangenheit geht. Die Gedanke und die Gefühle sind frei! Alles andere ist eine Illusion.

Ich beneide Beziehungen, in denen beide Partner the one and onlys sind. Keine Eifersucht auf Ex, man hat alles gemeinsam erlebt usw.

Nur in der heutigen Zeit nicht immer möglich. Und manchmal passt es halt nicht, kann man vorher nicht wissen.

Ich plädiere nicht für "man muss mit dem ersten zusammen bleiben", aber wer es hat, darf es total schätzen.

Da stellt sich mir die Frage, warum das so sein sollte. In deinen Ausführungen liegt implizit eine Wertung, die es objektiv nicht gibt. Du stellst das so hin, als wären Ex-Partner und die Eifersucht darauf synonym, als wäre "the one and only" erstrebenswerter wäre, als das statistisch deutlich häufigere Beziehungsgeschehen.

Bei dem Ex-Thema scheint mir hier die Antwort zu liegen:

Und ich persönlich bevorzuge nun mal Männer, die nicht mit jeder x-beliebigen Frsu Sex haben können. Jemand, der wählerisch genug ist.

Geht es darum, dass du gewählt wirst, als the one and only? Das scheint mir das Kernproblem zu sein, deshalb auch das Theater um die Ex. Gibt es die nämlich, dann ist dein Status als "the one and only" definitiv und unumstösslich dahin, unerreichbar, unerfüllbar. Es geht nicht darum, dass es welche vor dir gab, es geht darum, dass du nicht seine einzige bist, nie sein kannst. Es geht auch nicht um ihn, es geht nur um dich, wie man hier herauslesen kann.

Und deshalb möchte ich Womanizer ausschließen. Es ekelt mich einfach an, wenn ich weiß, dass ein (soll vermutlich einer heissen) all diese intimen Berührungen mit jeder anderen Frau, die ihn halbwegs optisch gefällt, aber er kaum kennt, machen kann.

Es geht nicht mal mehr darum, dass dieser "Womanizer" (war auch immer das eigentlich sein soll) etwas macht, sondern dass er es kann. Das heisst, dass er etwas nicht nur mit dir machen kann, sondern, dass es Konkurrenz gibt, Wettbewerb, einfach andere Frauen.

Diese Einstellung zieht sich durch deine gesamten Beiträge, scheint mir deine Grundhaltung zu sein. In meinen Augen hast du ein deutliches narzisstisches Problem, und wenn du etwas für die Zukunft tun willst, dann hilft es dir womöglich, wenn du dich damit auseinandersetzt.

rSr200x17


@ Mickflow

Wenn Deine "Diagnose" stimmen sollte weisst Du aber auch wie "erfolgversprechend" solche Beiträge sind, oder?

M<icJkf low


Rr2017

Das wird sich ja dann zeigen ... ;-)

r{r2T017


ich wette um 1 EUR.

Mlickfxlow


Dass ich richtig oder dass ich falsch liege?

EhlafRemPichx0815


Das sie es nicht versteht.

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