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Mein Vater mag meinen Freund nicht.

DhaeLmoJnB'lack hat die Diskussion gestartet


Hey community!

Mit Sicherheit gibt es schon mehrere Diskussionen dieser Art, jedoch würde ich sehr gerne auf mein eigenes "Problem" eine Antwort haben, da die genauer sind als die Antworten auf ähnliche Diskussionen.

Nun zum Punkt:

Mein Freund und ich sind seit Januar zusammen und führen eine Fernbeziehung. *snief*

Ich habe meinen Eltern bereits eine Woche danach gesagt, dass ich einen Freund in Berlin habe.

(Ich kenne ihn schon über ein Jahr.)

Naja, begeistert waren sie nicht gerade, aber dennoch sind sie mit mir ein Wochenende nach Berlin gefahren, dass ich ihn mal treffen darf. (Es war unser erstes Treffen.)

Ich hatte den Eindruck, dass meine Eltern ihn ganz nett finden, aber sie meinten sie können das nicht so gut beurteilen, da sie ihn nur 2x an dem Wochenende gesehen haben.

In den Osterferien besuchte er mich für 5 Tage. Soweit so gut. Meine Eltern haben uns zusammen in einem Bett schlafen lassen etc.

In diesen 5 Tagen gab es jedoch einige Missverständnisse, da mein Freund unter einer sehr starken panikstörung leidet.

Da ich seine Bezugsperson bin stehe ich ihm jederzeit bei wenn er eine Panikattacke hat, deshalb habe ich in diesen Tagen ziemlich viele Dinge sausen lassen.

Mein Vater hat nicht verstanden weshalb ich das sausen lasse und hat gedroht meinen Freund nach hause zu fahren. (über 4 Stunden Fahrt)

Nachdem das Missverständnis geklärt war war soweit alles in Ordnung.

Wenn da nicht immer der Blick meines Vaters wäre, den er meinem Freund zu wirft. Wie soll man den Blick beschreiben...Das ist so eine Art "wenn du dich umdrehst schnapp ich dich und foltere dich bis du meine Tochter in ruhe lässt"-Blick (ja das ist ein bisschen übertrieben aber so in der Art).

Ende Mai bin ich ein Wochenende alleine mit dem Zug nach Berlin gefahren. Meine Mutter hat es mir erlaubt, mein Vater war eher dagegen, aber wollte mich auch nicht verletzten, weil er weiß wie viel es mir bedeutet meinen Freund zu sehen.

Die Tickets haben ca. 130€ gekostet (trotz bahncard) weshalb er sich geweigert hat so viel Geld für IHN auszugeben, daher musste ich den größten teil aus eigener Hand bezahlen. (Verdiene noch kein Geld, da ich noch mein Abitur vor mir habe.)

Heute habe ich gefragt ob ich kommende Woche wieder ein Wochenende zu ihm darf. Sie haben grundsätzlich nicht nein gesagt, aber auch nicht ja, sie meinten sie "überlegen es sich". Mein Vater sagte dann wieso ich mir nicht einfach einen Freund aus der Umgebung hier suchen könne...

Auf den Wunsch meines Freundes fragte ich meine Eltern was sie von ihm halten...

Meine Mutter sagte sie kann nichts negatives über ihn sagen, aber sie hat Mitleid mit ihm aufgrund seiner Panikstörung. Mein Vater dagegen fragte nur ob man ihn den mögen muss..

Ich sagte darauf nur, dass ich es toll fände wenn er ihn mögen würde.

Nun frage ich mich was ich tun kann, dass mein Vater ihn akzeptiert etc.

[Ich bin 16 und mein Freund 18 (in 2 Monaten 19).]

Ich habe ihm schon erklärt, dass ich ihn schon länger kenne usw.

Er ist ein guter Mensch und ich liebe ihn wirklich sehr doll.

Ebenso unterstütze ich ihn bei seiner Panikstörung so gut ich kann. (Was ein Grund ist, dass ich öfter zu ihm gehe als er zu mir, da er kein Auto, Zug, Bahn etc fahren kann wegen der Panik.)

Gibt es mittel und Wege wie mein Vater ihn akzeptieren kann?

Oder sollte ich lieber einfach noch ein bisschen die Zeit abwarten?

Ich habe die Vermutung, dass es daran liegt, dass er 2 1/2 Jahre älter ist, eine Panikstörung hat und in Berlin wohnt.

Aber sicher bin ich mir da nicht.

(Meine Eltern verstehen sich auch recht gut mit seinen Eltern, aber das muss ja nichts heißen.)

Nun, was kann ich tun?

War/ist jemand in einer ähnlichen Situation?

PS: Ich hoffe ich habe alles verständlich erklärt und ihr versteht was ich genau von euch möchte. ;-D

Antworten
MforweBna


Jeder Vater wünscht sich für seine Tochter einen Freund, der gesund ist und keine Probleme dieser Art hat. Das ist normale Eltern-Sorge. Und ich finde, deine Eltern - alle beide - sind schon sehr großzügig und tolerant gewesen, vor allem, was die Fahrt nach Berlin angeht.

Im Grunde vorauszusetzen, dass deine Eltern 130 Euro zahlen, damit du nach Berlin kannst, finde ich nämlich ganz schön happig. Es ist total lieb von dir und zeichnet dich als Freundin aus, wenn du deinem Freund beistehen willst, aber was du verlangst ist, dass deine Eltern irgendwie deinem Freund (finanziell) beistehen, indem sie so viel Geld zahlen.

Ich selbst habe übrigens auch Panikattacken und kann nur einmal die Woche aus der Wohnung, von daher verstehe ich deinen Freund sogar total gut - also es ist nicht so, als wenn ich denken würde, dass er zu dir kommen könnte. Aber wenn du nach Berlin willst, dann solltest du das Geld auftreiben. Egal, ob du nun eben ein paar Monate Taschengeld sparst oder am Wochenende jobbst - es ist dein Freund und nicht der deines Vaters und es ist dein Privatvergnügen, nach Berlin zu fahren. Das ist nunmal Fakt. Dein Vergnügen = Deine Kosten. Und wenn das im Moment noch nicht finanziell geht, dann müsst ihr zwei warten.

Ich finde, deine Eltern akzeptieren deinen Freund total. Da habe ich schon ganz andere Dinge in meiner Umgebung erlebt und auch hier schon gelesen. Wenn du die Situation zwischen deinem Vater und deinem Freund noch weiter verbessern willst, dann würde ich wirklich versuchen, deinem Vater zu zeigen, dass du mit deinem Freund glücklich bist und ihr eure Beziehung trotz der Erkrankung und der Entfernung auf die Reihe bekommt. Und dazu gehört nunmal, dass ihr zwei eure Treffen selbst bezahlt - und ganz ehrlich, wenn du schon die bist, die fahren darf, dann sollte eigentlich der Freund auch etwas finanziell beisteuern. Ich bin wegen meiner Erkrankung auch schwerbehindert und erwerbsunfähig und bekomme daher Hartz4, aber auch da kann man mit gutem Willen über 2-3 Monate so viel sparen, dass man die Hälfte vom Ticket zahlen könnte.

Z8acZharCiaps xM


Den Vater, der den Freund seiner Tochter auf anhieb mag und für gut befindet, den gibt es nicht wirklich, oder eher doch recht selten...ist halt so mit den Vätern. ;-D

Ich kann deinen Vater auch ein Stückweit verstehen. Du bist gerade mal 16 und daher noch sehr jung. Dein Freund wohnt sehr weit weg, 4 Stunden und mehr mit dem Auto ist schon viel. Die Bahnfahrten kosten immens Geld, welches größtenteils ja deine Eltern finanzieren müssten und es ist ja nicht sichergestellt, dass ihr beiden wirklich auf lange Sicht zusammen bleibt. Eben, weil du noch jung bist und sich vieles ändern kann und wird, sei es, weil du ein Studium oder eine Ausbildung anfängst, sich deine Interessen, der Freundeskreis ändern oder eben, weil die Fernbeziehung dazu führt, dass ihr euch "entliebt".

Dein Vater hal schon recht, wenn er fragt, warum du dir keinen Freund in der Nähe suchen kannst. Macht vieles einfacher und in den Augen von "Erwachsenen" sind Beziehungen in deinem Alter meistens nur Experimente von kurzer Lebensdauer.

Das soll nicht heißen, dass es so ist bei euch beiden, ich kenne aus meinem Freundeskreis auch Fälle, da hat man sich mit 16 auf dem Gymnasium kennengelernt und ist jetzt mittlerweile verheiratet. :-)

Aber deinen Papa kannst du nicht umstimmen. Entweder dass kommt von alleine oder nicht. Fordern sollte man so etwas eh nicht. Macht schlechte Stimmung und irgendwie weiß man dann immer im Hinterkopf, dass das Lächeln zum Freund wohl eher nur gespielt und dir zuliebe ist, als das es ehrlich wäre.

Jetzt mal so eine Meinung von mir. Du bist jung, gerade mal 16. Deine Interessen und dein Männergeschmack werden sich noch ändern. Muss nicht, aber warscheinlich, denn mit jeder Erfahrung ändert man seine Ansichten etwas.

Wer weiß, wie lange du die Fernbeziehung unter den Anspannungen zu hause und finanziell wirklich ertragen kannst, zumal dann demnächst das Abi dazukommt, dann Studium vlt., ein Job damit du dir die Fahrten leisten kannst...und dein Freund wird da kaum helfen, sondern immer mit einer der fordernden Faktoren sein. Das kann auslaugen, muss nicht, aber kann und wird in einem bestimmten Ausmaß anstrengend werden.

Was ist denn, wenn dein Freund eine Therapie macht und sich im Rahmen dieser charakterlich ändert?

Was, wenn er keine Therapie machen will und du fortan mit der Belastung seiner Paniken leben müsstest, also für ihn ständig kompensieren musst.

:)_

Nsordix84


Da ich seine Bezugsperson bin stehe ich ihm jederzeit bei wenn er eine Panikattacke hat, deshalb habe ich in diesen Tagen ziemlich viele Dinge sausen lassen.

Da sehe ich das Hauptproblem. Nicht die Tatsache das er Panikattacken hat sondern darin das du zwar die Bezugsperson sein kannst aber nicht sein Arzt bist und dich in dieser Zeit nicht selbst als Mensch aufgeben darfst. Du bist 16 und musst dich auch um dein eigenes Leben kümmern, du kannst dich nicht selbst komplett hinten anstellen und ihm permanent das Händchen halten.

Klar, die erste große Liebe bzw. erste Beziehung ist was besonderes aber ich denke das deine Eltern hier die Gefahr sehen das du in eine Art Co-Störung rutscht, nurnoch für ihn da bist und dich und deine Schule / Ausbildung vernachlässigst. Und ja, ganz hart ausgedrückt würde ich mir für meine Tochter auch jemand anders wünschen als nen 18jährigen mit psychischen Problemen der nicht wirklich auf eigenen Beinen stehen kann.

Dazu die Entfernung, die Kosten, das alleine in der Großstadt sein usw. macht das alles natürlich nicht besser. Wirklich was tun kannst du vermutlich nicht, außer eben offen mit deinen Eltern über die Probleme und Bedenken reden, Kompromisse finden und nicht direkt alles verteufeln was sie ggf. an Sorgen haben.

Mtehxno


Tja, wo die Liebe hinfällt ;-D

Ich kann Deinen Vater voll verstehen. Du bist noch minderjährig - er trägt die Verantwortung für Dich. Dann soll er Dich regelmäßig in eine 4 h entfernte Metropole fahren (lassen), damit du dort Deinen Freund besuchen kannst. Ich an seiner Stelle wäre nicht glücklich über die Situation.

Er muss Deinen Freund nicht mögen. So wie er sich verhält ist es in Ordnung.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Fernbeziehung nicht wirklich der Hit ist. Und gerade in jungen Jahren ist es eher wichtig, mit der Clique und Freund unterwegs zu sein, als sein Wochenende fernab zu verbringen.

Ciom:ran


DaemonBlack, ich beneide dich aufgrund deiner liberalen Eltern.

Ehrlich :-D .

Als ich meine heutige Frau kennenlernte, wurde sie gerade erst 17 und ich war 19. Ähnlich wie bei euch. Ihr Vater mochte mich anfangs nicht - vermutlich ist das immer so, wenn Kerle ins Haus kommen und die eigene Tochter abspenstig machen.

Wenn ich damals mit ihr aus war, dann musste sie um halb 11 zuhause sein.

Übernachten war überhaupt nicht drin, schon gar nicht im eigenen Bett (fummeln konnten wir auch nur, wenn die Eltern mal weg waren, ansonsten war die Zimmertüre nämlich offen).

Ihre Eltern hätten ihr was gehustet, wenn sie einfach mal mit gerade 17 allein nach Berlin gereist wäre. 130 Euro hätten wir uns vom Taschengeld auch schwerlich leisten können (auch wir hatten noch das Abitur vor mir), geschweige denn dass es einen Zuschuss von den Eltern gegeben hätte oder sie sogar mit ihr oder mir einen Wochenendtrip gemacht hätten, nur damit wir uns sehen können.

Ja, in den 80ern war die Erziehung noch ein bisschen rauer >:( . Dagegen hat man heute schon verdammt viele Vorteile, da die Eltern selbst schon gelernt haben, die Dinge etwas lockerer zu sehen als in den 50ern, die unsere Eltern prägten, bevor sie selbst erwachsen waren.

Also ich würde mich nicht zu sehr da reinsteigern. Dein Vater scheint im Verhalten recht normal zu sein. Du hast dir nun mal einen Freund gesucht, mit dem es etwas komplizierter ist. Du bist minderjährig und hast eine Fernbeziehung. Erwarte nicht, dass deine Eltern "Juhu!" schreien und als Sponsoren deiner Beziehung auftreten. Auch das gehört zum Erwachsenwerden dazu, dass man schrittweise Verantwortung übernimmt und nicht kneift, wenn es etwas aufwändiger wird. Du wirst nicht jedes Wochenende ein Treffen mit deinem Freund haben können - es kostet viel Zeit und vor allem auch Geld. Wenn das Abitur mal losgeht, wirst du auch Wochenenden zum Lernen brauchen. Was dann mit eurer Beziehung wird, das weiß ja noch niemand, denn du bist noch sehr jung. Deine Eltern wollen von ihrem verdienten Geld auch bisschen was haben und sicher erst einmal gucken, wie sich das bei euch entwickelt, bevor sie anfangen, nochmal 1000 Euro im Jahr für Berlin-Fahrten locker zu machen. Außerdem bist du ja alt genug, nebenbei ein paar Schüler-Jobs anzunehmen und dir was hinzuzuverdienen. Dann gibt es auch öfter ein Ticket aus eigener Kraft :)^

Diaemo:nBxlack


@ Zacharias M

"Was ist denn, wenn dein Freund eine Therapie macht und sich im Rahmen dieser charakterlich ändert?"

Er ist bereits mehrere Jahre in Therapie und war auch schon in einer Klinik für mehrere Monate. Momentan macht er eine Tagesklinik.

DRaemonrBlaxck


Danke für eure ganzen Antworten!

Ich weiß natürlich, dass ich noch jung bin und sich alles noch ändern kann.

Das meine Eltern nur einen Teil bezahlen kann ich ebenfalls verstehen und mein Freund wird beim nächsten mal einen Teil zu den Tickets beitragen.

Was seine Krankheit betrifft und sonstiges finde ich, dass ich relativ gut damit klar komme, da ich es mag ihm zu helfen.

Bspw. Telefonieren wir wenn er Angst hat, sodass ich ihn etwas ablenke etc.

An einen Job hatte ich auch bereits gedacht, als Bedienung oder so. :)

Dass ich die Tickets finanzieren kann.

Übrigens:

Seine Eltern fahren in ca jeden Ferien mal nach Stuttgart und da kommt er dann voraussichtlich zu mir, da ich sozusagen auf dem Weg liege.

Ich bin auch relativ zuversichtlich und optimistisch was unsre Beziehung betrifft.

Lieber warte ich etwas länger bis ich ihn wieder sehen kann als wie wenn ich ihn gar nicht sehen kann. :) (wenn ihr versteht wie ich das meine :D) ;-)

N@owheUregirxl


Bspw. Telefonieren wir wenn er Angst hat, sodass ich ihn etwas ablenke etc.

Das ist ein No go!

Er muss selber lernen mit seinen Dämonen im Kopf klar zu kommen und da würde ich als Mutter auch etwas gegen die Beziehung haben.

Du bist nicht seine seelige Krücke und er darf auch keinen Menschen als Krüke benutzen.

Das musst du auch lernen, das einige psychisch kranke dazu neigen sich an andere Menschen zu kletten.

Das ist teil der Krankheit und deshalb krank.

Bei psychisch Gestörten muss man lernen sich abzugrenzen und sich nicht aus Mitleid benutzen zu lassen.

Was führt ihr für eine Beziehung, wenn er dich sogar extra anruft, wenn er eine Panikattake hat? Er ist wahrscheinlich eh nur mit seiner Störung beschäftigt und eure Beziehung dreht sich damit nur um diese und damit nur um ihn.

Er ist somit ein Schmarrozer und kein Freund. :|N

DBaemoYnBlack


@ NowHereGirl

Mir ist sehr bewusst, dass es nicht gut ist durchgehend bei jemandem zu sein der eine Panikstörung hat, da er selbst damit lernen muss klar zu kommen.

Falls es dich beruhigt, das telefonieren sind Einzelfälle.

Er kommt gut alleine klar was das betrifft, ich biete mich eben an für den Notfall.

Deshalb würde ich mich auch nicht als seine seelische Krücke bezeichnen.

Da ich eben nicht die ganze zeit "da" bin.

Und es dreht sich auch nicht alles um ihn in unsrer Beziehung.

Viel mehr kümmert er sich um mich, da ich eben auch so meine kleinen Problemchen habe, die nunmal jeder Mensch hat.

Und super selten drehen sich unsre Gesprächsthemen um seine Panikattacken. Und wenn es so ist, dann habe ich angefangen und eine Frage dazu gestellt, da mich das Thema interessiert.

Und nicht weil er es unbedingt will und Mitleid braucht oder sonstiges.

Ich bin nicht mit ihm zusammen weil ich Mitleid habe, sondern weil ich ihn nunmal liebe. Ist einfach so.

Ich habe von seiner Krankheit auch erst sehr spät erfahren, über 1 Jahr später nachdem wir uns kennengelernt haben.

Also war ich nicht befreundet mit ihm aus Mitleid, sondern weil mich sein Charakter sehr angesprochen hat.

Er wird auch Geld zu den nächsten Tickets beitragen. Das ist fest und Tatsache.

Im Grunde und ganzen führen wir eine sehr harmonische Beziehung, wie viele andere auch nur eben auf Entfernung.

Ihn ein Schmarotzer zu nennen ohne ihn zu kennen ist sehr wage, aber ich hab ja nach den Meinungen gefragt, deshalb ist es in Ordnung. Sag ich mal.

Obwohl ich da nicht zustimme.

a*ug23x3


Was verbirgt sich hinter dem Begriff:

sondern weil mich sein Charakter sehr angesprochen hat.

Als Vater würde ich fragen, was ist das für eine Persönlichkeit und bei persönlicher Kenntnis seiner Eltern würde ich nachbohren, was in diesem Elternhaus hat ihn eine Panikstörung ausbilden lassen. Damit ist er nicht zur Welt gekommen! Die Frage lautet daher: "aus welchem Stall kommt er?"

D7ieKrCuemi


Ich kann die Vorbehalte deiner Eltern gut verstehen. Man möchte für sein Kind eine unbeschwerte Jugend und offene Türen und Möglichkeiten. Bindet sich eine junge Frau an einen Mann mit psychischen Problemen, wird ihre Welt kleiner- und da die allermeißten Beziehungen eben nicht halten ( sonst wäre jeder noch mit seinem ersten Partner zusammen), besteht die Gefahr, später verpaßten Chancen hinterher zu trauern.

Ermöglicht seine Panikstörung Konzertbesuche, Wochenend-Trips, mit Studententicket durch Europa reisen in den Semesterferien? Hält er z.B. ein Auslandssemester aus, wenn du studieren würdest? Kann er spontan das Haus verlassen? Arbeitet er? Wenn er seit Jahren in Therapie ist und bis heute Probleme hat, mit dem Zug zu fahren, ist es möglich, dass er dauerhaft Einschränkungen haben wird, die eben auch deine Welt kleiner machen als seine Partnerin.

Deine Eltern haben einfach nur Sorge, dass du zu viele Möglichkeiten verpaßt, die sich in den nächsten Jahren bieten und deine Welt zu klein ist.

D^aemonB+lack


@ aug233

Die Panikstörung kam durch einen Umzug.

Vor mehreren Jahren ist er mit seiner Familie von Stuttgart nach Berlin gezogen.

Hat dadurch seine Freunde zum größten Teil verloren und komplett neue Umgebung, schulwechsel usw.

Damit kam das mit der Zeit.

@ DieKruemi

Er arbeitet noch nicht, da er noch sein Abitur macht.

All das was du gefragt hast an fragen KANN er machen, aber es wird sehr sehe schwierig für ihn aber er kann es bzw könnte es versuchen.

Er kann ebenso spontan das haus verlassen. Mit Bahn fahren hat er mittlerweile keine so großen Probleme mehr.

Seine panikstörung hat sich schon gebessert.

Wie ich glaube ich schon gesagt habe besucht er momentan eine Tagesklinik in der er verschiedene Therapien hat.

Dadurch muss er auch jeden Tag mit der Bahn dort hin fahren und wieder zurück.

Bevor er in die tagesklinik ist hat er jeden Tag fast den ganzen Tag lang nur "geübt" sprich. Eine konfrontationstherapie gemacht.

Dadurch dass sich schon das Bahn fahren und Auto fahren gebessert hat, denke ich wird sich das andere auch noch bessern.

Ich bin da optimistisch. :)^

a4ug2x33


TE; Umzug von "Kleinkleckersdorf" bei Stuttgart nach Berlin mitten drin? Damit kann man ein Problem haben. Aber ansonsten finde ich solche Umstellungsprobleme gleich mit Panikstörung zu erklären und dann zu behandeln fraglich. Ihm ist etwas geschehen, was tausenden Schülern jährlich passiert und die Frage ist doch, warum er so reagiert hat. In welchem Alter ist er nach Berlin umgezogen?

Unabhängig von ihm habe ich den Eindruck, dass in Berlin die Kliniken zur Psyche schneller angesteuert werden als im Bundesdurchschnitt.

D(aemo[nBlxack


@ aug233

Soweit ich das gerade noch weiß ist er mit knapp unter 15 nach Berlin gezogen, also wenn ich mich recht entsinne. ":/

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