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Sex mit Prostituierten - Beziehungs No-Go?

Kqleixo


Na, dann bleiben aber nicht mehr allzu viele Alternativen wenn man außerhalb von Beziehungen Sex haben will, oder ?

Oder einfach Klappe halten und lügen, lügen, lügen, wenn sie die Frage stellt, ob sie jemals bei einer Prostituierten waren. ;-D

SCchildkirötex007


Die meisten Frauen, die Prostitution ablehnen, wollen sich dadurch selbst moralisch höher stellen als andere Menschen. So nach dem Motto, ich bin besser als andere Frauen oder mein Mann ist besser als die anderen Männer, die sowas schon mal gemacht haben. Eine neue Form von kleinbürgerlichem Statusdenken.

Ob so eine Frau für Dich als Partnerin in Frage kommt, musst Du selbst entscheiden, notfalls kann man es ja verschweigen. Das ein junger Mann auf die Dauer mit einer Partnerin glücklich wird, die so eine rückständige und mittelalterliche Sexualmoral predigt, wage ich allerdings zu bezweifeln.

ebnigmatiuc1606


Oder einfach Klappe halten und lügen, lügen, lügen

Ist das nicht grundsätzlich das Erfolgsrezept für langjärhig erfolgreiche Beziehungen ? ]:D

KKl~eio


Ist das nicht grundsätzlich das Erfolgsrezept für langjärhig erfolgreiche Beziehungen ? ]:D

Langjährige ja - erfolgreich - weiß nicht. Aber anders scheint es nicht zu funktionieren.

E3hemalsiger >Nutzer x(#603686)


Die meisten Frauen, die Prostitution ablehnen, wollen sich dadurch selbst moralisch höher stellen als andere Menschen. So nach dem Motto, ich bin besser als andere Frauen oder mein Mann ist besser als die anderen Männer, die sowas schon mal gemacht haben. Eine neue Form von kleinbürgerlichem Statusdenken.

Wow.. Das sind definitiv keine Gründe für mich, es abzulehnen. Die Männer die zu einer Prostituierten gehen, die verurteile ich. Ganz recht. Aber die Frauen, die sicher nicht. Sie tun mir unendlich leid.. Deshalb lehne ich es auch ab, wegen dem seelischen Befinden der Frauen. So etwas kommt oft erst Jahre später hoch. Der Job ist schlichtweg erniedrigend und demütigend. Ein Körper in dem einem menschliche Seele steckt, der ist doch keine Ware mit der man Handeln kann bis zum geht nicht mehr.. Ich spreche hier nicht von Frauen, die es wirklich aus freien Stücken und zum Spaß machen.

Fxrühwauf3stehxer


@ Alle

Erstmal vielen Dank an alle die geantwortet haben.

Zum Thema

Versuche erstmal allgemein auf ein paar Dinge einzugehen und ein paar ergänzende Infos zu schreiben.

- Häufigkeit (da es doch für viele für Ihre Berurteilung relevant ist):

Wie im Eingangspost geschrieben, habe ich das öfters (vll alle 3 Wochen) gemacht - verteilt auf einen Zeitraum von vll 6 Monate.

==> um der Frage vorzugreifen warum ich es nicht bei dem 1x Mal belassen habe: Ich konnte es nicht glauben, dass es nicht mal Ansatzweise an "echten Sex" herankam, nicht mal ein Hauch von Illusion dabei war (außer die im Eingangspost erwähnten 1-3), es so viele machen und man zusätzlich viel Geld bezahlt (ich weiß das die Damen davon relativ wenig haben). Um zu begreifen, dass es so ist wie es ist, hat es bei mir einfach länger gebraucht. Aber gut. Vergangens zu ändern, geht halt leider auch nicht.

- Warum für mich die Frage überhaupt relevant ist:

Mir war schon beim schreiben klar, dass ich damit keine Zusatzpunkte beim weiblichen Geschlecht ernten werde. Auch weiß ich, dass ich das Thema vll nicht beim 1. Date (wenn es dazu überhaupt noch kommen sollte ;-D ) platzieren sollte. Trotzdem interessiert mich die Meinung / Reaktion meiner Mitmenschen dazu schon. Auch möchte ich meinem späteren Gegenüber ehrlich sein können.

Da ich außerdem für mein Handeln/meine Taten verantwortlich bin, hilft beim Reflektieren des eigenen Tuns, der Meinungsaustausch mit seinen Mitmenschen doch (meistens) weiter... :-)

Auch hätten die Reaktionen so eindeutig negativ ausfallen können, dass ich eine zukünfte Partnerschaft grundsätzlich in Frage gestellt hätte und mein Leben darauf einstellen würde/müsste.

- Vorbildcharakter als potenzieller Vater:

Die Frage ging in eine ähnliche Richtung, wie die Frage zur Partnerwahl. Bezog sich zum einen auf die Kinder selbst - z.B. was lebe ich Ihnen an Werten, Verhaltensweisen gegenüber Mitmenschen vor. Aber bezog sich auch auf den Partner, vll in die Richtung - wäre es ein NoGo für euch wenn der Vater euer zukünftigen Kinder sowas in der Vergangenheit gemacht hat?

- zu den besagten Damen:

Um es kurz zu fassen. Es ist eine Welt von Licht und Schatten - wobei der Schatten dominiert. Wie es um die Freiwilligkeit der Damen bzgl. Ihrer Tätigkeit bestellt war, lässt sich schwer beurteilen.

Trotzdem, bin ich mit mir in der Hinsicht im Reinen, dass ich die Damen immer respektvoll, höflich, nett behandelt habe und kein Zwang etc. von meiner Seite im Spiel war. Warum soll ich mich dort auch anders Verhalten als in meinem normalen Leben. ":/ Auch der Schutz war immer gegeben. Wollte ich nur zur Klarstellung schreiben.

Das mal für Erste

e@nigmaFtic?160x6


Ich spreche hier nicht von Frauen, die es wirklich aus freien Stücken und zum Spaß machen.

Und was ist dann mit eben diesen Frauen ? Also denen, die es freiwillig machen ? Verurteilst du da die Männer auch ?

Lqordt Honxg


Meine Vermutung warum einige Frauen Männer nicht mögen die irgendwann mal bei einer Prostituierten war ist, dass dies damit zusammenhängt was man über diesen Beruf weis. Und das erste was man dann durch die Medien erfährt ist eben Zwangsprostitution und Menschenhandel. Und dann ist es nur logisch, dass ein Mann der über das Elend einer solchen Zwangsprostituierten zwecks eigener Befriedigung hinweg gesehen hat dann nicht hoch im Kurs steht.

Ist ist aber nun mal so, dass eben nicht alle Frauen diesen Beruf unter Zwang ausüben, nur denke ich dass eben eine zu finden die das aus freien Stücken tut quasi eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist.

Ich bin aber der Meinung, dass jemand mit etwas Menschenkenntnis und gesundem Menschenverstand erkennen kann ob es sich um Frauen handelt die unter Zwang stehen.

Wie überall im Leben ist es auch hier nicht nur Schwarz und Weiß. Nur ist es auch nicht so einfach zu einem differenzierten Bild der Prostitution zu gelangen, gerade als Frau. Als Mann könnte das ja geschehen wenn man sich entschlossen hat eine solche Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

Es liegt da in der Natur der Sache das eine Fra die nichts mit diesem beruf zu tun hat eben auch nur das weiß was so in den Medien gesagt wird.

emnigmat+ic1H6x06


Ist ist aber nun mal so, dass eben nicht alle Frauen diesen Beruf unter Zwang ausüben, nur denke ich dass eben eine zu finden die das aus freien Stücken tut quasi eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist.

Ich bin aber der Meinung, dass jemand mit etwas Menschenkenntnis und gesundem Menschenverstand erkennen kann ob es sich um Frauen handelt die unter Zwang stehen.

Hm, ich hab da keine Erfahrung, weder mit freiwilliger noch mit Zwangsprostitution, aber ich befürchte ehrlich gesagt, dass das nicht selten gar nicht soooo leicht zu erkennen ist.

Klar, den Billigflatratepuff bei dem man für einen Fuffi eintritt so oft darf wie man will (jetzt mal überspitzt gesagt) sollte man wohl eher meiden wenn man sich da in nichts verstricken will, aber ich glaube nicht, dass Zwangsprostituierte nur in solchen Billigabsteigen zu finden sind.

K;leixo


Frühaufsteher

- Vorbildcharakter als potenzieller Vater:

Die Frage ging in eine ähnliche Richtung, wie die Frage zur Partnerwahl. Bezog sich zum einen auf die Kinder selbst - z.B. was lebe ich Ihnen an Werten, Verhaltensweisen gegenüber Mitmenschen vor. Aber bezog sich auch auf den Partner, vll in die Richtung - wäre es ein NoGo für euch wenn der Vater euer zukünftigen Kinder sowas in der Vergangenheit gemacht hat?

Das hängt doch davon ab, welche moralischen Werte Du hast und folglich, welche Frau zu Dir passt. Du wärst ja sowieso mit einer Frau nicht kompatibel, die Deine Werte verurteilt. Es gibt doch nicht nur eine Wertvorstellung. Willst Du offen sein, dann wird halt die Frau zu Dir passen, die respektiert, dass Du eben in Deiner Single-Zeit sexuelle Dienstleistungen in Anspruch genommen hast. Für viele besser, Frauen vorzumachen, dass man sie begehrt, damit man sie für einen ONS rumkriegt. Andere verurteilen es, andere nehmen es zur Kenntnis. Was spielt es für eine Rolle, dass es Frauen gibt, die Dein Verhalten verurteilen. Die will ja eh keine Beziehung zu Dir. Was für Dich als vorbildlich gilt, kannst ja sowieso nur Du entscheiden.

L9ordT Hoxng


Das ist denke ich schon richtig, leicht zu unterscheiden ist es nicht. Aber ich denke wenn man da nicht der Geiz ist Geil Mentalität anhängt siebt man schon mal einen großen Anteil der Zwangsprostituierten aus.

Diejenigen die die Frauen zwingen haben ja ein Interesse daran dass die Kunden nicht merken dass es zwang ist, denn dem Großteil der Kunden wird es nicht egal sein dass das unter Zwang passiert.

C.oteSa3u\vaxge


Meine Vermutung warum einige Frauen Männer nicht mögen die irgendwann mal bei einer Prostituierten war ist, dass dies damit zusammenhängt was man über diesen Beruf weis. Und das erste was man dann durch die Medien erfährt ist eben Zwangsprostitution und Menschenhandel. Und dann ist es nur logisch, dass ein Mann der über das Elend einer solchen Zwangsprostituierten zwecks eigener Befriedigung hinweg gesehen hat dann nicht hoch im Kurs steht.

Ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass das Gros der Frauen da so verkopft rangeht ;-)

Ich glaub, die meisten Frauen finden diese Art, sich einen F*** zu besorgen, einfach nur primitiv, und den Gedanken, dass ihr Typ seinen Duweißtschon wo reingesteckt hat wo ihn ständig wer anders reinsteckt, ekelhaft.

Euleo3nxora


Ich glaube wie eine Frau das auffasst ist wirklich extrem unterschiedlich - und auch ein bisschen Altersabhängig.

Zum Beispiel ob man als Frau schon einmal einfach Sex zum Spaß hatte, ohne Bindung oder große Gefühle. Ob man sich mit der Sexualität von Männern mal speziell auseinander gesetzt hat, oder nicht.

Vor ein paar Jahren hätte ich auch Pest und Cholera gebrüllt, wenn mir ein Freund oder Bekannter erzählt hätte das er bei einer Prostituierten war. Heute find ich das nicht mehr so dramatisch. Zumindest wenn es kein regelmäßiger Hauptbestandteil seines Single-Sexual-Lebens ist ... so nach dem Prinzip: Ich masturbiere nicht, ich geh direkt in den Puff. Das fände ich schon befremdlich.

Andererseits muss man das, finde ich, gar nicht groß erzählen. Single-Zeiten sind manchmal strange Zeiten.

m$nexf


Als Vater soll man ja ein Vorbild sein, was ich mit so einem Verhalten (auch wenn es dann in der Vergangenheit liegt) aus meiner Sicht nicht bin.

Wenn es danach geht, was man irgendwann mal gemacht hat, ist kaum jemand ein tolles Vorbild. Hak' es ab und benimm dich, dann bist du auch ein gutes Vorbild für zukünftige Kinder.

Käme für euch ein Partner in Frage, welcher in dieser Hinsicht Erfahrungen gemacht hat?

Da man das ja wennschon im Laufe der Zeit erfährt, wenn man sich entweder bereits verliebt hat oder eben nicht, wird es in der Praxis auch nicht wirklich Gewicht haben. Jedenfalls würde ich keine gute Beziehung beenden, wenn ich erführe, dass mein Partner vor Jahren mal bei einer Professionellen war.

Auch weiß ich, dass ich das Thema vll nicht beim 1. Date (wenn es dazu überhaupt noch kommen sollte ;-D ) platzieren sollte.

Ich weiß nicht, wieso du es überhaupt platzieren willst. Wenn das Thema nicht zufällig drauf kommt irgendwann aus irgendeinem Grund, sehe ich das nicht als etwas, was man "beichten" müsste.

z.B. was lebe ich Ihnen an Werten, Verhaltensweisen gegenüber Mitmenschen vor.

siehe oben

Aber bezog sich auch auf den Partner, vll in die Richtung - wäre es ein NoGo für euch wenn der Vater euer zukünftigen Kinder sowas in der Vergangenheit gemacht hat?

Es hat mit der Erziehung der Kinder und dem, was man ihnen vorlebt, einfach nichts zu tun.

m=nexf


Und im Endeffekt habe ich den Eindruck, dass Frau und Kinder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Kann es sein, dass du selbst dich vor dir ekelst? Liest man z.B. hier im Forum ja öfter, dass Männer danach Selbstkasteiung betreiben und sich als eklige Loser die was ganz Schlimmes getan haben, fühlen fühlen, nicht mein Urteil [Anmerkung für alle die alles falsch verstehen wollen]

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