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Wie soll ich sein Verhalten deuten?

R9os#arotBel hat die Diskussion gestartet


Ihr Lieben,

sicher seid ihr keine Hellseher und wahrscheinlich bin ich nicht die erste hier im Forum, die solch eine Frage stellt und darauf DIE Antwort erwartet. Aber alles neu beginnende ist doch spannend, zumal wenn man noch nicht weiß, in welche Richtung es geht.

Ich habe Ende März auf einer Singleplattform online einen Mann kennengelernt- einen nicht gerade einfachen Mann. Er ist in gewisserweise Künstler, genauer gesagt Musiker, macht das aber nicht hauptberuflich. Zudem hat er schon ein bewegtes Leben hinter sich, ist Exjunkie und hat 2 Kinder von zwei unterschiedlichen Frauen und ist ein ziemlicher Einzelgänger mit wenig engeren sozialen Kontakten bewusst so gewählt.

Wir haben länger sehr intensiv geschrieben bevor wir uns getroffen haben, da ein Treffen irgendwie nicht so schnell geklappt hat, wie er sich wünschte. Dazwischen gab es immer mal wieder Tage, wo wir nichts voneinander hörten.

Laut seiner Aussage wollte er auf der Plattform eine Partnerin oder einfach nur eine Gesprächspartnerin finden oder etwas Spaß haben. Auch ich bin da nicht festgelegt gewesen.

Als wir uns dann trafen, war gleich eine Nähe da, weil wir unsere guten Gespräche fortsetzen konnten und ich hatte das Gefühl wir sind uns teilweise ähnlich vom denken und fühlen. Unser erstes Treffen dauerte fast fünf Stunden und endete damit, dass er mich zur SBahn brachte und wir uns ganz flüchtig auf den Mund küssten. Am nächsten Tag bekam ich direkt eine Nachricht von ihm, ob ich ihn Wiedersehen möchte. Bis zum zweiten Date dauerte es aus diversen Gründen länger, aber es war umso schöner. Ewiger Spaziergang, viele Komplimente seinerseits, flüchtige Berührungen, zu ihm gegangen Tee getrunken, nix passiert bis er mich wieder zur Bahn brachte. Zum Abschied gab es ewig langes Geknutsche, so dass ich eine Bahn nach der nächsten verpasste und auf meinem Nachhauseweg Nachrichten von ihm. Es folgten weitere treffen, teilweise auch mit Abständen und nicht jeden Tag voneinander hören. Wenn er seine Töchter zu Besuch hatte oder auf Tour mit der Band ging, dann hörte ich sowieso meist nie von ihm. Er gab sich bei allen Treffen immer sehr viel Mühe, er bestand darauf immer alles zu zahlen, obwohl ich ihn auch mal einladen wollte. Ständig fragte er mich vor den Treffen, was ich für Wünsche hätte. Wenn wir uns trafen, dann war er direkt immer sehr auf Körperkontakt aus, beim spazieren gehen Händchen haltend oder umarmend und ließ mich wissen, dass er es ernst mit uns meint. Er wollte auch, dass ich ihn alles frage, wenn ich irgendwie das Bedürfnis habe, er wolle offen zu mir sein.

Nach dem 4. oder 5. Date landeten wir dann natürlich im Bett und verbrachten auch das erste Mal den Abend, die ganze Nacht und den nächsten Tag zusammen. Zwischen guten Gesprächen und Sex waren wir uns für mein Begriff sehr nahe. Er wollte mich gar nicht gehen lassen und sagte immer, dass er nicht genug von mir haben kann und mehr davon will. Wir trafen uns dann ein paar Tage direkt wieder, weil wir nicht soviel Zeit vergehen lassen wollten und er kochte für uns. Ich schlief wieder mit ihm und bei ihm. Nach dem ich weg war, hatte er direkt seine Töchter zu Besuch, also hörte ich nichts von ihm. Daraufhin schrieb ich ihm dann 2 Tage später und es war irgendwie distanziert, wobei wir uns zwischen den Treffen auch nie wirklich innige Nachrichten schrieben. Trotzdem fühlte es sich anders an. Es war klar, dass ich beruflich 2 Wochen nicht in der Stadt sein werde, aber er machte auch keine Anstalten noch nach einem erneuten Treffen zu fragen, also fragte ich ihn diesmal und er war sofort einverstanden. Als wir uns trafen, sagte er, dass es gut ist, dass ich mich gemeldet habe und wir uns sehen, das lenkt ihn ab. Ich merkte, dass es ihm nicht sonderlich gut ging und er sprach kurz darüber was ihn bewegt. Das letzte Treffen war letzten Donnerstag und sehr alkohollastig, ich schlief bei ihm, aber wir hatten keinen Sex wegen meiner Periode. Trotzdem waren wir beim küssen sehr innig und zärtlich miteinander. Er musste früh raus und ich konnte bei ihm ausschlafen. Die Verabschiedung fiel kurz aus, obwohl wir wussten, dass wir uns mindestens zwei Wochen nicht sehen können. Er schrieb an dem Tag noch und machte auch Anspielungen, was wir alles tun können, wenn ich wieder da bin. Aber es bezog sich auf scherzhafte Sachen und das ich ja auch direkt hätte bei ihm bleiben können, denn sein geplantes Konzert am Abend musste seine Band kurzfristig absagen. Er war dann das restliche Wochenende noch mit der Band in einer anderen Stadt und ich bin seit Montag ebenfalls weg. Nachdem wir nichts mehr voneinander gehört haben, schrieb ich ihm gestern. Klar hätte ich mir gewünscht, dass er mir als erstes schreibt und fragt wie es mir geht. Jedenfalls bekam ich eine Antwort und wieder Anspielungen, was wir machen, wenn ich wieder da bin. Nichts sexuelles, aber immer mit einem Zwinkern.

Für mich ist dieser Mensch ein Mysterium oder vielleicht bin ich einfach sehr naiv und sehe nicht, dass das eine klassische Affäre ist. Nicht mehr und nicht weniger! Aber vieles fühlte sich eben bis dato nicht danach an...unsere intensiven Gespräche und die Nähe, die ich oft empfand.

Man muss dazu sagen, dass ich einige Äußerungen getätigt habe, dass ich mich schnell eingeengt fühle und meine Freiheiten brauche. Auch von ihm weiß ich, dass er noch nicht soviele Frauen hatte und auch die Beziehungen immer unschön endeten. Dazu hat er keine schöne Kindheit gehabt, die Familie ist absolut zerrüttet und mit den Müttern seiner Kinder, klappt es auch nur mittelmäßig.

Ich weiß, das einfachste wäre, offen mit ihm zu sprechen um Klarheit zu haben. Davor habe ich aber Angst und ziehe mich daher auch etwas zurück und bleibe oberflächlich aus Selbstschutz. Deshalb würde ich gerne wissen, wie ihr die Situation einschätzen würdet. Sollte ich offensiver sein, lohnt es sich oder klingt das nach einer reinen Bettgeschichte und ich hab mich da in was reingesteigert? Ich bin so unsicher.

Antworten
p8itbullq_xxyz


Nochmal zum Verständnis: Warst du jetzt schon die zwei Wochen weg, bist du momentan noch weg oder mittlerweile wieder von den zwei Wochen zurück? ":/

m-ond+srternxe


sicher seid ihr keine Hellseher und wahrscheinlich bin ich nicht die erste hier im Forum, die solch eine Frage stellt und darauf DIE Antwort erwartet.

Ja, das stimmt, ein Phänomen der Moderne. Früher saßen die Mädchen auf der Wiese und zupften abwechselnd die Blütenblätter einer Margerite: "Er liebt mich, er liebt mich nicht, ...".

Ich weiß nicht, ob es das ökologische Bewusstsein der jungen Frauen ist, dass Ihr jenes traditionelle Ritual durch Diskussionen wie diese ersetzt. Jedenfalls ist es so.

Ich sehe also in meine Glaskugel. Ich erblicke einen Mann, der Dich liebt. Es scheint der Mann zu sein, von dem Du schreibst.

Also, mein Ergebnis: Ja, er liebt Dich.

@:) :)*

PPeterg xZ.


Das kann Dir tatsächlich keiner beantworten.

Es klingt nach einer Liebesgeschichte zweier Menschen, beide mit Vergangenheit, die langsam beginnt. Worin das endet ist völlig unklar. Muss man immer sehr schnell alles klar machen und ein festes Haus um die Beziehung bauen? Eigentlich hört es sich dort ganz schön an was Du schreibst. Tiefe Gefühle, schöne Gespräche, Achtung, Zeit, Abstand, Nähe.

Oft will man schnell mehr und dadurch vermeintliche Sicherheit. Mein Rat wäre für Dich abzuwarten. Diese offenen Fragen auch mal zu stellen. Nicht nur um Antworten zu bekommen, sondern auch um den anderen wissen zu lassen, was Dich bewegt.

Gehe den Weg Deines Herzens ohne die Blindenbrille der Verliebten. Das ist nicht einfach, kann aber für Euch eine tolle Basis für mehr sein. Viel Glück! :-)

Coomraxn


Hallo,

du sagst selbst, dass du dir einen komplizierten Mann ausgesucht hast. Daher denke ich mal, dass du dich mit ihm einfach noch bisschen eingrooven musst. Ich habe selbst Kontakt zu vielen Musikern, die auch ein bisschen fern der gesellschaftlichen Gepflogenheiten ihr Leben leben und kenne viele, die eben recht unberechenbar sind und sich teilweise nur von der Intuition treiben lassen, ohne ihr Handeln wirklich begründen zu können. Das ist natürlich nicht verallgemeinernd für alle Menschen aus dieser Sparte, aber es ist schon recht auffällig. Daher würde ich keine Prognose abgeben wollen, kann dir aber nur den Rat geben, ihn einfach zu befragen. Denn was ich auch festgestellt habe: wenn diese Menschen angesprochen werden, reden sie gerne ausführlich und lange darüber. :)z

m6ond+s)terxne


Darüber reden ist etwas anderes als eine Frage zu beantworten.

C/oteSwauvaxge


Ich weiß nicht, ob es das ökologische Bewusstsein der jungen Frauen ist, dass Ihr jenes traditionelle Ritual durch Diskussionen wie diese ersetzt.

Der war echt gut ;-D :)=

Meine Glaskugel ist noch ziemlich trüb. Mein spontaner erster Eindruck beim einmaligen Lesen war: Er hats ausprobiert, aber soooo interessant (wie für dich) ist es für ihn (nicht) mehr.

Das heißt aber nicht dass dieser spontane 1. Eindruck stimmt und dass man da nichts mehr dran drehen kann.

Etwas widersprüchlich find ich es immer, wenn Leute (in dem Fall du) ihre Freiheit brauchen, sich nicht einengen lassen wollen usw, dann aber irritiert darauf reagieren, wenn das Pendant das für sich genauso sieht.

Cgomraxn


Darüber reden ist etwas anderes als eine Frage zu beantworten.

Richtig :-)

Aber darüber zu reden eröffnet zumindest die Chance, dass ihre Frage beantwortet wird. Aktuell vermeidet sie dies.

m(ond+lsteRrne


Ja, so ganz allgemein stimme ich Dir da zu.

Wie groß die Chance ist, hängt dann von der konkreten Frage ab.

Auf die Frage, ob es eine Affäre, eine Bettgeschichte oder eine Liebesbeziehung ist, kann sie meiner Ansicht nach unmöglich eine Antwort von dem Mann bekommen.

RYosarLotexl


Danke, danke dass ihr trotz dieser vielleicht etwas blöden Frage darauf eingegangen seid. Zugegeben mir war vielleicht etwas langweilig so alleine in meinem Zimmer in der fremden Stadt und da beschäftigen mich solche Dinge halt sehr. Da fühle ich mich wie ein hilfloser von Liebeskummer geplagter Teenager, aber dieses nicht genau wissen macht ja auch die Spannung aus.

Dass eure Glaskugeln so unterschiedlich funktionieren gefällt mir natürlich nicht. Aber ich hatte auch so den Eindruck der trüben Glaskugel, dass es anfänglich interessanter für ihn schien und es nun ein bisschen abgeflaut ist. Allerdings sind wir seit Mittwoch, als ich ihm eine kleine Nachricht schrieb, jeden Tag in Kontakt. Er fragte mich u.a. wann ich zurück bin und dass er dann komplett frei hätte. Also werden wir uns wohl direkt nach meiner Ankunft treffen.

Mittlerweile glaube ich einfach, dass wir beide unsicher sind und vielleicht nicht genau wissen was wir wollen, uns aber schon mögen.

Und ja vielleicht ist es einfach noch zu früh um da irgendwas reinzuinterpretieren. Ich sollte versuchen zu genießen und nicht von dem anderen was fordern, wo ich selbst nicht genau weiß, was ich will.

mtonzdv+stNernxe


Ich finde, Du schreibst außergewöhnlich einsichtig, selbstkritisch und reflektiert.

Da gibt es nichts hinzuzufügen. Zumindest von meiner Seite aus.

R^osa+rotxel


Vor Wochen waren so viele Fragen offen in Bezug auf meine "Beziehung". Nun gibt es eine kleine Fortsetzung zu der Geschichte, diese wohl mittlerweile schon eher ins Unterforum Sucht- und Drogenprobleme gehört.

Vorweg sei gesagt, dass ich mir voll und ganz bewusst bin, worum es hier geht und ich höre bereits den Aufschrei, ich solle rennen so schnell ich kann.

Als ich hier damals eine Antwort suchte, die mir sein Verhalten erklärte, ahnte ich nur entfernt, wie es wohl weitergehen könnte und was für ein Mensch sich hinter all den Gesprächen wirklich verbirgt. Er betonte frisch nach unserem Kennenlernen wie gut es ihm gerade ginge. Dass er im Allgemeinen ein Suchtmensch ist und ehemaliger Junkie war, wusste ich bereits, eine Ahnung davon wie eine Suchtphase bei ihm aussieht, bekomme ich nun gerade. Ich muss zugeben, dass ich hin und hergerissen bin zwischen Angst, Sorgen, Hoffnung und Faszination. Ja, das Wort Faszination in Bezug auf Suchtproblem klingt vielleicht krank und ist fast so absurd wie die Hoffnung, die ich habe, dass er aus der Phase auch wieder rauskommt und ich ihm dabei helfen kann. Ein normales Leben wird er sicher nie führen und da liegt für mich die Faszination. Es ist mit ihm wie ein Ausbrechen aus dem Alltag und eine vollkommen andere Welt, die für mich reizvoll ist. Die Gedanken an ihn zwischen unseren Treffen sind aber geprägt von Angst und Sorge. Zum einen immer wieder die quälenden Fragen, ob ich ihm wirklich was bedeute, sind wir uns wirklich so nah wie ich es teilweise empfinde oder benutzt er mich nur als Spielball seiner Sucht und Laune? Zum anderen die Gedanken wie er seine Tage verbringt, wenn wir nichts voneinander hören. Wir sehen uns momentan maximal 1x die Woche. Die Angst und Sorge er könnte voll und ganz drauf gehen wird immer stärker, je bewusster mir die Situation ist. Er redet ziemlich offen mit mir über seinen Konsum und verheimlicht es nicht. Aber wie oft genau und hoch sein Konsum in den letzten Wochen war, wage ich nicht zu fragen. Trotz der manchmal spürbaren Nähe, ist da leider auch die Distanz, die wir beide nicht durchbrechen können. Ich habe Angst ihm mit meinen Fragen zu nah zu kommen. Gleichzeitig bin ich oft unsicher, ob er sich nicht noch mehr Aufmerksamkeit von mir wünschen würde. Es geht ihm gerade nicht gut und er hat eine Depression. Ich denke, dass er versucht mit Alkohol und Drogen den Schmerz zu betäuben. Auch weiß ich, dass er sich selbst total auf den Keks geht und sich oft auch wünschen würde, dass ihn jemand anruft um zu fragen wie es ihm geht. Er ist tendenziell eher Einzelgänger, gerade was Probleme betrifft, öffnet er sich nicht gern.

Nun stecke ich im Dilemma. Eine Beziehung mit ihm scheint einfach undenkbar und ein Kontaktabbruch bring ich noch nicht übers Herz. Irgendwie gehört dieser Mensch zu meinem Leben momentan dazu, ob mit oder ohne Zukunft wird sich zeigen.

Ich habe null praktische Erfahrung im "Umgang" mit Suchtmenschen. Natürlich weiß ich, dass ICH ihm nicht helfen kann und mich auch nicht zur Coabhängigen machen lassen darf. Die Situation überfordert mich und dieses Warten zwischen Hoffnung, dass es ihm bald wieder besser geht und Hoffnungslosigkeit ist einfach sehr zermürbend.

MQarxie27


Für mich liest es sich als wärst du bereits co-abhängig. Du sorgst dich zwischen den Treffen, hast Angst um ihn. Denkst, du könntest ihm helfen. Frei, locker, unbeschwert, verliebt, gesund - all das klingt anders.

Die Faszination aus dem Alltag auszubrechen kann ich verstehen, nicht aber den Preis, den er / Du / ihr dafür bezahlen müsst. Spätestens bei Sucht & Gefährdung der Gesundheit ist Schluss mit lustig. Zumindest ich sehe das so.

Wie würdest Du Dir das überhaupt vorstellen wenn das jahrelang so weiterginge? Willst du immer bangen, nie die Ruhe & Mitte finden?

Wie alt seid ihr beide eigentlich? Das wäre noch aufschlussreich.

LG Marie

K5leixo


Rosarotel

Ich habe null praktische Erfahrung im "Umgang" mit Suchtmenschen. Natürlich weiß ich, dass ICH ihm nicht helfen kann und mich auch nicht zur Coabhängigen machen lassen darf. Die Situation überfordert mich und dieses Warten zwischen Hoffnung, dass es ihm bald wieder besser geht und Hoffnungslosigkeit ist einfach sehr zermürbend.

Ist Deine Hoffnung realistisch, dass es ihm besser geht? Tut er etwas, um etwas zu ändern bzw. ist er in Therapie?

R_o8sar=otxel


Marie27

Nein, ich denke leider, dass ich ihm nicht helfen kann bzw. bin ich realistisch genug um zu wissen, dass er sich selbst nur da raushelfen kann. Deshalb wird eine Beziehung mit ihm wahrscheinlich nicht funktionieren. Ich mag ihn halt sehr und finde ihn interessant. Wir haben tolle Gespräche und auch einiges ähnliches durchlebt, weshalb da irgendwie eine Verbindung und Anziehung da ist.

Wie lange seine aktuelle Suchtphase gehen wird, weiß ich natürlich nicht. Er war vor vielen Jahren ewig heroinabhängig und hat das Zeug seit seinem Entzug nie wieder angefasst

Er ist zudem krank, die Auswirkungen der Krankheit sind u.a. wohl auch Depressionen. Ich denke, dass die der Auslöser für sein momentanes Suchtverhalten sind. Nun wartet er auf den Therapiestart, also eine medikamentöse Therapie um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Meine kleine Hoffnung ist, dass es ihm mit der Therapie wieder besser gehen wird. Aber ich plane da auch nie lange im Voraus, wenn ich über uns beide nachdenke um mir Enttäuschungen zu ersparen.

Wir sind beide übrigens Ende 30.

@Kleio

Nun hast du mich auch hier gefunden. :=o

Ich weiß nicht genau ob meine Hoffnung realistisch ist. Da ich eher pessimistisch bin, wird es wohl schwierig mit meiner Hoffnung. Er hat mir mal erzählt, als er damals seinen Drogenentzug machte, dass die Therapeuten ihm sagten, dass er nicht therapierbar wäre. Von Gesprächstherapien hält er nicht viel, zumal er die Dinge lieber mit sich selbst ausmacht. Ich bin schon froh, wenn er sich mir halbwegs öffnet. Es ist so schade um ihn, weil er im Grunde auch nur geliebt werden will wie jeder andere Mensch auch.

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