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Mein Mann und unsere Katzen :-(

EVhemaIliger NuPtzer (#5O15x610)


Er hat einen sehr schlechten Charakterzug, aber es muss doch irgendwie möglich sein, dass er das in den Griff bekommt.

Zum in den Griff bekommen können, gehört es aber auch, dass man das in den Griff bekommen will. Und da sehe ich, von dem, was du beschreibst, durchaus Probleme:

Aber er ist bei dem Thema taub. es ist absolut keine Kommunikation möglich.

Wenn ich etwas wie ein moderiertes Gespräch darüber oder einen Tierpsychologen vorschlage, dann kommt von ihm, dass ich eine Dramaqueen wäre

Dein Mann will offensichtlich nichts ändern. Möglicherweise zieht er sogar einen (unbewussten) persönlichen Gewinn aus der aktuellen Konstellation. Ansonsten könnte er das mit dem Tiertrainer ja zumindest dir zu Liebe mal ausprobieren. Wenn es nichts nutzt, schadet es zumindest nichts. Dennoch stellt er sich offensichtlich quer.

Wahrscheinlich geht es wirklich nicht (nur) um die Katzen an sich:

Manchmal kommt mir der Gedanke, dass er diese Ausrutscher hat, um mir damit wehzutun. Dass es eben nicht primär um die Katzen geht.

Welche Optionen ziehst du in Erwägung?

Einen Tiertrainer konsultieren kannst du selbstverständlich auch ohne die Zustimmung deines Mannes.

Kommt ein abgeben der Katzen auf einen guten Platz in Frage? Wem gehören die Katzen auf dem Papier, dir oder ihm? Ich meine, die Katzen können ja nichts dazu und du hast in meinen Augen die Verantwortung, ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Auch wenn das bei einer anderen Familie sein sollte.

Katzen sind, egal ob man sie mag oder nicht, Lebewesen und keine Spielbälle, um innerpartnerschaftliche Reibereien auf ihrem Rücken auszutragen.

L$e[mointea


Ich habe keine Ahnung, warum, es ist ja nur eine Vermutung. Er redet ja nicht mit mir und blockt nur ab :(v

CgalinMekexn


Könnte es sein, dass bei Euch BEIDEN das Thema auch für etwas anderes steht und es z. B. um Machtansprüche geht? Wenn Machtkämpfe so ausgetragen werden, wäre es an der Zeit, die offenzulegen.

SFeven.}o#f.8Nine


Wie kann ich es schaffen, dass er endlich mal mit mir kommuniziert?

Hat er doch. Er sagte, er mag keine Katzen, Du hingegen hast trotzdem welche haben wollen. Was gibt es denn da jetzt noch zum reden? Und mal ganz ehrlich...... wärst Du wirklich damit zufrieden, wenn er die Tiere nur als lästiges Übel ansieht, welches man konsequent ignoriert?

Man, die Katzen kosten einen Haufen Geld und ich will es doch nur schön für die Kinder haben, weil es so schön ist mit Katzen aufzuwachsen.

Du fandest das schön - es sollte aber auch für Deinen Mann gelten. ;-)

Könntet Ihr Euch vielleicht dazu entschließen, die Katzen wegzugeben und Euch stattdessen etwas auszusuchen, an dem ihr beide Eure Freude habt?

M\ehxno


Ich stimme Calineken zu: vielleicht ist der Umgang mit den Katzen gerade ein Ventil für negative Emotionen Deines Mannes.

Vielleicht hat Dein Mann auch sein sadistische Ader entdeckt und lebt sie bei den Katzen aus. Wie auch immer, ich finde sein Verhalten absolut nicht akzeptabel. Leider habe ich gerade keine konkreten Ideen, wie Du mit der Situation umgehen kannst bzw. wie man ihn zur Kommunikation, Einsicht oder Verhaltensänderung bewegen kann.

P.ara\dies<oasxe


Bei aller Liebe. Gebe die Kater weg zu einem guten Haushalt. Zu jemandem, bei dem ihr die Kater besuchen könnt. Da kamen mir beim lesen die Tränen. Nach dem Tod des 1. Katers hättet ihr keinen zweiten holen sollen. Bitte, wenn du die Tiere liebst, gebe sie in einen liebevollen Haushalt ab.

L9emYonxtea


Von meiner Seite aus gibt es keinen Machtkampf, ich möchte einfach nur ganz normal Haustiere haben, mit allem drum und dran. So wie ich es mein Leben lang gehabt habe. Mein Bruder z.B. mag auch partout keine Katzen, er hat sie einfach ignoriert und sich nicht um sie gekümmert und gut war. Ich verstehe nicht, warum mein Mann das nicht auch kann?

Es ist ja nun echt nicht so, dass die Katzen hier nerven. Sie haben ihre Plätze, sind am liebsten draußen, machen nichts kaputt und benutzen brav ihr Katzenklo, das ich alleine sauber halte. Um das Füttern und Futter/Spielzeug beschaffen kümmere ich mich auch alleine. Alles, was er tun müsste wäre: Ignorieren!

Die Kinder sind so glücklich mit den Katzen und vor allem die eine Katze mit den Kindern. Die kleben zusammen wie Kletten und sind wirklich die allerbesten Freunde. Ich habe noch nie eine Katze gekannt, die Fangen und Verstecken spielt und jeden Blödsinn mit so kleinen Kindern mitmacht.

Es ist auch nicht so, dass die Katzten nur in Angst leben. Solange mein Mann sich irgendwo in Ruhe aufhält, sitzend oder liegend, sind sie auch ganz normal. Aber wehe, er bewegt sich oder redet zu laut, dann suchen sie das Weite. Aber das ist doch so kein Zustand :-(

Ans Abgeben habe ich auch schon oft gedacht, nur haben wir bis jetzt immer wieder die Kurve gekriegt, bzw. ich habe es geschafft, dass sie sich hier wieder wohlfühlen. Ich habe nur nicht mehr die Kraft, das unendlich oft weiterzumachen und wer weiß, wie lange die Katzen das Hin und Her mitmachen, ich möchte natürlich nicht, dass sie am Ende schäden davontragen und gar kein Vertrauen mehr fassen können.

Vielleicht sollte ich meinem Mann auch mal so richtig auf den Pott setzen? Dass er unsere Ehe mit so einem Verhalten riskiert? Bis jetzt habe ich es nach einem Gesprächsversuch immer aufgegeben und gehofft, dass er es endlich begriffen hat. Dieses Mal sollte ich es durchziehen! ":/

Lremonxtea


Hat er doch. Er sagte, er mag keine Katzen, Du hingegen hast trotzdem welche haben wollen. Was gibt es denn da jetzt noch zum reden? Und mal ganz ehrlich...... wärst Du wirklich damit zufrieden, wenn er die Tiere nur als lästiges Übel ansieht, welches man konsequent ignoriert?

Wir haben gemeinsam entschieden, die Katzen zu holen. Er war sogar mit dabei. Ich habe nichts gegen seinen Willen gemacht und es war von Anfang an vereinbart, dass er mit der Pflege, den Kosten etc nichts zu tun haben möchte.

wärst Du wirklich damit zufrieden, wenn er die Tiere nur als lästiges Übel ansieht, welches man konsequent ignoriert?

Ja, das könnte ich definitiv! Das ist doch genau das, was ich mit wünsche. Katzen haben kein Problem damit, ignoriert zu werden, aber nicht katzengerehct behandelt zu werden, ist was anderes.

Lwemosntea


Ich stimme Calineken zu: vielleicht ist der Umgang mit den Katzen gerade ein Ventil für negative Emotionen Deines Mannes.

Ja, der Gedanke ist mir auch schon gekommen, aber er redet ja nicht mit mir, egal wie ich es versuche.

EDheimaliger Nut,zerE (#5156x10)


Vielleicht sollte ich meinem Mann auch mal so richtig auf den Pott setzen? Dass er unsere Ehe mit so einem Verhalten riskiert?

Tut er das denn? Ziehst du eine Trennung tatsächlich in Erwägung oder wäre die Drohung für dich nur ein Weg, um ihn emotional unter Druck zu setzen?

Ans Abgeben habe ich auch schon oft gedacht, nur haben wir bis jetzt immer wieder die Kurve gekriegt, bzw. ich habe es geschafft, dass sie sich hier wieder wohlfühlen. Ich habe nur nicht mehr die Kraft, das unendlich oft weiterzumachen und wer weiß, wie lange die Katzen das Hin und Her mitmachen, ich möchte natürlich nicht, dass sie am Ende schäden davontragen und gar kein Vertrauen mehr fassen können.

Behalte einfach auch die Bedürfnisse der Katzen im Blick. Und lieber abgeben, bevor sie irgendwann von selbst gehen.

Während meiner Kindheit hatten wir Nachbarn mit zwei Katzen. Die Katzen waren so gut wie nie bei sich zuhause und haben sich in der Nachbarschaft dann neue Familien gesucht. Beide. Sind immer seltener zu ihren Besitzern gegangen und irgendwann ganz bei der neuen Familie geblieben. Zum Glück ging das in dem Fall.

LVemontxea


Deine Tiere bekommen ja nicht nur einen respektvollen, lieben Umgang mit Tieren vorgelebt, sondern von deinem Mann auch, dass man Tiere durchaus auch wie Dreck behandeln kann. Das würde ich selbst mir für meine Kinder nicht wünschen.

Also es ist nicht direkt so, dass er sie wie Dreck behandelt. Ich kann es kaum beschreiben. Klar, ein Fußball in Katzenrichtung geschossen ist echt nicht nett, aber körperlich angehen tut er die Katzen gar nicht. Er provoziert sie eher auf seine Art und nimmt einfach keine Rücksicht. Er ist laut, poltert hier rum, meckert zu laut wenn sie mal auf den Tisch springen und ist den Katzen gegenüber einfach so maulig und doof.

Was die Kinder angeht, die bekommen das gar nicht mit. Selbst die Kleine mit ihren knappen 2 ist so liebevoll und umsichtig. Da mache ich mir gar keine Sorgen. Die beiden Katzen sind für sie das Ein und Alles.

d"oloyryous


Ich finde das Verhalten Deines Mannes schlimm. Zum möglichen "Grund" fällt mir Eifersucht ein. Wäre das möglich? Dass er auf die Katzen eifersüchtig ist?

L5emojntea


Tut er das denn? Ziehst du eine Trennung tatsächlich in Erwägung oder wäre die Drohung für dich nur ein Weg, um ihn emotional unter Druck zu setzen?

entschuldige im voraus für die kleinschreibung, icgh habe nur eine hand frei.

ja, er riskiert es tatsächlich. es ist schon so weit, dass ich für jemand anderen schwärme, weil ich mich von ihm nicht ernst genommen fühle.

Behalte einfach auch die Bedürfnisse der Katzen im Blick. Und lieber abgeben, bevor sie irgendwann von selbst gehen.

ich habe für mich beschlossen, dass es seine letzte chance ist etwas zu ändern. noch so ein vorfall (und heimlich geht sowas nicht, ich merke es sofort am verhalten der katzen) und wir suchen ihnen ein neues zu hause. und damit würde er den kindern am meisten wehtun. ich hoffe, dass es dann endlich mal klick macht.

L6eqmondtea


Wäre das möglich? Dass er auf die Katzen eifersüchtig ist?

keine ahnung. eher nicht. statt dass die katzen so mitlaufen, wie es normalerweise der fall wäre, nehmen sie ja erst durch sein fehlverhalten einen riesigen platz im alltag ein.

LMemontxea


Wäre das möglich? Dass er auf die Katzen eifersüchtig ist?

keine ahnung. eher nicht. statt dass die katzen so mitlaufen, wie es normalerweise der fall wäre, nehmen sie ja erst durch sein fehlverhalten einen riesigen platz im alltag ein.

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