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Alleine mit Verlust

Lrayl3a101 hat die Diskussion gestartet


Hallo....

Vor 2 Jahren hat meine ehemalige, langjährige beste Freundin die Freundschaft beendet, was ich jedoch vorher forciert habe. Schon damals war mir klar, dass es das beste ist, wenn ich sie nicht mehr in meinem Leben habe, aber ich vermisse sie trotzdem manchmal. Oftmals schaffe ich es, dies zu verdrängen, schaffe es aber leider nicht immer. Heute Nacht habe ich wieder von ihr geträumt und mich selten so leer und einsam gefühlt wie während des Traumes, was sich schon durch den ganzen Tag zieht. Mein Herz pocht den ganzen Tag schon schmerzhaft.

Leider habe ich niemanden, mit dem ich darüber reden kann. Ich bin generell nicht so für Freundschaften gemacht, also auch, wenn sich jemand mit mir anfreunden möchte, kann ich mich nicht so wirklich darauf einlassen. Ich interessiere mich im Allgemeinen nicht freundschaftlich für Menschen (hauptsächlich für Männer mit romantischem Interesse), woran ich zu meinem Bedauern nichts ändern kann. Ich bin eher introvertiert und an den meisten Tagen fühle ich mich einsam.

Sie war bisher der EINZIGE Mensch von vielen, die ich kennengelernt habe, der wirklich zu mir gepasst hat und mit mir absolut auf einer Wellenlänge war. Der Grund, weshalb es zur ''Trennung'' kam, war die Tatsache, dass ich sie zu sehr vereinnahmt habe und sie einfach ein Mensch ist, der eine stark ausgeprägte, extrovertierte Seite hat und gerne unter vielen Menschen ist. Mich hat ihre Bedürfnis nach anderen Menschen zu sehr gestört und sie die Tatsache, dass es mich gestört hat. Nach 9 Jahren intensiver Freundschaft konnte ich einfach nicht mehr. Es wurde mit der Zeit immer schlimmer und immer, wenn ich von anderen Treffen mit anderen Menschen etwas hörte, zerriss ich innerlich immer mehr. Davon wollte ich mich lösen und entschied mich, mich von ihr zu distanzieren, woraufhin sie nach einigen Monaten die Freundschaft beendete.

Ich habe schon oft über diesen Verlust geredet, aber es wird nicht besser mit der Zeit. Was soll ich nur tun? Andere Menschen haben Freunde, Bekannte, mit denen sie regelmäßig sprechen und sich ablenken können, aber ich habe nur ein paar Hobbies, die ich alleine ausübe. An sich machen sie mich glücklich, aber mit der Zeit fühle ich mich immer leerer, weil ich so einsam bin und wirklich alles alleine mache.

Das primäre Problem besteht glaube ich an dem Desinteresse an Menschen. Ich empfinde die meisten Menschen als Belastung, und reden mit ihnen bereitet mir Kopfschmerzen und macht mich müde; selbst, wenn es über Smalltalk hinausgeht. Ich weiß nicht, wie ich so noch weiterleben soll.

Antworten
L|ucix32


Wie warst du rufst sie an?

L>ayRlaN10x1


Wie bitte?

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