» »

Verliebtheit als Dauerzustand

m)nexf


Ich verstehe darunter diese kribbelige Gefühl und ständige Denken an die Person. Dabei muss es nicht super erst sein, klar wenn man die Person evt. nicht mal richtig kennt.

Aber dieser Zustand ist bei mir Vorraussetzung für eine Beziehung und auch für Sex.

Was verstehst du denn darunter?

Bei mir ists dann glaub ich schon ernster, wenn ich von Verliebtkeit spreche.

Ständig irgendeinen "Crush" zu haben kenne ich auch ;-D

L0eo2I017xD


In Liebe zu sein ist ja auch unser aller normaler Zustand.

Kontinuierliches Gefühl von Glück, Frieden und Freude ist in uns allen.

Du kannst dich glücklich schätzen, weil du Glück bist o:)

ArkaBshax767


Ich denke, es kommt hier wirklich sehr stark darauf an, wie ihr Verliebtsein definiert. Im wissenschaftlichen Sinne ist das nämlich ein Zustand, in dem einerseits vermehrt Dopamin ausgeschüttet wird (vgl. Sucht) und andererseits der Serotoninspiegel sinkt (vgl. Zwangserkrankungen) = man ist quasi süchtig nach dieser Person und muss zwanghaft an diese denken. Zudem konnten Forscher feststellen, dass Bereiche im Gehirn, die mit rationalen Denken in Verbindung gebracht werden, weniger aktiv sind.

So ein Zustand ist sicherlich sehr schön, aber dauerhaft wohl nicht erstrebenswert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr wirklich diesen meint, zumal er normalerweise nach einigen Monaten verschwindet und ggf. einem Zustand der Liebe weicht - oder auch der Ernüchterung.

Elhemqaqlige`r N{utzfer #(#6]05677)


Im wissenschaftlichen Sinne ist das nämlich ein Zustand, in dem einerseits vermehrt Dopamin ausgeschüttet wird (vgl. Sucht) und andererseits der Serotoninspiegel sinkt (vgl. Zwangserkrankungen) = man ist quasi süchtig nach dieser Person und muss zwanghaft an diese denken. Zudem konnten Forscher feststellen, dass Bereiche im Gehirn, die mit rationalen Denken in Verbindung gebracht werden, weniger aktiv sind.

Können Ärzte das behandeln?

t>hat's xthe way$ it xis


Können Ärzte das behandeln?

Klar, die Medikamente dazu gibt es. Aber warum sollte irgendjemand das wollen? :-)

Ewhemal[iger# Nut#zer (Q#605677)


Aber warum sollte irgendjemand das wollen? :-)

Aus den gleichen Gründen, aus denen man Zwangserkrankungen behandelt. Der Leidensdruck ist sicher sehr verschieden verteilt bzw. empfindet nicht jeder das als leidvoll; ich fände das aber für mich sehr störend und behandlungsbedürftig, wenn mein rationales Denken vermindert wäre und ich quasi süchtig nach einer Person wäre und zwanghaft an diese denken müsste.

A+k_ash"a767


Warum sollte man dass wollen?

Weil es z.B. Menschen gibt, die sich grundsätzlich in den "Falschen" verlieben und dann gravierende Entscheidungen treffen, die sie nachher bitter bereuen.

Ich kenne Personen, die Verliebtheit als Zustand vorübergehender geistiger Verwirrung bezeichnet. So unzutreffend finde ich diese Umschreibung (bezogen auf einige? Menschen) gar nicht.

Soweit ich weiß, kann man das nicht behandeln. Die einzelnen hormonellen Veränderungen wohl schon - analog zu den genannten psychischen Störungen - aber ich vermute, dass die beabsichtigte Wirkung nicht eintreten wird. Dafür wirken bei diesem Zustand einfach zu viele verschiedene Aspekte zusammen, so dass er auch erst teilweise erforscht ist. Dazu kommt, das nicht alle Aspekte bei jedem Verliebten nachweisbar sind. Zuletzt wirken die entsprechenden Medikamente ja auch nicht immer zuverlässig bei den Störungen, für die sie zugelassen sind.

ASkaSsha76x7


P.S. Wenn sowas wirklich - aus welchen Gründen auch immer - ein dauerhafter Zustand wird, wäre eine Behandlung zur Wiederherstellung der vollen geistigen Leistungsfähigkeit bestimmt sinnvoll.

tvhat's "thKe wDay 6it is


ich fände das aber für mich sehr störend und behandlungsbedürftig, wenn mein rationales Denken vermindert wäre und ich quasi süchtig nach einer Person wäre und zwanghaft an diese denken müsste.

Dass du tatsächlich nicht in Betracht ziehst, diese unangenehme Situation dadurch zu lösen eben dieser Person so oft so nahe wie möglich zu sein, finde ich traurig. So schlimm mit den Männern?

tGhat'Ps the \way itI is


Ich kenne Personen, die Verliebtheit als Zustand vorübergehender geistiger Verwirrung bezeichnet.

Das sehe ich genauso.

Aber es ist doch eben eine angenehme geistige Verwirrung. Andere die das haben wollen müssen viel Geld für die richtigen Drogen ausgeben, warum sollte man diese aufregende geistige Verwirrung nicht mitnehmen, wenn sie kostenlos und ohne Gesundheitsschädigung verfügbar ist?

EthemTalig\er N utze3r (#605\67x7)


Dass du tatsächlich nicht in Betracht ziehst, diese unangenehme Situation dadurch zu lösen eben dieser Person so oft so nahe wie möglich zu sein, finde ich traurig.

Du musst das aus der Perspektive der anderen Person sehen, dann klären sich deine Fragen.

Und nein, einer Sucht nachzugeben, und das auch noch so oft wie möglich, erscheint mir auch als Nichtbetroffener nicht als konstruktive Lösung für denjenigen.

K+le5io


Marchy89

Klar, das mit dem Fortpflanzungsinstinkt ist der Grund aber trotzdem frage ich mich, warum war ich jetzt bspsw schon in 10 Menschen verliebt und andere erst in 2. Haben die nicht genug Menschen gefunden, die gentechnisch zusammen passen?

Manche empfinden Verliebtheit nicht nur bei anderen Menschen und nicht nur, wenn es eine sexuelle Anziehung gibt bzw. sie sich fortpflanzen wollen. Das empfindet ja nicht jeder so und Fortpflanzung ist vielleicht einer der Gründe für Verliebtheit, aber bei weitem nicht der einzige. Auch geht Verhliebtheit oft in Liebe über, was ja nicht bedeutet, dass es diesen Zustand der Verliebtheit nicht auch gibt, wenn man liebt. Das Grundgefühl ist dann aber Liebe und nicht mehr nur Verliebtheit.

t)hat's? theb way Cit ixs


nein, einer Sucht nachzugeben, und das auch noch so oft wie möglich, erscheint mir auch als Nichtbetroffener nicht als konstruktive Lösung für denjenigen.

Warum? Eine Sucht ist nur dann ein Problem, wenn der Suchtstoff nicht verfügbar oder sehr toxisch ist.

Was hat ein Heroinsüchtiger mit 5 kg Heroin im Kühlschrank für ein Problem? Was hat ein Verliebte in den Armen ihres Geliebten für ein Problem?

Genau. Gar keines.

KLleixo


Was hat ein Heroinsüchtiger mit 5 kg Heroin im Kühlschrank für ein Problem? Was hat ein Verliebte in den Armen ihres Geliebten für ein Problem?

Genau. Gar keines.

So lange er nicht selbstverantwortlich und unabhängig sein will, hat er natürlich kein Problem.

t'hat's *the *way )it ixs


Er ist doch selbstverantwortlich und unabhängig - die 5 kg werden für sein ganzes Leben reichen.

Das Problem bei einer Sucht mit einem minder toxischen Suchtstoff entsteht erst bei Nichtverfügbarkeit des Suchtstoffs. Ob wir jetzt von Drogen oder der Liebe reden, das ist dasselbe. Und ich sehe darin jetzt auch nicht das riesige Problem. "Ich kann ohne ihn/sie nicht leben" - das Problem entsteht genau wann? Bei der Trennung. Nicht vorher.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH