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Partner hat Wutproblem und "mauert".

S:vdiva


Im Endeffekt läuft es auf eine indirekte Erpressung hinaus.l

t'iffy000x7


Wieso Erpressung?

BTa4ter xW.


Er will zukünftig Dir die Schuld an seinen Gewaltausbrüchen zuschieben, so hält er Dich klein.

Wenn Du das mitmachst, wirst Du wahrscheinlich nach und nach Dein Selbstbewusstsein verlieren.

SNv*iva


du wirst in die Pflicht genommen für seine Ausraster. Und wenn du das Redeverbot missachtest wirst du bestraft durch einen neuen Wutanfall von ihm.

Darin sehe ich zumindest eine indirekte Erpressungshandlung.

S+vivxa


Also, an tiffy007: Sei so und so, sonst passiert das und das - klingt für mch so.

h2e2ute_[hier


Zum Verständnis: Wie lange hat er diese Wutanfälle bereits?

Hat das eventuell mit der Geburt des Kindes zu tun oder lag der Beginn schon vorher?

C:oteSauxvage


Ihn zu verlassen und unserem Sohn eine intakte Familie zu nehmen.

Da ist nichts "intakt".

Eine Freundin von mir stand vor einer vergleichbaren Situation (keine physische Gewalt, keine Ausraster, sondern eher subtiles Quälen des Kindes durch den Ehemann, der mit seinen eigenen, aus seiner Kindheit resultierenden Problemen mal wieder nicht klar kam).

Die Freundin hat zum Schutz ihres Kindes das gemacht, was temare hier rät:

Ich glaube jeder Anderen, die deine Geschichte hier aufgeschrieben hätte, würdet du raten in vor die Wahl zu stellen;

sofortige Therapie mit anschließender Rückkehr zur Familie oder

Verweigerung der Therapie und sofortige Aussetzung der Beziehung.

Das war in seinem Fall in diesem Stadium einfacher als bei dir, weil das ein späteres Stadium seiner Krankheit war. Er war schon mal in Therapie und hatte auch Medikamente genommen, und damit ging es so gut dass die Freundin es für vertretbar hielt. Jetzt ging es also "nur" darum, ihn dazu zu bewegen, sich wieder in Therapie zu begeben und ggf wieder (evtl andere) Medikamente zu nehmen. Das klappte auch. Ich persönlich finde, dass sie mit diesem Ultimatum zu lange gewartet hat, und nach meinem Eindruck hat das Kind bereits eine Störung, die es ebenfalls in sein späteres Leben mitnehmen wird.

L|olaXx5


Da ist nichts "intakt".

Naja... Das finde ich jetzt aber schon reichlich übertrieben. ":/ Soll man jetzt sämtlichen Leuten, die Wutanfälle kennen und haben, verbieten Familien zu haben?

Natürlich soll er was tun. Aber hier wird teilweise echt massiv dramatisiert, kommt mir vor.

L$il+aLixna


Soll man jetzt sämtlichen Leuten, die Wutanfälle kennen und haben, verbieten Familien zu haben?

Wenn es bei den Wutanfällen zu Schubsern und Schlägen kommt, dann könnte ich persönlich es nicht so hinnehmen.

Kann passieren, bin nicht völlig realitätsfern - aber dann gehört es für mich als Erwachsene dazu, das Verhalten zu analysieren, bewusst daran zu arbeiten, dass es nicht wieder vorkommt und offen sein für Hinweise meines Partners.

Davon habe ich hier bisher nichts gelesen.

LyolaXx5


und nach meinem Eindruck hat das Kind bereits eine Störung, die es ebenfalls in sein späteres Leben mitnehmen wird.

1. Kann das, was du meinst als "Störung" identifiziert zu haben, auch eine genetische Ursache haben (ist schließlich das Kind des Vaters und somit nicht nur durch sein Verhalten geprägt...)

2. Kann es Zufall sein.

3. Kann es einfach eine Charaktereigenschaft sein

4. Machen wir alle Erfahrungen, die uns so oder anders prägen.

5. Kann auch ein vermeintlicher Nachteil eine vermeintliche Störung später positive Wirkungen haben (z.B. durch Selbstreflexion und Weiterentwicklung, die es ohne Notwendigkeit nicht gegeben hätte.

6. So what. Wer sagt denn, dass Kinder und Menschen perfekt (völlig ohne "Störungen" und sonstige Identitätsmerkmale) sein müssen?!

7. Die völlig heile Familie ist doch eine Illusion. Selbst in tollen Familien sind die Eltern nicht perfekt in ihrer Rolle, sondern machen Fehler. Davon geht in den meisten Fällen die Welt nicht unter. Erst recht, wenn die Eltern Fehler eingestehen können.

B;raunesl'ederVsofPa


Herrje, bei mir wäre bereits der Ofen aus, wenn er meine bzw gemeinsame Sachen zerstören würde und ich dann höchstwahrscheinlich noch die Trümmer und Scherben aufräumen dürfte, weil der Herr ja erstmal weinen muss. Aber wenn er mich dann auch noch schlagen würde, wäre ich weg mit Sack und Pack. Der Typ hat eine Meise und du lässt dich total manipulieren, solange bis du und dein Kind grün und blau geschlagen sind und du natürlich die Schuld daran trägst laut ihm. Und glaub mir, spätestens wenn dein Kind mit drei Jahren den ersten richtigen Schreikrampf hat, ist auch vor ihm kein Halt mehr.

Hast du Angst vorm allein sein? Angst allein erziehend zu sein? Ich hätte an deiner Stelle mehr Angst mit einem unberechenbaren tobsüchtigen Mann zusammen zu wohnen, der eine Therapie ablehnt.

w8intersronxne 01


Wenn er da nicht aktiv dran arbeitet, wird euer Kind es irgendwann ebenfalls abbekommen, darauf würde ich Dir bereitwillig Brief und Siegel geben.

Was shojo schrieb, muss nicht sein.

Mein Vater hatte auch so Ausraster...echt schlimm und ansnsten Seele von Mensch.

Seine Gewalt nur bei seinen Tobsuchtanfällen richtete sich aber seitlebens nur gegen Gegenstände, nie gegen meine Mutter und nie gegen uns Kinder.

Trotzdem war es für mich nicht gut, ich hatte in solchen Situationen trotzdem große Angst.

Als Erwachsene konnte ich mit ihm mal darüber reden und er erzählte mir, dass er selber froh sei, dass es mit dem Alter nachlässt.

Raten kann ich dir nur dich deutlich abzugrenzen: verlass du doch mit dem Kind sofort das Haus, wenn er anfängt wütend zu werden. Notfalls gehe ins Hotel (wenn du keine Freundin oder andere Möglichkeit hast): scheiß egal ob teuer.... und sage ihm; ich tolleriere das nicht - Schluss aus, vielleicht hilft deine Konsequente Haltung dann, dass er was ändert, an sich arbeitet.

whinterrsonnex 01


Ich schreibe dir noch eine PM

COoMteSa;uvage


Naja... Das finde ich jetzt aber schon reichlich übertrieben. ":/ Soll man jetzt sämtlichen Leuten, die Wutanfälle kennen und haben, verbieten Familien zu haben?

Natürlich soll er was tun. Aber hier wird teilweise echt massiv dramatisiert, kommt mir vor.

Ich glaub wir haben uns schon mal darüber unterhalten, dass du da anscheinend eine andere Toleranzschwelle hast als ich und die meisten anderen Menschen.

Meiner Meinung nach wir hier überhaupt nichts dramatisiert, und es geht hier auch nicht darum, einem Fremden irgendwas zu verbieten, sondern die TE wachzurütteln, die selber schrieb:

Es passiert mittlerweile so einmal in acht Wochen.

Er wird wirklich zum rasenden Tier, welches durch das Haus tobt, alles kaputt macht und umher wirft was ihm in die Hände kommt, auf Wände einschlägt, dabei brüllt und hyperventiliert. :-|

Meist endet so ein "Anfall" mit einem Verlassen des Hauses oder einem sich Einschließen und weinen.

Zweimal hat er mich auch bereits geschubst, einmal geschlagen.

CTote(Sauxvage


1. Kann das, was du meinst als "Störung" identifiziert zu haben, auch eine genetische Ursache haben (ist schließlich das Kind des Vaters und somit nicht nur durch sein Verhalten geprägt...)

2. Kann es Zufall sein.

3. Kann es einfach eine Charaktereigenschaft sein

Du kannst mir glauben, dass ich diese Familie sehr gut kenne. Da ist nichts Vererbung, Zufall oder Charaktereigenschaft, sondern der Vater hat das Kind systematisch psychisch gequält (und sowas hört dann auch nicht einfach auf), so wie er als Kind von seinem Vater gequält wurde.

Solche Anmerkungen

4. Machen wir alle Erfahrungen, die uns so oder anders prägen.

5. Kann auch ein vermeintlicher Nachteil eine vermeintliche Störung später positive Wirkungen haben (z.B. durch Selbstreflexion und Weiterentwicklung, die es ohne Notwendigkeit nicht gegeben hätte.

6. So what. Wer sagt denn, dass Kinder und Menschen perfekt (völlig ohne "Störungen" und sonstige Identitätsmerkmale) sein müssen?!

finde ich zynisch. Schreibst du das auch wenn (in Bezug auf die TE ist das ja so) jemand geschlagen wird?

7. Die völlig heile Familie ist doch eine Illusion. Selbst in tollen Familien sind die Eltern nicht perfekt in ihrer Rolle, sondern machen Fehler. Davon geht in den meisten Fällen die Welt nicht unter. Erst recht, wenn die Eltern Fehler eingestehen können.

Jemand, der sich so verhält wie der Mann der TE ist von "Perfektion" weitestmöglich entfernt. Und jemanden zu schlagen oder zu mobben ist deutlich mehr als "jeder macht mal einen Fehler".

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