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Warum wollen Männer sich nicht mehr langfristig binden?

XTiraeiTn


Aber sind "Bekloppte unter sich" ]:D (gaaaanz lieb gemeint) Teil der Lösung - oder doch eher Teil des Problems?

Wenn man mal davon absieht, dass die Statistik von einer Versicherung kommt (häh? Einfach nur HÄH? warum machen die sowas...) ist sie nicht besonders aussagekräftig, da sich der Partnerwunsch im Laufe eines Lebens doch deutlich ändert.

Bei dem Ändern in Lebenszeiträumen, wurde aber nicht getrennt zwischen männlich und weiblich, wodurch das eben wenig aussagekräftig ist.

Als Beispiel gebe ich da mal eine Frau Anfang 30 an. Viele dieser Frauen haben einen Kinderwunsch und nur noch 10 Jahre Zeit, würden also in diesem Zeitrahmen angeben: Sie suchen feste Beziehung. Dieser erhöhte Beziehungsbedarf von Frauen mit Torschusspanik (muss man ja leider so nennen...Sorry wenn das blöd klingt) wird von dieser Studie aber nicht erfasst.

Die TE zBsp gehört zu dieser Gruppe, bei Männern könnte dieser Punkt aber eher später kommen (35-55? das ist eine reine Schätzung meinerseits, ich habe dazu keine Studie oder so).

Die Gesamtzahl sagt doch nichts über den "Beziehungsmarkt aus".

Es könnten viele Frauen 60+, deren Mann verstorben ist, sagen: Nö ich will keine Beziehung, alles gut wie es ist, ich vermisse den Ernst.

Es wurden vermutlich auch nicht überall genau gleich viele Personen befragt.

Das jetzt allein zu der Studie...

Zum Threadproblem allgemein: Ich denke es gibt schwankend immer in etwa gleich viele Menschen, Frauen und Männer, die auf Beziehungssuche sind, aber nur an Vollidioten geraten. Ob das nun die Blondine ist, die einen abweist, weil man nicht genug verdient, oder ob das der Mann Ende 30 ist, der immernoch 20 jährige abschleppen will, sich dann aber wundert, wenn selbe noch mitten im Studium keine Kinder bekommen will.

Das sind jetzt nur 2 Extremfälle.

Ab einem bestimmten Alter und einer bestimmten Menge Abfuhren, sollte man seine Vorgehensweise eben überdenken.

Ist die Disco wirklich der Ort, wo ich den Vater meiner Kinder kennenlernen kann?

Finde ich wirklich eine Freundin, wenn ich den ganzen Abend nur vorm PC hocke?

Und und und...

Ich würde also der TE empfehlen, mal ihr "Beuteverhalten" zu ändern und versuchen woanders Männer kennenzulernen. Und den Radius erweitern: Vielleicht ist der andere Mensch, der vielleicht im 1. Moment nicht dem Beuteschema entspricht, ein total toller Mensch (ob Frau oder Mann) und es ist zwar nicht die Anziehung auf den 1. Blick, sondern der Charakter und das Verhalten ins das man sich verliebt.

XHiraixn


Den Link hats versaut....

Meinte:

[[https://www.cosmosdirekt.de/veroeffentlichungen/fruehling-partnerschaft-93362/]]

S:hojo


Macht sie immer. Ist wohl so ein Feministinnen-Ding.

Stimmt, ich bin ultra-feministisch. ;-D

Da steht nichts davon, dass ich Frauen scheiße finde.

Ach so - Du findest also zu sehr auf Egoismus gepolte, erbarmungslose, im Falle wie auch immer gearteter Gegenwehr mit schmutzigen Mitteln kämpfende Menschen nicht scheiße? Ja nu, dann tut es mir sehr leid, das habe ich nicht gewusst - in dem Fall nehme ich natürlich alles zurück.

J^_B


Stimmt, ich bin ultra-feministisch. ;-D

Und das resultiert dann in sexistischem Gedankengut. Das solltest du ändern. Warum du da auch noch stolz drauf zu sein scheinst, kann ich nicht nachvollziehen.

Slhojxo


Und das resultiert dann in sexistischem Gedankengut. Das solltest du ändern. Warum du da auch noch stolz drauf zu sein scheinst, kann ich nicht nachvollziehen.

Nein, mein Herz, das hab ich mir schon gedacht, dass Du das nicht kannst. Es ist eine Tragödie, aber irgendwie werden wir das alle überleben. Möglicherweise sogar ohne Zwerchfellkrampf, wer weiß?

JK_B


Einsicht hatte ich auch leider nicht erwartet. :-|

ShchiLldukrötwe0x07


Nun suche ich aber ein Partner fürs Leben und möchte auch in den nächsten 3 Jahren Kinder und - ganz altmodisch - auch heiraten. Ich habe das beim ersten Date auch schon mal gesagt und war gespannt auf die Reaktion ;-) ... na ja, die Reaktion war wie folgt: Er war total geschockt, geradezu entsetzt wie ich so etwas beim ersten Date sagen könnte... und man müsste das doch erst mal probieren und vielleicht in 5 - 10 Jahren, aber heiraten möchte er gar nicht.

Das ist ein durchaus lustiges Experiment, aber eigentlich solltest Du von alleine darauf kommen, dass so etwas andere Menschen vergrault. Sowas wirkt doch naiv und panisch gleichzeitig.

Als Beispiel gebe ich da mal eine Frau Anfang 30 an. Viele dieser Frauen haben einen Kinderwunsch und nur noch 10 Jahre Zeit, würden also in diesem Zeitrahmen angeben: Sie suchen feste Beziehung. Dieser erhöhte Beziehungsbedarf von Frauen mit Torschusspanik (muss man ja leider so nennen...Sorry wenn das blöd klingt) wird von dieser Studie aber nicht erfasst.

Die TE zBsp gehört zu dieser Gruppe, bei Männern könnte dieser Punkt aber eher später kommen (35-55? das ist eine reine Schätzung meinerseits, ich habe dazu keine Studie oder so).

Ja, aber sie ist 27. Torschlusspanik mit 27 ist maßlos übertrieben.

OlldB1ride


@ Brooklyn

Meine persönliche Meinung ist, frau sollte sich, wenn sie Familie und Kinder haben möchte, nicht weiter mit Affären oder vermeintlichen Beziehungen hinhalten lassen.

Was meinst Du mit "hinhalten lassen"? Dann hast Du also in der Zwischenzeit lieber gar keine Beziehungsanbahnung egal wie sich sich gestalten könnte? Nimmst Dir selber die Gelegenheit eine Beziehung wachsen zu lassen?

Denn auch eine Beziehung die locker anfängt, in der der Andere sich vielleicht gar keine Heirat und Kinder vorstellen kann, kann sich im Laufe der Zeit festigen und einen solchen Wunsch hervorrufen. Oder es geht auch umgekehrt: Eine Beziehung die stark anfängt erkaltet nach kurzer Zeit. Man hat nie eine Garantie.

Hätte man mir vor noch zwei Jahren gesagt in welchem Beziehungsstatus ich mich heute befinde, den hätte ich für verrückt erklärt und sogar "never ever" gesagt ;-).

Du gehst vor, als würdest Du in ein Restaurant gehen in dem Du noch nie warst, dort ein Gericht bestellen und schon eine genaue Vorstellung davon haben wie es schmecken muß. Tut es das nicht, dann lässt Du es stehen. Anstatt Dich dafür zu öffnen, dass es auf seine Art durchaus gut schmecken kann und irgendwann vielleicht zu Deinem Lieblingsgericht wird.

S*hojxo


Auf den Punkt, OldBride.

L&inal?a80


Meine Erfahrung dazu ist Folgende: Männer wollen sich meist bis Mitte 30 nicht langfristig binden. Dann stellen sie irgendwann fest, dass all ihre Freunde und Verwandten auch in Ehen sind/Familien gründen und plötzlich kann es vielen nicht schnell genug gehen. Männer sind einfach viel weniger getrieben von der inneren Uhr als Frauen. Also: die Zeit spricht für Dich, locker bleiben.

Dennoch würde ich Dir einen guten Rat geben wollen: Die ersten 10 Dates würde ich NIX von Familie und Kindern erzählen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Männer, die das wirklich wollen, das Thema durchaus selbst zur Sprache bringen. Wenn dies die ersten 10 Dates oder so (Zahl ist jetzt wirklich frei ausgedacht) von ihm überhaupt nicht angeschnitten wird, merkst Du doch schon, dass er zu diesem Thema null Beziehung hat und dann kannste ja mal fragen. Sogar als Frau würde ich mich irgendwie bedrängt fühlen, wenn das gleich ganz am Anfang darum geht, wie gebärfreudig mein Becken ist.

Und dieses Wehklagen der Männer über die bösen Frauen, die sich scheiden lassen und die Männer nur den Zahlhorst geben dürfen: zum einen ist es längst nicht mehr so, dass in jedem Fall und immer auch Unterhalt für die Frau fällig wird, sondern immer "nur" für die Kinder. In vielen Fällen habe ich den Verdacht, dass es den Herren der Schöpfung in Wahrheit gar nicht lieber wäre, wenn die Kinder bei ihm bleiben und er sich voll der Erziehung widmen müsste statt ein paar Euro zu zahlen und dann mit der Geliebten tun und lassen können was man will, bis auf ein paar Wochenenden im Jahr.

Das was ich gerade geschrieben habe, ist genauso doof plakativ wie die andere immer gleiche Sichtweise "der bösen Ehefrau". Es mag Frauen geben, die zur Durchtriebenheit in dieser Hinsicht neigen, ich kenne ehrlich gesagt keine, die sich nicht wünschen würde, eine lange, glückliche Beziehung mit dem Vater ihrer Kinder zu führen. Aber allzu oft sind es doch die Männer, die sich frühzeitig aus der Nummer verabschieden (Stichwort 2. Frühling). Insofern: auch da gibt es immer zwei Sichtweisen.

p|arazellFnusxs


Es war ja auch so, dass die TE eine Frage gestellt hatte. Und das 'Wehklagen der Männer' beruht nun einmal auf Erfahrungen. Natürlich sind nicht alle Frauen bösartige Egoisten. Ich habe sehr viel nette Frauen kennen gelernt. Und das ist auch gut so.

Aber auch solche, die sich nicht zu schade sind in einem Forum mit 'Nein, mein Herz..' auf eine unangenehme, persönliche Nähe zu gehen.

O8ldBXridxe


Aber auch solche, die sich nicht zu schade sind in einem Forum mit 'Nein, mein Herz..' auf eine unangenehme, persönliche Nähe zu gehen.

Der Sarkasmus dahinter ist Dir also entgangen? Man kann darüber streiten ob dies angebracht ist oder nicht, aber eine Nähesuche kann ich dahinter nicht erkennen ;-)

X5iraxin


Ich glaube das Hauptproblem ist wirklich, dass sich einfach nichts entwickeln kann, wenn jemand auf einen zukommt "Ach übrigens ich will in den nächsten 3 Jahren heiraten und Kinder", weil ähm danke, das will ich gern auch mit entscheiden?

Also so eine Beziehung entwickelt sich doch auch erst...man will die Anfangsphase genießen, die Unbeschwertheit, das gegenseitige necken, den 1. Sex, ohne dabei das Kondom prüfen zu müssen, ob sie da Löcher reingestochen hat, weil ihr Kinderwunsch ja da ist.

Das ist so "Hallo potentieller Vater meiner Kinder, wie geht's wie stehts?" Da würde ich auch die Flucht ergreifen als Mann.

Ich finde schon, dass man da generell früh in der Beziehung drüber reden kann (In den ersten 3 Monaten, wie man sich so sein Leben in 20 Jahren vorstellt), aber so konkrete fremde Pläne zu bedienen, wär mir zuwider.

Da würd ich mir denken: Such dir nen inoffiziellen anonymen Samenspender (gibt es...wirklich...gibt nichts, was es nicht gibt, man muss es dann eben ohne ICSI machen und selbst "Hand anlegen") und befriedige deinen Kinderwunsch.

Ich denke die verkrampfte Herangehensweise, verbaut dir viele potentielle Beziehungen. Denn vielleicht will einer dieser Männer auch Kinder und heiraten, fühlt sich aber nicht seinetwegen gewollt, sondern wegen potentieller Kinder und deinem Lebenstraum.

Ich habe mit meinem Freund (sind nun 3 Jahre zusammen) auch relativ früh drüber geredet (nach 2 Wochen), dass ich eigentlich nicht heiraten brauch unbedingt, aber schon gern irgendwann ein Kind hätte... Das sah er genauso und inzwischen machen wir seit 1 Jahr Witze über unsere potentiellen Kinder, aber irgendwie kann keiner von uns beiden entscheiden "Hey, lass uns loslegen"...wir sind noch nicht so weit in dem Prozess.

Die TE ist schon sehr weit in dem Prozess, weiß wann sie was will, egal welcher Kerl da kommt, und was für Vorstellungen dieser Kerl hat.

Sie versucht einen Mann zu finden, der sofort instant sagt "Ja so war mein Plan auch!", aber diesen zu finden, ist wie die Nadel im Heuhaufen suchen.

A{BCx01


Es gibt Personen mit Bindungsstörungen, die sich nicht so leicht binden. Dann gibt es die Menschen die damit keine Probleme haben. Meine Meinung (Theorie) ist nun das jemand der keine Bindungsprobleme hat relativ schnell in einer festen Beziehung ist. Die Leute sind dann weg vom Singlemarkt und kommen vielleicht wieder zurück wenn sich die Partnerschaft irgendwie ungewollt auflöst oder der andere Partner unerträglich ist. Somit fehlen auf dem Singlemarkt eben die Personen die sich bereitwillig binden wollen. Wer es zeitlich verpasst sich zu binden hat voraussichtlich später auch Probleme mit der Auswahl.

Wen es interessiert. Hier ist noch die Websuche zu Bindungsproblemen

[[https://www.google.de/search?q=Bindungsst%C3%B6rungen&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=9nhnWayWFsLb6QSG9r_wBg]]

k%nuddaely


Das Problem ist auch folgendes: Zwischen 18-27 toben sich viele junge Frauen mit verschiedenen Vertretern des Typus "Bad Boy" aus, die sind oft gutaussehend, kreativ, toll im Bett aber eben bindungsunwillig, und taugen nicht zum Familienvater.

Der nette Typ von nebenan (Elektrotechniker, Informatiker, Versicherungssachberarbeiter) ist ihnen zu langweilig. Dann mit Ende 20/Anfang 30 plötzlich merkt Frau, das die Bad Boys zwar spannend sind aber nicht zur Fortpflanzung und Reihenhaus-Ratenzahlung taugen. Jetzt wird der nette Typ von nebenan interessant, denn der taugt für all das. Er spürt aber instinktiv, dass er eher die vernünftige Lösung als die heißblütige unvernünftige Liebe ist, und traut dem Braten nicht.

Da kann ich nur beipflichten. Kenne einige dieser Frauen und Sie verstehen einfach nicht, wieso es auf einmal nicht klappt oder wieso man den "Bad Boy" nicht ändern kann.

1. Männer sind vorsichtiger geworden. Sie haben die vielen gescheiterten Existenzen vor Augen, die eine Trennung, oder Scheidung hinter sich haben. Frau weg, Kinder weg, Haus weg, Geld weg, alles weg. Also keine sonderlich rosigen Aussichten. 2. Die Frauen der heutigen Zeit sind einfach zu sehr auf Egoismus gepolt. Ist dann erst einmal nach einiger Zeit die Liebe im Graben gelandet, dann gibt es kein Erbarmen mehr. Und wenn sich dann die Männer erdreisten, sich wehren zu wollen, dann ist die Kacke erst recht am dampfen. Dann wird mit allen nur erdenklich schmutzigen Mitteln gekämpft.

Der erste Teil stimmt zum größten Teil. ABER das haben sich die Männer selbst zu zu schreiben, weil sobald der Nachwuchs wuchs kommt/kam, bleiben hauptsächlich die Frauen zuhause, Sie gehen wahrscheinlich nur noch für 20 Std., max. 30 Std. arbeiten, müssen sich um den Haushalt und die Kinder kümmern. Während der Mann seine 40 Std. arbeitet und zuhause natürlich das Essen erwartet und nicht verstehen kann, dass Frau auch kaputt ist. Der Mann muss für die Frau nur aufkommen, wenn Sie vor den Kindern alleine verdient hat und als die Kinder gekommen sind, zum Wohle dieser verkürzt hat.

Sobald beide gleichermaßen die Arbeitszeit kürzen, sich den Haushalt und Erziehung teilen muss keiner für den Anderen Unterhalt zahlen.

Den zweiten Teil finde ich zu allgmein.

Viele Frauen stellen überhöhte Ansprüche und bieten vergleichsweise recht wenig. Hinzukommt, daß man im Fall einer Trennung als Gutverdiener praktisch ruiniert ist. Insbesondere die netten Männer kriegen oft einen Tritt in den Hintern, wenn es der Liebsten nicht mehr so Recht paßt. Der weitsichtige Mann weiß eben auch, dass der Knaller von heute das abgehangene Schnitzelchen von morgen ist. Da bedarf es keiner weiteren Erklärung.

"VIELE" finde ich in diesem Satz sehr wichtig. Viele Frauen, nicht Alle.

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