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Heiraten? Ja? Oder nein?

c#riechRarXlxie


Allerdings fühlt sich meine Partnerschaft jetzt nach der Geburt unseres Kindes nicht anders an als vorher.

Was ja auch anders sein kann.

c0rie'chaxrlie


Na dann hat die gesellschaftlich-geistige-kirchliche Indoktrinierung ja geklappt :)^

natürlich klappt das, denn ich ein Teil der Gesellschaft. Ich nehme das auf,

was mir vorgegeben wird, nicht alles, aber viel.

Wenn es die Ehe nicht gäbe wurde sich diese perfide Frage garnicht stellen & jeder auf sein Gefühl hören.

aber ich habe bei der Ehe auf mein Gefühl gehört, das schließt sich doch nicht aus...

und klar richtet sich mein Gefühl nach der Gesellschaft, so, wie bei jedem Menschen.

wie gesagt:

man kann darüber reden, aber als Nicht-Betroffener kann man es nicht nachvollziehen, denn Heirat/Ehe sind ein (ritualisierter) Wandlungsprozess, der verändert.

Genauso wie Kinder bekommen, schwer erkranken, Millionär werden...

das MACHT was mit einem.

Ntalax85


ich kann einfach keinen logisch nachvollziehbaren Grund erkennen, weshalb man NICHT heiraten sollte

Sehe ich auch so - außer man hat eben Angst vor Versprechen, Verbindlichkeit und Verantwortung.

Warum braucht man rationale und logische Gründe zu Heiraten? Das fände ich eigentlich noch viel perverser, wenn man aus wirtschaftlichen oder sonstigen faktischen Gründen heiratet. So richtig "berechnend".

Also ob man für alles im Leben rationale und logische (ja oft sogar gewinnorientierte) "was bringt es dir?" Gründe hat. Ich hab zb. Haustiere. Sie kosten Geld, machen Dreck, bringen Stress wenn man nachts in die Tierklinik muss, man macht sich Sorgen wenn man in den Urlaub fährt ... es gibt keine logischen Gründe sich ein Tier anzuschaffen.

Gibt es logische/rationale Gründe ein Kind zu bekommen? Nein, für die zählt selbiges wie fürs Haustier, und sie kosten noch mehr und noch länger Geld. Die Verantwortung ist noch größer und die Verbindlichkeit hält ein Leben lang. Und trotzdem gibt es jedes Jahr Millionen neue Babys.

Vielleicht heiraten manche für steuerliche Vorteile - die gibt es in Ö nicht - so what ... und trotzdem heirate ich dieses Jahr nach 10 Jahren Beziehung. Mein Freund hat schon vor Jahren gesagt er will für immer mit mir zusammen bleiben, hiraten war ihm nicht wichtig, mir wurde es das dann schon eher bevor es an die Kinder geht. Den Antrag habe ich gemacht und er wollt mich am liebsten auch gleich fragen und auch wenn das Gestalterische berufsbedingt mehr bei mir liegt, bringt er sich in die Planung genauso ein und will einfach einen einen wundervollen Tag mit mir gestalten.

Ganz ehrlich ... rationale logische Gründe ... ich find gerade weil man keine hat, ist die Symbolik wesentlich deutlicher, als aus xy rationalen, logischen, wirtschaftlichen, berrechnenden, vorrausschauenden Gründen. Denn nur das macht es zu diesem bürokratischen Akt, von dem die Heiratsverweigerer sagen "wofür brauch ich den Wisch?". Du brauchst ihn eben nicht. ;-)

HZatscphepqsut7_


Sorry, dieser Wandlungsprozess mag vielleicht in den Köpfen einiger stattfinden, aber mitnichten bei allen. Vor allem bei älteren Pärchen habe ich diese Mystifizierung nicht festgestellt, zwar Emotionen, aber nicht in dieser Radikalen Form.

Und ich habe gerade ein Kind bekommen und bin dennoch dieselbe wie vorher. Ich mache neue Erfahrungen, doch dass ich da jetzt geistig so abgehe, nein. Liegt vermutlich an der eigenen Einstellung. Es gibt auch Mütter, die sich über das Stillen und natürliche Gebären abheben wollen, mir genauso suspekt.

c"riefch.arlie


Und ich habe gerade ein Kind bekommen und bin dennoch dieselbe wie vorher.

Das ist psychologisch nicht möglich :)

DQiBna90


Sorry, dieser Wandlungsprozess mag vielleicht in den Köpfen einiger stattfinden, aber mitnichten bei allen. Vor allem bei älteren Pärchen habe ich diese Mystifizierung nicht festgestellt, zwar Emotionen, aber nicht in dieser Radikalen Form.

Und ich habe gerade ein Kind bekommen und bin dennoch dieselbe wie vorher. Ich mache neue Erfahrungen, doch dass ich da jetzt geistig so abgehe, nein. Liegt vermutlich an der eigenen Einstellung. Es gibt auch Mütter, die sich über das Stillen und natürliche Gebären abheben wollen, mir genauso suspekt.

Warum so negativ? Was hat das mit abheben zu tun, wenn jemand sagt, dass er sich nach einer Hochzeit anders fühlt?

ETlsGa1x23


Danke für eure vielen antworten. Irgendwie Süss das es jetzt in eine soll man jemals heiraten oder nicht Diskussion ausgeartet ist 😂

Zu einigen Anmerkungen und fragen:

Das mit der arschkarte war anders gemeint. Er ist was Rechnungen, Versicherungen etc angeht ziemlich unzuverlässig. Er vergisst es immer wieder, daher habe ich alle Finanzen im Griff und er kennt sich damit gar nicht aus. Auch wenn ich noch studiere, arbeite ich. Ich verdiene nicht so viel wie er, aber ohne mein Gehalt hätte er Probleme alles alleine zu zahlen und nebenbei noch irgendwie zu leben. Soll heissen wenn ich bin heute auf morgen sagen würde , war nett aber ich bin dann weg. Hätte er Probleme. So war das gemeint. Und eigentlich wollte ich damit sagen, das er sich vor Verantwortung nicht scheut, also Verträge für uns zu machen , mir in den Finanzen zu 100% zu vertrauen. Auch zB eine teurere Wohnung nehmen die er alleine kaum tragen kann etc.

Zu den heirats Gegnern und denjenigen die meinen Freund naiv und dumm finden. Ist es nicht allgemein ein Risiko zu lieben? Mit jmd ein gemeinsames leben aufzubauen? Zu vertrauen? Bei vielen Paaren werden Bereiche aufgeteilt. Ich kümmere mich um Finanzen er um andere Dinge, die ich nicht kann oder nicht mag. Soll man sich aus Angst immer zurück halten? Immer auf getrennte Kasse und leben bestehen? Immer das schlimmste annehmen?

Wir lieben uns, ich Stelle diese Frage hier ob ich ihn fragen soll weil ich ihn liebe. Ich wollte einen neutralen Blick von Menschen die uns nicht kennen, nur die Erzählung. Würde ich nur auf biegen und brechen heiraten wollen würde ich ihn einfach fragen und alles einfach durchziehen. Aber ich will nicht unbedingt heiraten, sondern ich will IHN heiraten. das ist ein unterschied.

iprgend)wieV_an@derxs


Na, wenn du ihn heiraten willst und das für dich so in Ordnung ist, dann frage ihn, mach ihm einen Antrag!

Ich bin eine absolute Befürworterin des Heiratens, wie bereits geschrieben.

Ich persönlich hätte mir jedoch nicht vorstellen können einen Heiratsantrag zu machen, in meiner konservativen Einstellung muss der vom Mann kommen... x:) ;-D

HvatstchecpSsuxt_


Criecharlie, ich mache aus der Geburt schlichtweg bei anderen kein Mysterium draus wie manche hier aus der Ehe. Es ist neu, verändert die beziehungsdynamik, man lernt neue Emotionen kennen, ja. Aber es ist für mich keine spirituelle Erfahrung, die ich groß kommunizieren muss.

Für mich ist also die Ehe ein Vertrag, der teilweise für Unsummen gefeiert wird. Aber unterstelle doch nicht allen, die heiraten, dass sich bei denen was im Oberstübchen ändert. Manche sehen das einfach pragmatisch. Ist eben individuell.

Dina90, ich finde es störend, wenn eigene Emotionen pauschalisiert werden. Und nicht für jeden ist die Ehe ein Wandlungsprozess. Und für manche, wie für mich, ist eine Geburt mit neuen Erfahrungen und Emotionen verbunden, aber eben auch kein Mysterium, das mich auf eine andere Ebene hebt.

chriechharjlCixe


Criecharlie, ich mache aus der Geburt schlichtweg bei anderen kein Mysterium draus wie manche hier aus der Ehe. Es ist neu, verändert die beziehungsdynamik, man lernt neue Emotionen kennen, ja. Aber es ist für mich keine spirituelle Erfahrung, die ich groß kommunizieren muss.

Das ist doch damit gar nicht gemeint. Es geht um Idenitätskonstruktion und wenn Dich ein Baby oder ein Ehemann/Heirat nicht verändern, dann bist Du tendenziell kein Mensch ;-D

kann natürlich auch sein.

S?v0enjas 8x7


Es geht um Idenitätskonstruktion und wenn Dich ein Baby oder ein Ehemann/Heirat nicht verändern, dann bist Du tendenziell kein Mensch ;-D

Hier schmeißt Du doch 2 Dinge durcheinander. Um ein Kind zu bekommen, mußt Du noch lange nicht mit dessen Vater verheiratet sein. Und wenn Du verheiratet bist, wirst Du dadurch nicht automatisch schwanger.

Das war wohl die Logik der Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die würde man heute als "Moralapostel" bezeichnen, weil es neben der Sache liegt. :(v

LG Svenja

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