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Freundin vergewaltigt worden, und nu?

Edhesma'liger 0Nutzer (#g605u67x7)


Sie hat mit Beginn der Pubertät jeden rangelassen, vielleicht Hunderte wer weiß!

Das kann infolge eines solchen Traumas passieren, dass statt Ablehnung von Sex praktisch das Gegenteil in exzessiver und selbstschädigender Weise praktiziert wird. Aber ich finde deine Formulierungen über sie und deine Unterstellungen ihr gegenüber mittlerweile nicht mehr als Ausdruck deiner Unerfahrenheit mit Missbrauchsopfern. Ich denke, dass du insgeheim sauer auf sie bist, weil du glaubtest, die Taube in der Hand zu haben, sich diese aber dummerweise als Spatz entpuppt hat. Soweit alles legitim. Aber anstatt zu gehen und die von dir gewünschte Taube zu suchen, wertest du den Spatz ab dafür, dass er keine Taube ist und unterstellst ihm Böswilligkeit dir gegenüber und hast eine Forderungshaltung, bei der ich dem Spatz raten würde, so schnell und so weit wie möglich wegzufliegen.

Es geht mir nicht darum, dass du eine Partnerschaft mit Sex haben möchtest. Das ist nur verständlich und legitim. Mit ihr geht das in auf absehbare Zeit nicht. Dann in der Kennenlernphase zu ihr zu sagen, sorry passt nicht und dir eine andere Frau zu suchen, ist ebenso legitim. Es ist aber deine zum Ausdruck gebrachte Denke über sie, die ich entlarvend finde.

H~ypJerioxn


1 Beitrag gelöscht

PJeddxi


Es drängt sich mir immer mehr der Eindruck auf, dass du möchtest dass wir als Leser schlecht von ihr denken.

Dass es nicht normal ist wenn eine junge Frau mit jedem schäft ist ein Fakt der dem Hintergrund des Missbrauchs geschuldet. Sie vertraut dir. Ja sie hat Dir sogar erzählt dass sie Missbrauchsopfer wurde. Und Du hast hier echt... also ich empfinde es als schlecht über deine Freundin reden.

Mein empfinden..trenne dich

E!mot,roxn


Wie gesagt, ich bin frustriert. Darüber, dass ich keinen Sex mit der Frau haben darf, die ich liebe. Darüber, dass mir aber stattdessen 100 andere Kerle sagen könnten, wie meine Freundin nackt aussieht. Darüber, dass sie mit mir kaum drüber spricht und mich da komplett raushält (jaja, sie hat mir von dem Missbrauch erzählt, aber das wars auch). Wie soll es weitergehen? Ich frag sie wie sie sich das weiter vorstellt, keine Antwort. Ich frag sie, ob ich ihr helfen kann, keine Antwort. Ich frag sie, warum sie die Beziehung überhaupt eingegangen ist, keine Antwort. Ich mein ich bin halt nicht der emotionalste Mensch und ich versuche mein bestes, aber wenn nichts zurückkommt dann weiß ich auch nicht weiter... ich könnte das SO höchstens noch ein paar Monate aushalten. Vielleicht ist die Trennung wirklich das Richrige, ich sollte mit ihr darüber sprechen

Ekhemalaiger "NutRz3er (#6x05677)


Darüber, dass ich keinen Sex mit der Frau haben darf, die ich liebe.

Haben kann, es scheitert am Können. Sie ist ja nicht deine Mutter, die dir wie einem Kleinkind den Lolli verbietet während sie in der Vergangenheit "hunderten" von anderen Kindern Lollies geschenkt hat während du doch auch einen Anspruch auf einen Lolli von ihr hättest, den sie dir böswillig vorenthält. So klingt es aber bei dir für mich

Verstehst du das überhaupt, dass sie nicht kann und was ein Trauma ist und das weder du ihr etwas schuldest, noch sie dir?

Sie schuldet dir nicht, dir alles über ihr Trauma und ihre Sexerlebnisse mit anderen Männern zu erzählen und umgekehrt schuldest du ihr nicht, bei ihr zu bleiben. Schau doch mal auf das, was tatsächlich ist ohne Vorwürfe und ziehe deine Konsequenzen z. B., indem du dich trennst. Das kannst du doch ohne schlechtes Gewissen tun. Zumal du ja auch frustriert bist und deine dir wichtigen Bedürfnisse in der Beziehung mit ihr nicht erfüllt werden.

An ihr und ihrem Vorleben rumzukritisieren und quasi Auskunft darüber zu verlangen sowie in ihre Therapie zu wollen, das allers sind so die "kleinen Übergriffigkeiten", die mir bei dir sehr negativ auffallen. Ich hoffe ja auch, dass du das einfach nur äußerst unglücklich ausgedrückt rüberbringst. Sie muss nicht so funktionieren, wie du dir das wünschen würdest - und das Gleiche gilt auch umgekehrt für dich. Ihr passt definitiv nicht zusammen.

Sqvi%vxa


Sie hat mit Beginn der Pubertät jeden rangelassen, vielleicht Hunderte wer weiß! Das weiß ich von ihren Freundinnen, sie ist zwar bei niemandem geblieben aber Sex hatte sie zu genüge und als ihr Verhalten dann immer merkwürdiger wurde hat das mit Beginn der Therapie aufgehört.

So erzählen das ihre "Freundinnen"? Klingt irgendwie gehässig, und ich finde es irgendwie deiner - wie soll ich sagen - unwürdig, das zu wiederholen ...

EDllta7x1


@ Emotron

Vielleicht bist Du gerade etwas Besonderes für Deine Freundin, spürt sie ihrerseits ernsthafte Gefühle für Dich und möchte Dich somit nicht in die 100 wahllos "konsumierten" Vorgänger mit einreihen?

Ich verstehe trotzdem, dass es, auch wenn dem Trauma geschuldet, einen faden Beigeschmack für Dich hat, dass sie offenbar bei so vielen anderen Männern ohne großes Nachdenken zum Sex bereit war, ggf. sogar ohne Liebe.

Aber es gibt sie nun mal nur so, wie sie ist. Das A und O dürfte offene Kommunikation zwischen Euch sein, ohne gegenseitige Schuldzuweisungen, aber mit ehrlicher Formulierung der eigenen Gefühle, Ängste und auch Grenzen.

Wie habt Ihr Euch eigentlich kennen gelernt (falls das nicht zu persönlich gefragt ist)?

Skvixva


andererseits kannst du sie verlassen weil du eben nicht warten kannst/ willst und dann bekommt deine Freundin einen weiteren seelischen Schaden zu dem bestehenden, da sie jetzt nicht nur als Kind missbraucht wurde, sondern deshalb unfähig ist eine sexuelle Bindung einzugehen was darin resultiert, dass sie keine Beziehung führen kann. Und du hast das Pech der Verursacher diesen zweiten Schadens zu sein.

"Verursacher dieses zweiten Schadens"? Sie kann gewiss nichts für ihre Vergangenheit, der TE aber auch nicht, und er ist weder ihr Therapeut noch ist er mit ihr verheiratet ... Ich finde nicht, dass er sich schuldig fühlen muss, wenn er sich entschließt, die Beziehung zu beenden, weil er merkt, dass ihn das Ganze überfordert. Im Gegenteil, man kann es auch so sehen, dass er damit die Verantwortung für sich selbst übernimmt und beiden einiges erspart.

Pbeddi


Ich weiß nicht, das mit dem Gerücht, dass Deine Freundin mehr als 100 Kerle an sich ran ließ... :-/

Dass Du gefrustet bist, ist die eine Sache

Dass Du schlecht über Deine Freundin redest, und zwar von Dritten erfahen, super Freunde, ist eine andere Sache.

Die Dritte ist, dass Du Sex möchtest, und nicht bekommst.

Ich empfinde auch so, dass Du die Verantwortung übernimmst, wenn Du Dich wirklich trennen möchtest, für Euch beide. Nicht nur für Dich alleine, auch für die Freundin.

Pseddxi


ich bin frustriert. Darüber, dass ich keinen Sex mit der Frau haben darf, die ich liebe.

Liebst Du sie? Oder begehrst Du sie?

Kannst Du nach 3 Monaten wirklich von Liebe reden??

EChem%aliger 0NuKtzer i(#605x677)


Ich empfinde auch so, dass Du die Verantwortung übernimmst, wenn Du Dich wirklich trennen möchtest, für Euch beide. Nicht nur für Dich alleine, auch für die Freundin.

Peddi

Das sehe ich nicht so, es ist immer noch jeder für sich selbst verantwortlich und es gibt keine Pflicht dazu, sich auf eine Beziehung einzulassen bzw. diese einzugehen. Schon gar nicht, wenn sich in der Kennenlernphase herausstellt, dass es nicht miteinander passt. Man hat auch keinen Anspruch auf einen Partner => Die Freundin von Emotron hat keinen Anspruch darauf, dass er bei ihr bleibt, oder dass irgendein anderer Mann zu einer Beziehung ohne Sex mit ihr bereit ist. Wenn sie so einen findet, schön für sie, aber einen Anspruch darauf gibt es nicht.

Das weiter oben mit dem "Verursache des 2. Schadens" finde ich deshalb auch blödsinnig.

K\leixo


Emotron

Hast Du vor auf irgend einen der Beiträge einzugehen oder willst Du hier nun seitenweise wiederholen, dass Du gefrustet bist, weil Deine Freundin mit Dir keinen Sex hat?

Geht es Dir um eine Beziehung oder geht es Dir nur darum, Deine Bedürfnisse zu stillen?

E$hema!liger Nutfzer (#v58659i2x)


Es wäre wirklich am besten wenn du dich von ihr trennen würdest denn so wie ich das empfinde bist du nicht der Richtige für eine Frau mit ihrer Vergangenheit .

Schon wie du teilweise über sie schreibst lässt sehr wenig Respekt und Achtung vor ihr erkennen .

Dazu noch deine Ungeduld weil sie scheinbar nicht in die Pötte kommt .

Aber das was mich am meisten entsetzt hat ist wie du über sie urteilst weil sie angeblich schon mehr als hundert Kerle über sich drüber rutschen ließ.

Wenn es so wäre ist dies zwar für dich als gesunden Menschen schwer verständlich aber bei Missbrauchsopfern durchaus öfter vorkommend

Nicht jeder missbrauchte Mensch reagiert gleich doch viele Frauen versuchen durch die häufig wechselnden Partner das Trauma zu verdrängen .

Ich denke aber dass deine Freundin für dich ganz anders empfindet und dir wirklich tiefe Gefühle entgegen bringt

Doch du bist glaube ich nicht bereit ihr die Zeit die sie braucht für die Bewältigung zu geben .

Dies kann ich auch nachvollziehen denn du hast mit ihren schlimmen Erfahrungen ja nichts zu tun .

Und dein Wunsch nach Nähe und Sex ist ja völlig legitim und verständlich .

Doch ich denke mir ihr wird dies in nächster Zeit nicht zu machen sein . Sie wird einfach noch längere Zeit nicht die Frau sein können die du dir wünschst .

Niemand wird dich verurteilen wenn du nicht bereit sein kannst und willst die Mühen des Wartens auf dich zu nehmen dann jedoch solltest du sie lieber loslassen damit sie sich ganz auf ihr gesund werden konzentrieren kann .

Um ihr damit die Möglichkeit zu geben ihre Therapie in dem Tempo fortzusetzen indem sie in der Lage ist .

Noch etwas wenn du deine Freundin wirklich gern hast dann erzählst du ihr was ihre " sogenannten " Freundinnen über sie lästern ich finde sie sollte es wissen

Denn solche Freunde braucht kein Mensch

Auch wenn sie dies vielleicht zusätzlich verletzt denke ich hat sie ein Recht darauf es zu erfahren

Dir wünsche ich dass du bald eine Frau kennenlernt ohne Belastungen und mit großem Sexwunsch damit du deine Bedürfnisse so ausleben kannst wie es dir zusteht und du es dir wünschst

mnnef


Ich schließe mich allen an, die schrieben, dass er keinen Druck aufbauen sollte.

Aber sowas:

Bitte gib ihr Zeit

Geht auch nicht. Das wäre nämlich dasselbe in Grün - IHM ein Druck machen, auf sie warten zu MÜSSEN um nicht als notgeiles Schwein abgestempelt zu werden.

Wenn Sex und körperliche Nähe für ihn wichtig sind und sie sie ihm nicht geben kann, kann er ohne sich ein schlechtes Gewissen machen zu müssen diese Beziehung beenden.

Sie ist nicht verpflichtet sich für ihn zu "überwinden" oder sonstwas, er ist nicht verpflichtet zu warten.


aber ich merk schon, dass ich voll agressiv werde im Allgemeinen. Auch auf ihren onkel natürlich...

Na was nun? Im Allgemeinen oder auf ihren Onkel? Weil er ein Schwein ist (und warum WIRST du dann erst aggressiv auf ihn?) oder weil du seinetwegen warten musst? - ist ein wichtiger Unterschied.

Wie soll es weitergehen? Ich frag sie wie sie sich das weiter vorstellt, keine Antwort. Ich frag sie, ob ich ihr helfen kann, keine Antwort. Ich frag sie, warum sie die Beziehung überhaupt eingegangen ist, keine Antwort.

Wie es weitergeht, weiß sie selbst nicht. Warum sie die Beziehung eingegangen ist, ist ja auch eine etwas blöde Frage, findest du nicht?

Auf mich wirkt es so, als sei die Sache schon geklärt. Du willst die Beziehung in dieser Form nicht und wirkst absolut nicht so, als würdest du dich damit abfinden können, auf unbestimmte Zeite (was Jahre bedeuten kann) eine sexlose Beziehung zu führen. Ich denke nicht, dass es weiterhin halten wird, sondern dass sich nur noch mehr Frust anstrauen kann, bis er das schlechte Gewissen, diese Frau nicht verlassen zu wollen, überwiegt.

m%nxef


andererseits kannst du sie verlassen weil du eben nicht warten kannst/ willst und dann bekommt deine Freundin einen weiteren seelischen Schaden zu dem bestehenden, da sie jetzt nicht nur als Kind missbraucht wurde, sondern deshalb unfähig ist eine sexuelle Bindung einzugehen was darin resultiert, dass sie keine Beziehung führen kann. Und du hast das Pech der Verursacher diesen zweiten Schadens zu sein.

So etwas meinte ich. Das geht gar nicht. Du willst du TE hier gerade moralisch zwingen in dieser Beziehung zu bleiben, schiebst ihm schonmal vorsorglich unter, sonst Schuld an einem zweiten Schaden zu sein.

Merkst du das nichtmal? Unglaublich.

Trauma hin oder her - mündig ist die Frau. Wer Beziehungen eingeht, muss damit rechnen, dass sie nicht auf ewig hält, sondern es aus welchen Gründen auch immer wieder auseinandergehen kann.

Dem TE kann auch moralisch nicht zugemutet werden, nun schonmal die Schuld an ihrem Wohlbefinden untergeschoben zu bekommen, sollte er nicht bei ihr bleiben.

Sowas kenne ich sonst nur als Co-Abhängigkeit von Betroffenen, die sich selbst überzogene Verantwortung für das Leben anderer einreden. Aber hier wird jemandem sogar von Dritten eingebläut, dass er bei ihr bleiben muss, wenn er ihr nicht schaden will. Pfui.

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