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Gefühle gegenüber Schwiegermutter/Baby

RQumo


Nadzje...

Du hast die "" bei loswerden wohl übersehen oder passte es einfach besser in deine Argumentation?

Wir waren auch nach ein paar Wochen mal als Paar raus. Aber da war mein Baby zuhause in gewohnter Umgebung, satt und schlafend... Ich habe es nicht zu Oma und Opa gegeben ohne das es aus der Flasche trinken konnte und bin ausgegangen... Das sind zwei Paar Schuhe.

Es geht immer mal und war auch schön und nötig.

M7essaVggxio


Süntje

Es geht um das Kind des Kindes, da würde ich keineswegs an eigenen Kinderwusch denken, der ist lange abgeschlossen. Aber mein Kind ist Vater oder Mutter geworden, so etwas Bedeutsames, Wichtiges, da nehme ich doch Anteil und möchte einbezogen sein, wie in allen anderen wichtigen Dingen seines/ihres Lebens auch. Ich würde mich auch nicht aufdrängen, aber wäre wohl irgendwie auch verletzt, wenn man mir nicht zutrauen würde, mit dem Baby spazieren zu gehen

@:) *:) @:) *:) :)=

TcheBlaOckWFidoxw


Nicht jede Schwiegertochter/Schwiegermutter-Konstellation ist toll und herzlich. Und wenn dieses Verhältnis nunmal gestört ist (aus welchen Gründen auch immer), dann sollte man erstmal daran arbeiten. Das man als junge Mutter mit "guten Ratschlägen" geradzu überschüttet wird, erlebt jede Mutter. Deshalb sollte man Ärger nicht in sich hineinfressen, sondern Regeln aufstellen und Grenzen setzen und selbstverständlich Wünsche äußern. Wenn die Dame dich "entlasten" will, dann sag doch direkt, welche Arbeiten im Haus von ihr erledigt werden können und halte dich da nicht zurück.

Dra{nHielCr8axig


Ich finde schrecklich an meiner Schwiegermutter, dass sie weiss wo wir wohnen. Sie ist ein gern gesehener Gast. Trotzdem erwartet sie, dass wir mit dem Kind zu ihr kommen. Von sich aus meldet sie sich nie. Womöglich ist das die hier viel besagte zurückhaltung. Wenn wir sie dann aber besuchen, heißt es immer, er sähe ja schon wieder ganz anders aus als noch letzte Woche und sie würde ihn so selten sehen. Dann wird er angestarrt mit den Worten, sie müsse sich das Bild nun einbrennen, wer weiß wann sie ihn das nächste Mal sieht %-|

Entweder ich halte mich zurück und dann aber auch mit solchen Kommentaren oder ich rufe an und Frage ob ich vorbeikommen kann...

RGege'nmäxdchen


Wieso sind die Wünsche der Mutter denn soviel höher zu bewerten, als die des Vaters?

Ich meine, wenn der Vater auch sagen würde: "ne Mama, wir fühlen uns nicht wohl bei dem Gedanken, dass du das Baby spazieren fährst", dann könnte ich es vielleicht nachvollziehen. Aber der Mann von Alias sieht das Problem ja anscheinend nicht und würde seiner Mutter das Baby schon mal gern überlassen.

Wieso zählt sein Wunsch nicht ebenso?

Die Frage habe ich mir auch gestellt. Außerdem verstehe ich nicht, wieso hier immer nur davon gesprochen wird, dass das Kind seine Mutter braucht. Was ist denn mit dem Vater? Ist der nicht so wichtig? Ist er nicht auch ein Teil?

Wieso werden Väter so entmündigt? Mir würde das im Traum nicht einfallen, zu behaupten, dass ich als Mutter das wichtigste soziale Umfeld sei. Das sind wir zusammen als Elternpaar. Aber keinesfalls ich alleine. Das ist unser Kind und nicht meins. Dass ich das Kind in mir trage bzw. getragen habe, gibt mir doch nicht gleichzeitg mehr Anteile am Kind ":/

Die Wünsche des Vaters sollten genauso zählen.

Spünxtje


von sich aus meldet sie sich nie. Womöglich ist das die hier viel besagte zurückhaltung. Wenn wir sie dann aber besuchen, heißt es immer, er sähe ja schon wieder ganz anders aus als noch letzte Woche und sie würde ihn so selten sehen

was würdest du dir denn wünschen? Ich meine, sie hat ja recht, dass sich ein Baby schnell verändert, wenn man es nicht täglich sieht.

D{aniegl~Craig


was würdest du dir denn wünschen? Ich meine, sie hat ja recht, dass sich ein Baby schnell verändert, wenn man es nicht täglich sieht.

Ja sicher, ich verstehe nur nicht wieso sie dann nicht anruft und bei uns vorbeikommt statt uns unterschwellig solche Vorwürfe zu machen.

Ich habe ihr schon so oft gesagt, dass sie zu uns kommen kann. Von sich aus meldet sie sich trotzdem nie.

Alias 741684


Nur mal noch zur Klärung: es geht nicht darum dass sie uns nicht besuchen darf, wir sie nicht besuchen oder ich ihr das Enkelkind vorenthalten möchte!! Es geht mir nur darum, dass ich ihr mein 6 Wochen altes Kind nicht mitgeben möchte zum Spazieren gehen oder es mit ihr allein lassen möchte (ich möchte es aktuell noch gar nicht mit jemandem allein lassen, die Stillabstände variieren dafür viel zu stark).

Ein gutes Verhältnis hatten wir noch nie...vielleicht ganz am Anfang, da fand ich sie total nett. Je enger mein Mann und ich zusammen wuchsen, desto mehr hat sie diese "hintenrum-Kritik" gebracht. Auch schon vor der Schwangerschaft, an der Art wie ich arbeite (bzw, warum muss ich als Frau überhaupt arbeiten usw) oder lebe. Als wir bekanntgegeben haben dass wir heiraten hat sie sich erstmal auf dem Klo eingeschlossen und geheult. Das war wohl bei den beiden großen Brüdern meines Mannes auch so.

Ich verstehe halt nicht, warum sie mein Kind unbedingt alleine haben möchte. Sie kann gerne hier den Kleinen sehen, ihn halten oder auch mal wickeln, was auch immer. Aber warum will sie weg mit ihm? Ohne mich?

Irgendwann kann sie das ja auch mal haben, aber ich finde es aktuell zu früh...

Auf die Frage ob sein Wunsch nicht ebenso zählt...ja, schwierig, eigentlich nämlich schon. Aber er stillt ja nicht und kann gar nicht nachvollziehen wie es sich anfühlt wenn man denkt dass das Kind evtl 30 min vor Hunger brüllt weil Oma alleine spazieren ist und erst heimfahren muss.

LhiZan5-Jixll


Ich war damals ziemlich froh, dass meine Schwiegermutter unsere Grenzen akzeptiert hat und nicht von sich aus ständig auf der Matte stand. Wir haben sie regelmäßig besucht (wir wohnten nur ein paar hundert Meter auseinander) , und ich war auch froh, sie in der Nähe zu haben, wenn ich mal für ein Stündchen mein Kind in guten Händen wissen wollte. Das war aber selten nötig, mein Mann war zum Glück immer ab mittags zu Hause. Schwiegermutter war neben meinem Mann die Person, der ich am ehesten unser Kind anvertrauen konnte.

Hxypfer5ioxn


2 Beiträge gelöscht

mwariaposa


wintersonne 01

18.07.17 20:51

Man kann sich auch mal überlegen, was ist wenn man einen SOHN bekommt, dann ist man später auch mal Schwiegermutter.

Und was wird man, wenn man eine Tochter bekommt bzw. hat? Kann man sich auch mal überlegen. ;-)

@ TE

Wenn du ein komisches Gefühl hast und Dein Baby der Schwiegermutter nicht alleine anvertrauen möchtest, dann lass es bleiben, aber vielleicht kannst Du sie ja an anderer Stelle vertrauensvoll einbinden. Lass sie Kinderlieder singen (wenn es erträglich ist) oder so.

wHinte"rsonbne 01


Und was wird man, wenn man eine Tochter bekommt bzw. hat? Kann man sich auch mal überlegen. ;-)

ja klar, auch Schwiegermutter, aber hier für den Partner der Tochter und der wird nicht Mutter

Du weist hoffentlich, was ich meinte: die Beziehung zur Frau des Sohnes ist schon noch mal was anderes als zur eigenen Tochter.

Beschrieb die TE u.a. ja auch treffend.

Meine Smylies funktionieren nicht... sonst hätte ich gerne auch einen Zwinkersmylie geschickt.

Juezebxel


Mir fällt gerade auf, wie schön es ist, dass ich nie eine Schwiegertochter haben werde ;-D .

Mir fällt auch gerade ein Stein vom Herzen. ;-D

Ich nehme aber an, dass hier schon vorher eine zumindest unterschwellige Abneigung gegenüber der Schwiegermutter vorhanden war.

Ffia?lle


Ich finde es merkwürdig, der Schwiegermutter nicht zuzutrauen, dass sie dem Baby nicht schadet. Sie hat schließlich Deinen Mann großgezogen, und so schlimm kann der nicht geworden sein, wenn Du ihn geheiratet hast. Also hat sie wohl bei seiner Pflege und Erziehung nicht so viel falsch gemacht - wieso sollte es sich bei Eurem Baby ändern?..

Frauen, die ein so kleines Baby haben, sind allerdings oft verwirrt und nicht sie selbst, weil ihre Hormone verrückt spielen, sie mit der neuen Situation sehr gefordert sind, vielleicht körperlich angeschlagen etc. Da entstehen gern emotionale Reaktionen, die man im Nachhinein selbst nicht versteht. Vielleicht legt sich das ja von alleine.

S5olaumlie


Ich glaube, selbst wenn vorher ein gutes Verhältnis besteht, kann man als frischgebackene Mama im Wochenbett einfach noch nicht soweit sein, sein Baby aus der Hand zu geben. Mir ging es jedenfalls so. Bei einem Besuch als die Kleine 4 Wochen alt war, hatte ich noch das Gefühl, einen Teil von mir aus der Hand zu geben und habe sie nur zähneknirschend hergegeben (ich hätte es lassen sollen, es hat sich noch nicht richtig angefühlt, obwohl ich ein gutes Verhältnis habe zu meiner Schwiegermutter). Beim nächsten Besuch mit etwa drei Monaten war es dann ziemlich okay für mich, dass sie sie gehalten hat. Alleine spazieren gehen würde ich sie trotzdem nicht lassen, nicht weil ich denke, dass sie irgendwas wirklich falsch macht. Ich möchte einfach nicht von meinem Baby getrennt sein, das fühlt sich nicht richtig an.

Gerade, solange Du noch im Wochenbett bist, finde ich das mehr als verständlich, man sagt ja auch, dass das Wochenbett auch etwa die Zeit ist, die das Baby braucht, um wirklich anzukommen - während des Wochenbettes haben wir praktisch ständig Körperkontakt gehabt, ich wollte sie noch gar nicht aus der Hand legen. Ich weiß aber, dass sich das irgendwann relativiert, ist mein zweites Kind. Mach es nach Deinem Gefühl. Der Mann kann diese Bindung überhaupt nicht nachfühlen, er hat das Kind ja nicht 9 Monate ins sich getragen, es geboren. Respektieren sollte er es trotzdem.

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