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Gefühle gegenüber Schwiegermutter/Baby

S)üntxje


Aber warum wird jemand wie mama_in_spe dann als "Übermutter" tituliert, wenn sie schreibt, dass der Vater aufgrund des Stillens maximal zwei Stunden aufpassen kann?

so hat sie es ja zunächst nicht geschrieben ;-)

m0a#ma_-in_sjpe


@ tineidae:

Niemand hat behauptet, dass die Kinder arm sind. Ich hatte auch ein sehr enges Verhältnis zu meiner Omi! Bei uns wohnen die Großeltern weit weg, da stellt sich die Frage gar nicht, ob wiri das Baby abgeben oder nicht.

mba~ma_fin_spxe


@ Süntje:

Ich habe nichts Gegenteiliges geschrieben. Ihr sucht nur das Haar in der Suppe.

cvlSairext


Bei mama_in_spe klang es zunächst so also sei sie sehr stolz darauf, dass sie ihr Baby bisher höchstens mal 2 Stunden an den Vater abgegeben hat. Das wäre halt schon etwas seltsam.

Bei mir ist es glaub ich ähnlich, allerdings bin ich da nicht stolz drauf, sondern die Gefühle rangieren von "es nervt" bis "ist halt so". ;-D

mNamaa_inV_sp<e


Stolz - warum sollte ich stolz sein? Und WENN Ich überglücklich wäre, fast ununterbrochen mit meinem Kind zusammen zu sein, dann wäre es eben so. Also ehrlich...

Fuialxle


minuchin

Mich interessiert ganz ehrlich, wie gestillte Babys stundenlang weg von der Milchquelle fremdbetreut werden können? So logistisch gesehen.

Ich lebe in der Schweiz. Hier beträgt der gesetzliche Mutterschaftsurlaub 14 Wochen. Nach dieser Zeit gehen viele Mütter wieder arbeiten, andere handeln sich mit Müh und Not noch ein paar Wochen zusätzlich aus. Viele von ihnen stillen weiterhin am Morgen und Abend und pumpen dann bei der Arbeit ab. Gesetzlich hat ein Arbeitgeber einer stillenden Mutter Zeit für das Stillen einzuräumen, jedoch nicht für den Weg nach Hause oder in die Krippe, was natürlich nicht umsetzbar ist, wenn man nicht gerade 5 Minuten von der Arbeit entfernt wohnt.

Was ich damit sagen will: Die eigenen Lebensumstände prägen die Einstellung zu sehr vielen Dingen in entscheidender Weise. Was dem einen unverständlich erscheint, ist für den anderen völlig normal. Ich finde es z.B. jedes Mal lustig, wenn ich hier so Fäden sehe wie "mein Kind ist erst 2,5 und soll in die Betreuung". In der Schweiz gehen sehr, sehr viele Babys mit 14 Wochen in die Krippe, und alle Beteiligten überleben es sehr gut. Andere Lebensrealität halt.

fBountkaina=&mosxs


@ clairet

Das finde ich wiederum sehr sehr schräg. Allein weggehen ist ja eine Sache, da versteh ich den Stress. Aber nicht mal kurz halten, wenn man daneben sitzt?

Ich würde sehr viel dafür geben, wenn meine Eltern ihr Enkelkind im Arm halten könnten. Aber auch bei anderen Menschen freu ich mich, wenn sie kurz mein Baby im Arm halten und es toll finden.

So ein paar kleine doofe Gedanken hat man schon, gerade ganz am Anfang. Kann er das, wird er mein Baby auch nicht fallenlassen? (Mein Schwiegervater hat 5 Kinder und zig Enkel, natürlich kann der das ;-D )

Ich kann gut verstehen, dass man das schräg findet. ;-) Da habe ich kein Problem mit. Was ich nicht will, ist, dass man meine Art und die Art anderer mir persönlich bekannter Menschen negativ hinstellt. Ich glaube da weder an negative Konsequenzen für das Kind, noch daran, dass sich das auf irgendetwas anderes negativ auswirkt. Ich habe keine Angst davor, dass die Leute das Kind runterwerfen oder so. Mein Gefühl sagt mir nur, dass ich es nicht aus der Hand geben möchte - also mache ich es nicht. Fertig. Mein Unwohl-Gefühl würde sich vermutlich ohnehin auf das Kind übertragen und das wäre natürlich auch nicht besser für die Bindung zwischen Opa/Oma und Kind.

Wie lange das anhalten wird, kann ich nicht sagen. Vielleicht nur zwei Wochen -dann geht es bereits, wenn die Großeltern das erste Mal zu Besuch kommen. Oder sechs Wochen, dann geht es erst beim zweiten Besuch. Ich weiß mittlerweile einfach, dass es bei mir IMMER sinnvoll war, auf mein Gefühl zu hören, da ich reflektiert genug bin zu wissen, wann ich nur Murks empfinde. ;-D (Daher dürften meine Kids auch recht schnell dies und das alleine machen.)

Fvialxle


fountain=moss

Vielleicht sollte man manchmal nicht nur seine eigenen Befindlichkeiten und Gefühle, sondern auch die Gefühle anderer Menschen berücksichtigen?

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du als Oma Dein Enkelkind besuchen kommst und es nicht halten darfst? Wäre das der Beziehung zwischen Dir und Deinem Sohn oder Deiner Tochter zuträglich?

SIü0ntj}e


Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du als Oma Dein Enkelkind besuchen kommst und es nicht halten darfst? Wäre das der Beziehung zwischen Dir und Deinem Sohn oder Deiner Tochter zuträglich?

wir haben ja gelesen, die Gefühle der "Kern"famlie sind wichtiger.

Noch bin ich nicht Oma, aber vorstellen kann ich mir das ganz und gar nicht, und ich bin sicher, dass würde einen sehr tiefen Bruch bedeuten zwischen uns.

Aber vielleicht ist so ein Bruch längst da sein, ehe frische Eltern überhaupt auf die Idee kommen, dass Oma das Baby nicht auf den Arm nehmen darf.

F5iaNlle


Süntje

:)z

Und wenn die 'Kernfamilie' dann zerbricht (was ich ihr natürlich keinesfalls wünsche, was aber gemäß Statistik in 50% der Fälle passiert), dann läuft man zu Mami und heult sich auf ihrer Schulter aus.

MAeHsshag8gxio


Süntje

Noch bin ich nicht Oma,

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl→Glücksgefühl. Ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll, oft habe ich den Verdacht wenn ich unterwegs bin, jeder, wirklich jeder muss mir diese Euphorie ansehen.

Daher mein Lieblings-Spruch:

Glück ist, sein Kind zu lieben,

das größte Glück jedoch ist,

von seinem Kind geliebt zu werden.

(und da schließe ich meine Schwiegertochter mit ein)

(simple-simple)

Meine Schwiegertochter wollte nach 1 Jahr wieder in ihren Beruf zurückkehren, + 2Papa Monate

Jetzt sind beide davon überzeugt, dass vor 2 ½ + Papas unbezahlten Urlaub keine Rückkehr in Frage kommt.

Also Theorie und Praxis 2 verschiedene Welten → zum Wohle des Kindes.

gnaWuloixse


Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du als Oma Dein Enkelkind besuchen kommst und es nicht halten darfst?

Das frage ich mich auch gerade. wie egoistisch kann man eigentlich sein? Ich finde das ganz und gar nicht in Ordnung.

S+hojxo


Ich finde auch das hier ein bisschen ... schwierig:

Mein Unwohl-Gefühl würde sich vermutlich ohnehin auf das Kind übertragen und das wäre natürlich auch nicht besser für die Bindung zwischen Opa/Oma und Kind.

Das hat so eine krass symbiotische Anmutung, das Kind als Verlängerung des eigenen Selbst, die eigenen Gefühle als Richtschnur für alles, völlig ohne Einbeziehung des Verstands ... mich gruselt es da wirklich, aber es erklärt natürlich schon einige Phänomene, die man so auf dem Spielplatz beobachten kann.

M}irDsantmir


Ich musste heute an diesen Faden denken, als die Kollegin mit ihrem neugeborenen Kind kam (ich glaube, es ist 4 Wochen alt oder so), um uns zu besuchen. Die begeisterten Kolleginnen hatten das Kind wohl alle mal kurz auf dem Arm und saßen stolz wie Oskar damit herum. Die völlig entspannte Mami hat sich mit uns unterhalten und war wohl auch froh, dass sie einfach mal wieder "normale" Gespräche führen konnte, weg von den Windeln. Sie ging sogar für längere Zeit in die Chefetage und ließ das Kind bei uns. Hätte es geschrien, hätte man sie ja holen können.

Als es dann später tatsächlich zu weinen begann, wurde es von den Kolleginnen herumgetragen, während die Kollegin zunächst in aller Seelenruhe weiterredete. Sie sagte beim Abschied, es sei so ein toller Tag gewesen bei uns und sie ist viel länger geblieben, als sie eigentlich wollte, hat ihr gut getan.

Ich habe wie gesagt an diesen Faden hier denken müssen und dass manche Probleme haben, ihr Kind den Leuten in die Hände zu geben, von denen sie selbst oder der Ehemann als Babys herumgetragen wurden...

Etwas mehr Entspannung täte vielleicht gut?

Rqumo


Kein Wunder das sich die te hier nicht mehr meldet. %-|

Diese Grundsatzdebatte geht völlig an der te vorbei.

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