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Mein Sohn macht mir mein Leben zur Hölle

Alias 741958 hat die Diskussion gestartet


Mein Sohn hat mich heute wieder bedroht, er droht sich das Leben zu nehmen, er droht mich umzubringen, er ist agressiv und randaliert immer wieder. Er ist 25 Jahre wohnt nicht mehr zuhause und ist drogensüchtig.

Immer wollte ich ihm helfen aber jetzt geht nichts mehr, mir selbst bleiben noch 150 Euro zum leben weil ich ihm alles gebe, weil ich nicht mit ansehen kann wie er hungert, dabei bin ich mir nicht sicher für was er das Geld überhaupt braucht, es fehlt im ja überall.

Ich selbst habe schwere Depressionen und lebe allein, bin dem hilflos ausgeliefert und weiß nicht weiter, er macht Telefonterror die ganze Nacht, läutet Sturm und sagt das ist erst der Anfang. Er geht nicht arbeiten und ist vollsanktioniert worden und verliert jetzt seine Wohnung, er hat nichts mehr zu verlieren sagt er.

Für mich wird das ganze unerträglich, ich weiß gar nicht warum ich hier schreibe, helfen kann mir da wohl keiner, egal wo ich hingehe um Hilfe sagen sie mir er muss selbst kommen wegen Datenschutz, er macht nichts, geht weder zum Arzt noch zur Caritas, und ich muss dem tatenlos zusehen und gehe selbst dabei zugrunde.... :°(

Ich weiß nicht ob der Faden der richtige ist, wenn nicht, dann bitte verschieben.

Antworten
mlusircus=_65


(...) er droht mich umzubringen

Das - also die Drohung - ist eine Straftat !

Telefonterror kann auch eine Straftat sein (Nachstellung, "Stalking").

Ich kann Dir nur raten, umgehend die Polizei anzurufen (Nummer 110). Es liegt wohl eine akute Selbst- und Fremdgefährdung vor.

Die Polizei wird vermutlich einen Arzt hinzuziehen, der dann erst mal die Einweisung Deines Sohnes in eine psychiatrische Klinik veranlasst.

Alias 741958


Danke für die Antwort musicus, ja das wäre wohl die einzige richtige Lösung, ich zögere noch weil ich es einfach nicht fertig bringe mit dem Risiko einer Zangseinweisung , ich hoffe seit Jahren das er selbst einsieht das er Hilfe braucht und freiwillig in die Psychatrie zu einem Entzug geht.

mKusiwcus_x65


Er muss davon abgehalten werden, sich selbst oder anderen Menschen etwas anzutun.

Auf Dich hört er nicht. Da müssen jetzt professionelle "Nothelfer" tätig werden, eine andere Möglichkeit sehe ich ehrlich gesagt nicht.

Ob Sohn oder nicht - die Polizei ist in solchen Situationen (Drohung mit Gewalt) die richtige Adresse.

Alias 741958


Ja du hast recht, jetzt wird es mir auch klarer, nur das kann ihm noch helfen bevor noch mehr passiert.

nianc/hexn


In erster Linie denk an dich!

Sollte er nocheinmal bei dir vor der Tür stehen ruf die Polizei!

Ich hab mit meinem Bruder ähnliches durch!

Das beste was wir als Familie machen konnten, ist den Kontakt komplett abzubrechen!

Bei meinem Bruder gab es damals eine richterliche Verfügung, das er sich unserem Haus nicht nähern durfte!

I"ndzay


Liebe TE,

ich kann mir vorstellen, dass deine Situation sehr schwierig und zerreißend für dich ist. Im Moment ist es so, dass du, durch deine Mutterliebe, ihm das Leben ermöglichst, dass er gerade lebt. Es heißt immer, Süchtige müssen erst ganz unten ankommen, bevor sie merken, dass es so nicht weiter geht. So lange du ihn finanzierst, wird er dort nicht ankommen.

Hast du denn schon mal versucht dir helfen zu lassen statt ihm? Es gibt ja Beratungsstellen für Familienangehörige von Suchtkranken, warst du da schon mal?

w!intersJonne 0Q1


Ich rate auch zu Kontaktabbruch - Tür zu lassen , kein Geld mehr geben.

MVehxno


Liebe TE,

fühl Dich gedrückt :)_ . Es ist eine absolut schlimme Situation, in der Du dich befindest. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Dir äußerst schwer fällt, Deinem Sohn nicht zu helfen.

Leider gibt es bei Suchtabhängingen nicht viele Wege zu helfen. Inday hat völlig recht - gehe zu einer Beratungsstelle und lass Dir helfen. Und so schwer es für Dich auch ist: Du solltest ihm jegliche Hilfe in Form von Geld verweigern. Hilfsangebot wie ihn bei der Therapie unterstützen durch Beistand und Besuche oder Hilfe bei Behördengängen ja - aber kein Geld!

Erst wenn man selbst einsieht, dass man ein Suchtproblem hat und aufhören will kann einem geholfen werden.

EGl$l aPBropne[ll$a


(...) er droht mich umzubringen

Das - also die Drohung - ist eine Straftat !

Telefonterror kann auch eine Straftat sein (Nachstellung, "Stalking").

Ich kann Dir nur raten, umgehend die Polizei anzurufen (Nummer 110). Es liegt wohl eine akute Selbst- und Fremdgefährdung vor.

Die Polizei wird vermutlich einen Arzt hinzuziehen, der dann erst mal die Einweisung Deines Sohnes in eine psychiatrische Klinik veranlasst.

Ich muss Musicus hier Recht geben .. 110, jedes Mal.

Bedroht er Dich direkt, oder am Telefon ? Bei ersterem - 110, immer wieder. Bei zweiterem - 110 und hol Dir eine neue Telefonnummer.

Schlösser austauschen, keinerlei Berührungspunkte mehr bieten, kein Geld oder andere Zuwendungen. Er erpresst Dich emotional mit seiner Suizidandrohung, lass das nicht zu. Such Dir Hilfe bei Beratungsstellen.

Denke zuerst an Dich, Deinem Sohn kannst Du nicht helfen, dass kann er nur allein.

Er wird sein Verhalten von allein nicht ändern, also ändere Du das Deine.

EAhemaligerH Nutzer %(#60649x6)


Zumindest die Last, dass er sein eigenes Leben zerstört, solltest Du von Dir weisen. Er ist inzwischen für sich selbst verantwortlich und Du solltest daran nicht zugrunde gehen. Nicht einfach, aber notwendig ...

Du wirst es, wie schon gesagt wurde, akut nicht mal lösen können, da haben Dritte bzw. Profis einen deutlich besseren Einfluss. Innerhalb der Familie klappt so etwas nur selten, stattdessen führt es zu Streit.

Was die Attacken gegen Dich anbelangt, solltest Du aktiv werden. Lass nicht zu, dass er Dein Leben auch noch zerstört. Das hat nebenbei den Effekt, dass Du besser für ihn da sein kannst - wenn er es einsieht.

Aber momentan benötigt ihr Unterstützung. Das musst Du Dir eingestehen.

Viel Kraft @:)

DQantxe


Dir muss auch klar sein, dass du mit deinem Geld direkt seine Drogensucht finanziert hast und dass jeder Cent direkt in Drogen umgesetzt werden.

Eine sofortige Zwangseinweisung ist das einzige Mittel, um noch Schlimmeres zu verhindern.

E#llaPro?pexlla


Dir muss auch klar sein, dass du mit deinem Geld direkt seine Drogensucht finanziert hast und dass jeder Cent direkt in Drogen umgesetzt werden.

Fein, dass Du noch nochmal draufhaust ! Ich denke, die TE'in macht sich allein Vorwürfe genug, Deine tun da wirklich nicht nötig.

Eine sofortige Zwangseinweisung

Das geht nur mit einem richterlichen Beschluß, und den muss man erstmal erwirken. Und das geht nunmal nicht so schnell.

Schliesslich ist der Sohn 25 und somit mündiger Bürger und für sich selbst verantwortlich. Es müssen schon gute und handfeste Gründe vorliegen, um einen Einweisungsbeschluß zu bekommen.

p\arazelxlnuss


In diesem Fall hilft nur noch die Flucht nach vorne. Also Polizei und Zwangseinweisung, da Gefahr in Verzug ist. Gefahr für Leib und Leben und Gefahr für die Allgemeinheit.

A$ndi0freaxk


mir selbst bleiben noch 150 Euro zum leben weil ich ihm alles gebe, weil ich nicht mit ansehen kann wie er hungert, dabei bin ich mir nicht sicher für was er das Geld überhaupt braucht,

Für seinen Drogenkonsum, den Du also mitfinanzierst! Auch wenn Du Deinen Sohn liebst, Du solltest jetzt die Reißleine ziehen, denn sonst gehst DU vor die Hunde.

bin dem hilflos ausgeliefert

Diese ungesunde Kodependenz sorgt dafür, dass Du immer mehr ins Dilemma schlitterst. Hast Du denn professionelle Hilfe? Dein Sohn weiß, wie er Dich auspressen kann, und das tut er auch. Sofern Du keine Kraft mehr hast, Dich zu wehren, solltest Du schnellstens professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Außerdem solltest Du die Polizei verständigen und eine Bannmeile verhängen lassen. Androhung einer solchen Straftat ist nämlich auch eine Straftat. Ich kann mir vorstellen, dass die Polizei ihn erstmal in die psychiatrische Klinik einweist. Dann könnte - falls er an seinem Drogenkonsum nicht sterben will - eine Entziehungskur folgen.

Dir empfehle ich, Dein Leben neu zu sortieren. Du hast die Wahl: Entweder lässt Du Dich von Deinem Sohn weiterhin auspressen und terrorisieren, oder Du ziehst klare Grenzen. Hast Du soziale Kontakte? Vielleicht kann Dich jemand auf diesem Weg begleiten?

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