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Mein Sohn macht mir mein Leben zur Hölle

grrau+eKatzxe


Das geht nur mit einem richterlichen Beschluß, und den muss man erstmal erwirken. Und das geht nunmal nicht so schnell

Diesen Beschluss kann man innerhalb weniger Stunden erwirken. Die Polizei muss den Betroffenen bei Fremd- und Eigengefährdung in eine psychiatrische Klinik verbringen und von dort wird dann in den meisten Fällen ein sogenannter Eilantrag auf geschlossene Unterbringung gestellt, meist verbunden mit unterbringungsähnlichen Maßnahmen. Nur wenn er freiwillig bleiben würde, muss so ein Antrag nicht erfolgen. Geht der Antrag beim zuständigen Betreuungsgericht ein, wird innerhalb weniger Stunden entschieden.

Man kann auch diesen Antrag auf Unterbringung als Angehöriger im Betreuungsgericht beantragen und dabei gleich die Zuführung durch die Polizei in die Klinik mit beantragen, da ja derjenige meist nicht krankheitseinsichtig ist.

Es gibt also die Möglichkeit, dir und deinem Sohn schnell zu helfen. :)^

EShemalig2er NuStkzer &(#3598x73)


Fein, dass Du noch nochmal draufhaust ! Ich denke, die TE'in macht sich allein Vorwürfe genug, Deine tun da wirklich nicht nötig.

Die TE sagt selbst, sie wisse nicht, was ihr Sohn mit ihrem Geld anstellt. Darauf hinzuweisen, dass es mit grosser Wahrscheinlichkeit in seinen Drogenkonsum fliesst, ist nicht "draufhauen". Es ist wichtig, dass sie weiss, dass sie ihm nicht hilft, wenn sie ihn finanziell unterstützt. Er ist zu drogenkrank, um das Geld richtig einzuteilen.

E^heZmaliuger Nutezer9 (#m606496x)


Polizei und Zwangseinweisung bringen auch Probleme mit sich. In der Familie tut man sich schwer damit. So einfach ist es also nicht.

Alias muss es abwägen und die für sich beste Lösung finden. Es vehement zu fordern, ist übertrieben.

cPriecvharlixe


Mal als Elternteil von einigen schwierigen Kindern:

denk' mal daran, wie es war, als er klein war. Da gab es bestimmt viele Dinge, die er nicht wollte, bei denen Du aber als Erwachsener und Bevollmächtigter in seinem Namen entschieden hast, dass er es trotzdem durchziehen muss.

Zum Beispiel auf einen Schulausflug gehen, wenn er nicht wollte, sich jemanden entschuldigen, obwohl es ihm peinlich ist...

das ist gerade NICHTS anderes.

Zwei Möglichkeiten:

1. Du stellst in den Vordergrund, dass er Dein Sohn ist. Dann hilf ihm (!), indem Du ihn zu was zwingst, was er selbst nicht will, einfach, weil es ihm und damit Dir danach besser gehen wird. Gib' ihm die Hilfe, die er braucht und das ist dem Falle ihn zu zwingen,

zu Experten zu gehen, damit er die Chance auf Gesundung hat.

Denn er ist krank.

2. Du entscheidest, dass er alt genug ist und Du nicht für ihn verantwortlich. Dann zeig' ihn an, zieh' um,

brich' den Kontakt ab, behalte Dein Geld.

Aber Du bist dazwischen, Du hilfst ihm nicht als Mutter, Du benimmst Dich aber auch nicht so, dass es für Dich gut ist, bei jedem anderen, der Dich so drangsaliert, hättest Du (hoffentlich) schon längst reagiert.

Also übernimm' Verantwortung für Dein Kind, (1.) oder halt' Dich fern (2.).

Cvlotndyk(e


@ Alias

kannst Du mir mal eine PN schicken- weil ich Dich persönlich als Alias nicht direkt anschreiben kann....


Bitte bedenkt, dass das anonyme Schreiben von PNs unter einem Alias nicht möglich ist. Die Anonymität wäre mit der PN dann aufgehoben.

F#lamepchIen7x9


Wenn das eigene Kind Drogenabhängig ist, wird ein Alptraum einer jeder Familie wahr :°(

Mit persönlicher Erfahrung kann ich zum Glück nicht dienen, aber mit beruflicher :-/

Ich kann dir liebe TE nur raten, Abstand zu nehmen. Du hilft ihm nicht, indem du dich bedrohen lässt und du hilfst ihm noch weniger, in dem du ihm Geld gibst.

Es ist schlimm, aber du musst deinen Jungen ziehen lassen. Er ist 25, volljährig und für sein Leben verantwortlich.

Er ist krank...so krank wie ein Alkoholiker, wie ein Magersüchtiger, wie ein Spielsüchtiger...und er kann von dem nur weg, wenn ER selbst DAS WILL. Dazu benötigt er Einsicht und einen starken Willen!

Du kannst als Mutter 1x, 2x 3x Versuche starten, um ihn zur Einsicht zu bringen, aber diese Versuche haben ihre Grenzen. ER muss es wollen und seinen Weg gehen.

Es tut weh,sein Kind zu verlieren, aber du musst dich da abgrenzen. Hilfe kann er nur von Experten bekommen.

Wichtig für dich ist, dass du weißt, dich trifft keine Schuld

Aber wichtig ist auch, zu wissen, dass du ihm keinen Gefallen tust, wenn du immer wieder präsent bist. Es ist Augenwischerei und Schönrederei, wenn man dir sagen würde, er würde dein Geld nicht in Drogen umsetzen!

Und es wäre eine Lüge, wenn jemand behauptet, er würde nicht klauen, wenn kein Geld mehr von irgendwo herkommt...

Drogen kosten Geld, viel Geld! Das braucht er! Bekommt er es nicht von dir, wird er klauen. Das ist kein "drauftreten" auf die TE, das ist die bittere Wahrheit!

Du kannst das nicht ändern. Du kannst nur hoffen,dass er irgendwann selbst merkt, dass so ein Leben Scheiße ist. Dann kannst du wieder für ihn da sein.Vorher wirst du ihn mental nicht erreichen.

Geht er arbeiten? Wie sieht sein Alltag so aus? Freunde? Freundin?

Was für Drogen nimmt er? Crystal?

Wie ist sein Allgemeinzustand? Hautbild schlecht? Zähne? Untergewicht?

Lass dich beraten, wie DU mit diesem Umstand klarkommst und ja, ich würde auch die Polizei rufen.

Wenn er dich bedroht, dir mit Mord droht, gehört er weggesperrt. Da ist "mütterlicher Schutz" völlig Fehl am Platze. Auch wenn es wehtut. :)_ :)_

Ebenso wenn er mit Selbstmord droht. Da gehört er in fachmännische Hände...das kannst du nicht leisten.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute @:)

C3lonwdykje


@ Elisada

Das ist mir bekannt, deshalb bat ich die TE ja auch MICH ANZUSCHREIBEN (also nicht anonym).

Alias 741958


Danke für euere Antworten, ihr habt alle recht und eigentlich ist mir das alles schon lange selbst bewusst, werde heute mit meiner Tochter reden.

@ Flamechen79

Nein er geht nicht arbeiten, bezieht Hartz IV und erscheint auch nicht zu den Terminen, darum hatte er eine 3-monatige Vollsanktion und verliert jetzt die Wohnung. Freunde ja, aber die machen das selbe wie er, er nimmt alles an Drogen was es so gibt.....

Seine Gesamtverfassung ist schlecht, Untergewicht, schlechtes Hautbild und er dreht durch.

Inzwischen denke ich auch wenn er zwangseingewiesen wird dann wäre das die beste Hilfe für ihn, weiter unten kann ja ein Mensch gar nicht sein und er sieht noch nicht ein das ihm geholfen werden muss, seine Restenergie verwendet er darauf sich selbst und mich fertig zu machen.

W$aterYlix2


Danke für die Antwort musicus, ja das wäre wohl die einzige richtige Lösung, ich zögere noch weil ich es einfach nicht fertig bringe mit dem Risiko einer Zangseinweisung , ich hoffe seit Jahren das er selbst einsieht das er Hilfe braucht und freiwillig in die Psychatrie zu einem Entzug geht.

Es kommt da nicht unbedingt sofort zur Zwangseinweisung für immer. Ich hab z.B. einen Bekannten, der wurde dann für eine Nacht eingewiesen und gecheckt und durfte dann wieder gehn. Bei der Fremdgefährdung wird er auch nicht sofort dauerhaft weggesperrt werden, da gibts erst ne Gerichtsverhandlung, wo er dann aufgrund von Drogen evtl. eh schuldunfähig ist.

Wichtig ist nur, dass das lange kein normales Erziehungsproblem mehr ist (Erziehung bei 25jährigen ist eh Stuss...), sondern in professionelle Hände gehört. Du machst dich damit kaputt, das allein zu regeln. Hol dir da wirklich Hilfe.

Und denk an dich, behalte dein Geld für dich. Ich weiß, er ist dein Sohn, aber momentan wäre es am besten, wenn du ihn hängen lässt.

PVlüsc<hbixest


Ich sehe hier auch nur 2 Möglichkeiten, entweder Zwangseinweisung, oder rigorosen Kontaktabbruch.

Kontaktabbruch dürfte aber schwer durchzusetzen sein. Der Sohn weiß ja, wo Mama wohnt.

Und wegziehen ist sicher nicht so einfach möglich, weil dafür vermutlich kein Geld da ist,

bzw. man nicht eben mal so eine Wohnung findet.

Ich würde beim nächsten Besuch seinerseits inkl. Drohung die Polizei rufen und denen alles weiter überlassen.

E#hemaligerj NuVtzeBr (#606,4y96x)


Wenn es die Zeit zulässt, würde ich selber vorher eine Beratungsstelle aufsuchen. Auch Du kannst Dich an die Caritas oder ggf. an den Weißen Ring oder die Telefonseelsorge wenden.

Denn wichtig ist, dass Du Dir später keine Vorwürfe machst, nachdem Du die Polizei o.ä. gerufen hast.

Darüber spricht es sich momentan so leicht. Aber wenn es einen längeren Aufenthalt oder ein Strafverfahren (wegen der Drogen) nach sich zieht, dann musst Du stark sein, um gegen ein schlechtes Gewissen oder Vorwürfen Deines Sohnes immun zu sein.

Das geht nur, wenn Du selber einigermaßen gestützt wirst (Du schriebst, dass Du "alleine" seist).

Formal ist das mit der Polizei richtig, aber ohne Rücksprache mit engen Vertrauten oder Rückhalt durch Beratungsangebote sollte man den Schritt sich gut überlegen.

Pvlüsckhbiezsxt


Wenn der Sohn eine Zeitlang außer Gefecht gesetzt ist, hat die Mutter aber wenigstens mal eine Zeitlang Ruhe um sich zu erholen und vor allem mal mehr Geld für sich.

Mit 150 Euro im Monat! kann man sich nichts leisten. Das ist weit unter Hartz 4 Niveau.

E@h8emali<ger N$utz\er (#6064x96)


Das stimmt, nur sollte man alle anderen Konsequenzen ebenfalls bedenken.

Momentan funktioniert Alias nur noch, wenn der Sohn dann eingewiesen ist, könnte sie aber in ein Loch fallen. Deswegen wäre mein Rat, sich vorher Verbündete zu holen, damit sie in der Zeit eine Schulter bzw. ein offenes Ohr angeboten bekommt.

Frlamec|hen7x9


Erfahrungsgemäß geht es den Eltern aber besser, wenn sie keinen Kontakt mehr haben.

Die Erkenntnis das Kind "verloren" zu haben, tut weh. Aber "verloren" hat sie ihn sowieso.

Die Frage ist jetzt nur noch, wie lange sie ihn an was/wen verloren hat. An die Drogen? Oder an den Knast (wo er früher oder später landen wird) oder an das Krankenhaus/Entzugsklinik.

Nicht wenige sterben auch an ihrem Drogenkonsum. Gerade dieses Crystalzeug ist derart "dreckig" und mit anderem Zeug gepanscht, dass eine einzige Dosis das Aus bedeuten kann.

Das "Ausliefern" an die Polizei - oder zwangsweise in eine Psychiatrie kann ein Sprungbrett für den Sohn sein. KANN!Am Ende entscheidet ER! Auch eine Zwangseinweisung ist nur eine Chance für ihn. Wenn ER nicht will, endet auch diese Maßnahme irgendwann und er würde schnell Rückfällig werden.

Ich finde es daher auch sehr wichtig, dass die TE sich Hilfe holt. Nicht für den Sohn- der muss es selbst checken- aber für sich. Es gibt da schon Anlaufstellen (Caritas, ein Psychologe und so wurde ja schon erwähnt).

Sie muss lernen, damit umzugehen, den Sohn loszulassen, eben keine Gewissensbisse zu haben...aber auch zu lernen, dass SIE die Situation den Sohn betreffend nicht ändern kann.

Zum Sohn: wenn die Situation so ist, wie du liebe TE es beschreibst, dann muss er komplett raus aus dem Umfeld und er darf da nie wieder hin. Er muss sich dauerhaft aus diesen Kreisen lösen, am besten wegziehen...NACH erfolgreicher Therapie.Und die meisten Abhängigen wissen das. Das widerum bedeutet wirklich, einen langen mühsamen Weg zu gehen und diesen scheuen die Meisten.

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