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Sich zum Sex überwinden (müssen)

Wpand]erQsf_rau


Wenn er merkt, dass er mir weh tut, bricht er sofort ab.

Das ist schon mal gut, finde ich. Ihm ist es also nicht egal, wie du dich dabei fühlst. Deshalb vergisst du hier m.E. eine Option:

Ein offenes Gespräch beinhaltet ja, dass beide sagen, was sie möchten. Der eine (ich) will gar nicht angefasst werden, der andere (er) möchte weiterhin Kuscheln und Sex. Wie soll man da einen Kompromiss finden, der nichts damit zu tun hat, dass ich mich zu Zärtlichkeiten überwinde?

Es kann genau so gut sein, dass ihm die Lust auf Kuscheln und Sex vergeht und er gerne mal zurücksteckt, wenn dir nicht danach ist. Bzw. es ist ja im Grunde so. Im Moment machst du ihm hin und wieder etwas vor, indem du mitmachst und vor ihm zu verbergen versuchst, dass du Schmerzen hast. Wenn er es aber merkt, hört er auf. Bedeutet für mich: Er möchte eigentlich nur mit dir zärtlich werden, wenn es dir auch Spaß macht. Hast du keine Freude daran, dann vergeht sie ihm auch. Das ist zwar nicht schön und sollte kein Dauerzustand sein, aber sich die nächsten Wochen oder Monate zurückzuhalten, ist durchaus eine Option. Ich habe das selbst durch, aus der Perspektive der Person, die eigentlich Lust auf Zärtlichkeiten hatte. Aber wenn vom Gegenüber nichts zurückkam, wollte ich dann auch nicht (mehr) und habe lieber gewartet.

V2amFpAngxel


Ich habe auch jeden Tag meiner Schwangerschaften genossen und zum Glück zwei unkomplizierte natürliche Geburten gehabt. ABER... ich wollte auch während der Stillzeit keine Nähe zum Partner, obwohl ich im Normalzustand schon eine recht hohe Libido habe. Ich habe die innigen Momente und die unglaubliche Nähe zum Baby während des Stillens auch sehr genossen, es war die Zeit des Babys, aber im Grunde wollte ich auch irgendwann mal wieder MEINEN Körper für MICH haben, daher haben mich Annäherungsversuche des Partners auch nur genervt.

Spätestens mit dem Abstillen wird wieder Normalität einkehren @:)

Fxia>llxe


Denn eigentlich habe ich keine Lust und will bloß meine Ruhe, mache aber trotzdem mit, damit er nicht unter meiner Lustlosigkeit leiden muss. Beim Sex mache ich auch mit, obwohl es mir stellenweise weh tut.

Ich finde Dein Verhalten super. @:)

Hier gibt es einige wirklich klasse Beiträge. Aber einige haben wieder mal diesen Tenor, von wegen, ehrlich reden ist das einzig Wahre etc. Es ist nun mal aber so, dass absolute Ehrlichkeit nicht immer angebracht ist, in allen zwischenmenschlichen Beziehungen nicht. Manchmal ist es besser für die Beziehung, die harte Wahrheit zu verbergen, weil sie den Anderen vielleicht dauerhaft verletzt und verunsichert (ja, es kann sich ggf. für Jahre oder gar für immer einprägen, das Hirn ist wie ein Film, der gewisse Momente speichert und jederzeit wieder abspielen kann), und stattdessen einen Kompromiss mit sich selbst auszumachen. Ich finde es jedenfalls total toll, dass Du Dich Deinem Mann nicht komplett verweigerst, weil Du ihm nicht wehtun und die Beziehung nicht gefährden möchtest!

Ich hatte vor vielen Jahren mal eine Phase, in der ich absolut keine Lust auf Sex hatte - nicht wegen eines Babys oder so, ich kenne den Grund wirklich nicht. Ich habe mich trotzdem nie verweigert, weil ich fand, mein Mann hat trotzdem ein Recht auf ein Sexleben und mit dem Essen kommt der Appetit dann schon wieder. Genauso war es dann auch. Sex funktioniert nach dem Prinzip 'use it or lose it': Wenn man lange keinen hat, verliert man die Lust darauf. Diese Lust wieder zu gewinnen, ist dann sehr, sehr schwierig. Hinwiederum ist es nach meiner Erfahrung so, dass wenn man sich eine Zeit lang dazu zwingt, die Lust dann von allein wiederkommt, weil das 'System' am Laufen gehalten wird und nicht verrostet.

Was die Schmerzen angeht, so kann ein Gleitgel helfen, evtl. in Kombination mit der Nahtmassage, die hier erwähnt wurde.

Ich wünsche Dir, dass sich die Situation bald bessert!

Cnomrxan


Ich wüsste nicht, wie ich ein offenes Gespräch mit ihm gestalten sollte. "Du Schatz, am liebsten wäre mir, du fasst mich gar nicht mehr an, denn mir wird das zuviel mit dem Kind und mit dir". Und was soll er dann sagen? "Okay, Alias, dann lassen wir das und leben glücklich und froh weiter"? Ein offenes Gespräch beinhaltet ja, dass beide sagen, was sie möchten.

Wie ich weiter oben geschrieben habe sollst du dich ja nicht destruktiv verweigern, sondern deine Situation schildern und konstruktiv einen Weg mitgestalten. "Machen wir jetzt nicht mehr" ist alles andere als konstruktiv.

Gibt es Möglichkeiten oder Momente, wie er dich anfassen kann, ohne dass es dich stört? Resultiert deine ablehnende Haltung aus der Angst, dass nach Zärtlichkeiten der Pflicht-Sex folgen muss, oder ist schon die Zärtlichkeit an sich zuviel? Hast du das mal für dich herausfinden können?

Du solltest alles positiv formulieren. Sage ihm, was geht. Nicht was nicht geht. Und versuche, eine Perspektive zu finden, welche Schritte erfolgsversprechend sein könnten. Darunter kann tatsächlich die Vereinbarung fallen, dass man den Sex erst einmal weglässt, solange du nicht damit anfängst - aber ihr bis zu deiner Grenze bewusst daran arbeitet, diese Grenze mit Leben zu füllen und natürlich auch zu probieren, was noch geht.

Ansätze könnten sein:

- Zeiten finden, in denen man nur zusammen ist, redet und mal tief luft holt. Auch das ist eine Art von Intimität. Dass sonst nichts stört.

- Ihm Freiräume geben (sofern ohnehin nicht vorhanden), dass er seine SB nicht verstecken muss, sich auch mal externe Anregung (z.B. Porno) dazu holen darf. Ich denke mal, dass ihr nicht in einer offenen Beziehung lebt, sonst hätte er das Problem ja nicht.

- Bewusste Berührungen ausüben, die für dich OK sind. Leichte Zärtlichkeiten mit der klaren Vereinbarung, dass daraus kein Sex entstehen muss.

- Nur kuscheln, wenn dies für dich machbar ist.

- Ihn vielleicht mal beim Zusammensein befriedigen, ohne dass du selbst richtig mitmachen musst.

Verstehe diese Liste ruhig als Tipps in einer Reihenfolge, wie man sich steigern könnt. Überhebt euch nicht, sonst kommt ihr in einen Teufelskreis. Fangt einfach mal klein an.

t(i@nka


Ich finde diese ganzen Betrachtungen interessant. Mir ging das ständige Angrabbeln von meinem Mann in den ersten Monaten mit Kind auch auf die Nerven. Allerdings habe ich es dann nicht "über mich ergehen lassen", sondern klar gesagt, dass ich das nicht möchte. Natürlich wollte er eine Erklärung, aber da ich es nicht erklären konnte, habe ich gesagt, dass ich mich dabei einfach unwohl fühle und er bitte warten soll bis ich auf ihn zugehe. Das hat dann ne Weile gedauert. Ich glaube mich zu erinnern, dass das von Geburt an 8 Monate gedauert hat, bis ich das erste Mal auf ihn zugekommen bin und wir Sex hatten. Vorher war mir nicht danach und dann war es eben so! Er musste das akzeptieren. Denn Nein heißt Nein... Und diese normalen Küsse bzw. Umarmungen habe ich anfangs auch abgelehnt, aber eher aus dem Hintergedanken heraus, dass er es als Aufforderung zum Sex verstehen könnte. Und das wollte ich nicht, es wurde dann aber besser als er mich nicht gedrängt hat. Und er hat es auch überlebt ;-D

Foiallxe


Vorher war mir nicht danach und dann war es eben so! Er musste das akzeptieren.

Ich finde das wahnsinnig egoistisch. :|N Wenn man nur das machen will, worauf man selbst Lust hat, und dem Partner kein Stück entgegenkommt, braucht man IMHO gar nicht zusammenziehen. Für eine Dating-Beziehung ist es vielleicht ein Modell...

Alias 742033


Ich denke, meine Unlust liegt darin begründet, dass ich mich durch das Baby permanent gefordert fühle. Körperlich.

Ständig Stillen, Tragen, Trösten, Kuscheln. Seit mehr als einem Jahr (Schwangerschaft, Stillzeit) habe ich meinen Körper nicht mehr für mich allein und bin froh um jede Minute, die ich für mich habe.

Für meinen Mann bedeutet "Zeit für sich" (Baby schläft), dass wir Zeit für uns haben: reden, kuscheln, Händchen halten, Paarzeit. Für mich heißt es im Idealfall schlafen, ausruhen, nichts tun, Freizeit.

Ich bin froh, dass einige hier schrieben, dass es ihnen in der Stillzeit auch so ergeht/erging. Ich fühle mich wirklich schlecht, weil ich gar keine Lust auf Berührungen habe. Egal, wann und in welcher Form. Sexuell nicht, aber auch zum Beispiel Händchen halten beim Spazieren ist mir zuviel. Ich mache es trotzdem für eine Weile mit, denn ich mag meinem Mann nicht die hingestreckte Hand wegschlagen.

Vielleicht hilft es uns, wenn ich meinem Mann noch einmal klar sage, dass es nicht an ihm liegt, sondern an den Hormonen oder dem Baby. Ich weiß nur nicht, ob das stimmt und ob diese Phase vorbei geht.

fmilo#sofixa


Meine Frau hatte auch sehr intensiv gestillt und mich nicht zurückgewiesen, sondern vielmehr sogar den Bedürfnis nach Berührung meinerseits gehabt. Ich glaube nicht, dass das Stillen eine Ursache ist.

Da scheint es deiner Frau dann anders gegangen sein als vielen anderen Frauen. Komischerweise induzierst du auch bei diesem Thema fröhlich von deiner ach so perfekten Ehe auf die Allgemeinheit und stellst für die zahlreichen anderen Fälle auch noch freche Vermutungen auf, die so gar nicht zu dem passen, was die TE über sich selbst geschrieben hat.

Ich glaube nicht, dass das etwas mit dem Körper zu tun hat. Vielmehr hat es etwas mit einer (übertrieben) starken Fokussierung auf das Baby zu tun. Es ist vielmehr eine sehr mentale Sache und weniger eine körperliche Sache.

Manchmal wünschte ich, gegen Klugscheißerei gäbe es in der Netiquette auch einen Passus. %-|

fZilotsofixa


Nochmal zum Thema:

Ich mochte während meiner Stillzeit nicht einmal ohne Still-BH schlafen. Es war nicht so, dass meine Brüste überempfindlich waren oder so, aber es hat sich einfach unangenehm angefühlt. Körperlichkeit mit meinem Mann war dahingehend reduziert, dass ich zwar Sex wollte und auch hatte, aber eben keine Berührungen an den Brüsten (oder nur sehr viel weniger als außerhalb der Stillzeit, so ganz genau kann ich es gar nicht mehr sagen).

Ich würde schon nochmal konkret mit ihm darüber reden, dass dir der Zustand so auch nicht gefällt. Vielleicht wäre es auch denkbar, dass du langsam abstillst, damit könnte die Lust ebenfalls zurückkommen. *:)

f)ilosuofixa


Das "unangenehm angefühlt" oben trifft es irgendwie auch nicht so richtig. ":/

Das, was du in deinem letzten Beitrag geschrieben hast, wird sicherlich der Grund für deine Unlust sein. Klingt plausibel und ich kann es auch nachempfinden. Das wird tatsächlich nachlassen, wenn du weniger stillst, trägst usw. Ich denke, es spricht nichts dagegen, das ein wenig zu forcieren, dein Baby ist ja nicht mehr so klein. Und bevor sich hier die Supermuttis gleich auf mich stürzen: Damit meine ich nicht, dass das Kind ab sofort ich selbst überlassen wird, sondern dass Stillen, Tragen etc. allmählich reduziert werden und das Baby sich daran gewöhnt, dass Mama zwar da ist, aber nicht als Erweiterung des eigenen Körpers wahrgenommen wird.

SMchuMbbidubYbidu


Auch ich kann dir, liebe Alias, nur bestätigen, dass deine Gefühle aus meiner Sicht nicht ungewöhnlich sind. Bei uns war nach beiden Geburten erst mal (wirklich lange) Flaute. Beim ersten Kind hatte ich mir auch Sorgen gemacht, ob da jemals wieder was kommt, aber es hat sich alles wieder eingespielt. Beim zweiten Kind das gleiche, nur dass Mann und ich es da schon kannten. Hab ihm mitunter auch gesagt, dass es mich auch selbst nervt, dass die Kinder so viel Körperkontakt einfordern, dass ich gerade nicht mehr berührt werden mag, wenn ich endlich mal die Chance hab meinen Körper für mich zu haben. Schließlich wäre der Körperkontakt mit ihm ja ein gänzlich anderer, aber was hilft mir das, wenn jedwede Berührung einfach unerträglich ist. Ansonsten hab ich versucht ihm entgegegen zu kommen, wenn es für mich machbar war, wenn das Baby vielleicht mal ein paar Tage nicht ganz so viel an mir hing, wie sonst, etc...

Ich bin meinen Mann sehr dankbar, dass er mich akzeptiert wie ich bin und mir nicht mein eigenes Körpergefühl abspricht, wie ein gewisser sensibler Mann das hier offensichtlich täte. Ich kann dir nur raten, Versuch ihm zu erklären wie es dir geht und wie sich das dauernde "begrapscht werden" vom Baby manchmal anfühlt und was es in dir auslöst und dass es eigentlich nix mit ihm zu tun hat, auch wenn er gewissermaßen der Leidtragende ist. Ich wünsch dir, dass dein Mann dich auch versteht... und gib die Hoffnung nicht auf, sie werden größer und wenn sie erst mal anfangen mobiler zu werden, wird auch der Körperkontakt weniger..

s=en6sibel}manEns99


Manchmal wünschte ich, gegen Klugscheißerei

Wo genau ist die Klugscheißerei? Kannst du das sachlich begründen?

s^ensiob.elm#annx99


Für meinen Mann bedeutet "Zeit für sich" (Baby schläft), dass wir Zeit für uns haben: reden, kuscheln, Händchen halten, Paarzeit. Für mich heißt es im Idealfall schlafen, ausruhen, nichts tun, Freizeit.

Hier liegt, wie auch in den meisten anderen Fällen vermutlich der Hase im Pfeffer begraben. Es geht letztendlich nicht allein darum, mehr gemeisame Zeit für Mann und Frau zu haben, sondern dass der Vater auch hinreichend Verantwortung dahingehend entwickelt, der Frau auch wieder merh Zeit für Entspannung zu geben- dass sie eben auch ausschlafen kann (wenigstens phasenweise), dass sie auch mal wieder etwas ungestört lesen kann, dass sie auch ihren Hobbys nachgehen kann.

Das viele das gleiche Problem haben, bedeutet noch lange nicht, dass das Problem schicksalhaft kommt. Viele können auch das gleiche falsch angehen.

Da scheint es deiner Frau dann anders gegangen sein als vielen anderen Frauen.

Das hat weniger allein mit meiner Frau zu tun, als vielmehr mit dem Paarverständnis zu tun- und das hat sehr viel mit gemeinsamen Elternverständnis zu tun- auch wenn der Vater arbeitet und beruflich tätig ist, so hat er dennoch hohe Mitverantwortung für das Kind und auch seine Frau. Letztenendes können sich die Damen über ihre Probleme ausjammern und gegenseitg bestätigen, dass es ihnen auch so erging- das könnte mir prinzipiell ziemlich egal sein. Ich versuche lediglich zu analysieren wo das Problem liegen könnte (das ich nicht so schicksalhaft sehe wie mehrere der hier schreibenden Frauen) und wie es lösbar sein könnte. Aber wenn euch das gemeinsame Bestätigen des gleichen Problems weiterhilft, ohne Lösungsansätze zu suchen und zu finden, dann verwerft meinen Rat oder eine konstruktive Diskussion darum.

Und nochmal: Gefühle entstehen nicht im "luftleeren" Raum- sie haben schon etwas mit mentaler Fokussierung zu tun und lassen sich in gewisser Weise auch über den Verstand regulieren- wenn man es wirklich will (auch wenn nicht unmittelbar).

F1ur>iodus


Fialle

Ich finde das wahnsinnig egoistisch. Wenn man nur das machen will, worauf man selbst Lust hat, und dem Partner kein Stück entgegenkommt, braucht man IMHO gar nicht zusammenziehen.

Ich finde, hier muss man differenzieren, ob der Partner z. B. keinen Bock hat, im Haushalt und/oder beim Kind zu helfen, oder ob der Partner aufgrund der aktuellen Situation Zärtlichkeiten/Berührungen als Unangenehm empfindet.

Das hat in meinen Augen überhaupt nichts mit Egoismus zu tun.

Die TE beschreibt ihren Mann durchaus als verständnisvoll und geduldig. Ich vermute, dass sich das Ganze deutlich entspannen würde, wenn der Mann einfach mal bescheid wüsste, was denn nun genau los ist und weshalb.

Jemand anderes hat geschrieben, dass Ehrlichkeit nicht immer alles ist. Das mag vielleicht manchmal zutreffen, ist hier aber m. E. nicht anwendbar, weil keinem der beiden gedient ist, wenn sie sich und dem Mann etwas vorspielt.

==

Wie von mir beschrieben störte mich nach dem ersten Kind am meisten, dass ich einfach nicht wusste, weshalb meine Partnerin mich zurückwies. Ich ertappte mich mehrmals beim Gedanken, dass sie sich doch nicht so haben soll und wohl momentan einfach zickig ist... :-/ ich wusste es halt nicht besser.

Bei Kind 2 und 3 haben wir dann viel mehr darüber gesprochen und ich fühlte mich in meinen Bedürfnissen und Sehnsüchten genau so ernst genommen, wie ich sie mit ihrer aktuellen Situation ernst nahm.

So haben wir die Durststrecke gemeinsam überwunden.

Nochmal: ich persönlich würde mich furchtbar fühlen, wenn ich merkte, dass meine Partnerin mich nur mir zuliebe ran lässt.

LVinadla80


Liebe Alias, ich verstehe Dich sehr gut, mir geht es jetzt ähnlich wie Dir, auch aus dem Grund: Ich bin schwanger und habe das Gefühl, nicht mehr alleine Herr über meinen Körper zu sein. Wenn z.B. das Baby beim Sex tritt...dann ist für mich der Ofen echt aus, ich will einfach nicht zu Dritt sein (jedenfalls nicht unter der Beteiligung Minderjähriger ;-)) . Mein Mann leidet auch ziemlich darunter, dass es jetzt zum Ende hin (8. Monat) immer weniger wird (aber immerhin ja nicht NICHTS), aber ich spreche mit ihm darüber und sage halt, dass ich mich einfach nicht auf Sex einlassen kann, wenn ich das Gefühl habe, da ist noch jemand dabei.

Er versteht das auch und sagt auch ganz klar, dass er nicht will, dass ich mich überwinde, so wie viele männliche Beiträge hier auch schon gesagt haben.

Ich weiß, dass es immer noch sehr unterschiedliche Ansichten dazu gibt, aber ich habe mir geschworen, dass wenn das Stillen einen zu großen Einfluss auf mich und meine Partnerschaft hat, dann höre ich nach spätestens drei Monaten damit auf. Dein Baby ist 6 Monate alt, wäre es ein großes Opfer für Dich, abzustillen? Ich denke mir halt immer, dass es für ein Baby mindestens genauso wichtig sein dürfte, glückliche Eltern zu haben als länger gestillt zu werden. Ich z.B. bin nie gestillt worden, habe keine Allergien und war noch darüber hinaus ein Kaiserschnittbaby. (Ich müsste also längst tot sein ;-)). Mir geht es blendend, vor allem weil ich glückliche Eltern hatte und habe. Ist wirklich nicht böse gemeint, aber denk vielleicht mal drüber nach. Dann pendelt es sich vielleicht wieder ein.

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