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Probleme mit der Schwiegermutter -wie?

Ealla2#589x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin schon lange stille Mitleserin und brauche nun selbst einmal Hilfe.

Ich habe das Problem, das ich mich leider nicht so gut mit meiner Schwiegermutter verstehe und mich das teilweise wirklich mitnimmt.

Es kommt oft vor, dass ich nach einem Besuch sogar weinen muss, weil mich ihr Verhalten mal wieder sehr verletzt hat.

Rahmenbedingungen:

- schon lange mit meinem Freund zusammen und das auch sehr glücklich

- nie etwas dramatisches vorgefallen (auch nicht von ihrer Seite)

Was mich so sehr stört sind nach meinem Empfinden relativ starkes Desinteresse gepaart mit grenzüberschreitenden Aussagen ihrerseits. (Beides von Anfang an)

Hinzu kommt, dass - wie so oft- nun der Bruder eine Freundin hat, mit der sich die Mutter blendend versteht. Ich gönne ihnen das, mag die Freundin auch sehr, aber natürlich macht das meine Position nicht einfacher.

Mir tut es einfach auch sehr leid für meinen Freund, dass ich so Probleme mit seiner Mutter habe. :-/ Leider kann ich das auch nicht immer vor ihm "verstecken"

Was kann ich tun?

Liebe Grüße

Antworten
Djie* Seh-erixn


wieviel hast du denn mit ihr zu tun? wohnst du mit deinem freund zusammen? und empfindet er das problem auch so wie du?

c"lai:ret


Was mich so sehr stört sind nach meinem Empfinden relativ starkes Desinteresse gepaart mit grenzüberschreitenden Aussagen ihrerseits. (Beides von Anfang an)

Kannst du das konkretisieren? Für den Leser ist nicht so wirklich klar, wo das Problem liegt, so kann man dir nichts raten.

L|u:cy4[7F11


@ Ella25890

mein Beileid :°_ , machen kannst du da gar nichts, die ist so und daran kannst du nichts ändern. Mir geht das genau so, seit Jahren, ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt, die ist garstig, schnippisch zu mir, faucht mich an usw nach xx Jahren, ich habe den Rückzug angetreten, es tut mir für meinem Mann leid, denn es ist ja seine Mutter, er versteht mich zwar in zwischen und meint zu mir, könnt ihr euch nicht vertragen, ich will ja, aber seine Mutter ist der Teufel in Person..

Evl/lJaU25]890


Danke für die Antworten!

@ die seherin

Nachdem wir relativ lange eine Fernbeziehung von einigen 100 km geführt haben, wohnen wir seit ca. 1,5 Jahren zusammen in der Nähe seiner Heimat. Wir sehen seine Familie daher schon relativ häufig (durchschnittlich ca. 1 x alle 1-2 Wochen, manchmal auch wesentlich mehr).

Mein Freund empfindet das Problem ähnlich. Er empfindet auf jeden fall auch ein größeres Desinteresse gegenüber uns, als gegenüber seinem Bruder. Es belastet ihn aber nicht in dem Ausmaß, in dem es mich belastet.

@ clairet

Ja, na klar.

Zu dem Desinteresse: Mir fällt jedesmal auf, dass sie kaum Dinge fragt. Der Papa auch nicht, aber dem kann ich das mehr "verzeihen", weil er einfach generell nicht so der Frager ist.(Generell verstehe ich mich mit ihm wesentlich besser)

Wir waren bpsw. gerade jetzt am letzten Wochenende auf einem Kurztrip, der mir sehr wichtig war. Am Sonntag kamen wir kurz bei den Eltern vorbei, und dieser Kurztrip kam in keiner Sekunde zur Sprache. Wir wurden weder gefragt wie es war, noch wurde dieses Thema sonst irgendwie angeschnitten.

Ein anderes Beispiel:

Seine Familie hatte mitbekommen, dass meine Mutter ein Vorstellungsgespräch hat. Es kam - das VG war im Feb- seither keine Frage mehr dazu, ob meine Mutter den Job hat, etc. (Ich empfinde generell starkes Desinteresse gegenüber meiner Familie- Die Familie der Freundin wird in meinen Augen hofiert: Da wird extra in ein anderes Bundesland gefahren, um einen bestimmten Wein zu kaufen, etc... )

Letztes Beispiel:

In meinem als auch dem Leben des Bruders + Freundin stehen in diesem Jahr noch etwas größere Ereignisse an. Während mein Ereignis einmal kurz besprochen wurde, als ich es erzählt habe, wurde das andere Ereignis zum Dauerthema. Ich freue mich auch auf das Ereignis des Bruders, aber dennoch bin ich mittlerweile sehr genervt von der eingeschränkten Thematik.

Ich möchte noch anmerken, dass ich natürlich absolut verstehen kann, dass das Interesse bei einem Ereigniss des eigenen Sohnen selbstverständlich größer ist.

Als Grenzüberschreitung habe ich es z.b. empfunden, als ich beim letzten Besuch gehört habe, wie seine Mutter einer Freundin erzählte, dass sie ja schon am ersten tag, als sie die Freundin kennen gelernt hat, zu dem Sohn meinte: Nimm diese Frau! Die ist perfekt. Schön und toll und wunderbar...

As Grenzüberschreitung empfinde ich auch, wenn sich dahingehend geäußert wird, das man gerne möglichst schnell Oma werden möchte und dabei aber klar ist, dass das Kind nicht von meinem Freund und mir kommen soll...

Unterm Strich seht ihr, bin ich sehr frustriert und neidisch, auch wenn ich das eigentlich garnicht sein will.

ich bin der Meinung, dass seine Eltern mich kaum kennen, obwohl ich schon so viele Jahre mit ihrem Sohn zusammen bin... Das ist doch irgendwie traurig, oder?

@ lucy

danke auch für deine lieb gemeinten Worte.

Mein Freund ist mir wichtig, er ist das beste was mir passiert ist, und ich möchte mich nicht zurückziehen... ich möchte ein schönes Verhältnis zu seiner Familie.. so eins, wie er auch zu meiner Familie hat.

Auf keinen Fall möchte ich ein Verhältnis mit offenen Feindseligkeiten, wo man sich das Leben gegenseitig zur Hölle macht. Es ist seine Familie und ein wichtiger Bestandteil von ihm. Sie haben ihn ja auch genau zu der Person erzogen, in die ich mich verliebt habe. Deshalb habe ich mich bisher auch zurückgehalten und fresse die Verletzungen in mich rein...

D0ie .Sejherixn


Als Grenzüberschreitung habe ich es z.b. empfunden, als ich beim letzten Besuch gehört habe, wie seine Mutter einer Freundin erzählte, dass sie ja schon am ersten tag, als sie die Freundin kennen gelernt hat, zu dem Sohn meinte: Nimm diese Frau! Die ist perfekt. Schön und toll und wunderbar...

also, je nach tonfall, empfinde ich das gar nicht als grenzüberschreitung - habe ich meinem sohn auch so gesagt ;-D

As Grenzüberschreitung empfinde ich auch, wenn sich dahingehend geäußert wird, das man gerne möglichst schnell Oma werden möchte und dabei aber klar ist, dass das Kind nicht von meinem Freund und mir kommen soll...

kann es sein, dass du da ziemlich viel hineininterpretierst?

wie verhältst du dich ihr gegenüber? offen? erzählst du viel? versuchst du trotzdem, locker zu bleiben?

E!llaV258x90


hm wie kann man hier zitieren?

Ja klar, darf man dem Sohn sagen, wenn er ne tolle Wahl getroffen hat.

Ich finde trotzdem, dass sie es nicht unbedingt episch ausbreiten muss, wenn ich nebendran sitze. Es ist eh jedem klar, dass sie die Lieblingsschwiegertochter ist...

Das mit dem Kind war nicht reininterpretiert, sondern tatsächlich explizit so geäußert. Ein Kind von ihm und mir steht in ihren Augen garnicht im Raum. Sie äußert sich sogar gegenüber dem besten Freund von meinem Freund dahingehend, dass der Bruder ihnen hoffentlich bald ein Enkel beschert, was selbst der beste Kumpel schon ein wenig seltsam fand.

(ja ich weiß, ich bin sensibel, zickig und fühle mich grad zu schnell angegriffen ;-D)

Ich verhalte mich schon immer zuvorkommend und nett, aber klar, ich bin auch mittlerweile verkrampft. Aber ich versuche dennoch mich einzubringen, Witzchen zu machen, Dinge zu erzählen, die mir wichtig sind und mir passiert sind...

Da kommt dann aber wieder das Desinteresse ;-)

Sie gibt mir das Gefühl, dass ich in ihren Augen eben vielleicht auch keine spannenden Themen anschneide, jedenfalls fragt sie kaum nach. Aber ja, Kirchengänge, thermomix-Gerichte oder Gespräche über Nachbarn, die ich nicht kenne, da kann ich dann auch nicht viel dazu beitragen.

D_ie [Seherisn


mei, im grunde hast du nicht viele möglichkeiten! entweder, du sprichst sie mal direkt darauf an, oder du nimmst die situation einfach so, wie sie ist! du wirst deine schwiegermutter nicht ändern können, wohl aber an deiner gelassenheit arbeiten können ;-)

hXeuteZ_hixer


Ich finde es schwer solche sozialen Situationen mit all ihren Nuancen darzustellen.

Wenn dein Freund diese Ungleichbehandlung ebenfalls wahrnimmt, wird es schon so sein.

Menschen, die mir offensichtlich wenig Interesse entgegenbringen, muss ich nicht regelmäßig besuchen - schon gar nicht in so kurzen Intervallen. Dazu wäre mir meine Zeit vielzu schade, mal ganz abgesehen von dem miesen Gefühl, dass du hinterher hast.

Ganz klar, den Kontakt einschränken und die gewonnene Zeit mit schönen Dingen verbringen!

Sollen sie sich doch bei Interesse bei euch zu Besuch anmelden ;-D

E!lla2=58x90


ich weiß... wo verdamt nochmal finde ich diese Gelassenheit? ;-) Die hab ich nämlich irgendwo verloren und finde sie seitdem nicht mehr!

mwinulchxin


Legst du denn viel Wert auf ein enges Verhältnis zu deinen Schwiegereltern? Ziehst du daraus einen persönlichen Mehrwert?

Mit persönlich ist ein freundlich distanziertes Verhältnis am liebsten: man ist freundlich zueinander, lädt sich einander gelegentlich zum Kaffeetrinken ein und denkt aneinander, wenn Geburtstage oder Weihnachten ansteht. Das war's. Ich mische mich nicht in ihre Angelegenheiten ein, sie nicht in meine. Ich finde es perfekt so.

Emll|a258x90


Vielleicht noch ein allerletztes Beispiel:

Die beiden haben letztes Jahr geheiratet. Es sind tatsächlich alle im Hochzeitsbuch, außer ich. Obwohl ich natürlich mit meinem Freund dort war.

Dieses Buch haben wir dann von meiner SchwieMa geschenkt bekommen.

Ich unterstelle einfach mal, dass es keine Absicht war, das ich nicht drin war, aber ja, auch das hat mich sehr verletzt.

Rpal phx_HH


Man wird im Leben immer wieder Menschen finden, mit denn man nicht klarkommt. Die gilt es auszusortieren, denn der Kontakt mit diesen Menschen tut einem selten gut. Wenn die Schwiegereltern klar machen, dass Du nicht erwünscht bist, dann stell den Kontakt ein. Ich würd sie nicht mehr besuchen. Und dann kann man nur hoffen, dass dein Freund dahinter steht und Dir nicht in den Rücken fällt. Ein gutes Verhältnis zu den Schwiegereltern ist zwar schön aber nicht lebensnotwendig.

Ich kann allerdings aus Deinen Beiträgen immer noch nicht herauslesen, was genau Du als übergriffig betrachtest. Desinteresse ok, mangelndes Taktgefühl ja. Das kann dazu führen, dass man das große Interesse an Besuchen verliert. Aber das macht noch keinen Ärger. Dass sich die Schwiegermama auf das Baby vom Bruder freut ok. Aber was war denn die explizite Bemerkung, die Du hier nur andeutest, dass Du als Mutter für ein Enkelkind nicht erwünscht bist?

Erlla(2589x0


@ heute_ hier und @minuchin

Danke auch für eure nachrichten! Sehr, sehr gerne würde ich es so sehen können wie ihr und mich so verhalten- aber ja, ich bin verkrampft und kann es nicht. Anscheinend ziehe ich also den Mehrwert durchaus daraus.

Wie kann ich das ändern? Im Endeffekt hat ja auch das wieder mit der mir fehlenden Gelassenheit zu tun...

hJeute_2hier


@ Ella

Das ist doch ganz einfach: die Besuche werden seltener, immer seltener und eigentlich reicht ein Besuch zu Feier- und Geburtstagen. Das finde ich, gehört schon zu einem Familienleben dazu.

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