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Mein Freund, seine depressive Ex und ich

A;chatexule hat die Diskussion gestartet


Mein Freund und ich sind beide 38 Jahre alt, haben keine Kinder und sind seit einem Jahr zusammen.

Davor war er 10 Jahre lang mit einer anderen Frau zusammen, wobei man sagen muss, dass die Beziehung und auch die Gefühle zueinander wohl Jahre vorher schon kaputt waren.

Mir ist schon am Anfang (die ersten Monate) aufgefallen, dass er häufig bei seiner Ex ist, um ihr irgendetwas zu helfen. So ca. alle 3 Wochen. Mal hat er ihr was am PC gemacht, mal ein neues Telefon installieren, mal etwas in der Wohnung reparieren… Das hat mir am Anfang irgendwie nichts ausgemacht, da ich auch männliche Kumpels habe, mit denen ich ab und zu etwas unternehme.

Vor drei Monaten allerdings bin ich total ausgerastet als er sagte, er müsse schon wieder dort hin um ein großes Bild aufzuhängen um dafür einen Dübel und Schraube in die Wand zu bringen. Die Eifersucht hat mich total gepackt, ich hab mich wirklich wie eine hysterische Zicke benommen… Und das obwohl ich weiß, dass zwischen den beiden nichts mehr ist.

Ich vertraue ihm wirklich, dass er keine Gefühle mehr für sie hat und da nie mehr etwas laufen würde. Ich frage mich nur, warum ich trotzdem so schrecklich eifersüchtig bin.

Vielleicht deshalb, weil ich vor einigen Jahren mal betrogen worden bin. Mein damaliger Freund war erstaunlich gut mit meiner besten Freundin befreundet und war auch immer für sie da. Da sie auch relativ unselbständig war, hat er etliche Sachen für sie gemacht. Und irgendwie haben die beiden sich wohl verliebt und hatten eine nette kleine Affaire miteinander.

Die Gefühle die damals in mir waren kommen jetzt wieder in mir hoch, obwohl die Situation natürlich ganz anders ist. Kann das jemand verstehen?

Nunja. Nach meinem peinlichem Gezicke habe ich es doch geschafft normal mit ihm darüber zu sprechen. Ich habe ihm gesagt, wie komisch ich das finde, wenn er ständig etwas für sie tut, zumal die beiden sonst gar nichts miteinander zu tun haben. Von meinem Ex und meiner besten Freundin damals habe ich ihm auch erzählt. Er sagte mir, dass er aber nun mal ein sehr hilfsbereiter Mensch ist, und sie auch nicht hängen lassen will.... Meine Gefühle hat er allerdings auch verstanden und mir schweren Herzens zugesagt, dass er mit ihr reden möchte....

Als er ihr also gesagt hat, dass er künftig nicht mehr kommen kann um ihr ständig etwas zu reparieren, ist sie wohl total zusammengebrochen. Sie muss stundenlang geweint haben und alles was sie belastet ist aus ihr herausgeplatzt… Sie sagte auch, dass alle Menschen sie wohl verlassen würden...

Es ist so, dass sie seit Jahren hoch depressiv und ängstlich ist und schon immer Schwierigkeiten hatte, irgendetwas alleine zu bewerkstelligen. Das wusste ich. Ich wusste aber nicht, dass sie jetzt wohl völlig alleine da steht. Ohne Freunde die sie unterstützen, ohne eine intakte Familie (Die Eltern haben wohl auch psychische Probleme) und im Job geht es wohl auch bergab aufgrund ihrer Probleme.

Ich möchte natürlich nicht, dass ein Mensch völlig einsam und alleine da steht und von nirgendwo her Hilfe bekommt. Das ist ja wirklich grausam! Mein Freund ist wohl echt die einige Person, die ihr noch etwas Halt geben könnte, wenn mal etwas ist.

Ich bin nun über meinen Schatten gesprungen und habe ihm geraten, dass er nochmal mit ihr reden und seine Aussage revidieren soll. Dass er für sie da sein soll und sie unterstützen soll.

Sie ist wohl schon seit Jahren in Therapie, die aber offensichtlich nicht hilft… Daher frage mich nun aber, wie das künftig aussehen wird. Ob er nun den Rest unseres Lebens einem hilfebedürftigen Menschen zur Seite stehen muss!?

Mein Kopf sagt mir, dass man sie unterstützen muss, wo es nur geht. Dass er ihr zeigen muss, wie sie bestimmte Dinge hin bekommt. Dass er immer ein offenes Ohr für sie haben sollte.

Mein Gefühl sagt mir aber irgendwie trotzdem, dass ich die einzige Frau sein möchte, für die er auf diese Art und Weise da ist. Dass Exfreundinnen ihr eigenes Leben haben sollten und dass es einfach eine sch... Situation ist, von der ich nicht glaube, dass sie jemals ein Ende finden wird. Zumal ich auch so meine Problemchen habe, bei denen er mich wirklich sehr unterstützt. Nicht dass ihm irgendwann alles zuviel ist !?

Was sagt ihr dazu? Wie kann man hier eine gesunde Lösung finden?

Kann jemand meine negativen Gefühle verstehen?

Danke für Eure Feedback.

LG

Eule

Antworten
S2noefxfi


Hallo liebe Eule,

ich kann dich total gut verstehen! Ich bin auch ein gebranntes Kind und auch wenn ich meinem jetzigen Partner grundsätzlich vertraue.. dieses beissende Misstrauen lässt sich nicht ganz vermeiden, wenn man schon einmal so fies hintergangen wurde. Mein Schatz und ich heiraten in wenigen Wochen und ich bin grundsätzlich einfach nur glücklich. Dennoch kommt immer mal wieder diese miese Angst hoch, er könnte mich doch mal betrügen etc...

Nun zu deinem eigentlichen Thema. Die Ex-Freundin ist also psychisch krank und dein Freund fühlt sich ihr gegenüber irgendwie verpflichtet, möchte sie nicht im Stich lassen. Das kann ich sehr gut verstehen! Aber ich kann auch dich absolut verstehen, dass dir das irgendwie doch ein Dorn im Auge ist.

Vielleicht könntet ihr ja mal versuchen, dass du mit kommst und mit anpackst, wenn er sie wieder einmal besucht um bei irgend etwas zu helfen? Tatsächlich wird es ihr gar nicht um die Hilfe gehen, sondern um den sozialen Kontakt zu einem ihr vertrauten Menschen. Aber das ist ja letztendlich egal.

Klar ist das sicher erst einmal komisch, die Ex kennen zu lernen. Aber wer weiß, vielleicht ist sie ja total nett und ihr versteht euch gut? Kann natürlich sein, dass sie das total ablehnt. Wobei mich DAS widerum stutzig machen würde, ob sie nicht insgeheim doch wieder mit ihm zusammen sein möchte...

Ich habe die Ex von meinem Schatz vor einem Jahr durch Zufall kennen gelernt. Und was soll ich sagen? Ich war zuletzt mega traurig, dass sie einige Städte weiter weggezogen ist vor Kurzem, weil ich mich blendend mit ihr verstanden habe und sie eine Freundin für mich geworden ist. Auch, wenn ich da am Anfang mehr als skeptisch war. Aber der Zufall hat es wohl so gewollt ;-)

Vielleicht klappts ja bei euch auch irgendwie? Muss ja nicht gleich die beste Freundin werden. Aber so hättest du vielleicht im Nachhinein ein besseres Gefühl bei der Sache?

LG Snoeffi

A@chaJteuxle


Hi Snoeffi,

freut mich riesig, dass Du nach so einer schlimmen Sache nun glücklich bist und heiraten wirst :)

Meinen Freund würde ich auch vom Fleck weg heiraten ;-) Daher möchte ich das alles auch irgendwie mit ihm hinbekommen.

Genau, dieses Gefühl lässt sich einfach nicht ganz wegkriegen. Es kommt ab und an und belastet mich wahnsinnig.

Das hatte mein Freund auch vorgeschlagen, dass wir uns mal kennen lernen. Sie hat dem generell zugestimmt, möchte das in der momentanen Situation aber nicht, weil sie sich so schlecht fühlt. Es ist sicher auch hart für sie zu sehen, dass ich nun glücklich mit ihm bin. Und sie einsam und alleine ist.

Ja, meinst Du, es geht ihr um den sozialen Kontakt? Hm... Naja, verständlich wenn man niemanden hat.

Aber sie als Freundin zu haben kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich ziehe allerdings den Hut vor Dir, dass Du es konntest !

Da hätte ich immer Bilder im Kopf, wie die beiden mal glücklich waren und sich angefasst haben ect. :-o >:(

SOnoe'ffi


Huhu Eule *:)

Da hätte ich immer Bilder im Kopf, wie die beiden mal glücklich waren und sich angefasst haben ect. :-o >:(

Ja ich muss gestehen, das ging mir eine Weile auch so. Und als mein Freund dann in meinem und ihrem Beisein darüber nachzusinnen, was anders gelaufen wäre, wenn dies und das nicht passiert wäre, bin ich auch mal kurz ausgerastet und hab ihn gefragt, ob er noch alle Tassen im Schrank hat! Ich sitze schliesslich auch hier mit am Tisch!!! Da hat sie mir dann beigestanden und mir Recht gegeben, dass war wirklich mega unsensibel von ihm. Hat er dann zum Glück auch sofort eingesehen und sich entschuldigt. Aber.. damit hatte sie bei mir echt einen Stein im Brett und die Beziehung war lange schon vorbei. Sie hatte zwischenzeitlich auch geheiratet und lebte gerade in Scheidung. Irgendwie war es dann total ok und sie war mir auf Anhieb total sympatisch.

Ok klar, wenn sie gerade total down ist, dann ist das für sie natürlich nicht einfach zu sehen, dass er neu verliebt und glücklich ist und sie nun allein da sitzt. Gerade bei Depressionen ist das sicher ein schwieriges Unterfangen. Aber wenn du meinst, es könnte dir vielleicht helfen, würde ich deinem Freund sagen, dass du bei Gelegenheit doch einmal mitkommen möchtest und er das bei ihr doch bitte nochmal ansprechen soll.

Und ja.. ich könnt mir schon echt vorstellen, dass es ihr zumindest AUCH um den sozialen Kontakt geht. Vielleicht nicht nur, aber ich denke, das spielt schon auch eine Rolle.

Ich finde aber das hört sich alles so an, als wenn ihr da eine gute Lösung findet. Dein Freund ist offen und ehrlich und sagt dir, wann er zu ihr fährt :)^ Sie scheint nicht gänzlich abgeneigt dich kennen zu lernen :)^ Ihr bekommt das ganz sicher gut gelöst!

PPoly3hymnia


Wäre es möglich, ihr eine bessere Unterstützung zu suchen, wie z. B. betreutes Wohnen? Bzw. ihr helfen, neue soziale Kontakte zu knüpfen?

Dein Freund kann sich natürlich nicht den Rest seines Lebens um sie kümmern. Sie wird auch daran gewöhnt sein, dass er schon alles regelt. Aber auf Dauer sollte das natürlich nicht die Lösung sein.

A6cwhatFeule


@ Snoeffi

Und als mein Freund dann in meinem und ihrem Beisein darüber nachzusinnen, was anders gelaufen wäre, wenn dies und das nicht passiert wäre

Oh man wie unsensibel, typisch Mann %-|

und was soll ich mit der Ex Freundin reden?

Das ist doch alles irgendwie total komisch ... Ich sehe ihn da schon übernachten, wenn sie wieder Angst Nachts hat .... Ich glaube da wäre mein Verständnis vorbei....

@ Polyhymnia

ich denke nicht, dass sie in ein betreutes Wohnen geht. Wobei ich auch schon ne Tagesklinik vorgeschlagen habe. Da war sie aber grad für 2 Monate. Scheint ja nicht viel gebracht zu haben...

Wie hilft man jemandem zu sozialen Kontakten? Sie mag ja nicht mal raus gehen, aus Angst glückliche Menschen zu sehen.

Genau, der Ex der macht schon alles. Wie die letzen 12 Jahre >:(

Svn3oexffi


Oh man wie unsensibel, typisch Mann %-|

Ja so sind sie manchmal .... ;-) Aber ich hab's ihm nicht lang übel nehmen können, er ist grundsätzlich sehr bedacht in dem was er sagt. Ein Beispiel von gestern Abend:

Ich hab gemeint, dass mein Rücken wieder arg verspannt ist und schmerzt und ich dringend wieder regelmäßig zum Sport muss. Darauf er: "Du hättest ja heute gehen können!" Es klang ein wenig vorwurfsvoll, aber da ich ihn kenne und weiß wie es gemeint war, hab ich nur erwidert, dass ich viel zu KO war und am Wochenende gehen werde.

Es kam prompt eine Entschuldigung von ihm, obwohl ich gar nicht angefressen reagiert habe. Er meinte, er hätte nochmal kurz reflektiert und gemeint, dass es jetzt sehr schroff klang und das gar nicht so gemeint war ;-) Also eigentlich isser sehr emphatisch x:)

Tja.. ist natürlich eine blöde Situation auf die Ex zu treffen. Aber ich denke, ein Gespräch entwickelt sich da von ganz allein, da würde ich mir gar keine großen Gedanken drum machen. Kann natürlich im schlimmsten Fall passieren, dass ihr euch gar nichts zu sagen habt. Aber das kann ich mir kaum vorstellen. Ich würde versuchen, da möglichst unvoreingenommen rein zu gehen.

Und.. wenn dein Freund bei ihr übernachten wollen würde, weil sie wieder schlimme Angstattacken hat, da würde ich allerdings auch streiken! Ich habe selber mit Angstattacken zu tun und weiß wie schlimm das ist. Aber trotzdem gibt es da Grenzen.

Aber versuch, nicht sauer auf sie zu sein. Sie ist krank, ihr geht es wirklich dreckig, ich weiß wovon ich da spreche. Dein Freund kennt sie, ihm muss sie nicht viel erklären. Ich denke, er kann sie recht gut beruhigen. Man geht mit so einer Erkrankung nicht gern hausieren und es ist auch nicht leicht da jemand zu finden, dem man sich uneingeschränkt anvertrauen kann und den man um Hilfe bitten mag.

Dennoch kann es nicht die Aufgabe deines Freundes sein, ihr andere soziale Kontakte zu verschaffen. Irgendwann wird er sich da zurück ziehen müssen denke ich.

1D9Annxi85


Hallo Achateule,

das Thema sehe ich seeeehr kritisch. An sowas wäre fast meine noch ganz frische Ehe zerbrochen.

Das schlimmste ist das Mitleid von Männern gegenüber anderen Frauen.

Das hat mich ganz schön ins Abseits geschossen.

MIr gehts ja so gut und die arme andere Frau hat ja keinen.

Das hat uns fast in den Ruin getrieben.

Vor allen wenn sie dann mit ihm immer nur drüber reden will, aber sich nicht wirklich helfen lässt.....

Wie soll denn das weitergehen? wenn ihr mal an Kinder denkt o.Ä.?

Sie MUSS sich irgendwie helfen lassen...

Cgh)omxsky


Hallo Achateule!

Es ist eine schwierige Situation. Einerseits ist es (in meinen Augen) toll und spricht für deinen Freund, dass er sich für einen Menschen, der ihm früher wichtig war, weiterhin verantwortlich fühlt und gerne bereit ist, zu helfen.

Problematisch ist hier aber die psychische Labilität der Ex-Freundin. Es entsteht ein beidseitiges Abhängigkeitsverhältnis. Auf der einen Seite hat sie das Gefühl, von allen verlassen zu werden und in deinem Freund, den einzigen zu haben, der noch für sie da ist. Dadurch klammert sie sich vermutlich noch mehr an ihn als Ansprechpartner und Helfer. Auf der anderen Seite bringt es deinen Freund in eine denkbar schwierige Position, die lose Verantwortung eines Loch-in-die-Wand-Bohrers wird ungewollt zu der Verantwortung für das Wohlbefinden sowie der psychischen Gesundheit und Stabilität der Ex-Freundin. Da rauszukommen, ist ein Kraftakt. Ich will der Ex-Freundin keine Absicht unterstellen, aber unbewusst drängt sie deinen Freund in die Lage des einzigen Retters. Er ist der einzige, der ihr noch Halt gibt. Er ist der einzige, der noch für sie da ist, usw.

Das ist eine Position, die ich für meine Partnerin einnehmen WÜRDE, wenn es eine schwierige Lebensphase erfordert, aber eigentlich möchte ich selbst in einer Beziehung nie in diese Abhängigkeit und Schräglage kommen. Es ist für beide Seiten ungesund und alles andere als lösungsorientiert. In einer Ex-Beziehung noch viel mehr. Bei euch kommst nun noch du als Dritte im Bunde hinzu und deine Gefühle haben ebenso ihre Berechtigung.

Auch wenn es eine Gratwanderung ist, würde ich an Stelle deines Freundes versuchen in Zukunft so zu agieren:

-) verbal keine "Killerfloskeln" ("Ich kann dich nicht mehr unterstützen", "Ich werde nicht mehr kommen") benutzen, die bei der Ex-Freundin vermutlich erstmal Panik auslösen und sie dazu veranlassen, deinen Freund (unbewusst?) emotional zu erpressen ("Du bist der Einzige, den ich noch habe!", "Jetzt habe ich niemanden mehr.") und noch mehr Druck aufzubauen

-) dennoch kontinuierlichen Rückzug. Soll heißen: wenn sie anruft und Hilfe braucht (gerade bei Reparaturen), auch mal ablehnen ("Leider schaffe ich es in den nächsten Wochen nicht, wir sind total verplant") und nicht jedes Mal zustimmen. Nicht sofort auf 0 gehen, aber einfach etwas unverbindlicher werden und auch einmal Nein sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Ex-Freundin sich mit der Zeit anders orientiert und vielleicht doch andere Bekannte bittet, bevor sie drei Wochen wartet, bis dein Freund ihr einen Nagel in die Wand haut. So erweitert sich ihr Radius an Sozialkontakten wieder und sie gewöhnt sich langsam daran, dass dein Freund nicht immer einspringen kann

-) meiner Meinung nach am wichtigsten: Hilfe zur Selbsthilfe forcieren. Bei allem handwerklichen/technischen Anfragen in Zukunft anders vorgehen. Bei PC-Problemen zum Beispiel anbieten, ihr telefonisch zu helfen, bei Reparaturen einen Handwerker empfehlen, Werkzeug leihen oder sonstiges.

Bei den psychischen Problemen ist das natürlich schwieriger, wenn sie diesbezüglich gezielt Rat und Hilfe bei deinem Freund sucht. Hier würde ich mich klar als Ansprechpartner distanzieren und je nach Schweregrad ihrer Depression auf Alternativen hinweisen (stationäre Therapie, psychosomatische Klinik, Selbsthilfegruppe oder auch Möglichkeiten sozial Anschluss zu finden aufzeigen: Sportverein, etc.). Es ist sehr schwierig, aber ich denke er muss dringend versuchen, sich nicht als Kummerkasten und Rettungsanker missbrauchen zu lassen. Wie gesagt: keine Phrasen, die bei ihr sofort Panik auslösen und deinem Freund am Ende noch mehr Druck aufbauen, aber schrittweise auf Distanz gehen, weiterhin ab und zu helfen (wenn er sich damit gut fühlt), aber im Laufe der Zeit vermehrt absagen und bei Hilfsangeboten eher in Richtung Selbsthilfe agieren.

-) Das alles gilt natürlich nur, wenn es für ihn und für euch so vereinbar ist. Das ist auf eurer Seite auch am wichtigsten. Ihr solltet euch klar werden, inwieweit es mit eurer Beziehung vereinbar ist, weiterhin den Kontakt zu der Ex-Freundin aufrechtzuerhalten. Was kann sich dein Freund vorstellen und was du? Womit kannst du leben und womit nicht. Macht euch das klar und dann könnt ihr planen, wie er weitervorgehen kann.

A`chatetulxe


Habe jetzt nochmal mit ihm geredet.

Er hat auch gesagt, dass er niemals bei ihr schlafen würde, weil das mir gegenüber respektlos wäre.

Und dass er ihr gesagt hat, dass er ihr zur Selbsthilfe helfen will und jedes Mal wenn sie etwas möchte, sich das mitschreiben soll, damit sie lernt, es alleine zu tun. Und dann sie es auch erst einmal alleine versuchen soll und er sie auch befragen wird, was sie vorab getan hat, um es alleine zu schaffen.

Und ich werde sie auch mal kennen lernen. Einfach um auch mal präsent zu sein. Möchte ja auch wissen mit welchen Leuten mein Freund so zu tun hat.

Also alles im allen, so wie Ihr es alle auch gesagt habt :-D :)^

Man, die tut mir ja schon echt Leid. Wenn sie nur ne Bekannte von ihm wäre, würde ich ja sagen, ich kümmere mich auch um sie. Aber so eine Ex Freundin ist halt immer irgendwie ein Dort im Auge. So hart das klingen mag.

Awchat}eulxe


ach genau, und dass er auch nicht immer kann und nicht gleich springen wird. Weil wir UNSER Leben haben.

Also mein Freund ist schon ziemlich toll :)z

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