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Meine beste Freundin, Borderline, ihre Familie und ich

h[annIah_3x1


Asse = Assi ;-D

PS: Zu meinem letzten Satz, den wollte ich nochmal anders schreiben:

Ich weiß einfach nicht, was ich guten Gewissens tun kann und das nicht für noch mehr Zerstörung sorgt. Ich habe mein Wissen jetzt bereits an Bruder und Mutter weitergegeben, die es davor nicht hatten. Das war mal ein erster Schritt. Auch das war natürlich schon "hinter dem Rücken" meiner Freundin, aber es ging nicht anders.

w#inter.sonne x01


Mal kurz ein paar Worte zum mitnehmen und überall hin mitnehmen.

Dass sie den Sohn mit nach Paris mitnimmt, ist verständlich. Ein KInd sollte da sein, wo die Mutter ist, wenn diese sich ausreichend liebevoll kümmert.

Und dass sie ihn abends mitnimmt ist auch o.k. ( klar unschön, wenn er mitkriegt es geht zu verschiedenen Männern, aber was da abgeht, versteht er ja erst später...eigentlich auch ihre Sache.

Ich kannte mal eine junge Schauspielerin, mit 17 Kind bekommen, Eltern guten KOntakt, die hatten auch immer mal ein Auge. Die nam die klien auch überall mit hin, auch abends in die Gaststätte, wenn nach der Vorstellung die Schauspieler zusammen saßen. Ich war mal dabei... erst dachte icha uch , naja, das arme Kind. Als ich es aber selbst erlebte war, es irgendiwe auch o.k., das KInd waar völlig unbroblematisch, alle behandelten es liebevoll, es gab ihr Wunschessen und als sie müde wurde, legte sie sich auf die bank in die Ecke ( es war ein großer Gemeinschaftstisch) und schlief ruhig und friedlich. Sie wurde dann schlafend ins Auto getragen und früh, berichtete die Mutter, schlafen sie beide zusammen lange. Also auch wenn das manchem fremd vorkommt, es war völlig o,k. , das Kind nam keinen Schaden. ich glaube es kommt auf die Liebe an, die ein KInd spürt. Wärend die Mutter brobte, bummelte das KInd (war schon 9 Jahre da) mit einer Freundin einer anderen Schauspielerin durch die Gassen der kleinen Altstadt und erzählte mir: weißt du wir spielen immer Winkelgasse (von Harry Potter), es ist hier alles so verwunschen. Sie hatten feste Regeln, was sie durften, was nicht, daaran haben sie sich auch gehalten...ich glaube sie hatte eine schöne Kindheit. Heute ist sie 16 , gut in der Schule und jetzt ein normale Jugendliche.

IN Italie ist es auch völlig normal, dass KInder abends lange wach sind, auf der STraße toben und überall hin mitgenommen werden.

Sorum, kann man die Geschichte deiner Freundin auch sehen, man kann es echt schwer einschätzen.

Deshalb meine ich ja, wenn man arge bedenken hat: Jugendamt soll mal hinschauen, die haben da schon Erfahrung und nehmen ein Kind nicht so schnell aus der Familie.

Was du tun kannst, deiner Freundin immer wieder zureden und sagen, wie wichtig du es findest, dass sie den KOntakt zu den Großeltern und dem Vater nicht unterbindest, dass dies für das Kind wichtig ist und dass sie doch ihre eigenen Abneigungen hinten an stellen sollte.

Evhemalizger qN=utzaer (#5865x92)


Liebe hannah,

daß hast du gut gemacht und glaube mir ich kann nachfühlen dass dir dieser Schritt nicht leicht gefallen ist denkst du ja sicher du hättest deine Freundin dadurch verraten .

Doch ein kleiner Junge wird es dir vielleicht einmal danken .

Ich finde es übrigens toll dass du nicht weggeschaut hast und viel versucht hast ich drücke ganz fest die Daumen dass das Richtige geschehen wird .

Und hoffe auch für deine Freundin dass sie Hilfe annehmen und bekommen kann und sie vielleicht irgendwann wieder der Mensch sein kann den du so geschätzt hast

Vielleicht kann sie dann auch leichter einsehen dass du das Richtige getan hast .

Ich wünsche dir alles Liebe und viel Glück

sXannynlovesbxooks


Hallo hannah,

was du beschreibst ist für mich sehr schwierig zu lesen, weil ich in ähnlichen Verhältnissen aufgewachsen bin, mit genau so einer Mutter. Für mich ist das nicht nur eine Borderlinestörung, ich sehe auch, nur aus der Beschreibung, eine Tendenz zur Narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Das alles macht deine Freundin sicherlich nicht zu einem schlechten Menschen, aber definitiv zu einer schwierigen Persönlichkeit. Als Folge von all dem, was ich erlebt habe, habe ich auch eine Borderline Persönlichkeitsstörung entwickelt, zum Glück aber nicht in diesem Ausmaß. Deshalb bin ich vielleicht etwas strenger als du, wenn ich sage, dass eine psychische Krankheit keine Entschuldigung für das Verhalten, wie du es beschreibst, ist. Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung, die relativ gut behandelt werden kann, wenn Einsicht besteht. Und hier sehe ich das Problem. Selbst wenn du es schaffen würdest sie zu einer Therapie zu bringen, würde das ohne Einsicht ihrerseits, wenig bringen.

Ich bin auch der Meinung, dass das arme Kind sofort da weg muss, allerdings weiß ich auch wie schwierig es ist einer Mutter das Kind zu entziehen. Meine hat es damals mit Manipulation und Lügen auch geschafft, mich so zu beeinflussen und auch das äußere Umfeld, dass sie nie jemand, der sie nicht richtig kannte, für eine schlechte Mutter gehalten hätte. Meinem Vater und meiner Großmutter waren damals auch die Hände gebunden. Wenn es wirklich so schwierig ist, dann halte ich es für wichtig, dass der Junge zumindest eine stabile Bezugsperson in seinem Leben hat. Bei mir war das meine Großmutter, die meinetwegen oftmals die Spiele meiner Mutter mitgespielt hat um bei mir sein zu können. Das ist vielleicht nicht die beste und netteste Art und Weise, aber mir hat es, auch wenn es krass klingt, das Leben gerettet. Meine Mutter brauchte meine Oma ab und zu, vor allem wenn sie mal Ruhe vor mir haben wollte und dass hat meine Oma dafür genutzt, mir die schönen seiten des Lebens zu zeigen. Heute habe ich ein sehr inniges Verhältnis zu ihr und auch zu meinem Vater, es war allerdings ein sehr langer Prozess. Wenn du dich dafür entscheidest, diesen Weg für den Jungen zu gehen, mach dich auf eine harte Zeit gefasst und eine Garantie, dass es funktioniert gibt es nicht. Am Ende ist ihr Kind nicht dein Problem und du musst auch an dich und deine Familie denken. Ich würde also nicht sagen, dass du ein schlechter Mensch wärst, wenn du den Kontakt abbrechen würdest. Am Ende musst du entscheiden, womit du am besten Leben kannst. Ich kann nur sagen, dass ich für die Menschen, die um mich gekämpft haben unendlich dankbar bin. x:)

Solange deine Freundin nicht einsieht, dass sie das Problem ist wird sie sich nicht ändern. Und solange ihr das Spiel mitspielt, hat sie ja auch keinen Grund das zu tun. Hier wird dann wieder das Problem deutlich. Eigentlich müsste man sie fallen lassen, damit sie es begreift, aber gleichzeitig braucht auch der Junge Hilfe und zwar dringend. Das ist wirklich eine verdammt schwierige Situation. Ich persönlich würde mich überall wo es geht erkundigen, was man machen könnte um den Jungen da raus zu holen. Solch ein Verhalten ist sehr schädlich, gerade in der Entwicklung.

Ich finde es auch toll, wie du dich um die Freundschaft bemühst nach all der Zeit, aber lass dir eins aus Erfahrung sagen. In dem Moment, in dem sie dich nicht mehr braucht wird sie dich mit 90%iger Sicherheit fallen lassen. Wenn so ein hochmanipulativer Mensch nicht mehr die Fäden in der Hand hat, ist sein interesse am Gegenüber vorbei. Das klingt zwar gemein ist aber meiner Meinung nach so. Mir persönlich geht es seit dem Kontaktabbruch sehr viel besser. Man sollte sich selbst soviel Wert sein, dass man sich von solchen toxischen Menschen fern hält. Allerdings muss man auch mit der Entscheidung leben können.

Ich beneide dich wirklich nicht um diese Situation und es tut mir auch unendlich Leid, dass du irgendwie darin feststeckst. Ich würde dir den Tipp geben, dass wenn du um jemanden kämpfen willst, dann um das Kind. Ihr kannst du leider nur dann helfen, wenn sie sich auch selbst helfen will. Wenn dem nicht der Fall ist, machst du dich nur selbst kaputt und das ist sie nicht Wert. Das klingt zwar jetzt alles recht knallhart, aber nach meiner Erfahrung ist das so. Ich wünsche dir ganz viel Kraft. :)_

LG

Sanny @:)

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