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Nicht reif fürs Zusammenziehen

c}riechatrlxie


Wenn ein Paar nach ein paar Wochen/Monaten feststellt, dass zusammenwohnen überhaupt nicht geht, kann man unkompliziert davon zurücktreten ohne vor dem Problem zu stehen monatelang eine neue Bleibe zu suchen.

Deswegen versucht man es ja vorher ein paar Mal auf Probe, bevor man zusammenzieht.

Dann muss man auch nicht die alte Wohnung monatelang oder jahrelang leerstehen lassen für den Fall der Fälle....

Wochen/ein paar MOnate okay - aber jahrelang als backup?

Geht's noch? Ich käme mir als Partner auch richtig vergackeiert vor, so nach dem Motto: egal, wenn es schwierig wird, geh' ich eh wieder.

LXichtvAmHoOrizonxt


Du willst nicht zusammen ziehen - dann tu es nicht.

Wenn die Beziehung eines Tages daran scheitert, ist es so. Zieht Ihr zusammen und Du bist aber fortan immer etwas gereizt, weil Deine Ruhebedürfnisse nicht mehr erfüllt werden, kann das die Beziehung genauso zerstören.

MTurkaxs


Nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen, mit einem Partner zusammen zu leben. Es gibt nun mal Menschen, die brauchen selbst in einer Beziehung ihren Freiraum. Da prallen dann einfach zwei Welten aufeinander.

Habt ihr darüber noch nie gesprochen? Ist doch eigentlich klar, dass das irgendwann zum Thema wird. Ich habe selbst zwei Freunde, die in einer Beziehung leben, aber jeder hat seine eigene Wohnung. Diese Pärchen haben aber jeweils das Bedürfniss nach einem eigenständigen Haushalt, wo jeder tun und lassen kann, was er/sie will. Sprich, sie haben sich einfach gefunden und wollten es auch selber so. Diese Paare sind nun schon seit über 8 Jahren zusammen und kommen wunderbar klar damit.

Jeder bleibt mal ein paar Tage und Nächte beim jeweils anderen und dann wieder mal jeder für sich alleine.

ich finde, Du solltest da auf Dein Bauchgefühl hören. Es ist ja schliesslich nicht unmöglich, dass es früher oder später doch noch das Bedürfniss Deinerseits gibt. Entweder kommt er damit klar, oder eben nicht. Aber ich finde, es gibt kein muss in dieser Sache.

Alles hat so seine Vor und auch Nachteile.

Räumliche Trennung hat auch den Vorteil, dass das Konfliktpotenzial eher gering ist, mal ausgenommen, die räumliche Trennung selber.

S>unflCower_x73


Eine Freundn von mir hat dieses "Problem" so gelöst, dass beide Partner jeweils ein eigenes Zimmer mit Bett etc. hat. Gemeinsames Wohnzimmer & Küche, aber eben auch Rückzugsmöglichkeiten. Die sehr variabel genutzt werden, soll heißen es gibt z.T. ziemliche Schwankungen, was getrenn bzw. zusammen schlafen etc. angeht. Für die beiden funktioniert es gut.

CVhom&skxy


@ criecharlie

Deswegen versucht man es ja vorher ein paar Mal auf Probe, bevor man zusammenzieht.

Dann muss man auch nicht die alte Wohnung monatelang oder jahrelang leerstehen lassen für den Fall der Fälle....

Wochen/ein paar MOnate okay - aber jahrelang als backup?

Geht's noch?

Mich musst du das nicht fragen, denn ich betreibe das nicht. ;-) Kenne es aber mehrfach im Bekannten- und Freundeskreis und finde es für eine gewisse Dauer (keine Ahnung, so ein halbes Jahr vielleicht?) total okay.

Wobei alles auch Definitionssache ist. Du schreibst, dass man es vorher ein paar Mal auf Probe versuchen soll. Ja, da existieren doch auch beide Wohnungen parallel? Vielleicht sehen andere Paare genau das oben beschriebene eben als eine Art Probezeit, warum ist das aber verwerflich?

Und zum Thema Wohnung leerstehen lassen: meine Freundin und ich haben getrennte Wohnungen und werden das aus mehreren Gründen nicht ändern (können). Geschätzte 80% der Zeit verbringen wir zusammen in meiner Wohnung, ihre steht währenddessen leer. Geht aber nicht anders. Und nun?

Ich käme mir als Partner auch richtig vergackeiert vor, so nach dem Motto: egal, wenn es schwierig wird, geh' ich eh wieder.

Ja, da hat wohl jeder einen anderen Zugang. Ich denke, einige sehen das so wie du und ich kann es nachvollziehen. Anderen nimmt es wiederum auch ein bisschen Druck, vielleicht gerade den Leuten, die gern mit ihrem Schatz zusammenziehen wollen, aber auch viel Freiraum brauchen und ein bisschen Sorge haben, wie sich das gut vereinbaren lässt.

nOobbi@100


Muss jetzt nochmals schreiben wie ich es erlebt habe. Ich hatte sieben Jahre eine Wochenendbeziehung und war da immer bei meiner Freundin oder sie bei mir und wir waren sehr glücklich aber wenn sie am Sonntag Nachmittag ins Auto gestiegen ist war ich irgendwie traurig aber auch froh wieder alleine zu sein obwohl sie mir viel bedeutet hat. An der Räumlichkeit liegt es nicht denn sie hatte eine sehr große Wohnung und ich ein sehr großes Haus aber ich hatte immer so ein Gefühl wie ich es eigentlich nicht beschreiben kann, es war so dass ich am Sonntag von ihr nachhause kam und mein Kater schon vor der Garage gewartet hat dann bin ich ausgestiegen habe tief Luft geholt und gedacht am schönsten ist es doch alleine.

C{ote.Sauvamge


Du solltest ihm vielleicht genauso erklären wie hier, warum du das nicht möchtest und ihn auf keinen Fall auf "irgendwann" mal vertrösten. Das ist so ähnlich wie beim Kinderwunsch, man ist sich einig oder eben nicht. Durchaus möglich, dass euch das entzweit.

Das sehe ich auch so, da sollte man nicht drumherumreden.

Eine Freundn von mir hat dieses "Problem" so gelöst, dass beide Partner jeweils ein eigenes Zimmer mit Bett etc. hat. Gemeinsames Wohnzimmer & Küche, aber eben auch Rückzugsmöglichkeiten. Die sehr variabel genutzt werden, soll heißen es gibt z.T. ziemliche Schwankungen, was getrenn bzw. zusammen schlafen etc. angeht. Für die beiden funktioniert es gut.

Für mich würde das nicht funktionieren. Das wäre immer noch "Zusammenwohnen" für mich.

Lbog hLaxdy


In meiner Fernbeziehung war ich auch manchmal froh, wenn ich wieder allein war, weil mein Ex-Partner wieder fuhr (oder umgekehrt ich von ihm wieder zurück in meine Wohnung). Das lag aber im Wesentlichen daran, dass man in der Wohnung des anderen eben nicht wirklich zu Hause, sondern Gast war. Es war schon fast wie zu Hause - aber eben nur fast. Es hat mich trotzdem nicht davon abgehalten, mit ihm zusammenzuziehen. Wir haben halt nur vorher gut verhandelt, wie ein Zusammenwohnen aussehen muss, damit wir uns beide damit wohlfühlen können, und es war von Anfang an klar: Das 2 ZKB-Modell funktioniert für uns nicht. Wir hatten damals luxuriöse 4 ZKB. Jeder hatte sein eigenes Zimmer (die gingen aber beide mehr in Richtung Arbeitszimmer), außerdem hatten wir ein gemeinsames Schlaf- und ein gemeinsames Wohnzimmer. Küche und Bad haben wir natürlich auch geteilt.

Bis heute, auch mit einem anderen Partner, brauche ich das Gefühl, mich notfalls auch mal alleine zurückziehen zu können. Dieser Notfall ist bisher ganz selten eingetreten - aber es gibt mir ein gutes und sicheres Gefühl zu wissen, dass ich es jederzeit tun könnte, wenn ich wollte.

Glücklicherweise haben die Partner, mit denen ich zusammengewohnt habe, das genauso gesehen wie ich. Hätten sie in dem Fall zum Klammern geneigt, mir meinen Rückzug nicht zugestanden oder ihn persönlich genommen, wäre das vermutlich der erste Schritt auf dem Weg zum Ende der Beziehung gewesen.

Es wurde schon angesprochen: Die Art, wie man Nähe und Distanz empfindet und braucht, ist in einer Beziehung etwas ganz Grundsätzliches und ähnlich wie der Kinderwunsch auch nicht verhandelbar, wenn da völlig gegensätzliche Bedürfnisse aufeinanderprallen. Allerdings besteht Hoffnung, dass man einen Kompromiss aushandeln kann. Wie der aussehen kann, kann nur die TE mit ihrem Partner gemeinsam entscheiden.

Grundsätzlich bin ich hier aber auch bei denen, die argumentieren, dass es Paare gibt, für die Zusammenziehen einfach grundsätzlich nichts ist. Es gibt Leute, die sind verheiratet und leben in getrennten Wohnungen. Für mich wäre das wiederum nix, aber bitte schön - jeder, wie er mag und es braucht. Wichtig ist am Ende nur, dass sich keiner fürs gemeinsame "Glück" verbiegen muss.

LXeoni2eH010x1


Ich bin überwältigt wie viel konstruktive Reaktionen ich hier erhalten habe. Das hast mich sehr gefreut - keine dummen Kommentare.

Was mich wirklich erstaunt ist, dass tatsächlich einige so fühlen. Das hätte ich niemals gedacht -ich hab mich wirklich schon für total beziehungsgestört gehalten ":/ .

Ihr habt recht ich muss es deutlicher sagen. Ich habe zu meinem Freund immer gesagt. Irgendwann machen wir das (das seh ich auch so) aber so hat er natürlich auch immer die Hoffnung das ganze beschleunigen zu können. Mich haben dann auch so kleinen Dinge aufgeregt, dass er angefangen hat sich bei mir immer mehr und mehr einzurichten (lässt seine Pakete zu mir schicken usw.) - bzw. unter der Woche einfach zu mir kam und dann ins Bett gegangen ist - obwohl er weißt, dass ich das eigentlich unter der Woche "noch" nicht möchte. Natürlich sind die Sachen an sich nicht schlimm-er ist ja mein Freund. Aber letztendlich habe ich innerlich gekocht, weil es bei mir als "übergehen meine Bedürfnisse ankommt". Sprich er macht einfach so lange, bis einfach nur noch bei mir ist. Das hat mich die letzten Tage innerlich zum kochen gebracht. Versteht mich da nicht falsch - es ging mir nicht um das Paket, das bei mir ankam. Sondern darum, dass es bei mir als "Druckmittel" ankam. Ich weiß nicht, ob ihr das verstehen könnt. Bei mir hat das allerdings nur ausgelöst, dass ich noch weniger zusammenziehen möchte, da ich das Gefühl hatte, dass er ich nicht ernst nimmt und ich war dann wirklich froh als weg war und das hat mich wieder darin bestätigt, dass ich gerne alleine bin.

Er kommt dann auch immer mit der Frage: was ist wenn wir mal Kinder haben (wir sind ja jetzt auch schon 30) und ich verstehe die Frage auch - aber das kann sich bei mir in wenigen Monaten schon ändern. Ich glaub es sogar es würde am schnellsten gehen, wenn er nicht täglich dieses Thema aufwerfen würde. Das nervt mich dann so, dass ich noch weniger Lust habe.

Aber was ich aus euren vielen Kommentaren mitgenommen habe:

1.) ich muss auf mich hören

2.) es gibt auch andere, die so fühlen wie ich

3.) ich darf nicht müde werden das noch deutlicher zu sagen.

4.) wenn wir zusammenziehen muss ich mir einen Freiraum (eigenes Zimmer) schaffen.

S}heil#ag\h


Hallo Leonie0101,

ich habe beim Lesen Deiner Beiträge ganz arg Bauchschmerzen bekommen. :-|

unter der Woche einfach zu mir kam und dann ins Bett gegangen ist - obwohl er weißt, dass ich das eigentlich unter der Woche "noch" nicht möchte. Natürlich sind die Sachen an sich nicht schlimm-er ist ja mein Freund. Aber letztendlich habe ich innerlich gekocht, weil es bei mir als "übergehen meine Bedürfnisse ankommt".

...das kommt bei Dir nicht nur so an, das ist ein knallhartes Übergehen Deiner Bedürfnisse! :(v

Und die Sache an sich ist schlimm - da er genau wusste, dass Du es überhaupt nicht willst, dass er unter der Woche bei Dir schläft.

Es interessiert ihn nicht die Bohne was Du willst und brauchst in solchen Momenten, solange er seinen Willen bekommt und seine Bedürfnisse erfüllt werden.

Was ich noch viel bedenklicher finde ist, dass Du selbst schon Deine eigenen Bedürfnisse abwertest bzw. Dich daran misst eigentlich anders sein zu sollen bzw. "das doch ganz normal sein muss, dass man seinen Freund nachts bei sich haben will".

Nein. Jeder ist anders. Deine Bedürfnisse haben ihre Berechtigung und Du musst Dich nicht verbiegen!

Wo soll das denn in einer Beziehung hinführen, wenn er jetzt schon auf das sch** was Du willst und brauchst?, :-o

Bei mir hat das allerdings nur ausgelöst, dass ich noch weniger zusammenziehen möchte, da ich das Gefühl hatte, dass er ich nicht ernst nimmt und ich war dann wirklich froh als weg war und das hat mich wieder darin bestätigt, dass ich gerne alleine bin.

Vertraue Deinem Bauchgefühl und bleib in Verbindung damit - das ist ein großer Schatz und sehr wertvoll. :)*

Du machst das gut! :)z :)z :)z :)z

Es reicht auch, wenn ihr in ein paar Jahren zusammen zieht, wenn er gelernt hat Deine Bedürfnisse und Grenzen zu akzeptieren und zu respektieren. :-x

Falls Du das dann noch willst.

Ich finde ja, er verzockt es sich gerade ganz ordentlich bei Dir.

LNic;htAmHorkizont


@ Leonie0101

Mich haben dann auch so kleinen Dinge aufgeregt, dass er angefangen hat sich bei mir immer mehr und mehr einzurichten (lässt seine Pakete zu mir schicken usw.) - bzw. unter der Woche einfach zu mir kam und dann ins Bett gegangen ist - obwohl er weißt, dass ich das eigentlich unter der Woche "noch" nicht möchte. Natürlich sind die Sachen an sich nicht schlimm-er ist ja mein Freund. Aber letztendlich habe ich innerlich gekocht, weil es bei mir als "übergehen meine Bedürfnisse ankommt". Sprich er macht einfach so lange, bis einfach nur noch bei mir ist. Das hat mich die letzten Tage innerlich zum kochen gebracht. Versteht mich da nicht falsch - es ging mir nicht um das Paket, das bei mir ankam. Sondern darum, dass es bei mir als "Druckmittel" ankam. Ich weiß nicht, ob ihr das verstehen könnt. Bei mir hat das allerdings nur ausgelöst, dass ich noch weniger zusammenziehen möchte, da ich das Gefühl hatte, dass er ich nicht ernst nimmt und ich war dann wirklich froh als weg war und das hat mich wieder darin bestätigt, dass ich gerne alleine bin.

Ich verstehe Dich zu 100%. Sein Verhalten ist grenzüberschreitend und wäre auch bei mir bestens dazu geeignet, jeden Wunsch, ihm mit einem Kompromissvorschlag (zB zusammen wohnen ja, aber mit genügend Zimmern und zwei Schlafzimmern o.ä.) entgegen zu kommen, im Keim zu ersticken.

C$o.teSauhvagxe


Er lässt seine Pakete zu dir liefern?? Der spinnt wohl. Das wäre das erste, was ich an deiner Stelle abstellen würde. Seine Pakete würde ich nicht annehmen.

Ich fürchte, solche Aktionen würden mich so sehr befremden, dass ich diese Beziehung beenden würde. Ich bin sehr empfindlich, was meine Privatsphäre angeht, und da muss sich jeder, auch ein potenzieller Partner, erst mal rantasten. SO ginge das gar nicht. Ich wüsste dann Bescheid, dass dieser Mann kein geeigneter Partner für mich wäre. Da gäbe es für mich nichts mehr zu diskutieren.

MXeldete


Leonie0101

Ihr habt recht ich muss es deutlicher sagen. Ich habe zu meinem Freund immer gesagt. Irgendwann machen wir das (das seh ich auch so) aber so hat er natürlich auch immer die Hoffnung das ganze beschleunigen zu können. Mich haben dann auch so kleinen Dinge aufgeregt, dass er angefangen hat sich bei mir immer mehr und mehr einzurichten (lässt seine Pakete zu mir schicken usw.) - bzw. unter der Woche einfach zu mir kam und dann ins Bett gegangen ist - obwohl er weißt, dass ich das eigentlich unter der Woche "noch" nicht möchte.

"noch" heißt? meinst du bei dir schlafen? Hast du denn in deiner Wohnung die Möglichkeit, dass er woanders schlafen kann als du?

Aber das kommt mir bekannt vor und das ist auch der Grund, warum ich sehr darauf achte, ob ich für jemanden eine Selbstverständlichkeit werde und all die Dinge, wie "hast du grad Zeit?", "möchtest du, xy" irgendwann aufhören. Nur, weil jemand mich länger kennt oder wir länger Zeit zusammen verbringen, heißt es nicht, dass ich dann plötzlich ständig zur Verfügung stehe und das auch noch ohne gefragt zu werden. allerdings stellen sich solche Dinge in der Regel ja automatisch heraus, weil man ja normalerweile irgenwann mehr oder minder in einer Wohnung landet und einer nur noch nach Hause fährt, um sich etwas zu holen. So meine Erfahrung und deswegen taucht ja dann auch die Frage auf, dass man dann doch gleich zusammenziehen kann. Wenn ich richtig verstanden habe, dann habt ihr noch nie in einer der wohnungen einige Wochen in einem Zug verbracht, oder. Das würd ich mal probieren und sehr genau darauf achten, wie es funktioniert, aber eben auch sagen, dass ich mich jetzt mal mit etwas anderem beschäftige. Das heißt umgekehrt, dass es für mich nicht alleine an einem Raum liegt, wo ich mich zurückziehe, was ich trotzdem brauchen würde, sondern wenn ich vor einem Menschen mehr oder minder flüchten muss und z. B. nicht lesen kann, weil er sich auch in dem Raum befindet und mich alle 10 Minuten anquatscht. Herrgott ich lese jetzt und nein, die meine Welt dreht sich nicht nur um dich. %-|

Natürlich sind die Sachen an sich nicht schlimm-er ist ja mein Freund. Aber letztendlich habe ich innerlich gekocht, weil es bei mir als "übergehen meine Bedürfnisse ankommt". Sprich er macht einfach so lange, bis einfach nur noch bei mir ist. Das hat mich die letzten Tage innerlich zum kochen gebracht. Versteht mich da nicht falsch - es ging mir nicht um das Paket, das bei mir ankam. Sondern darum, dass es bei mir als "Druckmittel" ankam. Ich weiß nicht, ob ihr das verstehen könnt. Bei mir hat das allerdings nur ausgelöst, dass ich noch weniger zusammenziehen möchte, da ich das Gefühl hatte, dass er ich nicht ernst nimmt und ich war dann wirklich froh als weg war und das hat mich wieder darin bestätigt, dass ich gerne alleine bin.

und er hat das gemacht, ohne dir bescheid zu sagen oder dich gefragt zu haben?

Aber was ich aus euren vielen Kommentaren mitgenommen habe:

1.) ich muss auf mich hören

so isses und es ihm auch sagen. hellsehen kann er ja auch nicht.

2.) es gibt auch andere, die so fühlen wie ich

klar und es gibt auch verschiedene Arten, wie man in einer Wohnung zusammenlebt, aber auch wenn du nun deinen bereich, er seinen bereich und ihr einen gemeinsamen Bereich habt, wenn er das nicht respektiert, dann nützt das auch nichts. hat aber sehrwohl den Vorteil, dass Zweierzeiten weiterhin intensiver genossen werden können. Können deswegen, weil ja oft schon vor dem Zusammenziehen solche Dinge laufen, dass der eine kommt und dann Computer spielt. Es lösen sich also schon oft vorher viele Grenzen auf. Viele mögen das. Ich z. B. auch nicht.

3.) ich darf nicht müde werden das noch deutlicher zu sagen.

na sicher

4.) wenn wir zusammenziehen muss ich mir einen Freiraum (eigenes Zimmer) schaffen.

Ja, aber wird nicht reichen, so lange er nicht versteht, dass du nicht nur mit ihm Zeit verbringen willst, sondern auch mit dir, vielleicht Freunden, Hobbys, usw.

Also Zusammenziehen heißt für mich nicht, dass beide ihre Bedürfnisse beschneiden oder nur einer, sondern so eine Lösung zu finden, dass beide ihre Bedürfnisse erfüllt behalten. Geht das nicht, dann wird halt nicht zusammengezogen.

mbnexf


(lässt seine Pakete zu mir schicken usw.)

Wenn er weiß, dass er bei der voraussichtlichen Ankunft eh bei dir sein wird und nicht bei sich, oder wie? Bleibt der Kram dann auch direkt bei dir?

Sondern darum, dass es bei mir als "Druckmittel" ankam. Ich weiß nicht, ob ihr das verstehen könnt.

Ich kann es verstehen, aber wichtig ist ja auch, ob es so gemeint war. Ob es ein Übergehen deiner Bedürfnisse aus Berechnung war oder nicht.

Wenns einfach praktisch war: ok. Wenn er das alles so selbstverständlich findet und nicht anders kennt: auch ok, sollte man aber klären und sagen, dass es mit dir eben nicht so laufen wird.

Sollte er es absichtlich so machen, um sich mit vielen Kleinigkeiten in jeden deiner Lebensbereiche "reinwanzen" zu wollen, obwohl er weiß, dass du das nicht willst: nicht ok.

3.) ich darf nicht müde werden das noch deutlicher zu sagen.

Momentan nicht. Allerdings irgendwann dann doch. So weit muss man jetzt vielleicht noch nicht denken, aber sollte er das nicht mittelfristig abstellen, obwohl er genau weiß was Sache ist, würde ich mir auch nicht immer wieder den Mund fusselig reden, sondern ihn eben notfalls auch einfach mal vor der Tür stehen lassen... ;-D Nein heißt nein, getrennte Nacht heißt getrennte Nacht.

m`onds+st<er.nxe


@ CoteSauvage

Er lässt seine Pakete zu dir liefern?? Der spinnt wohl. Das wäre das erste, was ich an deiner Stelle abstellen würde. Seine Pakete würde ich nicht annehmen.

Kannst Du mir erklären, was daran der Aufreger ist?

Ich meine, ich finde es etwas seltsam, und ich würde denken: hä, was soll das denn, oder so.

Aber dieses Überkochen wegen so einer Sache verstehe ich nicht.

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